Josef Kelnberger Bullen und Schweine

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Inhaltsangabe zu „Bullen und Schweine“ von Josef Kelnberger

Tote Schweine, ratlose Bullen.

'Ein wenig eine Pietät hat auch die tote Sau verdient', spricht Mastbauer Bergmüller. Neben ihm steht betreten der Münchner Kommissar Konrad Wolf, vor einem Schweinesarg. Indes wurde darin keine Sau ermordet, sondern ein Mensch. Ein niederbayerischer Unternehmer, der Mann von Wolfs Jugendliebe, erstochen. Deswegen ist Wolf in die Provinz zurückgekehrt. Und kurz darauf findet sich eine weitere Leiche, die es ohne sein Eingreifen vielleicht nicht gegeben hätte.

Fast wäre ich beim Lesen eingeschlafen ....

— MissStrawberry

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  • Dieser Kommissar denkt eindeutig zu viel!

    Bullen und Schweine

    badwoman

    15. September 2015 um 23:29

    In der niederbayrischen Heimat von Kommissar Konrad Wolf hat sich ein Mord ereignet, ein Futtermittelhändler und Lokalpolitiker wurde erstochen und in einem Schweinesarg platziert. Der Ermordete war der Ehemann von Wolfs Ex-Geliebten Klara. Flugs eilt der Münchner Kommissar nach Nioederbayern, um sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Er trifft auf verschiedene skurrile Gestalten, auf schwere Schicksale und auf Klara. Es gibt leider noch mehr Tote während der Arbeit des kleinmütigen und neurotischen Kommissars. Die Geschichte ist etwas verworren, der Handlungsablauf wird immer wieder durch die ausschweifenden Gedanken des Kommissars gestört. Dadurch entstehen unnötige Längen, die der Spannung nicht gerade zuträglich sind. Den Gedankengängen zu folgen, ist nicht immer einfach, da schweifen die eigenen Gedanken auch schon mal ab. Fesseln konnte mich dieses Buch also nicht. Den Schreibstil finde ich gewöhnungsbedürftig, er wirkt machchmal etwas altbacken, was wahrscheinlich zur Region passen soll, so wie man sie sich vorstellt, mir aber nicht übermäßig gut gefällt. Das Cover ist originell, es fällt auf.

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  • Oh ich dachte da wär mehr dran!?!

    Bullen und Schweine

    MissJaneMarple

    06. March 2014 um 21:43

    Inhalt: Unternehmer Plochinger wird tot im Schweinesarg von Mastbauer Bergmüller gefunden. Kommissar Wolf fährt von München nach Straubing um Kommissar Hartmann zu unterstützen. Kaum in Niederbayern angekommen, holen Wolf die Gespenster seiner Kindheit und Vergangenheit ein. Auch mit seiner Ex-Ehefrau, deren Mann der Tote ist, hat Wolf noch so einiges zu klären. Meinung: Ich hatte mir mehr erwartet! Kelnberger schreibt sehr verwirrend und verschachtelt. Dies macht die Handlung weder spannender noch reizvoller.  Auch haben mich die ewigen Psychosen und Neurosen von Kommissar Wolf gestört. Normalerweise stehe ich ja auf Ermittler mit Macken, aber bei Wolf sind sie mir dann doch zuviel. Leider hatte ich auch das Gefühl, dass dem Autor immer wieder die Luft ausging, jedesmal, wenn es spannend zu werden schien, war es auch schon wieder vorbei! Fazit: Schade, aber ich hatte mir wirklich mehr vorgestellt! 

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  • Kommissar Wolf versucht die Welt zu retten...

    Bullen und Schweine

    MrsFoxx

    04. March 2014 um 21:26

    In einem Schweinemastbetrieb unweit von Straubing in Niederbayern wird die Leiche des Unternehmers und Lokalpolitikers Richard Plochinger gefunden. Grausam erstochen und entsorgt in einem Schweinesarg. Der Münchner Kommissar Konrad Wolf erfährt von dem Fall und reist zurück in seine alte Heimat, um bei den Ermittlungen zu helfen und seine alte Jugendliebe Klara, kürzlich verwitwete Plochinger wiederzusehen. Wolf, der sich in seiner bisherigen Karriere nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte, was Ermittlungen in freier Wildbahn betrifft, ermittelt den örtlichen Kollegen hinterher. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn alles, was er herausfindet, wissen die Straubinger Kommissare bereits. Und das Wiedersehen mit seiner Ex verläuft auch nicht gerade wie im Bilderbuch, bis er unerwartet Hilfe von einem türkischstämmigem Geschwisterpaar erhält.  Josef Kelnbergers Krimi ist eine Musterbeispiel für ein unstetiges Auf- und Ab in Sachen Spannung. Lässt er die Ermittlungen durch eine unvorhersehbare Wendung einmal spannend werden, referiert sein Hauptprotagonist wieder über das Leben, die Welt und die Provinz, die doch plötzlich so anders ist, als vor knapp 30 Jahren als er sie verlies. Und Kommissar Wolf ist seiner Meinung nach ein großartiger Polizist, und die Niederbarischen Provinzbullen unter seinem ermittlerischen Niveau. Und zudem ist er einer schier einzigartigen abstrakten Denkweise mächtig. Und genau darum war ich schon nach wenigen Kapiteln total genervt von diesem psychotischen Kommissar, und der verworrenen Schreibweise des Autors. Mal schreibt er aus der Vogelperspektive, mal aus direkter Sicht des Kommissars. Und während man im Laufe der Seiten zwangsläufig immer mehr von Wolf und seinen Ängsten und Problemen erfährt, bleiben die anderen Figuren reichlich blaß. In den letzen Seiten merkt man zudem auch, dass der Lektor wohl nicht mehr sehr aufmerksam war, denn es werden einige Male Namen verwechselt (z.B. Ayla und Fiona), was den Leser zunehmend verwirrt...  Fazit: Ein verworrener Krimi über einen psychotischen Kommissar, der ohne Sinn und Verstand ermittelt. Dieser Versuch auf den aktuellen Provinzkrimi-Hype aufzuspringen, ist meiner Ansicht nach kläglich gescheitert.

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  • Rezension von "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    SarinaGbhd

    16. February 2014 um 21:18

    Da ich das Buch zu Weihnachten bekam und noch nie etwas davon gehört hatte, hatte ich auch keine großen oder besonderen Erwartungen und hoffte, mal eine außergewöhnlichere Mordgeschichte zu lesen. Der Klappentext verriet schon so viel, dass der Handlungsort in Niederbayern liegt und der Ermordete im Schweinesarg aufgefunden wird. Soweit, so gut dachte ich mir.  In der Geschichte begleitet man Kriminalkommissar Konrad Wolf aus München, der nicht nur für den Fall des Ermordeten in seine Heimat fährt. Ich muss gestehen, dass ich mich anfangs sehr schwer getan habe in das Buch hinein zu finden und weiterzulesen, besonders da sich meiner Meinung nach Anfang ziemlich zog und die Schreibweise auch eine total andere war, als ich sie sonst gewöhnt bin. Jedoch wurde das Buch je weiter ich las immer unterhaltsamer, besonders da der Ermittler Konrad Wolf sich gewissermaßen etwas dämlich anstellt und sich immer mehr in die Ermittlungen verstrickt. Unterhaltsam und spannend ist das Buch in jedem Fall, nur wahrscheinlich auch Geschmackssache. Meinen Geschmack hat es nicht zu einhundert Prozent getroffen, weswegen ich aber niemandem davon abraten möchte.  Für zwischendurch ist dies ein wirklich unterhaltsames Buch.

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  • Langeweile und Chaos

    Bullen und Schweine

    MissStrawberry

    28. June 2013 um 12:17

    Ein Krimi, der müde macht: deprimierende, düstere Grundstimmung und ein Stil, der anstrengt. Mir jedenfalls gefällt es definitiv nicht, wenn nach nur ein, zwei Sätzen in direkter Rede ein Absatz folgt, der in der indirekten Rede gehalten ist. Das liest sich ein wenig wie das "Königlich Bayerische Amtsgericht", nur ohne die lustigen Elemente. Die Story lebt von mehr oder weniger schrägen Personen. So bastelt Mastbauer Bergmüller für seine toten Schweine Särge, Kommissar Konrad Wolf trauert seiner vor zwanzig Jahren verpassten Chance auf Liebe hinterher, Prostituierte boxen sich durchs Leben, Polizisten gehen eigene Wege und Ehefrauen laufen mit Scheuklappen durchs Leben. Ein auf den ersten Blick schlichter Mordfall ufert immer mehr zu einer länderübergreifenden Staatsaffäre aus und trotzdem hält das Buch nicht wach. Im Mittelteil ändert sich der Stil - man hat das Gefühl, da schreibt ein anderer Autor. Die Protagonisten werden farbiger, lebendiger, aktiver. Trotzdem hält sich die Spannung in Grenzen (trotz deutlicher Steigerung zu den ersten gut 140 Seiten). Dass die einzelnen Kapitel jeweils ohne Absatz geschrieben sind, stört den Lesefluss ziemlich. Ironischder Weise gibt es ausgerechnet im kurzen Epilog Absätze. Wirkliche Höhen sind nicht vorhanden, Ansätze verkümmern, die Wendungen sind sehr willkürlich und unrealistisch. Außerdem wirkt die Schilderung der "bayerischen Polizei" im Allgemeinen und Konrad Wolf im Speziellen nicht sehr vertrauenserweckend. Dass die Polizisten der Provinz den Kommissar aus München so behandeln, wie im Buch beschrieben, macht aus der Story ein Possenspiel. Und Puls messen mit dem Daumen - das machen wirklich nur absolute Stümper. Leider konnte mich das Buch bis zum Ende (obwohl dieses dann doch etwas explosiver war) nicht überzeugen. Ich wünsche jedem Buch, dass es seine Leser findet, die es mögen. Bei diesem hier fällt es mir schwer, tatsächlich daran zu glauben, dass es jemanden gibt, der es wirklich "super, toll, klasse, spannend" findet. Schade.

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  • Wanderbuch zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger *VOLL!*

    Bullen und Schweine

    Queenelyza

    Ich habe schon an so vielen Wanderbuchrunden teilgenommen, dass es wirklich an der Zeit ist, auch mal ein Buch auf die Reise zu schicken. Ich würde gerne "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger zur Verfügung stellen. Wer mitlesen möchte kann sich einfach hier melden. Sobald sich sechs Leser gemeldet haben, geht das Buch auf die Reise; acht Teilnehmer sind das Maximum. Wenn alle durch sind, geht das Buch an mich zurück. Zum Inhalt: "Ein wenig eine Pietät hat auch die tote Sau verdient", spricht Mastbauer Bergmüller. Betreten steht der Münchner Kommissar Konrad Wolf vor einem Schweinesarg. Allerdings wurde darin keine Sau, sondern ein toter Mensch gefunden. Ein erstochener, niederbayerischer Unternehmer, der Mann von Wolfs Jugendfreundin Klara außerdem. Deswegen hat sich Wolf am Morgen auf den Weg gemacht in die Provinz. Hätte er es bloß gelassen. Während ein hasserfüllter Mörder die niederbayerische Bevölkerung dezimiert, wird der Kommissar von Dämonen aus der Vergangenheit heimgesucht. Der Fall: reiner Sprengstoff! *** Wie das Wanderbuch funktioniert *** Ihr sagt einfach hier Bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Jeder Leser und jede Leserin kümmert sich bitte zeitnah darum, die Adresse des nächsten in der Reihe zu erfragen und das Buch weiter zu verschicken. Dann würde ich mal sagen, los geht's. :) Die Teilnehmer: 1. MelE-----------gelesen 2. anyways--------gelesen 3. Solifera----------gelesen 4. kleene 90--------gelöscht, wird also nicht berücksichtigt 5. Buchfan276---------gelesen 6.Themistokeles-----------gelesen, weiter an 8.  7. ally83 (wird hinten nochmal angehängt, war in Urlaub) 8, melanie_reichert---------------------hier ist das Buch gerade! --> zurück an mich!

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    Jetztkochtsie

    18. August 2012 um 17:18

    Auf etwas eigentümliche Art und Weise, aber durchaus unterhaltsam führt und der Autor hier durch den großen Fall von Kommissar Wolf. Grundsätzlich bin ich ja ein ziemlicher Meckerfritze, wenn es um nicht realistische Polizeiarbeit geht, hier hat es mich aber irgendwie nur mäßig gestört, daß der Herr Kommissar sich doof anstellt und unbeholfen durch die Weltgeschichte polterte, weil es für sein Gepoltere immer eine recht schlüssige Erklärung gab und er sich durchaus auch selbst nicht als Helden der Ermittlungsarbeit, sondern eher als ein wenig trottelig ansieht. Außerdem ist der Herr Kommissar auch gar nicht wirklich dienstlich unterwegs, sondern reines privates Interesse schubst ihn mitten ins Geschehen. Dabei fand ich die zwischendurch eingestreuten leicht philosophischen Betrachtungen ziemlich gelungen, den Fall an sich aber ein wenig flach und farblos. Trotzdem war das durchaus unterhaltsame wenig anspruchsvolle, aber streckenweise doch ganz witzige Lektüre.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    cybergirll

    05. July 2012 um 20:46

    Enttäuschend Richard Plochinger, Futtermittelproduzent und Politiker wird tot in einem Schweinesarg auf einem Bauernhof aufgefunden. Er wurde erstochen. Kommissar Wolf aus München, der aber aus dieser Gegend stammt bittet die hiesige Polizei bei den Ermittlungen anwesend zu sein. Klara Plochinger, die Frau des Ermordeten ist die Ex-Freundin von Wolf. Kommissar Wolf verhört erst den Bauer, bei dem die Leiche gefunden wurde, dann trifft er sich nach der Beerdigung mit der Witwe. Bei dem Treffen wir ihm von Herrn Mölter, Mitarbeiter in der Firma Plochinger und Geliebter der Frau ein Dossier überreicht, dass Plochinger illegaler Machenschaften beschuldigt. Als die Witwe erschossen aufgefunden wird gerät sogar Wolf in Verdacht. Das Buch hat mich enttäuscht. Es ist Josef Kelnberger nicht gelungen den Leser zu fesseln. Das Buch ist sehr seicht, dümpelt so vor sich hin. Erst im letzten Drittel fängt es an etwas spannend zu werden.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2012 um 21:40

    osef Kelnberger möchte auch dazu gehören, zu den Autoren der berühmten Regional-Krimis. Ihm hat es eine Region besonders angetan – das Niederbayern. Ehemals der Bauernhof Deutschlands, die Vorzeigewiesen mit Kühen, Schweinen und gesunden Feldern ist es heute auch nicht mehr viel mehr als ein weiterer Arbeitsplatz Standort im Wandel. Wandeln wollte sich auch Herrn Kelnberger. Vom Redakteur zum Autor. „Bullen und Schweine“ ist sein Debütroman und der kritische Leser merkt schon im ersten Kapitel das der Herr Redakteur nicht von seinen Wurzeln lassen kann. So richtig kommt ein kriminalistisches Feeling bei mir als Leser nicht an. Die Figuren werden zwar sorgsam aufgestellt und liefern auch ein ausreichend klares Bild von sich aber sympathisch oder authentisch wirken sie irgendwie nicht. Sie verbleiben immer ein bisschen die Marionetten in der Berichterstattung. Schon im ersten Kapitel wird nicht mit alten Klischees und Berichten gegeizt, so als wollte der Autor zeigen dass er seine Hausaufgaben gemacht hat. Wirklich beitragen zur Spannung oder atmosphärischen Dichte tun diese alten Kamellen jedoch nicht. Der Stil ist eher berichtend als kriminalistisch, ich hatte eher das Gefühl einen zu lang geratenen Zeitungsartikel zu lesen. Da ich aber von Natur aus neugierig bin wollte ich schon gerne wissen wer den Futtermittelfabrikanten getötet hat und warum. Leider muss ich schreiben dass meine Neugier nicht lange anhielt. Getötet wurde sie (wie es sich für einen echten Kriminalroman gar nicht gehört) von der monotonen Schreibweise und dem oben schon bemängelten kriminalistischen Feingefühl. Ich hatte nachdem ich das Buch ein paar Mal für alltägliche Unterbrechungen zur Seite gelegt habe nicht unbedingt mehr das Bedürfnis es weiter zu lesen. Ich habe es noch mehrere Male versucht aber mehr als querlesen konnte ich es nicht. FAZIT: Die Idee der Geschichte an sich war gut, leider scheiterte dieser Autor wie schon viele vor ihm an der Umsetzung. Vielleicht reift er noch ein wenig und bringt mit einem zweiten Roman ein besseres Ergebnis heraus. Daher leider nur unterdurchschnittliche Bewertung.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    LiebesLeseohr

    26. June 2012 um 09:59

    Josef Kelnberger : Bullen und Schweine Ein Lokalpolitiker wird tot aufgefunden. In einer Scheune,brutal zugerichtet. Es gibt einen Verdächtigen,den Hofbesitzerauf dem die Scheune steht,doch auf Grund seines Alibis fällt er als Verdächtiger weg. Um die Ermittlungen etwas auf Fordermann zu bringen,reist Kommissar Wolf aus München an. Er kennt sich in der Gegend sehr gut aus,denn er ist hier aufgewachsen,und auch das Opfer ist ihm nicht ganz unbekannt,denn Klara,die Ehefrau des Opfers,ist Wolf's damalige Jugendliebe. Er trifft sich als mit dem zuständigen Ermittler Hartmann,und neben den gängigen Ermittlungen,geraten beide auch aneinander,was ab und an etwas vom Fall ablenkt. Mit Klara's Hilfe,erfährt der Kommissar etwas mehr von dem Lokalpolitiker und seinen Geschäften nach Osteuropa. Das denke ich: Ein Krimi aus Niederbayern,das merkt man sofort. Er besitzt etwas von dem typisch bayrischen Charme,und das gefällt mir. Spannung ist enthalten,wenn auch sehr sparsam. Dafür gibt es einige Überraschungsmomente und Aha Effekte. Der Autor hat einen flüssigen und witzigen Schreibstil,man kann sich leicht in das Geschehen hinein versetzen. Ich hatte aber schon etwas zu kämpfen,das Buch durchzulesen,da das gewisse Etwas dann doch irgendwie fehlt. Was genau,kann ich nicht sagen.... Trotzdem für Regionalkrimiliebhaber eine sicher unterhaltsame Lektüre. Danke an den Verlag und an das Vorablesen Team,das ich vorablesen durfte!  

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    Themistokeles

    20. June 2012 um 11:24

    Nach diesem Roman bin ich in vielen Belangen verwirrt und unbefriedigt vom Autor zurückgelassen worden. Insgesamt ging es mir das gesamte Buch hindurch so, dass ich mir die Frage gestellt habe, was der Autor von einem wohl wollen könnte und in manchen Szenen, die vollkommen aus jedem Zusammenhang gerissen wirkten, wuchs diese Frage ins Unermessliche. Aber ich will mal am Anfang des ganzen beginnen, denn schon auf den ersten Seiten werden sehr viele Charaktere eingeführt, was bedingt durch manches stilistische Mittel, das einem wohl den Charakter und die Persönlichkeit des Protagonisten Konrad Wolf näher bringen soll, einfach nur verwirrend ist. Dazu kam, dass mir der Charakter Konrad Wolf nicht wirklich sympathisch wurde, ich ihn eher als vollkommenen Sonderling empfand und mir sowohl seine Gedanken, als auch viele seiner Handlungen extrem komisch, bis sogar mehr als unsinnig, vorkamen. Des Weiteren war es so, dass das Buch mir an manchen Stellen einfach zu seltsam abgehoben war, so dass ich vieles weniger als z.B. lustig oder amüsant abgedreht, eher einfach nur schlecht oder affig fand. Zumal mir an einigen Stellen eindeutig der rote Faden in der Geschichte fehlte, denn vieles wirkte sehr sprunghaft und ungeplant. Wobei mir auch einfach der Kriminalfall zu wenig wirklich durchdachte Beachtung fand. Außerdem habe ich jetzt irgendwie den Eindruck, dass das Buch dem Leser hauptsächlich vermitteln sollte, dass diese Gegend in Bayern, in welcher der Roman spielt, zwar landschaftlich sehr schön ist, aber die Niederbayern selbst äußerst komisch, eigenartig und wenig sympathisch wären, denn das wird im Roman nur allzu häufig erwähnt. Und ehrlich gesagt, ging mir das relativ schnell auf die Nerven, denn die meisten Charaktere neben Wolf wirkten nicht halb so verrückt, wie von ihm dargestellt. Insgesamt war der Roman mehr als eindeutig nicht meins, da mein Humor und meine Vorlieben bei Romanen zu weit weg von dieser Geschichte und denen des Autoren zu liegen scheinen. Viele Sprünge und Gedankengänge fand ich einfach nur grausam, unsinnig und auch unverständlich und die Szene mit der Kuh, auf die ich hier nicht noch näher eingehen will, hätte man nicht halb so detailliert beschreiben müssen, wie es gemacht wurde. Ich bin trotzdem aber noch überzeugt, dass der Roman seine Freunde finden kann, wenn man dem Humor und der Art des Autor im allgemeinen einfach näher ist, als ich es bin.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    ChaosQueen13

    10. May 2012 um 12:21

    Ein Fabrikant wird tot im Schweinetrog eines Mastbauern gefunden. Auf diese Weise kommt Kommissar Konrad Wolf ins Spiel, obwohl dieser Mord nicht in seinem zuständigen Bereich gehört. Als Münchner Kommissar geht es ihm in dieser Sache mehr um die Witwe des Ermordeten, es ist seine Jugendliebe! Bei der Aufklärung des Falles bekommt man so ganz nebenbei die Gegend von Niederbayern beschrieben. Im Großen und Ganzen könnte man einige Passagen einfach auslassen. Man muss sich teilweise wirklich durch die Seiten kämpfen, wenn man sich aber durch diese langatmigen Ausführungen durchgelesen hat, kommen immer wieder spannendere Handlungen. Ein durchschnittlicher Dorfkrimi ohne große Höhen und Tiefen.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    World_of_tears91

    30. April 2012 um 18:33

    Regionalkrimis sind ein ganz besonderes Genre und finden in letzter Zeit, zurecht, immer mehr Fans. Ich habe zwar noch nicht allzu viele gelesen, aber die, die ich gelesen habe, waren allesamt entweder lustig oder spannend, manchmal sogar beides. "Bullen und Schweine" ist leider gar nichts von beidem. Kommissar Wolf ermittelt in einem recht eigenartigen Fall, mit toten Unternehmern in Schweinesärgen, tschechischen Amüsierdamen, türkischen Wirten und allerhand anderer abgedrehter Persönlichkeiten. Ja, das klang vom Klappentext her wirklich interessant und ich habe mir darunter einen unterhaltsamen Regionalkrimi vorgestellt. Leider bin ich hier auf ganzer Linie enttäuscht worden. Natürlich ist es nicht Voraussetzung, dass ein Krimi auch witzig ist, aber so ein bisschen Spannung darf's schon sein... Die eigentliche Handlung ist viel zu schnell vorbei und zwischendurch wird der Leser mit den todlangweiligen Ergüssen aus bzw. über Wolfs Leben gequält. Mal ganz davon abgesehen, das nicht wirklich etwas passiert, was irgendwie Spannung aufbauen oder den Leser ans Buch fesseln könnte, hat das Buch noch ein anderes Problem: die Handlung ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Die knapp 350 Seiten haben mir sehr viel Willenskraft abverlangt, denn gerade bei einem Debüt tut es mir doch schon leid, dass Buch am Schluss verreißen zu müssen und so habe ich stetig die Daumen gedrückt, dass es vielleicht doch noch besser wird. Grundsätzlich sind die letzten beiden Drittel des Buches interessanter wie das Erste, allerdings im Vergleich zu anderen Genrekollegen leider immer noch stark ausbaubedürftig. Vielleicht hätte es eine Prise mehr Humor herausgeholt, oder eine weniger vorhersehbare, klischeehafte Geschichte oder am Ende gar ein Protagonist, der sich nicht ständig in Selbstmitleid ertränkt und dem Leser dadurch gewaltig auf den Senkel geht. Ich könnte mich jetzt noch seitenweise darüber auslassen, aber ich denke, es spricht für sich, wenn ich selbst Genrefans keine Kaufempfehlung aussprechen kann. Leider ist dieses Debüt gründlich in die Hose gegangen, schade drum!

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    anyways

    16. April 2012 um 19:15

    Ganz abschütteln kann man seine Herkunft nie, auch wenn man noch so weit flüchtet, das muss auch Kommissar Konrad Wolf aus München erkennen, als zufällig erfährt, dass der Mann seiner Jugendfreundin Klara ermordet wurde. Unter fadenscheinigen Begründungen nimmt er Kontakt zur hiesigen Polizei auf. Ein Kommissar Hartmann nimmt sich seiner an und lässt ihn in den Fall Plochinger reinschnuppern. Unter mysteriösen Umständen kam der niederbayrische Wirtschaftsmagnat ums Leben und wurde im Schweinesarg der Familie Bergmüller beseitigt. Fast hätt man ihn gar nicht entdeckt und er wäre sang und klanglos in der Tierverbrennung gelandet. So kam aber sein Fall ans Licht und in die Zeitung was wiederum den Heimat abtrünnigen Wolf auf den Plan ruft. Gemeinsam geht’s mit dem Kollegen Hartmann auf Indiziensuche. Erst sind die Beiden sich auch einigermaßen einig. Die großen mafiösen Wirtschaftsstrukturen, denen Wolf am Anfang seiner Karriere hinterher hungert, sind für seinen niederbayrischen Kollegen noch top aktuell. Gerade der Fall Plochinger birgt alle Voraussetzungen für solche Annahmen. Als der Steuerberater und heimlicher Geliebter der Witwe Wolf auch noch ein Dossier aushändigt scheint der Fall klar. Aber Plochinger wird nicht der einzige Tote bleiben…. Hinter „Bullen und Scheine“ verbirgt sich vielmehr als nur ein „Mundartkrimi“. Der Autor bindet diesen geschickt in einen teilweise sehr anspruchsvollen Krimi ein. In der trügerischen dörflichen Idylle, vor dieser uns der Protagonist durch Kindheits- und Jugenderinnerungen warnt, brodelt eine psychologisch recht ansprechende Masse von Lügen, Intrigen, Prostitution, Gier und anderer ähnlich gelagerten Machenschaften. Mit zu Tage treten des ambivalenten Verhaltens Wolf zu der ländlichen Idylle nehmen die Verwirrungen in der Aufklärung des Falles zu. Hier ist Aufmerksamkeit oberstes Gebot. Wie gesagt ein sehr anspruchsvoller Krimi der dem Leser ein bisschen mehr abverlangt und deshalb sehr empfehlenswert ist. Oft musste ich zwischen den Zeilen lesen um die Untertöne zu verstehen. Die merkwürdige Angewohnheit des Wolfs, sich seine Umgebung wie ein Satellitenbild ran zu zoomen fand ich im ersten Moment zu dick aufgetragen. Im weiteren Verlauf der Handlung und nach mehrmaligem Wiederholen dieses Verhaltens, störte es mich nicht mehr allzu sehr.

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  • Rezension zu "Bullen und Schweine" von Josef Kelnberger

    Bullen und Schweine

    Solifera

    04. April 2012 um 15:15

    Skandal in Niederbayern! Ein erfolgreicher Unternehmer, der Plochinger, wird ermordet in einem Schweinesarg aufgefunden. Die Witwe des Ermordeten, Klara, ist eine Ex vom Kommissar Konrad Wolf, der von München bzw.. Starnberg ins ach so beschauliche Niederbayern geschickt wird zwecks Ermittlungen. Ob das so eine gute Idee ist? Hat er jenes Fleckchen doch schon vor langer Zeit hinter sich gelassen. Schnell gibt es reichlich Verdächtige und noch mehr Tote. Kann der eigenbrötlerische, eindeutig tagträumerisch veranlagte und neurotische Konrad Wolf den Fall lösen und abschließen? Die Grundidee ist ja eigentlich nicht schlecht und hätte auf einen netten Regional-Krimi mit Lokalkolorit hoffen lassen. Aber die Geschichte ist verworren, die eigentlich Krimi-Handlung tritt vollkommen in den Hintergrund und Wolf denkt ganz eindeutig viel zu viel nach. Zudem ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig, irgendwie träge und sehr detailreich, zu sehr für meinen Geschmack. Aber gut, einen Versuch war's wert, meins ist es leider nicht, das Buch konnte mich nicht wirklich reizen, daher leider nur 2 Sterne!

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