Joschi von Sárközy

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Joschi von Sárközy

Lebenslauf von Joschi von Sárközy

Im September 1967 geboren. Recht gesittet aufgewachsen. Schon in der Schulzeit seinem Drang nach Musik und Schreiben mehr gefolgt als dem eigentlichen Unterricht. Die Folgen waren klar. Er erlernte die Musik grundlegend und das Schreiben begleitete den Weg weiter. Das familiäre Erbe aus grauer Wienerseele und ungarischem Feuer schlug komplett durch und es wurde, wie bei anderen Familienmitgliedern früherer Generationen, der Beruf des Künstlers auserkoren. Er schrieb für regionale Zeitungen und legte sich mit seinen satirischen Texten mit der regionalen und überregionalen Politik an. Die Texte wurden länger und langsam entstanden Bücher daraus. So entstanden Sachbücher für Musik in Zusammenarbeit mit Kollegen und andere kleine Werke. Seit einigen Jahren kommt die Wienerseele immer mehr durch und so entstanden dann Geschichten und jetzt sein neuester Roman um eine Bestatterfamilie und deren skurriles und heiteres Leben und Sterben. Er ist als Autor, Musiker und Sprecher sowie Vorleser aktiv.

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Rezension zu "Bestattungen, Kaffee und andre Schweinereien." von Joschi von Sárközy

Bestattungen, Kaffee und andere Schweinereien
Pixibuchvor einem Jahr

Ein Buch voll mit schwarzem Humor und eben KEIN-Krimi. Wenn der Leser all die Pointen versteht, die der Schriftsteller hier gekonnt eingebaut hat, dann gibt es in diesem Buch jede Menge zu lachen. Dann schreibt er auch noch über die Franken, bzw, findet das Geschehen in einem kleinen idylischen Städtchen in Franken statt, wo jeder jeden kennt und jeder alles vom anderen weiß. Hier gibt es überhaupt keine Geheimnisse. Die Wackernagels besitzen schon in 5. Generation ein Beerdigungsunternehmen m Städtchen, geführt wird es derzeit von Johann 5, aber Johann 4 mischt noch immer mit und er hat auch immer ganz sonderbare Späße auf Lager. Da die Frauen der beide sich für eine Woche im Urlaub befinden, sind die zwei Männer auf sich alleine angewiesen und da beginnt nun die Katastrophe. Die Eberlein-Bäuerin (sie besitzen den größten Bauernhof in der Umgebung) ruft aufgeregt an. Sie habe einen Todesfall am Hof, Johann 5 soll sofort vorbeikommen, aber niemand darf etwas erfahren und auf keinen Fall die Polizei. Johann 5 war der Meinung, der Bauer wäre verstorben. Aber als er dort ankommt, empfängt ihn der Eberlein quietschvergnügt und das Unheil nimmt nun seinen Lauf, aus dem Johann 5 nicht mehr herauskommt. Inzwischen grassieren aber im Ort die verschiedensten Gerüchte. Der Eberlein sei verstorben und es gäbe noch mehr Leichen auf dem Hof. Die Gerüchteküche macht immer größere Kreise und es werden die schauerlichsten Geschichten beim Metzger, beim Bäcker, in der Gärtnerei und in der Wirtschaft erzählt. Natürlich hören es auch die beiden Polizisten Herbert und Ludwig und sie stellen Ermittlungen an, die dann in einem schrecklichen Chaos enden. Ein Buch, das die Lachmuskeln sehr strapaziert. Der Autor beschreibt gekonnt die einzelnen Personen, so dass man sie sich wirklich in Natura vorstellen kann: Die Ute, die beiden Johanns, Harry, Petra, Kleinhans, Heinrich, Walter, Egon, Schopi und und. Wirklich ein Buch, das man gelesen haben sollte.

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baerins avatar

Rezension zu "Bestattungen, Kaffee und andre Schweinereien." von Joschi von Sárközy

Schelmischer fränkischer Roman - kein Krimi!
baerinvor einem Jahr

In der kleinen Stadt am Main gibt es das Beerdigungsinstitut "Sanfte Ruh", welches sich seit 5 Generationen im Besitz der Familie Wackernagel befindet. Auch der Vorname Johann ist schon genauso lange gebräuchlich - aus logistischen Gründen versteht sich, denn so braucht man keine Visitenkarten und Schilder zu ändern. Obwohl das Bestattungswesen doch eigentlich ein ernstes und bisweilen trauriges Geschäft ist, sind besonders Johann 4 und Johann 5 eigentlich ganz lustige Zeitgenossen. Besonders der Vater Johann 4 kann es nicht lassen, die Leute zu ärgern und sich dann köstlich darüber zu amüsieren.

Am Freitagmorgen, als Johann 5 eigentlich in Ruhe seinen Kaffee genießen will, klingelt das Telefon und die aufgeregte Gattin des größten Bauern der Gegend ruft ganz aufgelöst an. Sie stammelt etwas von einem schrecklichen Todesfall und dass Johann 5 sofort kommen muss. Also macht er sich mit seinem Leichenwagen auf den Weg zum Bauernhof, doch nicht der Bauer ist tot umgefallen, wie er erwartet hatte sondern die Bauersleute haben einen Spezialauftrag für ihn. Und so nimmt das Schicksal bzw. die Gerüchteküche ihren Lauf ...

In der kleinen Stadt am Main verbreiten sich blitzschnell die Gerüchte, dass etwas Schreckliches passiert ist - Mord und Totschlag - sogar die Mafia ist im Gespräch. Die beiden Streifenpolizisten Ludwig und Herbert vermuten hinter allem ein Verbrechen gigantischen Ausmaßes und ermitteln, schließlich wollen sie ja gerne noch befördert werden!

Dieser Schelmenroman - kein Krimi - ist lustig geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es kommen einige skurrile fränkische Gestalten darin vor, die mit ihrem leeren Gewaaf beeindrucken. Und es ist sagenhaft zu lesen, wie man aus einer Mücke einen Elefanten macht - und am Ende war alles nur Schall und Rauch!

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Tinkens avatar

Rezension zu "Bestattungen, Kaffee und andre Schweinereien." von Joschi von Sárközy

Manchmal kommt es aber auch dicke...
Tinkenvor einem Jahr

"Bestattungen, Kaffee und andere Schweinereien", ein Roman von Joschi von Sárközy, ist am 17.10.17 im Books on Dermand Verlag erschienen.

Der Bestatter Johann Wackernagel Junior, oder einfach Johann Nummer Fünf, wird von der völlig aufgelösten Frau des größten Bauern der Umgebung zu einem Todesfall gerufen. Damit fangen Johanns Probleme an. Ein Leichenwagen ist nicht gerade unauffällig, und schnell weiß die ganze Stadt Bescheid oder eben auch nicht....

Das Cover weist den Leser darauf hin, dass es "...fast (k)ein Krimi ist. Ja. Die beiden Polizisten Ludwig und Herbert sind schwer am Ermitteln. Johann gezwungenermaßen auch.

Aber eigentlich treffen wir hier auf eine Studie der Menschen, in diesem Fall im Besonderen auf die der Franken. Aber skurrile, eigentümliche und doch liebenswerte Charaktere, amüsante Begebenheiten und hauptsächlich Klatsch und Tratsch in einer Kleinstadt trifft man überall. Deswegen nicht nur für Franken geeignet.

In der personalen Erzählform schickt uns der Autor Johann und seinem Team mit oder wir begleiten die beiden Ermittler. Wir dürfen auch beobachten, was alles beim Metzger Fröhlich oder im Blauen Ochsen Wichtiges erzählt wird.

Herrlich, diese witzige und erheiternde Geschichte zu verfolgen. Leichtfüßig und flott in fränkischer Mundart zu lesen. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Anfangs habe ich mich etwas daran gestört, dass extra darauf hingewiesen wurde, was die Franken sich für lustige Sprüche um die Ohren hauen oder tolle Schlagabtausche liefern. Das fand ich unnötig, denn ich konnte es ja selbst lesen. Aber wie gesagt, war nur am Anfang so.

Empfehlenswert für alle Liebhaber trockenen, schwarzen Humors. Mich hat die kleine Stadt am Main für sich gewinnen können.

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Gespräche aus der Community

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Joschi_von_Sarkoezys avatar

Fränkische Bestatter haben es nicht leicht. Sie bestatten. Doch in diesem Fall, liegt es im wahrsten Sinne des Wortes anders. Ein Anruf zu einem Todesfall bringt Bestatter Wackernagel Junior nicht nur auf den grössten Bauernhof der Umgebung. Nein, er bringt noch dazu eine echte Sauerei mit sich. In der kleinen fränkischen Stadt am Main wird geredet, Gerüchte um den Tod auf dem Bauernhof entwickeln ihre fränkische Welle...selbst die örtliche Polizei streckt ihre Ermittlerfühler aus, denn ein grosses Ding aufzuklären ist in der fränkischen Provinz am Main eher selten...

Ein Buch voller skurriler Ereignisse, um eine Bestatterfamilie, Todesfälle, Beerdigungen und fränkischen Begegnungen...

Skurril, saukomisch, direkt aus dem Leben.

Auch für NichtFranken besonders geeignet.

Joschi_von_Sarkoezys avatar
Letzter Beitrag von  Joschi_von_Sarkoezyvor einem Jahr
Lieben Dank für deine Rezension und den vielen Empfehlungen :-)
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Zusätzliche Informationen

Joschi von Sárközy wurde am 06. September 1967 in Deutschland geboren.

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