Josef Winkler Der Katzensilberkranz in der Henselstraße

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Inhaltsangabe zu „Der Katzensilberkranz in der Henselstraße“ von Josef Winkler

Josef Winklers diesjährige Klagenfurter Rede zur Literatur, die er in einen gewaltigen Rundumschlag gegen die Geldgier und moralische Verkommenheit der Mandatsträger verwandelte.

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  • Rezension zu "Der Katzensilberkranz in der Henselstraße" von Josef Winkler

    Der Katzensilberkranz in der Henselstraße

    Leserrezension_2009

    24. August 2009 um 16:33

    Es passiert nicht so oft, dass eine Eröffnungsrede zu einem Literatur-Wettbewerb nur wenige Wochen später in Buchform vorliegt. Vielleicht wurde Josef Winkler von diesem Vorgehen überrascht. Ihm ging und geht es um zwei Dinge, welche durchaus miteinander verwoben sind. Der Zahlung der Stadt Klagenfurt an einen Steuerberater aus Villach in Höhe von sechs Millionen Euro für etwa zwei Monate „Beratung“ stellt er die Tatsache gegenüber, dass die Stadt Klagenfurt für das Begräbnis eines 9-jährigen Knaben nicht einmal die Beerdigungskosten bereitstellte, obzwar das Unglück, welches zum Tod des Buben führte, in Zusammenhang zu einer unbeaufsichtigten Baustelle steht, weil eine Menge Polizeibeamte für Fußballspiele anlässlich der Europameisterschaft 2008 anderweitig „gebraucht“ wurden. Josef Winkler setzt zu einem radikalen Rundumschlag gegen die Zustände in Klagenfurt an. Es ist zweifellos befremdlich, dass sich in Klagenfurt keine Bibliothek befindet, die diesen Namen verdient, und somit Literatur offenbar keinen Platz hat. Im August 2009 ward in einer österreichischen Qualitätszeitung ein Brief von Josef Winkler an den Vizekanzler der Republik Österreich abgedruckt. Er wiederholt die in der „Klagenfurter Rede zur Literatur“ erwähnten Aspekte, und geht also wiederum auf die 6 Millionen Euro Steuergeld, den Tod des Buben und die fehlende Bibliothek ein. Ob Josef Winkler daran glaubt, dass Bücher die Welt ein klein bisschen verändern können, wenn hernach nur oft genug auf Missstände hingewiesen wird? Die Eröffnungsrede von Josef Winkler hatte sicher eine besondere Dynamik. Wenn es um Literatur, Tod und Geldverschwendung geht hören die meisten Menschen „gerne“ zu. Aber gleich daraus ein Buch machen? Die Stadt Klagenfurt würde dieses Büchlein wohl nicht in ihre Bibliothek stellen, wenn sie eine hätte. Vielleicht wäre aber für die Lieblingsliteratur eines Politikers Platz, der immerhin einen Band von Karl May verschlungen haben soll. Diese Rezension hat Jürgen H. eingereicht.

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