Josef Wilfling Abgründe

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Inhaltsangabe zu „Abgründe“ von Josef Wilfling

Eine junge Frau tötet ihren ehemaligen Liebhaber auf grausame Weise mit einem Besenstiel. Ein Mann ermordet zwei Frauen, um die Aufdeckung seiner kriminellen Machenschaften zu verhindern. Ein Jugendlicher ersticht einen ihm völlig Unbekannten. Aus reiner Mordlust. Das Unfassbare war bei ihm der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es tagtäglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan oder erlebt haben. Jetzt erzählt er seine spektakulärsten Fälle, schildert Tathintergründe, gibt den Blick in seelische Abgründe frei und zeigt: Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi.

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  • "Abgründe" von Josef Wilfling

    Abgründe

    Morgoth666

    14. July 2013 um 14:31

    Inhalt: Begegnungen mit der Bestie Mensch Das Unfassbare war bei ihm der Normalfall: Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling hatte es tagtäglich mit Menschen zu tun, die Ungeheuerliches getan oder erlebt haben. In Abgründe erzählt er seine spektakulärsten Fälle, schildert Tathintergründe, gibt den Blick in seelische Abgründe frei und zeigt: Die Wirklichkeit ist packender als jeder Krimi. Als der Leiter der Münchner Mordkommission Josef Wilfling Anfang 2009 nach 42 Dienstjahren in Pension ging, verabschiedete sich eine Legende: Der Star-Ermittler und Vernehmungsspezialist klärte den Sedlmayr- und den Moshammer-Mord auf, schnappte Serientäter und verhörte Hunderte Kriminelle. Rund 100 Fälle von Mord und Totschlag hat er während seiner Dienstzeit bearbeitet, und das mit einer Aufklärungsquote von nahezu 100 Prozent. Jetzt deckt er die spannendsten und erstaunlichsten seiner Fälle auf und geht der Frage nach, wie und warum Menschen zu Mördern werden. Doch er zeigt nicht nur, wo das Böse seinen Ursprung hat, sondern beantwortet auch Fragen wie: Töten Frauen anders als Männer? Wie verhält sich ein Unschuldiger? Woran erkennt man einen Lügner? Wahre Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur – atemberaubend erzählt und spannender, als es ein Roman je sein könnte. Fazit: Super spannend,interessant und packender als jeder Krimi.Gleichzeitig erschreckend und stimmt einen nachdenklich.

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  • Rezension zu "Abgründe" von Josef Wilfling

    Abgründe

    hproentgen

    16. November 2011 um 20:10

    Jahrzehntelang war er Ermittler in München in unzähligen Mordkommissionen, hat an die 100 Mordfälle bearbeitet. In diesem Buch schildert er einige davon, die Ermittlungen, die Hindernisse, wieviele Beamte an solchen Ermittlungen beteiligt sind und wie frustrierend die Arbeit sein kann. Frustrierend auch oft seine Erfahrungen mit Gerichten. Verständlich, denn oft lassen sie Menschen laufen, die die Beamten für schuldig halten. Aber andererseits: Wer würde schon gerne in einem Land leben, in dem die Gerichte nicht im Zweifelsfall für den Angeklagten entscheiden würden? Fälle und Ermittlungen sind spannend und gut beschrieben, das Buch liest sich weg wie ein Krimi und gruselt weit mehr: Immerhin haben wir es hier mit echten Leichen zu tun, mit echtem Blut und nicht mit Tomatenketchup. Interessant natürlich, worin sich reale Ermittlungsarbeit und Krimi unterscheiden - und worin sie sich dann doch treffen. Im Verhör zum Beispiel. "Auch der erfahrenste Vernehmungsbeamte kann nie sagen, wie eine Vernehmung verlaufen und wie sie enden wird", sagt er. Oft ist der Satz "Ich kann doch nicht was gestehen, was ich nicht getan habe", der Anfang zu einem richtigen Geständnis. Eindrücklich schildert er einige Fälle, in denen das Verhör zum Geständnis führte und zeigt, wie wichtig eine "menschliche" Verhörtechnik ist. Eine, die den Angeklagten ernst nimmt, ihn bestätigt und quasi die Welt durch seine Brille sieht. Nicht ganz einfach, denn das erfordert einiges. Vor allem, wenn man es mit einem Sexual-Täter zu tun hat oder mit einem Kollegen der Polizei, der aus reiner Habgier zwei Menschen abschlachtet. Diese beiden Fälle werden am eindrücklichsten, ausführlichsten geschildert, hier liefert Wilfert nicht nur eine Schilderung der Ermittlungen, sondern gleich noch ein Psychogramm der Täter. Im Fall des Polizisten gesteht er freimütig, wie schwierig es war, gegen jemand zu ermitteln, der quasi "Familienangehöriger" war - auch wenn Wilfig natürlich wusste, dass Polizisten genauso morden können wie andere Menschen auch. Auch die anderen Fällen lässt er lebendig werden und zeigt, warum er zur Meinung kam, jeder Mensch könne zum Mörder werden. Dass der mordende Polizist ganz am Schluss zu ihm sagt: "Ich hab es getan. Sie haben es von Anfang an gewusst, Herr Wilfling. Ja? Sie haben es gewusst" ist ein schwacher Trost, nachdem er in der Nacht zuvor die Leichen besichtigen musste und nun das ausführliche Geständnis eines kaltschnäuzigen Täters anhören muss. Ein Buch, das spannender ist als so mancher Krimi. Leseprobe: http://www.amazon.de/gp/reader/3453601920/ref=sibdppt#reader-link Interview mit dem Autoren über die Zwickauer NSU Mörder: http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=sw&dig=2011%2F11%2F16%2Fa0092&cHash=1b5f9db6ed Abgründe – Wenn aus Menschen Mörder werden, Sachbuch, Josef Wilfling, Heyne, April 2011 ISBN-13: 978-3453601925, Tb, 320 Seiten, Euro 8,99

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