Jose Luis Munuera

 3,9 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor*in von Eine Weihnachtsgeschichte, Spirou präsentiert 3: Lady Z und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Jose Luis Munuera, geboren 1972 im Süden von Spanien, wo er noch heute lebt. Mit "Die Potamoks" (geschrieben von Joann Sfar) gelang ihm ein von der Kritik begeistert aufgenommenes Debüt. Heute ist Munuera einer der gefragtesten Zeichner Frankreichs und zeichnet für die Funny-Erfolgsserien "Merlin" sowie "Spirou und Fantasio" und die Science-Fiction-Serien "Sillage" und "Nävis". 2012 erschien sein Einzelband "Im Zeichen des Mondes". Neben seinen regelmäßgen Beiträgen für "Spirou und Fantasio" erscheint bei Carlsen seine Serie "Die Campbells".

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Rostige Herzen 2: Inspiration (ISBN: 9783551798930)

Rostige Herzen 2: Inspiration

Erscheint am 02.07.2024 als Gebundenes Buch bei Carlsen.

Alle Bücher von Jose Luis Munuera

Cover des Buches Zauber 01 (ISBN: 9783770437016)

Zauber 01

 (4)
Erschienen am 11.04.2013
Cover des Buches Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich (ISBN: 9783551799975)

Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich

 (2)
Erschienen am 01.05.2023
Cover des Buches Eine Weihnachtsgeschichte (ISBN: 9783551771285)

Eine Weihnachtsgeschichte

 (2)
Erschienen am 26.09.2023
Cover des Buches Die Campbells 1: Inferno (ISBN: 9783551755025)

Die Campbells 1: Inferno

 (1)
Erschienen am 30.04.2019
Cover des Buches Zauber 02 (ISBN: 9783770437023)

Zauber 02

 (1)
Erschienen am 06.02.2014
Cover des Buches Zauber 03 (ISBN: 9783770437672)

Zauber 03

 (1)
Erschienen am 04.12.2014

Neue Rezensionen zu Jose Luis Munuera

Cover des Buches Eine Weihnachtsgeschichte (ISBN: 9783551771285)
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Rezension zu "Eine Weihnachtsgeschichte" von Jose Luis Munuera

Der Geist der wunderbaren Vorlage ging in dieser eigenwilligen Vorlage verloren
Flaventusvor 5 Monaten

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens weit verbreitet und bekannt ist. Falls nicht, so sollte der Leser, bevor er diese Adaption liest, sich im Netz damit vertraut machen. Ich glaube nämlich schon, dass es sinnvoll ist, das Original zu kennen. Der französische Künstler Munuera schafft nämlich seine ganz eigene Version dieses Klassikers.


Er wandelt nämlich nicht nur einfach das Geschlecht der Hauptfigur, so dass aus einem Mr. Scrooge eine Ms. Scrooge wird, sondern er ändert auch die Reaktionen der Figur auf die Ereignisse der Nacht. Es bleibt dabei, dass sie einen Angestellten hat, der gerne Weihnachten im Kreise seiner Familie feiern möchte, nur dass in diesem Fall Ms. Scrooge ihm den Tag gönnt. Auch das Auftreten der Nichte läutet die Änderungen im Vergleich zur Vorlage ein.


Die wesentliche Veränderung spürt der Leser massiv am Charakter von Ms. Scrooge. Sie hat keine Ehrfurcht vor dem Geist der Weihnacht und fordern diesen regelrecht heraus. Das hat natürlich auch einen wesentlichen Einfluss auf das Ende und die Quintessenz der Geschichte. Während Charles Dickens noch die sozialen Umstände seiner Zeit kritisiert, so fokussiert sich Munuera voll und ganz auf das Bild der selbstbewussten Frau, die sich gegen Vorurteile stemmt und sich selbst behauptet.


Fazit

Munuera ändert die Weihnachtsgeschichte massiv. Und zwar so massiv, dass ich das Vorwort lieber als Nachwort gelesen hätte. Ein wenig hat der Künstler durch diese Änderungen den Geist der wunderbaren Vorlage verändert, so dass diese Graphic Novel Adaption zwar Elemente der Vorlage enthält, am Ende aber doch eine ganz eigene Geschichte erzählt. Ob es dem Leser gefällt? Das lässt sich bei solchen Änderungen nur schwer vorhersagen.

Cover des Buches Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich (ISBN: 9783551799975)
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Rezension zu "Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich" von BeKa

Wir können Roboter lieben, na klar - aber sind Roboter liebesfähig, überhaupt zu Emotionen fähig?
Gwhynwhyfarvor 9 Monaten

In einer retrofuturistischen Welt sind Roboter den Menschen zu Diensten. Isea wurde von ihrem  Roboter-Kindermädchen Debra großgezogen. Liebevoll kümmert sich Debra sich um das Anziehen, die Hausaufgaben, badet Isea, kocht, wäscht, hört sich ihre Sorgen an und gibt Ratschläge. Die gefühlskalte Mutter ist nie zu Hause – wirkt eher wie ein Roboter. Diese exzentrische Frau, die keine Bindung zu ihrem Kind hat, hat in Isea etwas ausgelöst: Sie traut keinem Menschen, weil sie Angst hat, zurückgestoßen zu werden. In der realen Welt hat Isea keine Freunde – lediglich mit ihrer Onlinefreundin Tal redet sie über alles. Und die hat ihr empfohlen den Film Cyrano de Bergerac anzusehen. Isea ist begeistert. Tilio, ein Klassenkamerad, wäre gern ihr Freund, doch den beachtet sie nicht. In ihrer Einsamkeit traut sie nur Tal – die sie nur über den Hologramm-Projektor kennt und ihrem Roboter-Kindermädchen, das ihr Geborgenheit und Wärme vermittelt.


Als eines Tages Debry zu Hause nicht aufzufinden ist, eröffnet die Mutter Isea, sie sei alt genug, ohne sie klarzukommen. Sie habe den Roboter verkauft. Isea entschließt sich, von zu Hause wegzulaufen und Debry zu suchen. Sie trifft unterwegs auf Tilio, der Isea gesteht, ihre Chatfreundin Tal zu sein … Natürlich ist Isea wütend! Doch Tilio lässt nicht locker, Isea zu begleiten, ihr bei der Suche nach Debry zu helfen. Doch die Roboterspürhunde sind den beiden bereits auf den Fersen …


Dieser Comic ist der Auftakt einer Science-Fiction-Trilogie. Roboter gehören zum Alltag der Menschen, wobei das Setting ländlich dem 19. Jahrhundert angepasst ist. Die Roboter arbeiten auf dem Feld, ernten Baumwolle, sind Haushaltsroboter, leben in Hütten bei den Feldern – es kommt das Feeling auf, das an die Sklavenzeit der Südstaaten erinnert, auch Schule, die Häuser und Plantagen sind dem nachempfunden. Bei diesem Abenteuer wird schnell klar, dass sich die gewohnten Machtverhältnisse zwischen Menschen und Robotern auflösen – Mensch und Roboter als Team, KI und Liebe ist in diesem Comic nicht ausgeschlossen. Jose Luis Munuera schafft es wunderbar die Gefühle der Protagonist:innen in Grafiken darzustellen. Ausdrucksvoll, mit vielen Details versehen, sind die Bilder ein Augenschmaus. Von der Totale zoomt er in die Nahaufnahmen, vom medium shot bis ins Detail des extreme close-up. Die bedrohlichen Situationen, Beklemmung, sind als solche stark fühlbar. Es sind die Details, die Freude, Geborgenheit, Angst, das Unheildrohende, das so gut in Szene gesetzt ist. Die Filmausschnitte aus Cyrano de Bergerac haben einen anderen Stil – wirken fast wie echte Filmszenen. Fazit: Wir können Maschinen lieben – das ist lange bewiesen. Aber sind Roboter in der Lage, uns zu lieben? Der Carlsen Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 10 Jahren. Passt; Allage! Eine empfehlenswerte, spannende Science-Fiction-Abenteuergeschichte, eine fein gezeichnete Fantasy Graphic Novel!



Hinter dem Pseudonym Béka verbirgt sich das französische Autorengespann Bertrand Escaich (Jahrgang 1973) und Caroline Roque (Jahrgang 1975). Gemeinsam schreibt es Jugendromane und verschiedene humoristische Comicreihen.


Jose Luis Munuera, geboren 1972 im Süden von Spanien, wo er noch heute lebt. Mit «Die Potamoks» (geschrieben von Joann Sfar) gelang ihm ein von der Kritik begeistert aufgenommenes Debüt. Heute ist Munuera einer der gefragtesten Zeichner Frankreichs und zeichnet für die Funny-Erfolgsserien «Merlin» sowie «Spirou und Fantasio» und die Science-Fiction-Serien «Sillage» und «Nävis». 2012 erschien sein Einzelband «Im Zeichen des Mondes». Neben seinen regelmäßgen Beiträgen für «Spirou und Fantasio» erscheint bei Carlsen seine Serie «Die Campbells».


Cover des Buches Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich (ISBN: 9783551799975)
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Rezension zu "Rostige Herzen 1: Debry, Cyrano und ich" von BeKa

Kann man einen Roboter lieben?
Buchperlenblogvor einem Jahr

Inhalt

In einer Welt, in der Roboter zum Alltag der Menschen gehören, lebt Isea. Die einzige wirkliche Bezugsperson im Leben des jungen Mädchens ist ihre Tagesmutter Debry – ein Roboter. Doch ihrer wirklichen Mutter ist die Bindung der beiden ein Dorn im Auge, weshalb Debry von heute auf morgen verschwindet. Isea macht sich auf die Suche nach ihr und findet eine Welt, die völlig im Verborgenen lag.

Rezension

Kann man einen Roboter lieben?

Das Setting von Rostige Herzen ist absolut großartig! Eine Welt, die eigentlich eher aussieht, als läge sie in unserer Vergangenheit, und die trotzdem technisch der unseren überlegen ist. Eine Welt, in der Roboter zum Alltag gehören, wo sie Arbeiten für die Menschen verrichten und als Hausangestellte dienen. So wie Debry, die als Iseas Tagesmutter seit vielen Jahren tätig ist. Sie und Isea sind sich weitaus näher, als es Iseas eigentliche Mutter gut findet. Und das, obwohl sie selbst ihrer Tochter keinerlei menschliche Nähe zukommen lässt. 

Debrys fristlose Entlassung reißt ein riesiges Loch in Iseas Herz, weshalb sie sich kurzentschlossen auf die Suche nach ihrer Tagesmutter macht und dabei unerwartete Hilfe bekommt. Der Auftakt zu dieser Trilogie spielt vorallem mit dem Gedanken, ob Roboter Gefühle entwickeln können – und ob Menschen im Gegenzug auch Gefühle für diese hegen können. Denn was für die einen nur Gegenstände sind, sind für andere Lebewesen. Dabei hält der Comic so einige Twists parat, die meine Neugier auf die kommenden zwei Bände definitiv angestachelt hat!

Fazit

Für alle, die Science Fiction mögen, die nicht immer in einer zukunftsorientierten Welt spielen muss. Und für alle, die einfach Freude an einer spannenden, emotionalen Geschichte haben!

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