Josef H. Reichholf

 4.1 Sterne bei 76 Bewertungen
Autor von Rabenschwarze Intelligenz, Naturgeschichte(n) und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Josef H. Reichholf

Josef H. Reichholf studierte Biologie, Chemie, Geografie und Tropenmedizin, er lehrte an beiden Münchner Universitäten und leitete viele Jahre die Abteilung Wirbeltiere der Zoologischen Staatssammlung München. Für seine Verdienste um die Vermittlung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, vom Verband der Deutschen Biologen oder dem österreichischen Wissenschaftsministerium. Mit Bernhard Grzimek und Horst Stern engagierte er sich schon für den Naturschutz, lange bevor grüne Themen Mode wurden. Zu seinen erfolgreichsten Büchern zählen „Das Rätsel der Menschwerdung", "Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends“ und „Rabenschwarze Intelligenz: Was wir von Krähen lernen können.“

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Der Hund und sein Mensch

Erscheint am 17.08.2020 als Hardcover bei Hanser, Carl.

Die Bereinigung der Natur

Neu erschienen am 03.06.2020 als Taschenbuch bei Matthes & Seitz Berlin.

Evolution

Erscheint am 31.08.2020 als Hardcover bei Anaconda Verlag.

Alle Bücher von Josef H. Reichholf

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Cover des Buches Rabenschwarze Intelligenz (ISBN: 9783492259156)

Rabenschwarze Intelligenz

 (26)
Erschienen am 01.03.2011
Cover des Buches Naturgeschichte(n) (ISBN: 9783442745029)

Naturgeschichte(n)

 (8)
Erschienen am 12.11.2012
Cover des Buches Einhorn, Phönix, Drache (ISBN: 9783596187225)

Einhorn, Phönix, Drache

 (7)
Erschienen am 20.08.2015
Cover des Buches Ornis (ISBN: 9783406660481)

Ornis

 (6)
Erschienen am 04.11.2015
Cover des Buches Warum die Menschen sesshaft wurden (ISBN: 9783596179329)

Warum die Menschen sesshaft wurden

 (4)
Erschienen am 01.02.2010
Cover des Buches Das Rätsel der Menschwerdung (ISBN: 9783423330060)

Das Rätsel der Menschwerdung

 (3)
Erschienen am 01.09.1997
Cover des Buches Das Leben der Eichhörnchen (ISBN: 9783446264076)

Das Leben der Eichhörnchen

 (3)
Erschienen am 23.09.2019

Neue Rezensionen zu Josef H. Reichholf

Neu

Rezension zu "Das Leben der Eichhörnchen" von Josef H. Reichholf

Squirrel
Kristall86vor 3 Monaten

Wenn man ein Eichhörnchen sieht, entfleucht einem sofort ein „Och, wie süß!“. Ja, sie sind putzig und hochintelligente Wesen. Eichhörnchen faszinieren. 

Josef H. Reichholf ist nicht nur ein renommierter Biologe und Vogelexperte, nein, er ist ebenso ein großer Anhänger der kleinen rot-braunen putzigen Eichhörnchen. Er erläutert in diesem Buch den gewissen Zauber und warum wir so von ihnen fasziniert sind. Durch seine klare Erzählweise, hängt man nach gewisser Zeit an seinen Zeilen. Eichhörnchen sind zudem extrem gute Kletterer, Architekten und kulinarische Genießer und eines ist wirklich faszinierend zu erlesen: sie spielen miteinander! Warum tun sie das? Lesen Sie selbst und lassen Sie sich verzaubern. Reichholf weiß, wie er die Leser bannen kann und was ihn wirklich interessiert. 

Josef H. Reichholf bringt die Natur und deren Tierwelt dem Leser auf eine ganz besondere Art näher und ich bin wirklich begeistert, dass ich dieses Buch gelesen habe. Herbstblues wird nun keiner mehr auftauchen, denn ich kennen nun ein wunderbares Mittel dagegen: Eichhörnchen beobachten und ihnen im Notfall helfen. Sie werden es uns danken und uns gute Laune schenken!

5 von 5 Sterne!

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Rezension zu "Ornis" von Josef H. Reichholf

Die Kunst Vögel zu beobachten
Kristall86vor einem Jahr

Die Vogelwelt bezeichnet man mit dem griechischem Wort „Ornis“. Aber dieses Wort hat auch eine Doppelbedeutung wenn man nur einen Artikel davor setzt, nämlich „die“. Dann geht es nämlich um die Ornithologen, die Vogelkundler. Vögel zu beobachten macht unheimlich viel Spass und Freude. Es schult den Blick und die Auffassungsgabe. Wer besonders viel Freude daran hat, kann aus seinem Hobby auch schnell einen Beruf machen. Warum nicht das Nützliche mit Schönen verbinden? Josef H. Reichholf nimmt uns mit in seine ganz private Vogelwelt. Er erzählt uns mit voller Hingabe wie er es damals mit 13 Jahren geschafft hat, sich mit den Vögeln zu verbinden, sie zu beobachten und sie zu schätzen. Er berichtet mit großer Leidenschaft, warum einige Vögel eben so ein Gefieder haben, wie und warum sie so leben, was sie ausmacht in ihrem Lebensraum und warum sie eben so wichtig sind für uns. Genau in der heutigen Zeit trifft er den Nerv der Leser und vermittelt ihnen sehr bewusst, was es heißt, sein Flugpersonal im Garten zu schützen und zu pflegen. Überrascht hat mich, dass es auch sehr bekannte Vogelbeobachter gab. Da fühlt man sich doch gleich unter Gleichgesinnten, egal ob ein Amerikanischer Präsident oder man selbst. Man fühlt sich in einer Liga und allein durch dieses Wissen, werden einem diese Menschen schon sympathisch. Denn wer Vogel beobachtet ist einer von uns - das steht fest. Reichholf berichtet ebenso welch große Mühe und Arbeit in solchen Beobachtungen steckt. Man selbst steht oft am Fenster und beobachtet das Futterhaus das in unmittelbarer Nähe steht, aber es gibt Regionen auf diesem Erball, die erfordern viel Kraft um das man die kleinen gefiederten Freunde sehen darf. Ein sehr interessantes Buch, das mit viel Fachwissen gespickt ist und das mit Bedacht gelesen werden will. Aber es ist für jeden Vogelfreund ein absolutes Muss! Deshalb bekommt dieses Buch auch eine klare Leseempfehlung! Ich danke dem Verlag für das Leseexemplar!

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Rezension zu "Einhorn, Phönix, Drache" von Josef H. Reichholf

historisch - biologische Betrachtung von Fabeltieren
annluvor 2 Jahren

*In jedem Fabelwesen steckt somit etwas, das sie unter der vorhandenen Vielzahl anderer Lebewesen auszeichnet und geradezu prädestiniert für die Mythologisierung.*


Fabeltiere, märchenhafte Tierwesen und mythische Tiere sind es, denen sich dieses Buch widmet. Seien es Phoenix, Drache oder Einhorn, die antike Tierwelt aber auch Schwäne, Lerchen, Wolpertinger und das Weihnachtstier. Aus zoologischer Sicht – verknüpft mit geschichtlichen Hintergründen – betrachtet der Autor die Frage woher unsere Fabelwesen kommen.



Das Buch widmet sich einer Vielzahl an Tieren, die in Mythen, Geschichten und Erzählungen vorkommen. Dabei wird nehmen die einen ganze Kapitel ein, während andere nur mal eben kurz erwähnt werden. Im Vordergrund stehen dabei immer die zoologischen Details. Der erste Abschnitt widmet sich dem Phoenix. Die These welches Tier dahinter stecken könnte, wird bald aufgestellt um sie dann mit – für meinen Geschmack zu ausführlichen – zoologischen Hintergründen zu versehen. Dabei nehmen auch die Phoenizier einen Großteil des Kapitels in Anspruch.


Auf mich hat dieser erste Teil eher abschreckend gewirkt, war er mir deutlich zu lang und ausschweifend (da manchmal vom Thema abkommend). Auch der nächste Abschnitt, der sich dem Eisvogel und den Schwänen widmet war ein gänzlich anderes Thema, als ich mir vom Buch erwartet hatte. Zu sehr konzentrierte er sich auf das Zoologische.


Erst die darauf folgende Sammlung an (verhältnismäßig) kürzeren Betrachtungen zu den Lerchen in Shakespeares Werken – hätte ich in diesem Kontext nicht erwartet – dem sehr interessanten Kapitel um das Weihnachtstier und der Betrachtung warum der Mensch Fabelwesen für sich erfindet konnte mich mit dem Buch versöhnen.


Im Abschnitt um die antike Tierwelt, der von den Legenden um Herakles eingeleitet wird, habe ich dann auch das gefunden, was ich vorher stark vermisst habe – das Eingehen auf die Mythen und nicht nur auf die Tiere, die in diesen vorkommen. So hat mir dieser Abschnitt besonders gefallen.


Das Einhorn war das nächste namensgebende Fabeltier, das behandelt wurde. Die Klärung, worum es sich beim ursprünglichen Einhorn handelte erfolgte recht schnell. Danach wurde ein Bogen zur ägyptischen Tierwelt geschlagen, was ich sehr interessant fand.


Das Kapitel um die „Himmelstiere“ (Sternzeichen) befasste sich überraschend gar nicht mit Tieren, sondern mit den Zeitrhythmen des Menschen und welchen großen Einfluss die jahreszeitlichen Rhythmen und die Änderungen die diese in der Natur hervorrufen auf den Menschen hatten und haben. So machte dieser Abschnitt einen Exkurs in die Kulturgeschichte des Menschen.


Als letzter Abschnitt widmete sich der Autor dem Drachen. Auf diesen Abschnitt war ich besonders gespannt, da ich Drachen und Reptilien spannend finde. Der Autor konnte mich mit seiner Theorie zum Drachenmythos überraschen. So war dieser Abschnitt wieder deutlich historischer geprägt, als gedacht.


Fazit: Das Buch hat einen schlechten ersten Eindruck auf mich gemacht, da ich den Beginn als deutlich zu langatmig empfand und nicht das angetroffen habe, was ich erwartet hatte. Dann aber wurde es interessanter und ich hab so einiges Neues erfahren. Die Kombination aus sehr reichhaltigen zoologischem Wissen und geschichtlichen Fakten kam mir sehr gut recherchiert vor.

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