Josefine Gottwald Eiselfen - Der Kodex: illustrierter Kurzroman

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Inhaltsangabe zu „Eiselfen - Der Kodex: illustrierter Kurzroman“ von Josefine Gottwald

Auriel ist glücklich. Endlich hat Lúthien gelernt, sie mit seinem ganzen Herzen zu lieben - auch über die Grenzen ihrer Kulturen hinweg. Er will sogar mit ihr in die Auen reisen ... aber dann kommt alles anders! Das Reich der Hochelfen bittet sie um Hilfe: Überall auf dem Kontinent werden Elfen von schrecklichen Erdspalten verschluckt. Lúthien soll einen Rat leiten, der die ewigen Kriege der Völker beendet und sie gemeinsam gegen die fremde Magie kämpfen lässt. Doch plötzlich wendet sich ihr Feind gegen Auriel ... »Der Kodex« ist der dritte Teil der EISELFEN-Saga, die von verfeindeten Nordvölkern und einer komplizierten Liebe erzählt.

Zwischen Hof, Liebe und Verantwortung

— LisaErbe
LisaErbe

Wieder ein gelungener Band der Reihe, der eine Episode aus dem Leben des Eiselfenkönigs Luthien und seiner Auenelfenfrau Auriel erzählt

— annlu
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    Eiselfen - Der Kodex: illustrierter Kurzroman
    LisaErbe

    LisaErbe

    25. September 2016 um 18:22

    “Auriel ist glücklich. Endlich hat Luthien gelernt, sie mit seinem ganzen Herzen zu lieben - auch über die Grenzen ihrer Kulturen hinweg. Er will sogar mit ihr in die Auen reisen ... Aber dann kommt alles anders! Das Reich der Hochelfen bittet sie um Hilfe: Überall auf dem Kontinent werden Elfen von schrecklichen Erdspalten verschluckt. Luthien soll einen Rat leiten, der die ewigen Kriege der Völker beendet und sie gemeinsam gegen die fremde Magie kämpfen lässt. Doch plötzlich wendet sich ihr Feind gegen Auriel.”Ja, ich weiß, ausnahmsweise habe ich mir hier an den Originaltext der Autorin gehalten, jedoch hat das seinen Grund. Ich nahm an einer Sonderaktion der Schriftstellerin teil. Ihr Angebot: Erhalt des Manuskriptes vor dem eigentlichen Release und Verfassung einer Rezension sobald das Werk erscheint. Ok, das hat bei mir nicht ganz geklappt, aber dafür könnt ihr jetzt meine Meinung zu “Eiselfen - Der Kodex” lesen. Eine Vorbemerkung sei mir an der Stelle noch gestattet: Ich habe die Vorgänger bereits käuflich erworben, aber noch nicht lesen können. Diese Rezension spiegelt also nur meinen Eindruck zu Teil 3 wider.Mir persönlich fiel sofort der intime Moment auf mit dem das Buch quasi beginnt. Sorry Prolog, aber du gehst da unter. Klar, auch Elfen haben Sex, denn irgendwoher müssen die Kinder ja kommen, aber dennoch hatten für mich Elfen und Sex bisher nichts miteinander zu tun. Für mich ist es dementsprechend faszinierend das die Autorin es geschafft hat beides zu verbinden ohne in plumpes Rein-Raus zu verfallen. Ok, streng genommen ist es das auch, aber wundervoll umschrieben und so das es dennoch mehr als zärtlich wirkt. Die unterschiedlichen Wesenszüge der beiden kommen gut zur Geltung und vermischen sich dennoch teilweise. Bewundernswert wie intim der Liebesakt sein kann und dennoch selbstverständlich. Ich für meinen Teil hatte zumindest nicht das Gefühl zu Spannern.Diese verhaltene und dennoch sichtbare Leidenschaft zieht sich übrigens durch das gesamte Buch. Als König und Königin sind Luthien und Auriel natürlich gewissen Grenzen unterworfen, da manche Dinge erwartet werden und angesichts ihres gesellschaftlichen Standes selbstverständlich. Die Autorin schafft es ungeachtet dessen den Spagat zwischen offenen Gefühlen und versteckter Leidenschaft zu verdeutlichen. Wobei ich mir in manchen Fällen doch die Frage stelle, ob dies wirklich nötig ist, da es einiges umständlicher als nötig wirken lässt. Andererseits spornt genau das den König zu Höchstleistungen an. Ob es ohne diese kleinen Heimlichkeiten ebenfalls möglich wäre?Direkt nach diesem intimen Einstieg wird der Blick des Lesers auf den Grundkern der Story gelenkt und das Abenteuer nimmt seinen Lauf. Er wird gerufen, da es in einem weit entfernten Teil des Reiches zu Problemen kommt und die Bevölkerung leidet. Jedoch tritt nicht nur er die Reise an, sondern seine Frau, welche ursprünglich zusammen mit ihm zu ihrer Familie reisen wollte. Dieser Plan wird jedoch nun erst mal auf Eis gelegt. Eines aber bleibt: Die erste gemeinsame Reise der beiden. Zuvor reiste er, wenn er unterwegs war stets allein. Diesmal jedoch begleitet ihn Auriel, zusammen mit des Königs Schwester sowie weiteren Personen, die aufgrund ihrer Funktion nicht fehlen dürfen. Er ist und bleibt eben der König.Im Laufe der Ereignisse wird das Verhältnis zwischen Auriel und des Königs Schwester Thiriel in den Vordergrund gestellt. Sie ist wie die Königin Priesterin, aber dennoch von einem ganz anderen Schlag. Sie wirkt auf mich sehr verschlossen und stark unterkühlt. Man merkt ihr ihre Stellung überdeutlich an. Auriel hingegen schwankt gern mal zwischen Stand, Priester und ihrer Art. Nun, die Erziehung der beiden verlief vermutlich völlig unterschiedlich, verknüpft mit getrennten Erwartungen. Ich persönlich bin gespannt wie sie sich noch entwickelt. Zumindest wird in diesem Band zum Ende hin deutlich, dass Thiriel auch anders kann und in ihr eine empfindliche Seele steckt, die bisher nicht zum Zuge kam. In meinen Augen bleibt sie dennoch eine starke Persönlichkeit, die sich nicht hinter ihrer Macht verstecken muss.Apropos, mich persönlich beeindruckt in diesem Band besonders der König selbst, da seine Entwicklung besonders deutlich wird. Am Anfang ist er ein liebender Mann, später König, dann sogar König über alle Könige, gleichzeitig traurig über den zeitweisen Verlust seiner Frau und einiges mehr. Das dem Mann da nicht der Kopf platzte ist ein Wunder. Ich persönlich begrüße es, dass man seinen jeweiligen Zustand überdeutlich merkt. Die Autorin verschweigt hier nichts, aber verliert sich dennoch nicht. Sie versorgt den Leser mit vielen Infos, aber nicht zu vielen. Der Schreibstil selbst wirkt ein wenig altbacken, aber nicht so dass man das Buch gleich wieder weglegt. Die Autorin passt ihre Worte dem Thema ohne steif zu wirken und mit Floskeln um sich zu werfen. Ebenso gibt sie Details im richtigen Ausmaß preis. Die Story selbst schreitet schnell voran, aber nicht zu schnell. Ich weiß, dass die Reihe auf insgesamt 9 Bände ausgelegt ist, aber selbst ohne dieses Wissen würde ich hier gern mehr wissen. Das Ende ist abgeschlossen und offen zugleich. Insgesamt beeindruckten mich besonders die Schreibweise und der flotte Storygang. Ich habe diesen Band gern gelesen und mich sofort in ihre Welt versetzen können. Schade ist einzig, dass mir der Zugang ein wenig fehlt, da ich die anderen Teile nicht kenne. Es ist dementsprechend gut möglich, dass ich später eine erneute Rezension verfasse. Aktuell kann ich euch dieses Werk sehr empfehlen.Huch, fast vergessen, ein wenig technisch darf es auch sein. Bei „Eiselfen-Der Kodex“ handelt es sich um Band 3 einer 9-teiligen Serie und ist im Taschenbuchformat erhältlich.  Das Werk besteht aus 121 Seiten und kann selbstverständlich auch als E-Book erstanden werden. Farblich fügt sich das Cover bestens in die bereits erschienenen Abschnitte ein. Es sind ausreichend Abschnitte, Einzüge und ähnliches für einen angenehmen Lesefluss vorhanden.  Die Illustrationen innerhalb des Buches wurden gut platziert. Dennoch dürfen es gern beim nächsten Band deutlich mehr sein.Zeichnung: 4/5Cover: 5/5Emotionen: 5/5Idee: 5/5Länge: 5/5Extras: Illustrationen zur Leseauflockerung

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  • Erneut droht eine Gefahr dem Elfenreich

    Eiselfen - Der Kodex: illustrierter Kurzroman
    annlu

    annlu

    10. April 2016 um 16:35

    „Uns hat ein Hilferuf erreicht. Eine Sache, die keinen Aufschub erlaubt. So leid es mir tut.“ Eiselfen Band 3 Auriel und Luthien haben zueinander gefunden und genießen nun die Zeit zusammen. Doch eine Gefahr droht im Süden. Das Land verliert seine Magie und Risse in der Erde entstehen, die unbedarfte Elfen und Tiere verschlingen. Luthien wird zum Rat der Könige gerufen und soll diesem von nun an vorstehen. Neben den politischen Intrigen bringt das auch Auriel in Gefahr. Der Kurzroman ist wie die ersten Bände eine kurze in sich geschlossene Geschichte, die sich in die Reihe einfügt. Trotz der Kürze werden die Charaktere gut dargestellt. Besonders König Luthien zeigt hier seine komplexe Persönlichkeit. Gerade erst hat er gelernt, Gefühle zu zeigen, ist deswegen aber nicht weniger launisch und manchmal auch unberechenbar. So ist Auriel zwar glücklich in ihrer Beziehung zu ihm, sieht diese aber nicht nur aus einer rosa Brille, sondern kennt auch Seiten an ihm, die ihr nicht so gefallen. Neben den Beiden spielen wieder der Skalde Tamin und Luthiens Schwester Thiriel eine Rolle in der Geschichte. Neben der Gefahr durch die Erdspalten und diejenigen, die diese auslösen, kommt immer wieder die Fragilität des Friedens vor. Die Könige leben schon viel zu lange in Streit, vertrauen sich nicht wirklich. Neben einer Legende zu den Hochkönigen und ihrem Abkommen, werden die Unterschiede in den einzelnen Völkern der Elfen besonders über die Sprache herausgearbeitet. So werden immer wieder unterschiedliche Betonungen und Sprechweisen angesprochen, die der Umgebung, in der die Geschichte spielt mehr Komplexität verleiht. Fazit: Immer wieder überrascht es mich, wie gut es der Autorin gelingt, in einen kurzen Roman eine Episode aus dem Leben Auriels und Luthiens zu verpacken, die einerseits die Welt, in der sie leben und ihre Charaktere aber auch Spannung auf- und ausbaut. Ein gelungener Band der Reihe!

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