Josef Zauner

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Josef ZaunerDas große k. u. k. Mehlspeisenbuch
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Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch
Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch
 (6)
Erschienen am 02.11.2017

Neue Rezensionen zu Josef Zauner

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch" von Josef Zauner

Ein wahrer Augenschmaus ...
Bellis-Perennisvor 8 Monaten

Josef Zauner beschenkt sich und seine Fans zum 185. Bestehen der gleichnamigen Konditorei mit diesem opulenten Bildband.

„Der Zauner“ ist wohl das Mekka aller Mehlspeistiger und Monarchie-Nostalgiker, haben doch Kaiser Franz Josef und seine Gemahlin Elisabeth regelmäßig ihren Sommer hier in Bad Ischl verbracht.

 

Josef Zauner selbst ist 1948 in Tamsweg (Salzburg) als Josef Ferner geboren. Seine Konditorlehre absolvierte er beim Zauner. 1987 wurde er von der Firmenchefin Hildegard Zauner adoptiert und führt die Institution in der bewährten Tradition, mit behutsamen Änderungen bis heute fort.

 

Zum Buch:

 

Schön übersichtlich ist es in acht Kapitel unterteilt:

 

Kuchen, Strudel und Gebäck

Schnitten und Rouladen

Torten

Parfait und Gekühltes

Kleine Desserts

Warme Süßspeisen

Weihnachten

Grundrezepte

 

Jedes Rezept enthält eine genaue Zutatenliste sowie eine, auch für den normalen Haushalt, praktikable Anleitung. Natürlich sind einige Rezepte leichter oder schwieriger auszuführen. Die „Maroni-Torte“ wäre mein Favorit, doch sei sie aufwändig herzustellen.

 

Die wunderbaren Fotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Wie ein Gemälde sieht das ganzseitige Bild der „Ribiselschaumschnitte“ (S. 62) aus.

Ergänzt wird das Buch durch einen Abriss der Firmengeschichte und dazu passenden Fotos.

 

Es ist fast schade, das Buch in die Küche mitzunehmen und es mit Fettflecken u.ä. zu verunzieren.

 

Fazit:

 

Ein wunderschönes Buch, das mit einer kleinen essbaren Beigabe wie einer Schote echter Bourbon-Vanille oder einer hochwertigen Schokolade als Geschenk bestimmt seine Liebhaber findet.

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MissStrawberrys avatar

Rezension zu "Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch" von Josef Zauner

Josef Zauner verrät seine Rezepte
MissStrawberryvor 10 Monaten

Nach einer wunderbar geschriebenen Einführung („Eine süße Erfolgsgeschichte“) mit vielen tollen Schwarzweiß- und auch Farbfotos finden sich in den Rubriken Kuchen, Strudel & Gebäck; Schnitten & Rouladen; Torten; Parfaits & Gekühltes; Kleine Desserts; Warme Süßspeisen und Weihnachten Rezepte für jeden Geschmack. Die Schwierigkeitsstufen sind nicht angegeben, aber den Bildern meiner Meinung nach gut zu entnehmen. Die Bilder sind mir immer wichtig bei Rezepten, denn ich sehe gern schon vorher, wie das fertige Produkt aussehen soll. Das spornt an, auch wenn man weiß, dass heute Photoshop und Tricks bei den Food-Fotos eingesetzt werden.

Die Rezepte sind unfassbar lecker – aber so kennt man das ja von den österreichischen Mehlspeisen und das ist ja auch der Grund, warum man sich solch ein Rezeptbuch zulegt! Hier ist sehr schön gemacht, dass gelistet ist, für welche Menge die Zutaten reichen, welche Zutaten man benötigt, welches Grundrezept (mit Seitenangabe) verwendet wird und wie die Mehlspeise zubereitet wird. Die einzelnen Schritte sind knapp, aber verständlich angegeben.

Auch gefällt mir, dass die Rezepte modern und ansprechend sind, aber keinesfalls unpraktikabel. Aktuell sind so viele „Mode-Gerichte“ angesagt, dass diese Klassiker in frischer Aufmachung eine Wohltat sind. Mein Trend geht genau in diese Richtung: weniger Trendfood, mehr bodenständige Rezepte. Genau das bekomme ich hier!

Die Grundrezepte sind ans Ende gestellt. Zutaten, Zeitaufwand und Zubereitung sind sehr gut gelistet und erklärt. Auch Tipps und Ratschläge gibt es hier zusätzlich zu denen bei den Rezepten selbst.

Auch ein alphabetisches Register wurde angehängt.

Ganz bezaubernd finde ich auch die Aufstellung am Ende des Buches „Das sagen die Österreicher/Das sagen die Deutschen“. Mit der Zeit kennt man zwar die landestypischen Ausdrücke, besonders wenn man die österreichische Küche und Backstube liebt, dennoch ist diese „Übersetzung“ sehr sinnvoll und hilfreich.

Nicht nur Österreichs Küche, auch die Backstube bietet Köstlichkeiten, die auf der ganzen Welt beliebt sind. Dieses Buch versammelt kaiserlich und königlich leckere Beispiele der berühmten Mehlspeisen. Eine erstklassige Bindung und hochwertige Aufmachung runden das Buch ab. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Das belohne ich mit den vollen fünf Sternen, auch wenn der Kampf mit der Waage mit diesen Rezepten nicht gerade leichter wird!

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch" von Josef Zauner

Einfache und aufwendige Backrezepte auf hohem Niveau veredelt mit Kaffeehaus-Tradition.
Bücherfüllhorn-Blogvor einem Jahr

Also wie schon oben erwähnt, bin ich nicht unbedingt vernarrt in Kuchen oder generell Süßspeisen. Ich mag es lieber deftig, und vielleicht hat es deswegen so lange gedauert, bis ich mit dem Buch warm wurde. Aber dann fand ich die Geschichte „der Zauners“ aus Bad Ischl sehr interessant, eine (über-)regionale Konditor-Legende die ihre 185-jährige Kaffeehaus-Tradition vorstellt und Rezepte verrät.

Allein das Cover verrät schon das hohe Niveau, die edle Ästhetik und das meisterliche Können von kulinarischen Mehlspeisen. Ich backe auch hin und wieder Kuchen und Torten, aber mir ist schon klar, dass ich nicht die Geduld für manche dieser Meisterwerke habe. Ich sage nur Maroni-Oberstorte oder Punschkrapferl.

Wie gut, dass auch einfache Rezepte dabei sind, traditionelles und klassisches, wie Bienenstich und Rotwein-Gugelhupf. Ob man dafür aber dieses Buch braucht muss jeder selber entscheiden. Manchmal dachte ich, entweder zu einfach oder zu schwierig.

Die Kuchen/Mehlspeisen sind alle sehr appetitlich und dazu noch edel auf den Fotos präsentiert. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto und die Reihenfolge der Herstellung verschiedener Teige, Füllungen und Zutaten steht strukturiert in einer separaten Spalte, das mag ich bei Kochbüchern. Obwohl hier Kochbuch irgendwie zu profan klingt.

Es sind oft eher klassische Rezepte, einige Rezepte erschienen mir sehr aufwendig, aber andere können darin wohl eine Herausforderung sehen.

Ein Geschenktipp ist es allemal, zum Beispiel zusammen mit einer besonders schön geformten Backform oder mit hochpreisigen Bio-Zutaten (z.B. Bio-Bourbon-Vanilleschoten), darüber würden sich Hobbyköche bestimmt freuen. Sie sollten aber eine Affinität zu Kuchen und Gebäck haben.

Alles in allen: Josef Zauner verrät Rezepte aus der 185-jährigen Familiengeschichte der Konditorei Zauner aus Bad Ischl. Es sind sowohl einfache als auch sehr aufwendige Rezepte enthalten. Meine Mutter und eine Freundin waren begeistert und konnten mich nach anfänglicher „Enttäuschung“ mit anstecken. Ein Buch, das auch gut zu Weihnachten verschenkt werden kann!

 

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