Josef Schnell E.T.A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober

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Inhaltsangabe zu „E.T.A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober“ von Josef Schnell

Dieses Unterrichtsmodell bezieht sich auf folgende Textausgabe: Schöningh, Bestell-Nr.: 022567§

Eben ein typisches Schulbuch: lechrreich, verwirrend, aber auch ein wenig lustig.

— LaCaro
LaCaro

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    E.T.A. Hoffmann: Klein Zaches genannt Zinnober
    LaCaro

    LaCaro

    22. June 2015 um 18:27

    In dem Buch „Klein Zaches genannt Zinnober“, welches 1819 in Berlin erschien und von E. T. A. Hoffmann (1776 – 18822), während seines langen Deutschlandaufenthaltes geschrieben wurde, geht es um ein behindert geborenes Kind, welches von einer Fee verzaubert wird und somit sein Leben lang alle positive Anerkennung, die einem Anderen in seiner Nähe gebührt auf sich zieht, bis er mit dem Studenten Balthasar in einen Konflikt diesbezüglich gerät. Die Geschichte befasst sich hauptsächlich mit der Bewältigung dieses Konflikts, wobei der Autor versucht das dramatische Ende mittels des jungen Liebesglücks Balthasars zu umgehen. Neben „den Phantasiestücken“ war dies eines der bekanntesten Werke Hoffmanns und wurde in ganz Europa mit positiven Reaktionen überhäuft. Geschrieben ist das Buch ganz im Stil der Romantik und füllt die Motive der Sehnsucht, Liebe, Gegensätzlichkeit (im Bezug auf das Gegenüber von Fantasie und Realität), dem magisch-fantastischen und einem Bezug auf Kunst und Kultur aus. An der Handlung lässt sich sowohl das dramatische Modell, die Dreiteilung des Märchens, als auch das Zwiebelmodell nachweisen und Hoffmann bezeichnet die Geschichte häufig selbst auch als Märchen, aufgrund seiner stark ausschweifenden Fantasie. „[…] dir gefallen zu lassen, die seltsamen Gestaltungen zu betrachten, ja sich mit ihnen zu befreunden, die der Dichter in der Eingebung des spukhaften Geistes, Phantasus geheißen, verdankt und dessen bizarrem, launischem Wesen er sich vielleicht zu sehr überließ“ (S. 112 Z.4ff.), so entschuldigt sich Hoffmann im letzten Kapitel für die Ausschreitungen und bizarren Ereignisse in der Geschichte, in einer seiner vielen Ansprachen an den Leser. In diesem Zitat bezieht er sich noch einmal speziell auf sein Werk „Phantasiestücke“ und versucht die darin geltenden Erwartungen hinsichtlich dieses Buches im Nachhinein noch einmal abzuschwächen, denn die Handlung ist nicht nur sehr realitätsfern, der Erzähler und der Erzählmodus sind auch sehr unklar. Neben und in seinen zahlreichen Leseransprachen irritiert er den Leser, du die Wendung seiner Meinung, bzw. durcheinander geratenen Informationen und differenzierten Wertungen. Alles in Allem ist diese Lektüre sehr geeignet zu Veranschaulichung der Zeit des Umbruchs, der Neuordnung und der Rechtfertigung des Fantastisch- und Wunderbaren, mit anderen Worten für die Romantik. Diese Geschichte ist nicht geeignet, für Personen die nicht offen für magisch und wunderbares sind. Dennoch hat sie durchaus ein ausreichendes Potential den Leser zu belustigen, bzw. dem Leser ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Im Prinzip wird dem Leser auch das Gefühl vermittelt die direkten Worte Hoffmanns und nicht die, eines fremden Erzählers, zu lesen. Dadurch gewinnt man eine ganz neue Leseerfahrung, da man den Eindruck hat einen Brief, direkt aus E.T. A. Hoffmanns Händen zu lesen. Im Endeffekt, wenn auch eine Überwindung kosten, ist es ein lesenswertes Buch, es wurde 2012 vom Bildungshaus Schulbuchverlage, Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH in Braunschweig, Paderborn und Darmstadt verlegt, umfasst 110 Seiten der reinen Geschichte und enthält weitere 63 Seiten eines sehr nützlichen, schulisch wertvollen Anhangs.

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