Josef Ebner Martins Frühling

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Inhaltsangabe zu „Martins Frühling“ von Josef Ebner

München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn, dessen Vater in Russland vermisst wird, ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer und mit kindlicher Naivität nimmt er die Welt so an wie sie ist. Aber immer wieder zeigt ihm die Kriegsrealität ihre brutale Seite. Als er erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft Martin fort §Auf eindringliche und einfühlsame Weise erzählt der Roman von Stärke und Gebrechlichkeit, von menschlichem Mitgefühl und hinterhältiger Grausamkeit, von Hoffnung und Verzweiflung und von einem Jungen, der inmitten von alldem erwachsen wird.

sehr berührend und authentisch

— Booky-72

Ein eindringliches Buch, das die damalige Zeit gut widerspiegelt.

— Kinkerlitzchen

Trotz des durchaus versöhnlichen Endes lässt ein dieses Buch doch sprachlos zurück

— Wortteufel

Nur selten habe ich ein Buch gelesen, dass in der Zeit des 2. Weltkriegs spielt und so eine realistische Darstellung bietet.

— Miamou

Buch vermittelt einen wunderbaren Eindruck von dem letzten Kriegsjahr und der Hoffnung auf Besserung

— Svanny

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  • Leserunde zu "Martins Frühling" von Josef Ebner

    Martins Frühling

    Allitera

    Hallo an alle Lesefreunde! Der Allitera Verlag verlost 10 E-Books von Josef Ebners Roman »Martins Frühling. Als der Krieg zu Ende ging«. Es spielt in München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer. Doch allmählich beginnt er, seine Brutalität zu begreifen. Als Martin erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft er davon … Auf eine eindringliche, aber einfühlsame Weise erzählt der Roman von Stärke und Gebrechlichkeit, von menschlichem Mitgefühl und hinterhältiger Grausamkeit, von Hoffnung und Verzweiflung – und von einem Jungen, der inmitten von alldem erwachsen wird. Wenn Ihr Euch für dieses authentische und teilweise autobiographische Buch interessiert, dann bewerbt Euch!

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    • 137
  • Berührende Geschichte für alle Generationen

    Martins Frühling

    Booky-72

    22. June 2015 um 14:40

    Ende des 2. Weltkrieges in München. Mit dem 10-jährigen Martin erleben wir diese schwere Zeit. Martin und seine Mutter Christa müssen allein in den Kriegswirren zurechtkommen, denn der Vater ist an der Front. Niemand weiss, ob er gesund wiederkommt oder wie lange der Krieg noch andauert. Tag und Nacht gibt es Bombenangriffe, spielen auf der Straße ganz unbeschwert ist für Martin und seinen Freund Horsti nicht möglich. Bei ihren eigentlich verbotenen Streifzügen durch die Stadt lernen sie den Jugendlichen Peter kennen, der auf der Straße lebt, weil er keine Familie mehr hat. Dieser möchte einen KZ-Häftling befreien, um das Unrecht, das an seinen Eltern begangen wurde irgendwie wieder gut zu machen. Martins Mutter hat eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen und wird sogar schwanger von ihm. Davon darf Martin natürlich nichts wissen. Als er es doch erfährt, haut er von zu Hause ab. Er will in ein bayrisches Dorf zur Tante. Horstis Vater ist krank und stirbt. Nun hat auch Horsti niemanden mehr und begleitet Martin auf seiner gefährlichen Reise, die jedoch nicht so endet, wie es sich die beiden erhofften. Eine sehr berührend geschriebene Geschichte um Martin und sein schweres Kinderleben in der Kriegszeit. Sehr zu empfehlen und 5 Sterne von mir.

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  • Ein Frühling im Krieg, ein Frühling im Leben

    Martins Frühling

    Wortteufel

    München im März 1945: In einer Welt, in der die tägliche Angst vor Zerstörung und Tod vierunzwanzig Stunden anhält, müssen der zehnjährige Martin und seine Mutter Christa sich so gut es geht durchschlagen. Der Vater Robert wird seit Monaten vermisst, unentwegt fliegen die Bomber der alliierten Streitkräfte über ihre Heimatstadt München – alles ist knapp, Essen, Kleidung, Wasser und sogar die Zeit zum Nachdenken. Im Chaos der letzten Kriegsmonate, das längst zum Alltag geworden ist, warten die meisten nur noch auf das erlösende Ende. In all dem Elend und den Wirren der Heimatfront wächst Martin heran und erlebt jeden Tag doch noch durch die Brille eines Kindes, das nichts als den Krieg kennt. Doch erwachsen werden muss jeder irgendwann, auch Martin. Als er zu allem Übel auch noch herausfindet, dass seine Mutter eine Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft er kurzerhand davon. Die letzten Kriegsmonate in Deutschland Ungeschönt und doch einfühlsam schildert Josef Ebner das Leben eines zehnjährigen Jungen, der im Chaos des Krieges und stets begleitet von der Angst vor Verlust und dem eigenen Tod erwachsen wird. An der Seite seiner Mutter Christa erlebt Martin im zerbombten München den Frühling 1945, als die meisten sich das Ende bereits sehnlichst herbeiwünschten. Gleichzeitig erlebt er seinen eigenen Frühling - das Kind, das sich kaum noch an den Frieden erinnern kann, steht an der Schwelle seiner Kindheit, mit all den kleinen und großen Problemen und Veränderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt. In seiner Erzählung spart Ebner nichts aus. Der Leser begleitet Martin hinab in den Luftschutzkeller und bekommt das Leid, das die Bombenangriffe zurücklassen, hautnah mit. Es ist ein sehr persönliches Schicksal, das mit der Geschichte um Christa und ihren Sohn erzählt wird, eine Geschichte über große Freundschaft, Scheinheiligkeit und Verrat, über Stärke und Schwäche gleichermaßen und es ist eine Geschichte über das verzeifelte Bemühen einer Generation um etwas Normalität, als nichts mehr normal war. Fazit Martins Geschichte ist ein erschreckendes und doch wunderschönes Protokol der letzten Kriegsjahre und die einfühlsam erzählte Geschichte eines kleinen Jungen, der seinen Weg aus der Kindheit sucht.

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    • 2
  • Zwischen Hoffen und Bangen …

    Martins Frühling

    Herbstrose

    München, Frühjahr 1945. Noch immer wütet der Krieg, Tag und Nacht fallen Bomben auf die Stadt. Die Essensrationen sind knapp, Strom und Wasser meist abgestellt und  Brennmaterial muss man sich irgendwie besorgen. Ständig heulen die Sirenen, Fliegeralarm treibt die Menschen in die Keller. Aber auch dort sind sie nicht sicher, Angst ist ihr ständiger Begleiter. Inmitten dieses Infernos kämpft Christa mit ihrem 10jährigen Sohn Martin ums Überleben. Ihr Mann, Martins Vater, ist in Russland vermisst, Christa ist dienstverpflichtet, muss arbeiten. Martin verbringt deshalb viel Zeit mit seinem Freund Horsti, dessen Vater die beiden Jungen unterrichtet. Ihre Streifzüge durch die zerstörte Stadt sind für sie, bei allem Schrecklichen das sie sehen müssen, so etwas wie Abenteuer. Als aber Martin erfährt, dass seine Mutter ihn belogen hat und sie sich trotz ihres Versprechens weiterhin heimlich mit einem französischen Kriegsgefangenen trifft, läuft er davon … Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, eine Zeit, die den meisten heute lebenden Menschen sehr weit entfernt ist. Doch es gibt noch Zeitzeugen. Einer davon ist Josef Ebner, der Autor des Romans „Martins Frühling“, der bei Kriegsende acht Jahre alt war. Eindringlich und bewegend veranschaulicht er uns das Grauen dieses Krieges aus Sicht eines zehnjährigen Jungen und seiner Mutter. Man erlebt die Bombennächte im Keller, spürt die Angst der Verschütteten und die Verzweiflung derer, die kein Dach mehr über dem Kopf haben. Heimtücke, Verleumdung und Denunziation sind an der Tagesordnung, aber auch Mitgefühl, gegenseitige Hilfe, menschliche Wärme und Hoffnung kommen zum Ausdruck. Exemplarisch spiegelt das Schicksal der Protagonisten das beinahe aussichtslose Bemühen um etwas Normalität, um in diesen Zeiten zu Leben, zu Überleben und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren.  Fazit: Ein Buch, das an die Geschehnisse vor über siebzig Jahren in Deutschland erinnert und das, angesichts der aktuellen Kriegs- und Krisengebiete, die Brutalität und Sinnlosigkeit des Krieges deutlich macht - aber auch eine Geschichte über Liebe, über Hoffnung und über  einen Jungen, der ganz schnell erwachsen werden muss. Packend, bewegend und erschütternd! Von mir 5* und eine Leseempfehlung an alle Generationen!

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    • 4
  • Das Leben eines Jungen im 2. Weltkrieg

    Martins Frühling

    marreh

    06. June 2015 um 19:56

    "Martins Frühling" handelt von einem 10jährigen Jungen inmitten des 2. Weltkrieges. Er und seine Mutter Christa stehen im Mittelpunkt. Tag für Tag erleben sie die Bombenangriffe über München, kämpfen ums Überleben. Der Autor schildert aus Sicht der Mutter, aber vor allem auch aus Sicht des Jungen die Geschehnisse. Martin streift mit seinen Freunden Horsti und Peter durch die zerbombte, in Schutt und Asche liegende Stadt. Der Tod scheint ein ständiger Begleiter, schon fast emotionslos nehmen die Menschen Schicksalsschläge entgegen. Einzige Hoffnung, aus München heraus zu kommen, liegt in Christa und Martins Plan, zur Tante Kathi aufs Land zu reisen. Ein bewegender und von Anfang bis Ende sehr emotionaler Roman über das Schicksal eines Jungen und seiner Angehörigen und Freunde im 2. Weltkrieg. Der Autor schafft es, den Leser vollständig in diese Zeit mit hinein zu nehmen. Es ist berührend wie schockierend, anhand einzelner Schicksale das Leben in dieser Zeit so direkt vor Augen geführt zu bekommen. Unbedingt lesenswert.

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  • Ein Buch, was nichts beschönigt

    Martins Frühling

    Svanny

    Es spielt in München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer. Doch allmählich beginnt er, seine Brutalität zu begreifen. Als Martin erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft er davon … Dieses Buch spielt wie im Klappentext angegeben gegen Ende des Krieges und beschreibt deutlich das Leid der Leute. Aber auch die Hoffnung, dass alles bald zu Ende sein wird. Der Roman verdeutlicht, wie schlimm die letzten Kriegsjahre gewesen sein müssen, gerade für Kinder, die eigentlich wohl behütet aufwachsen sollen. Bis zum Schluss bleibt es spannend, ob auch Martin, seine Mutter und andere Verwandte den Krieg überleben. Wird doch noch alles wieder gut? Wie man von dem Thema her schon erwarten kann, ist es keine leichte Sommerlektüre, aber es ist gut geschrieben und wer sich für die Thematik interessiert, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen.

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    • 2

    Miamou

    03. June 2015 um 10:21
  • Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs...

    Martins Frühling

    Miamou

    03. June 2015 um 09:10

    München im März 1945: Tag und Nacht heulen die Sirenen, feindliche Flieger lassen Bomben auf die Stadt regnen. Inmitten des Kriegsinfernos versuchen Christa und ihr zehnjähriger Sohn Martin so gut es geht zurechtzukommen. Für ihn, dessen Vater in Russland vermisst wird, ist der Krieg trotz aller Gefahren auch ein großes Abenteuer und mit kindlicher Naivität nimmt er die Welt so an wie sie ist. Aber immer wieder zeigt ihm die Kriegsrealität ihre brutale Seite. Als er erfährt, dass seine Mutter ihn angelogen und eine heimliche Affäre mit einem französischen Kriegsgefangenen hat, läuft Martin fort. ******************************************************** Mit „Martins Frühling“ lässt sich der Leser auf ein Buch ein, dass wenig Spannung hat und doch spannend ist, ein Buch, dass nicht die herausragendste Handlung hat und doch herausragend ist. Der Autor hat es geschafft, die letzten Kriegsmonate so detailgetreu zu beschreiben, dass während des gesamten Buches die verzweifelte Situation der Charaktere zum Greifen ist. Sie müssen stündlich um ihr Leben bangen. Und doch spürt man zwischendurch immer wieder den Funken Hoffnung, dass der Krieg bald enden muss, welcher sie immer weiter vorantreibt um am Leben zu bleiben. Die Geschichte wird auf ein Einzelschicksal herunter gebrochen, sodass sie eine sehr persönliche wird (in der Buchbeschreibung steht, dass das Buch zum Teil autobiographische Züge hat) und den Leser berührt zurücklässt. Der 10 – jährige Martin gehört zu der „verlorenen Generation“. Er ist zu jung, um etwas anderes als den Krieg zu kennen. Gleichzeitig macht er aber durch, was man heute auch schon bei Burschen in diesen Alter erlebt, den ersten Anflug der Pubertät, wo er Geheimnisse vor seiner Mutter hat (die in diesem Fall mehr oder weniger begründet sind) und er sich verstockt zurückzieht. Gleichzeitig wächst er auch noch in der Kriegszeit auf, wo er sich täglich mit der Situation des Todes auseinandersetzen muss. Eine Spannung, die für einen 10 –jährigen kaum erträglich ist und das merkt man auch. Christa, seine Mutter, hat ein Verhältnis mit einem französischen Zwangsarbeiter begonnen, da ihr Mann als vermisst gilt. Obwohl sie weiß, dass es wider jede Vernunft ist, trifft sie sich im Geheimen mit ihm und wird dabei entdeckt. Von Christa bekommt man den Eindruck, dass sie sich nach außen hin die Starke bleiben muss. Hinter der Fassade geht es ihr aber, wie es bestimmt vielen Frauen in der Zeit des 2. Weltkriegs ergangen ist. Die Angst um das eigene Kind, den Ehemann und um die Menschen, die man mag und gleichzeitig Hoffnung auf bessere Zeiten. Nur selten habe ich ein Buch gelesen, dass in der Zeit des 2. Weltkriegs spielt und so eine realistische Darstellung bietet. Ich kann es daher nur jeden ans Herz legen…

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