Jose Saramago Cain

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Inhaltsangabe zu „Cain“ von Jose Saramago

After Adam and Eve have been cast out of Eden, Eve decides to go back and ask the angel guarding the gate if he can give her some of the fruit that is going to waste inside. The angel agrees, and although Eve swears to Adam that she offered the angel nothing in return, their first child is suspiciously blond and fair-skinned. (Quelle:'Fester Einband/07.07.2011')
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  • Zeitreise durch die Bibel

    Cain

    Wassollichlesen

    23. May 2015 um 13:48

    Wieder einmal habe ich ein Buch gelesen, nach dem ich in dem großartigen Buch "Die Romantherapie" darüber gelesen habe. Das Buch findet sich dort unter der Krankheit "Geschwisterrivalität". Zwar habe ich keine Geschwister, aber der Inhalt klang trotzdem recht unterhaltsam. Und dann auch noch von einem Literaturnobelpreisträger geschrieben, der bekennend nichts von der Kirche hält und ständig mit dem Vatikan aneinander geriet, das kann nur ein Knaller sein. "Von einem Donnerschlag angekündigt, trat der Herr in Erscheinung. Er war anders gekleidet, als üblich, dem entsprechend, was womöglich die neue Herrschermode im Himmel war, auf dem Kopf eine dreifach Krone und in der Hand das Zepter wie einen Schlagstock schwingend." Grau ist alle Theorie, mir hat das Buch nicht so gut gefallen.Grundsätzlich ist die Idee, eine biblische Figur durch die Zeit und das alte Testament zu schicken, um dort Unruhe zu stiften cool. Eine Art vorzeitlicher Antiheld, immerhin ist Kain ja auch ein Mörder. "Du weißt nicht, wie stark Engel sind, mit nur einem Finger könnten sie einen Berg versetzen, mein Glück ist, dass sie sehr diszipliniert sind, sonst hätten sie längst eine Verschwörung organisiert, um mich abzusetzen, So wie Satan, sagte Kain, Ja, so wie Satan, aber da habe ich inzwischen einen Weg gefunden, ihn zufriedenzsutellen, ab und an überlasse ich ihm ein Opfer, mit dem er sich amüsieren kann, und das genügt ihm" Aber unterm Strich zeigt Saramago mir mit seinem Buch nicht mehr, als das alles, was in der Bibel steht, alles äußerst fragwürdig und auf einige noch fragwürdigere Weisen interpretiert werden kann. Dass dabei nicht die Logik siegt steht außer Frage. Und darüber und über Gott macht er sich lustig, auch in Form von Kain, dem Unruhestifter, der Gott mit seiner Argumentation in den Wahnsinn treibt.Er wollte mit dem Buch wohl provozieren, aber wer sich davon im Jahre 2009 provozieren lässt, der muss schon ziemlich dünnhäutig sein.  Fazit Hier und da ist das Buch wirklich witzig und besonders die Dialoge zwischen Gott und Kain sind gelungen. Mehr aber leider auch nicht.

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