Josef Katja & Josef Niedermeier GbR Focuswelten , Katja Niedermeier Namibia

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Inhaltsangabe zu „Namibia“ von Josef Katja & Josef Niedermeier GbR Focuswelten

Gluthitze, Dürre, Eisregen und dichter Nebel. Namibia ist unwirtlich und dennoch voller Leben. Katja und Josef Niedermeier bereisten dieses faszinierende Land und fanden Überlebenskünstler. 1000-jährige Pflanzen in der Pränamib, Chamäleons und Käfer im tiefsten Dünensand. Sie begegneten Farmern, die der Erde Nahrung abtrotzen und alten Volksgruppen, die nicht nur die Dürre bedroht. Ein Bildband-Porträt über Namibia und über Afrika im Wandel.
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  • ‚Schimmernde Salzpfannen, rot leuchtende Dünenzüge [...]'

    Namibia

    sabatayn76

    07. August 2017 um 22:52

    ‚Schimmernde Salzpfannen, rot leuchtende Dünenzüge, bernsteinfarbene Gebirge, weite Savannen und Halbwüsten, die bis zum wogenden Atlantik reichen - Namibia erhielt seinen stolzen Beinamen nicht von ungefähr: der Diamant Afrikas.‘Nach Regionen gegliedert (zentrales Hochland, Kaokoveld, Etosha, Damaraland, Skelettküste, Nordosten, Caprivizipfel, Namib-Wüste, tiefer Süden sowie Kalahari) stellen Katja und Josef Niedermeier in ‚Namibia. Leben in extremer Landschaft‘ das Land im südlichen Afrika vor, das sie für ihren Bildband in vier mehrmonatigen Reisen zwischen 2013 und 2016 bereist haben. Der Bildband beinhaltet zahlreiche großformatige, oft doppelseitige Fotografien, die spektakuläre Landschaften zeigen, die Bewohner Namibias vorstellen und einmalige Momente eingefangen haben. Dabei gibt es z.B. Luft- und Detailaufnahmen, Motive werden aus besonderen Perspektiven gezeigt, und es wurde mit Schärfe/Unschärfe gespielt. Das Ergebnis sind Fotografien, die Einblicke in ein sagenhaft schönes Land bieten, die Lust auf Reisen, Fotografieren, Entdecken und eine intensivere Beschäftigung mit Land und Leuten machen. Die Texte vermitteln Informationen zu Geologie, Ethnologie, Geschichte, Politik, Mythologie, Religion, Flora und Fauna, wobei nicht nur positive Seiten hervorgehoben, sondern auch negative Aspekte des Landes erwähnt werden, z.B. verarmte Himba, die von ihrem letzten Geld Alkohol kaufen, der dezimierte Wildtierbestand durch Großwildjäger und Veränderungen durch den Klimawandel. Besonders gut haben mir die erstaunlichen Informationen über bestimmte Tiere wie Zebrakobras, Oryxantilopen und Zwergpuffottern gefallen.

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  • Urwüchsige Natur der „Leere“

    Namibia

    michael_lehmann-pape

    20. June 2017 um 10:23

    Urwüchsige Natur der „Leere“Natürlich sind afrikanische Länder Dauergäste in den Nachrichten. Hungersnöte, Dürren, Gewalt gegenüber alteingesessenen „Weißen“, Gewalt untereinander.Die Zeiten, in denen Touristen in Heerscharen in Kenia und Namibia urlaubten, auf Safari gingen und die Länder bereisten scheinen in dieser Form in der Gewalt gefüllten Gegenwart nicht mehr in Sicht. Und auch die Landschaften, das (das gibt es noch) alltägliche Leben dort geraten ein wenig aus dem Blick der breiten Öffentlichkeit.So passt es und ist, gerade in dieser hohen Qualität, gut, dass Katja und Josef Niedermeier mit ihrem Bildband einen tiefen Einblick zu geben verstehen in das ursprüngliche, landschaftlich extreme, Namibia.Und hierbei zwar den Schwerpunkt auf die Landschaft legen, das „reale Leben“ aber in kiener Form ausklammern.Zwischen Tradition und Moderne zeigt bereits zu Beginn des Bandes das Leben in der Gegenwart vor Ort, das mit der „Skelettküste“ und dem wunderbar eingefangenen „Leben am Limit“ dort beeindruckende Einblicke bietet.Das „die große Leere“, die „Namib-Wüste“ ein faszinierendes Stück (bedrängender) Natur darstellt, auch das findet sich in großformatigen Fotografien im Buch wieder, wie in der Kalahari, der namibischen „Halbwüste“ sich das pflanzliche und tierische Leben in rauer Umgebung organisiert und einrichtet.Es ist eine majestätische, den Menschen nur noch klein erscheinen lassende Natur, die Seite für Seite dem Leser vor Augen geführt wird.„In der Wüste muss ich die Einsamkeit nicht erst finden, ich bin Teil davon“!Teil von einer angepassten Tierwelt, von der Sandviper zur Antilope, teil unendlicher Sandflächen, rauen Küsten und karger, rötlicher Felsen.Und Teil einer menschlichen Lebensform, die ganz eigene Wege gegangen ist, vor allem in der traditionellen Lebensweise, die neben den „Tupfern“ moderner Zivilisation (auf dem zentralen, europäisch geprägten Hochland) das Leben im Land immer noch prägt.Ein eindrucksvoller und sehr zu empfehlender Bildband

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