Josef Girshovich Reise nach Jerusalem

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Inhaltsangabe zu „Reise nach Jerusalem“ von Josef Girshovich

Kann man ohne einen einzigen Cent von Berlin-Mitte an die Klagemauer in Jerusalem reisen, mit nichts im Gepäck als dem Vertrauen auf die Gastfreundschaft der Menschen? Der junge jüdische Deutsche Josef Girshovich hat darauf gewettet und seinen Rucksack gepackt. 5200 Kilometer in nur 17 Tagen lagen vor ihm - und zahllose Begegnungen. In Regensburg trifft er den Bischof, der seine Reise segnet. Mit dem Drogenkurier und Schürzenjäger Murat reist er von Passau nach Zagreb, wo er gemeinsam mit Studenten der Philosophischen Fakultät streikt. In Belgrad lernt er den serbisch-orthodoxen Priester Jovan und dessen Schwester kennen. Sie haben als Kinder den Jugoslawienkrieg erlebt. Mit einem untrüglichen Gespür für die historischen und politischen Prägungen der Menschen beschreibt Josef Girshovich seine Reise durch die neun Länder, die Deutschland von Israel trennen.
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  • Rezension zu "Reise nach Jerusalem" von Josef Girshovich

    Reise nach Jerusalem

    Gospelsinger

    26. April 2011 um 23:08

    Der Auslöser war eine Wette, wie so oft unter Männern. Josef Girshovich hat mit seinen Kumpels gewettet, dass er es in zwanzig Tagen von Berlin nach Jerusalem schafft, und das ohne Geld. Also den Rucksack gepackt und los. In Deutschland war es erst einmal nicht so problematisch, sich per Anhalter vorwärts zu bewegen und jemanden zu finden, der eine Übernachtung, eine Dusche und eine Mahlzeit spendiert. In den sieben Ländern, die Deutschland von Jerusalem trennen, wird der Autor sehr unterschiedlich aufgenommen und behandelt. Auch die Auffassungen von Caritas, und wie diese ausgeführt wird, ist nicht überall gleich. Aber immer und an jedem Ort finden sich schließlich hilfsbereite Menschen. In manchen Gegenden allerdings darf der Autor nicht erwähnen, dass er Jude ist. In die Reiseerzählung eingestreut sind immer wieder Hinweise auf die Geschichte der Gegenden und Orte, durch die der Autor zieht. Die heutige Situation wird in Beziehung gesetzt mit Homers Werken. Dazwischen tauchen immer wieder Erinnerungen an seinen Großvater auf. Das ist interessant und ich fand die Beschreibungen spannend, aber mich hat der Schreibstil gestört, der nicht zum langsamen Reisen passt, er ist zu atemlos, zu verkürzt. Deshalb bin ich mit dem Buch nicht ganz warm geworden.

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