José Sanabria , José Sanabria Wie die Zeit vergeht

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Inhaltsangabe zu „Wie die Zeit vergeht“ von José Sanabria

Ein prächtiges Schiff segelt stolz der Sonne entgegen. Doch mit der Zeit verliert es seinen Glanz und verrostet schließlich im Hafen. Als die Menschen im Dorf verarmen, besinnen sie sich auf das alte Schiff und finden auf ihm ein neues Zuhause.
José Sanabrias wunderbare Geschichte ist eine Reise durch die Zeit und zugleich eine Metapher für die Vergänglichkeit des Glücks.

Ein so tolles Kinderbuch, mit einer sehr schönen Aussage dahinter!

— MuenisBookWorld

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  • Sie vergeht wie im Fluge.

    Wie die Zeit vergeht

    MuenisBookWorld

    04. May 2016 um 19:04

    Es war mal ein Schiff, das transportierte Menschen von Ort zu Ort. Eines Tages kaufte aber ein Händler dieses Schiff und benutzte es für den Transport von Waren. Als es dann selbst dafür nicht mehr nützlich genug war, wurde es für die Fischerei verwendet. Und irgendwann brauchte es niemand mehr, sodass es alleine und einsam im Hafen stand.Es war mal eine Familie, die war reich und lebte nobel und hatten ein schönes Leben. Die Familie wurde von Zeit zu Zeit immer verschwenderischer, so dass sie mittellos wurden. Sie musste in ein kleineres Haus ziehen. Irgendwann war die Familie aber so arm, dass sie ins Hafenviertel zog.Diese obdachlosen Menschen haben schließlich das verlassene Schiff bewohnt und richteten es wieder ein. Danach fuhren sie in ihrem "alten-neuen" Zuhause los.Das Schiff in dem Kinderbuch trägt eine prägnante und wichtige Botschaft mit sich.Es zeigt, dass die Menschheit das Schätzen von Dingen im Leben vergisst und sie dadurch einfach weggeworfen werden. Aber so ticken doch die Menschen, oder? Sobald sie aufsteigen, sei es im Beruf oder anderweitig, lassen sie das Alte im Leben zurück, weil sie ja nun was besser haben. Aber irgendwann landen sie wieder da, wo sie angefangen haben. Die Geschichte selbst ist in drei Teile aufgeteilt. Die Hauptaspekte werden dabei vor den Kapitelanfängen erwähnt, wie: das Schiff, die Familie und der Aufbruch.Die einzelnen Geschichten hängen miteinander zusammen. Die Familie aus dem zweiten Teil landet im Endeffekt wieder auf dem Schiff, dass sie im ersten Kapitel verlassen haben.Wie ein gutes altes Sprichwort sagt: Man sieht sich immer zweimal im Leben. Nur durch gemeinsames Handeln schaffen es die Menschen das Schiff wieder auf Vordermann zu bringen und reisen, dorthin, wo die Sonne scheint. Das Kinderbuch ist insgesamt sehr kurz gefasst. Das liegt daran, dass der Fokus der Geschichte auf den Illustrationen liegt, die der Autor José gezeichnet hat. "Wie die Zeit vergeht" von José Sanabria ist wieder eines dieser Kinderbücher, die eher für Erwachsenen gemacht wurden, als für Kinder. Ob Kinder die Aussage hinter dieser schönen Geschichte erspähen werden, ist fragwürdig, dennoch würde ich es weiterempfehlen wollen, da sie schön illustriert ist. 

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  • Über die Vergänglichkeit von Glück und die Kraft die jedem gemeinschaftlichen Neuanfang innewohnt

    Wie die Zeit vergeht

    WinfriedStanzick

    07. March 2016 um 11:07

    Wie vergänglich ist alles, was existiert, wie zerbrechlich ist das Leben, das zunächst blüht und dann vergeht. Der kolumbianische Autor und Illustrator Jose Sanabria, der seit 1992 in Buenos Aires lebt und dort neben einem Cafe eine Ilustratorenschule betreibt, hat in diesem von Gabriela Stöckli ins Deutsche übertragenen Bilderbuch in einer wunderbaren dreiteiligen Geschichte erzählt von einer Reise durch die Zeit. Diese Reise und die einfachen, märchenhaften Worte, die er dafür wählt, sind gleichzeitig eine Metapher für die Vergänglichkeit des Glücks. In einer ersten Geschichte wird ein Schiff beschrieben. Zunächst transportiert es als Passagierdampfer wichtige Menschen. Später wird es Transportmittel für verschiedene Waren benutzt, und als es auch dafür nicht mehr reicht, als Fischerboot. Doch bald ist das ehedem stolze Schiff zu einem Wrack geworden, das verlassen und verrostet vergessen am Ufer liegt. Seine Lebenszeit ist vorbei. In der zweiten Geschichte geht es um Menschen. Doch ihnen ist ein ähnliches Schicksal beschieden wie dem Schiff aus der ersten. Zunächst reich und mit einem schönen Leben beschenkt, lebt eine Familie in einem großen Haus. Doch Leichtfertigkeit und Verschwendungssucht machen die Familie ärmer und sie muss in ein kleines Haus ziehen. Nach einem weiteren Abstieg in ein noch kleineres Haus verlieren sie auch dieses und landen im Hafenviertel, wo die wirklich armen Leute leben. Von dort werden sie irgendwann vertrieben und landen genau dort, wo das Schiff aus der ersten Geschichte vor sich hin rostet. In einer dritten  Geschichte, die von Aufbruch und Solidarität handelt richten sie und andere Menschen ohne Obdach das Schiff wieder her, und sie schaffen es tatsächlich mit ihm dorthin zu fahren, wo die Sonne scheint. Und wieder hat das Schiff Menschen an Bord, die wichtig sind.   Ein schönes poetisches Bilderbuch über das Auf und Ab des Lebens, die Vergänglichkeit von Glück und die Kraft die jedem gemeinschaftlichen Neuanfang innewohnt.

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