José Mauro de Vasconcelos Wenn ich einmal groß bin. Roman.

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich einmal groß bin. Roman.“ von José Mauro de Vasconcelos

Sese ist fünf Jahre alt - und ein unvergleichlicher Strolch. Immer bieten sich ihm Gelegenheiten für neue Streiche, auch wenn er weiß, daß man ihn dafür bestrafen wird. Die Armut ist ständiger Gast in seiner großen Familie, aber sie macht ihn nur erfindungsreich. Mit einer überbordenden Phantasie ausgestattet, unterhält der kleine Junge sich mit Orangenbäumen und Vögeln und ist immer auf der Suche nach "dem besten Menschen vor der Welt". (Quelle:'Flexibler Einband')

Eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

— Helles_Leuchten

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  • Eine zauberhafte Erzählung, die bewegt

    Wenn ich einmal groß bin. Roman.

    Helles_Leuchten

    06. September 2014 um 00:20

    Geschrieben mit wahnsinnig viel Gefühl trägt die Geschichte des kleinen Sesè den Leser - trotz ihres Tiefgangs - beinahe leichtfüssig durch das Buch. Der Autor erlaubt eine Reise zurück in die Kindheit, die sich schon allein aufgrund von Zeit und Ort deutlich von der des Protagonisten unterscheidet. Dennoch wird es plötzlich möglich, die Welt durch die Augen eines fünfjährigen Jungen zu sehen - seine Welt, geprägt von Phantasie, Armut, Gewalt, Hoffnung und Schmerz. Sesès Leben bewegt jeden, der auch nur ein kleines Stückchen Herz hat. Man wird das Buch mit einem Seufzen und vielleicht auch der ein oder anderen Träne in den Augen erst dann aus der Hand legen, wenn man - ganz sicher viel zu schnell - am Ende angelangt ist.

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  • Verlosung & Diskussion: Welche Bücher werden die neuen Klassiker?

    muchobooklove

    Wir alle lieben die Klassiker unter den Büchern, die immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben werden und die jeder kennt, egal wie alt man ist. Der Ravensburger Verlag hat mit Büchern wie "Die Welle" oder als "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" bewiesen, dass er immer wieder ein Gespür für Geschichten hat, die über Jahrzehnte hinweg Leser begeistern können. Aber welche aktuellen Bücher haben ebenfalls Potential, zu Klassikern zu werden? Wir haben aus dem interessanten Ravensburger Programm drei Bücher ausgewählt, die wir uns in Zukunft als Klassiker vorstellen können: Zebraland von Marlene Röder:  "So wurde „Zebraland“ für mich zu einem echten Leseabenteuer, da ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil mich die Geschichte so fesselte. Gerade weil sie so authentisch wirkt." — Michaela G. Liverpool Street von Anne C. Voorhoeve: "Anne Voorhoeve hat ein bewegendes Mädchenportrait geschrieben und den Überlebenden des Nationalsozialismus eine Stimme verschafft. Großartig, wie sie die widerstreitenden Gefühle eines Kindes schildert."— Buecherstapel Wolfszeit von Nina Blazon: "Ich habe mit den Figuren mitgefiebert, mich in eine fremde Zeit ziehen lassen, der Entwicklung eines jungen Protagonisten zugesehen, einen kriminalistischen Fall mit aufgedeckt und am Ende auch noch eine kleine, aber (fast) kitschfreie Liebesgeschichte verfolgt. Was will das Leserherz mehr?!" — Mausezahn Ihr habt die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen, denn wir verlosen gemeinsam mit dem Ravensburger Verlag 5 Buchpakete, in denen jeweils diese 3 Titel enthalten sind. Für die Chance auf eines der 5 Buchpakete, müsst ihr nur bis zum 3. Oktober einen Beitrag hier im Thema verfassen und mit den anderen Lesern darüber diskutieren, welche Kinder- oder Jugendbücher eurer Meinung nach zukünftig zu Klassikern werden könnten? Dabei würde uns besonders folgende Frage interessieren: Was macht ein Buch für euch zu einem Klassiker und was braucht dieses Buch, damit ihr es immer wieder in die Hand nehmt? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinungen!

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  • Rezension zu "Wenn ich einmal groß bin. Roman." von José Mauro de Vasconcelos

    Wenn ich einmal groß bin. Roman.

    monerl

    03. November 2012 um 00:45

    Dieses Buch ist mein neues Lieblingsbuch geworden! Der kleine Sesé wird so feinfühlig beschrieben, sodass er einem nur ans Herz wachsen kann. Man leidet, trauert mit ihm und fühlt seinen Schmerz als wäre er der eigene. Ebenso ist man fröhlich, glücklich und gut gestimmt, wenn es ihm gut geht und er das Leben genießt! Sesé ist so phantasievoll und leidenschaftlich in seiner kindlichen Welt, die den Leser begeistert. Es ist unmöglich sich diesem Charakter zu entziehen und nicht mitzufühlen. Der Autor beschreibt, durch die Figur Sesé, das Leben einer Familie aus dem Armenviertel. Das Glück, das Pech, Freud und Leid sowie die Widrigkeiten im Leben von Sesé und seiner Familie. Ein Buch das zum Nachdenken anregt, für Jugendliche wie für Erwachsene geeignet ist. Für sensiblere Menschen (wie mich), ein Buch das zu Tränen rührt. Jemand hat mal sinngemäß gesagt, dies wäre ein Buch, das man zum Sterben mitnehmen möchte. Diese Aussage tirfft es meiner Meinung nach aufs Wort. Genau so empfinde ich dieses Buch auch. Ein Buch, dass verdient hat, aus einem brennenden Haus gerettet zu werden.

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  • Rezension zu "Wenn ich einmal groß bin. (7293 410)" von Jose Mauro de Vasconcelos

    Wenn ich einmal groß bin. Roman.

    DarkReader

    07. May 2011 um 01:10

    Der kleine Sesé lebt mit seiner Familie in einem Armenviertel von Brasilien. Der Vater ist arbeitslos, er hat 2 große Schwestern und einen älteren und einen jüngeren Bruder. Die Familie ist bitterarm und so verdingen sich schon die Kinder als Schuhputzer, verkaufen Heftchen mit Liedtexten zu den aktuellen Songs auf der Straße, die Schwestern sind Wäscherinnen oder putzen bei reichen Leuten, so auch die Mutter. Der kleine Sesé verbringt sein Leben mit einem Baum als Freund, kaum beachtet von seiner Familie und heckt allerlei Streiche aus. Bei einem solchen lernt er einen Mann kennen, der von nun an sein bester Freund, ja, wie ein Vater für ihn wird, auch wenn die Beiden einen denkbar schlechten Start hatten. Von nun an verbringen sie mindestens einen Tag in der Woche zusammen, der Mann, ein Portugiese, von allen nur Portuga genannt, zeigt dem Kleinen, was Liebe und Freundschaft ist. Der Kleine ist glücklich, bis das Schicksal erbarmungslos zuschlägt und sein großer Freund bei einem Unfall getötet wird... Der Autor erzählt hier seine eigene Geschichte vom harten Leben in den Armenvierteln Brasiliens. Ich war 12 oder 13, als ich dieses Buch von meiner Tante zu Weihnachten bekam. Schon als Kind und Jugendliche liebte ich lesen über alles. Das hat sich bis heute nicht geändert. Geändert hat sich auch nicht meine ungebrochene Liebe zu diesem wunderschönen Buch, das mich heute noch zu Tränen rührt, wenn ich es mal wieder lese. Und das habe ich im Lauf der Jahre oft getan. Immer wieder lasse ich mich berühren und verzaubern von der Geschichte dieses kleinen Jungen und seinem großen Freund. Und immer wieder fließen auch ein paar Tränen, wenn der große Freund stirbt. Es ist ein wunderschönes Buch, nicht nur für Jugendliche, ich kann es auch jedem Erwachsenen nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Wenn ich einmal groß bin" von José Mauro de Vasconcelos

    Wenn ich einmal groß bin. Roman.

    Jolene

    22. August 2008 um 13:57

    Die Geschichte eines Jungen, der mit seiner Familie in Brasilien jenseits der Armutsgrenze lebt. Ich habe mich sehr mit dem Buch gequält, fand den Protagonisten in seiner Erzählweise sehr unangenehm, habe mich nicht mit ihm identifizieren und somit nicht mitfühlen können. Selbstverständlich vermittelt das Buch einen Einblick in das Leben armer Kinder in Brasilien, bleibt allerdings stets zu weit entfernt, um ein wirkliches Gefühl zu vermitteln.

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