Josef Kirschner Die Egoisten-Bibel

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Inhaltsangabe zu „Die Egoisten-Bibel“ von Josef Kirschner

Ein provokantes und unerbittliches Buch Kirschner teilt die Gesellschaft in drei Klassen ein: die Masse der Dummen, die Kaste der Schlauen und die Elite der Gescheiten. Die Dummen fragen ständig andere, was sie denken, glauben und kaufen sollen. Die Schlauen reden es ihnen ein und profitieren davon. Die Gescheiten wissen selbst ganz genau, was sie wollen, und sie tun es auch. (Quelle:'Flexibler Einband/01.02.2002')

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  • Rezension zu "Die Egoisten-Bibel" von Josef Kirschner

    Die Egoisten-Bibel

    elRinas

    13. January 2011 um 16:02

    einfach etwas überspitzt

  • Rezension zu "Die Egoisten-Bibel" von Josef Kirschner

    Die Egoisten-Bibel

    Ferrante

    17. August 2007 um 13:04

    Ein guter Einstieg für eine Rezension dieses Buches ist ein Zitat aus Cherry Gilchrists "So werde ich Alchemist", eine Art spirituelles Lehrbuch, das ich für wirklich empfehlenswert halte: "Die gleiche Vorsicht, die, das wissen wir alle, der Werbung gegenüber angebracht ist, ist ebenso im Hinblick auf Lehren zur Persönlichkeitsentwicklung sinnvoll. Hüten Sie sich vor allen Lehren, die an Gier, Liebe zur Macht oder Eitelkeit appellieren. Gute spirituelle Lehrer versprechen niemals, dass man erleuchtet wird oder materiellen Nutzen hat, wenn man ihre Anweisungen befolgt " (S. 69). Aber eben genau an die eigene Eitelkeit und Gier appeliert dieses Buch: Wer die Lehren strikt befolgt, steigt auf in die Gesellschaftsklasse der "Gescheiten", die spöttisch auf die nur "Schlauen" und die "Dummen" hinabblicken können, und denen alles im Leben gelingt. Das das Buch beim oberflächlichen Durchblättern gut wirkt, liegt daran, dass der Autor offensichtlich ohne zu wissen, was er tut, gute, tiefgründig-spirituelle Aussagen mit machthungriger Pop-Psychologie bunt vermischt. Diese malt das tägliche Leben als aggressiven Durchsetzungskampf (z.B. als das "manipulative Spiel"), den man führen muss und in dem es nur Sieger und Verlierer geben kann. (Es gibt zwar ein Kapitel "Die Kunst zu siegen, ohne zu kämpfen", diese besteht aber darin, eigene Niederlagen einfach zu ignorieren.) Zwischenmenschliche Beziehungen sind in diesem Licht auch nur reine Zweckgemeinschaften. Auswüchse dieser Lehren sind z.B. kleine Streck- und Dehnübungen, die jeder "Gescheite" am Morgen machen muss. Somit widerspricht sich der Text oft selbst, wenn er einem einerseits eindrillt, der "Gescheite" hört nur auf sich selbst (und der Text ist wirklich krass drillhaft formuliert), aber andererseits fordert, man müsse auf bestimmte Verhaltensregeln hören, um ein "Gescheiter" zu sein. Um wirklich gesunden Egoismus geht es meiner Meinung nach in Kelly Brysons "Don't Be Nice, Be Real"/"Sei nicht nett, sondern sei echt". Auf jeden Fall legt man hier sein Geld besser an als bei diesem Buch. Für wirklich tiefgründige, empfehlenswerte spirituelle (Lehr-)Bücher halte ich weiter Khalil Gibrans "The Prophet"/"Der Prophet", Cherry Gilchrists "Everyday Alchemy"/"So werde ich Alchemist" und David Harps "The New Three Minute Mediator"/"Meditieren in drei Minuten". Etwas rationaler und auch sehr hilfreich - besonders bei Depressionen - ist außerdem David Burns "Feeling Good".

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