José Saramago Die Geschichte von der unbekannten Insel

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte von der unbekannten Insel“ von José Saramago

Ein Mann bittet beim König um ein Schiff, damit er die unbekannte Insel suchen kann. Obwohl der König nicht daran glaubt, dass es noch unbekannte Inseln gibt, erhält der Mann sein Schiff und macht sich auf die Reise. Literaturnobelpreisträger José Saramago erzählt in seinem modernen Märchen von einer Zeit, da niemand mehr an unbekannte Regionen auf dieser Welt glaubt. Niemand bis auf den Mann, dessen Beharrlichkeit am Ende belohnt wird. Poetisch, märchenhaft und weise.

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  • Rezension zu "Die Geschichte von der unbekannten Insel" von José Saramago

    Die Geschichte von der unbekannten Insel
    Lax

    Lax

    29. July 2010 um 09:06

    In seinem Märchen „ Die Geschichte von der unbekannten Insel“ stellt Jose Saramago die Frage nach dem Innersten in uns allen. Wer sind wir wirklich? Ein Mann spricht beim König vor, um ein Schiff zu erbitten. „Und darf man fragen, wofür du ein Schiff willst? Um die unbekannte Insel zu suchen…Unsinn es gibt keine unbekannten Inseln mehr.“ Der Mann erhält trotzdem sein Schiff und eine unerwartete Weggefährtin. Beide verstehen nicht viel vom Segeln, doch sie glauben, dass sie das auf dem großen weiten Meer erlernen werden. Ein wenig fürchten sie sich auch, weil ihnen ein jeder von der Reise abrät und auch sonst niemand mitkommen möchte. Doch sind sie fest entschlossen ihren Weg anzutreten, egal wohin der Weg sie führen wird. „Willst du damit sagen, dass man immer ankommt?“ In dieser kurzen Geschichte mit weniger als sechzig in großen Lettern geschriebenen Seiten hat Saramago so viel Andeutungen, Metaphern und Allegorien eingeflochten, dass man diese beim erstmaligen Lesen kaum vollständig erfassen wird können. So wird man sich erneut auf die Reise begeben müssen und jedes Mal neu ankommen. Jose Saramago (1922-2010) wurde in einem kleinen Dorf in Portugal geboren. Aufgrund der ärmlichen Verhältnisse konnte er sich den Besuch des Gymnasiums nicht leisten. Er brachte sich das Schreiben selber bei und schlug sich mit mehreren Jobs durch. Erst 1976 widmete er sich komplett dem Schreiben. Seinen 1991 veröffentlichten Roman „Das Evangelium nach Jesus Christus“ befand die katholische Kirche als blasphemisch. Daraufhin strich die portugiesische Regierung Saramago von der Liste der Kandidaten für den europäischen Literaturpreis. Aus Protest gegen diese Zensur zog Saramago mit seiner Frau nach Lanzarote, wo er bis zu seinem Tod blieb.

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