Das Evangelium nach Jesus Christus

von José Saramago 
3,9 Sterne bei16 Bewertungen
Das Evangelium nach Jesus Christus
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Inhaltsangabe zu "Das Evangelium nach Jesus Christus"

Jesus als "Mensch unter Menschen" - lebenshungrig und voller Neugierde, sinnenfroh und genießerisch, manchmal aber auch ängstlich und unsicher. José Saramago gibt in seiner bisweilen skandalösen, stets aber glaubwürdigen "Heilandsgeschichte" den bekannten Ereignissen immer wieder überraschende, phantasievolle neue Wendungen. Er rüttelt an den Fundamenten unserer Kultur und stellt mit beeindruckender Radikalität Geschichte, Religion und Legende in Frage.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499223068
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:510 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.1997
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2007 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    HeikeGs avatar
    HeikeGvor 12 Jahren
    Rezension zu "Das Evangelium nach Jesus Christus" von José Saramago

    War Jesus wirklich göttlich?
    .
    "Das Evangelium nach Jesus Christus" ist das wohl umstrittenste Buch des Portugiesen Samarago, das ihm den Unmut vieler Landsleute und der Kirche einbrachte. Das Buch war für den europäischen Literaturpreis nominiert, wurde dann aber vom Kulturministerium zurückgezogen:
    WARUM???
    .
    Es ist ein Buch, das den Himmel auf die Erde holt.
    Jesus erscheint als Suchender und sündiger Mensch - als "Mensch unter Menschen" - lebenshungrig und voller Neugierde, sinnenfroh und genießerisch, manchmal aber auch ängstlich und unsicher. Er trägt die Schuld seines Vaters Josef mit sich, der, um seinen Sohn zu retten, die Einwohner Bethlehems nicht vor der bevorstehenden Ermordung ihrer Kinder gewarnt hat. Der Menschensohn ist nur eine Figur in Gottes großem Spiel. Saramago stellte in seinem 1991 erschienenen Roman das Evangelium in einen religions-kritischen Zusammenhang, der aktueller denn je ist
    .
    José Saramago gibt in seiner bisweilen skandalösen, stets aber glaubwürdigen "Heilandsgeschichte" den bekannten Ereignissen immer wieder überraschende, phantasievolle neue Wendungen. Er rüttelt an den Fundamenten unserer Kultur und stellt mit beeindruckender Radikalität Geschichte, Religion und Legende in Frage.
    .
    Es ist jedoch keine leichte Lektüre, liest sich mal nicht ebenso leicht weg. Lange Sätze ohne Punkt und Komma sowie die fehlenden Anführungszeichen innerhalb gesprochener Sequenzen tun ein Übriges und erfordern ein höchstes Maß an Konzentration, die sich jedoch lohnt.
    Die Zeitschrift Latras schrieb: "Das Evangelium nach Jesus Christus" hat alles, was man von einem großen Roman erwartet: eine in höchstem Maße spannende Handlung, packende Dialoge, Ironie, Tiefe, Subtilität. Saramago wagt sich auf heikles Terrain, und dabei ist sein Jesus Christus menschlicher und christlicher, als er jemals zuvor dargestellt wurde.".
    Ich kann dem nur zustimmen - dieses Buch hat mich berührt!
    Einziger Kritikpunkt: das Ende (der Anfang) von Jesus ist meines Erachtens etwas schnell "weg geschrieben". Aber vielleicht wollte Samarago gerade darauf nicht eingehen...

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    juergenalbersvor 2 Jahren
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    remusarkinvor 3 Jahren
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    Eva23vor 4 Jahren
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    Parmenidesvor 6 Jahren
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