Josef Girshovich Wem gehört der Tod?: Vom Recht auf Leben und Sterbehilfe Intelligent leben 9

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Inhaltsangabe zu „Wem gehört der Tod?: Vom Recht auf Leben und Sterbehilfe Intelligent leben 9“ von Josef Girshovich

Der Mensch muss selbst bestimmen dürfen, wann und wie er stirbt. Doch je deutlicher diese Vernunftantwort ausfällt, desto mehr Bedenken kommen auf. Denn wer über Sterbehilfe redet, muss sich auch mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Vielleicht ist es deswegen ein derart empfängliches Thema für Fragen der Kultur, der Religion, aber auch für Mechanismen der Verdrängung. Der Bundestag wird in diesem Jahr intensiv über Sterbehilfe debattieren, nächstes Jahr soll es zur Abstimmung kommen. Wie sieht ein würdevoller Tod aus? Was muss rechtlich erlaubt sein? Wo sind Grenzen zu ziehen?

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  • Ein ganz wertvoller und unideologischer Beitrag zu der gegenwärtigen Debatte

    Wem gehört der Tod?: Vom Recht auf Leben und Sterbehilfe Intelligent leben 9
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. December 2014 um 13:47

      Dieses kleine Buch aus der Debattenreihe „Intelligent leben“ des Kein & Aber Verlags ist ein ganz wertvoller und unideologischer Beitrag zu der gegenwärtigen Debatte um die Möglichkeiten und Grenzen der Sterbehilfe. Verfasst hat es Josef Girshovich. Er ist 1981 geboren und arbeitet zur Zeit als Berater im deutschen  Bundestag. Kaum ein anderes Buch zu diesem Thema hat mich in diesem Jahr so überzeugt wie dieses, das redet „vom Recht auf Leben und Sterbehilfe“. Und in dieser Spannung bewegen sich die Gedanken und Argumente des Autors.   In folgendem Zitat ist meines Erachtens gut zusammengefasst, worum es ihm geht bei diesem umstrittenen Thema, bei dem er im Übrigen die Religion als Begründung einer Ächtung der Sterbehilfe außen vor lassen will, weil wie er sagt, die „Religion- und auch meine persönliche Religiosität – geschwächt wird“.   „Die Frage ist vielmehr: Sind wir bereit, den freien Willen des Einzelnen zu akzeptieren, selbst wenn dieser freie Wille der eigenen Vorstellung von Wille, Freiheit und Lebensplanung zuwiderläuft`? Und weiter: Sind wir bereit, diesen uns fremden Willen wegen des besagten Rechts darauf auch zu verteidigen? Wobei dieser Wille nur solange zu dulden ist, als er keines anderen Lebensfreiheit einschränkt. Und natürlich soll jeder die Freiheit haben, andere von der Richtigkeit seines Willens zu überzeugen.“   Girshovichs Buch ist ein leises und wohlbelegtes Plädoyer für die Sterbehilfe. Doch es ist kein Zufall dass das letzte Kapitel des Essays die Überschrift „Zweifel“ trägt und sein  letzter Satz jedem Leser ein ernsthaftes Nachdenken aufgibt: „Für jeden Menschen kommt die Zeit zu sterben: für den einen zu früh, für den andern im hohen Alter, für den einen leiderfüllt, für den anderen ohne große Schmerzen, für den eine einsam, für den andern im Kreise seiner Familie. Und bis zu diesem letzten Schlag der Uhr führe sich ein jeder von uns immer wieder zu Gemüte, dass Sinn, Wert, Würde, Freiheit und Fron des Lebens das Leben selbst sind – so lange wie möglich.“    

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