Josef Ebner

 3.5 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Martins Frühling, Aktion Roter Milan und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Josef Ebner

Martins Frühling

Martins Frühling

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Erschienen am 01.04.2015
Die große Rolle

Die große Rolle

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Erschienen am 01.07.1993
Gott mit dir, du Land der Bayern

Gott mit dir, du Land der Bayern

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Erschienen am 01.04.2005
Fotografieren

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Erschienen am 01.07.1996
Die Kunst, Freunde zu gewinnen

Die Kunst, Freunde zu gewinnen

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Erschienen am 01.12.1984
Aktion Roter Milan

Aktion Roter Milan

 (1)
Erschienen am 01.03.1998

Neue Rezensionen zu Josef Ebner

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Booky-72s avatar

Rezension zu "Martins Frühling" von Josef Ebner

Berührende Geschichte für alle Generationen
Booky-72vor 3 Jahren

Ende des 2. Weltkrieges in München. Mit dem 10-jährigen Martin erleben wir diese schwere Zeit.

Martin und seine Mutter Christa müssen allein in den Kriegswirren zurechtkommen, denn der Vater ist an der Front. Niemand weiss, ob er gesund wiederkommt oder wie lange der Krieg noch andauert. Tag und Nacht gibt es Bombenangriffe, spielen auf der Straße ganz unbeschwert ist für Martin und seinen Freund Horsti nicht möglich.

Bei ihren eigentlich verbotenen Streifzügen durch die Stadt lernen sie den Jugendlichen Peter kennen, der auf der Straße lebt, weil er keine Familie mehr hat. Dieser möchte einen KZ-Häftling befreien, um das Unrecht, das an seinen Eltern begangen wurde irgendwie wieder gut zu machen.

Martins Mutter hat eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen und wird sogar schwanger von ihm. Davon darf Martin natürlich nichts wissen. Als er es doch erfährt, haut er von zu Hause ab. Er will in ein bayrisches Dorf zur Tante.

Horstis Vater ist krank und stirbt. Nun hat auch Horsti niemanden mehr und begleitet Martin auf seiner gefährlichen Reise, die jedoch nicht so endet, wie es sich die beiden erhofften.

Eine sehr berührend geschriebene Geschichte um Martin und sein schweres Kinderleben in der Kriegszeit. Sehr zu empfehlen und 5 Sterne von mir.

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Wortteufels avatar

Rezension zu "Martins Frühling" von Josef Ebner

Ein Frühling im Krieg, ein Frühling im Leben
Wortteufelvor 4 Jahren

München im März 1945: In einer Welt, in der die tägliche Angst vor Zerstörung und Tod vierunzwanzig Stunden anhält, müssen der zehnjährige Martin und seine Mutter Christa sich so gut es geht durchschlagen. Der Vater Robert wird seit Monaten vermisst, unentwegt fliegen die Bomber der alliierten Streitkräfte über ihre Heimatstadt München – alles ist knapp, Essen, Kleidung, Wasser und sogar die Zeit zum Nachdenken. Im Chaos der letzten Kriegsmonate, das längst zum Alltag geworden ist, warten die meisten nur noch auf das erlösende Ende.

In all dem Elend und den Wirren der Heimatfront wächst Martin heran und erlebt jeden Tag doch noch durch die Brille eines Kindes, das nichts als den Krieg kennt. Doch erwachsen werden muss jeder irgendwann, auch Martin. Als er zu allem Übel auch noch herausfindet, dass seine Mutter eine Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft er kurzerhand davon.

Die letzten Kriegsmonate in Deutschland

Ungeschönt und doch einfühlsam schildert Josef Ebner das Leben eines zehnjährigen Jungen, der im Chaos des Krieges und stets begleitet von der Angst vor Verlust und dem eigenen Tod erwachsen wird. An der Seite seiner Mutter Christa erlebt Martin im zerbombten München den Frühling 1945, als die meisten sich das Ende bereits sehnlichst herbeiwünschten. Gleichzeitig erlebt er seinen eigenen Frühling - das Kind, das sich kaum noch an den Frieden erinnern kann, steht an der Schwelle seiner Kindheit, mit all den kleinen und großen Problemen und Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.

In seiner Erzählung spart Ebner nichts aus. Der Leser begleitet Martin hinab in den Luftschutzkeller und bekommt das Leid, das die Bombenangriffe zurücklassen, hautnah mit. Es ist ein sehr persönliches Schicksal, das mit der Geschichte um Christa und ihren Sohn erzählt wird, eine Geschichte über große Freundschaft, Scheinheiligkeit und Verrat, über Stärke und Schwäche gleichermaßen und es ist eine Geschichte über das verzeifelte Bemühen einer Generation um etwas Normalität, als nichts mehr normal war.

Fazit

Martins Geschichte ist ein erschreckendes und doch wunderschönes Protokol der letzten Kriegsjahre und die einfühlsam erzählte Geschichte eines kleinen Jungen, der seinen Weg aus der Kindheit sucht.


Kommentare: 1
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Herbstroses avatar

Rezension zu "Martins Frühling" von Josef Ebner

Zwischen Hoffen und Bangen …
Herbstrosevor 4 Jahren

München, Frühjahr 1945. Noch immer wütet der Krieg, Tag und Nacht fallen Bomben auf die Stadt. Die Essensrationen sind knapp, Strom und Wasser meist abgestellt und  Brennmaterial muss man sich irgendwie besorgen. Ständig heulen die Sirenen, Fliegeralarm treibt die Menschen in die Keller. Aber auch dort sind sie nicht sicher, Angst ist ihr ständiger Begleiter. Inmitten dieses Infernos kämpft Christa mit ihrem 10jährigen Sohn Martin ums Überleben. Ihr Mann, Martins Vater, ist in Russland vermisst, Christa ist dienstverpflichtet, muss arbeiten. Martin verbringt deshalb viel Zeit mit seinem Freund Horsti, dessen Vater die beiden Jungen unterrichtet. Ihre Streifzüge durch die zerstörte Stadt sind für sie, bei allem Schrecklichen das sie sehen müssen, so etwas wie Abenteuer. Als aber Martin erfährt, dass seine Mutter ihn belogen hat und sie sich trotz ihres Versprechens weiterhin heimlich mit einem französischen Kriegsgefangenen trifft, läuft er davon …

Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, eine Zeit, die den meisten heute lebenden Menschen sehr weit entfernt ist. Doch es gibt noch Zeitzeugen. Einer davon ist Josef Ebner, der Autor des Romans „Martins Frühling“, der bei Kriegsende acht Jahre alt war. Eindringlich und bewegend veranschaulicht er uns das Grauen dieses Krieges aus Sicht eines zehnjährigen Jungen und seiner Mutter. Man erlebt die Bombennächte im Keller, spürt die Angst der Verschütteten und die Verzweiflung derer, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Heimtücke, Verleumdung und Denunziation sind an der Tagesordnung, aber auch Mitgefühl, gegenseitige Hilfe, menschliche Wärme und Hoffnung kommen zum Ausdruck. Exemplarisch spiegelt das Schicksal der Protagonisten das beinahe aussichtslose Bemühen um etwas Normalität, um in diesen Zeiten zu Leben, zu Überleben und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren. 

Fazit: Ein Buch, das an die Geschehnisse vor über siebzig Jahren in Deutschland erinnert und das, angesichts der aktuellen Kriegs- und Krisengebiete, die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges deutlich macht - aber auch eine Geschichte über Liebe, über Hoffnung und über  einen Jungen, der ganz schnell erwachsen werden muss. Packend, bewegend und erschütternd!
Von mir 5* und eine Leseempfehlung an alle Generationen!

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Gespräche aus der Community

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Alliteras avatar

Hallo an alle Lesefreunde!

Der Allitera Verlag verlost 10 E-Books von Josef Ebners Roman »Martins Frühling. Als der Krieg zu Ende ging«.

Es spielt in München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer. Doch allmählich beginnt er, seine Brutalität zu begreifen. Als Martin erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft er davon …

Auf eine eindringliche, aber einfühlsame Weise erzählt der Roman von Stärke und Gebrechlichkeit, von menschlichem Mitgefühl und hinterhältiger Grausamkeit, von Hoffnung und Verzweiflung – und von einem Jungen, der inmitten von alldem erwachsen wird.

Wenn Ihr Euch für dieses authentische und teilweise autobiographische Buch interessiert, dann bewerbt Euch!

Booky-72s avatar
Letzter Beitrag von  Booky-72vor 3 Jahren
Hier nun auch meine Rezi: http://www.lovelybooks.de/autor/Josef-Ebner/Martins-Fr%C3%BChling-1158814521-w/rezension/1161959850/1161958819/ Demnächst auch auf Amazon unter bookstar. Vielen Dank, dass ich dieses wundervolle Buch mitlesen durfte. Es hat mich sehr berührt.
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