Josefine Mutzenbacher

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Im Jahr 1906 erschien ein Buch, welches sofort von der Zensur verboten wurde, jedoch aber unter dem Ladentisch reißenden Absatz fand und sich schnell in den deutschsprachigen Ländern verbreitete.

Dabei handelte es sich um die Geschichte von Josefine Mutzenbacher, einer wienerischen Dirne. An dieser Geschichte jedoch wurde gezweifelt – denn eine Prostituierte könne diesen Text ja nicht geschrieben haben…

Ein Hörbuch der etwas anderen Art, das war mir von Anfang an durchaus bewusst. Allein schon die Art und Weise wie die Geschichte hier geschildert wird, war mal was ganz anderes. Aber langsam.

Gelesen wird dieses Hörbuch von Ulrike Beimpold – und das auf eine sehr sympathische und angenehme Art und Weise und mit schönem österreichischen, vielleicht gar wienerischen – Dialekt. Das passt hier einfach sehr gut dazu, wie ich finde, und macht die Geschichte noch interessanter.

Die Geschichte wird von Kindesbeinen an erzählt und so erfährt man wie Josefine Mutzenbacher die ersten Begegnungen bzw. Berührungen mit dem Thema Sexualität bzw. Sex hatte. Dies ist teilweise schon sehr früh und man fragt sich schon, ob das wohl wirklich alles so gewesen sein mag, aber es ist auch interessant das mal anzuhören. Die Schilderungen dann im Teenager-Alter bzw. als junge Frau sind auch recht „intensiv“, um das mal so zu nennen. Da wird schon mal gestöhnt in der Geschichte, man kann das ganze schon als recht frivol bezeichnen.

In einer gewissen Weise hat mir die Geschichte gut gefallen, sie war durchaus interessant, mal ganz andere Literatur, ganz andere Einblicke. Die Geschichte kann durchaus auch anregend sein, das muss jeder dann für sich selbst sehen. Mit der Zeit habe ich aber die doch sehr frivole Art und Weise als etwas arg übertrieben empfunden, da hatte ich fast schon keine Lust mehr aufs Hörbuch.

Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, spreche eine Empfehlung aus.

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Rezension zu "Das Leben einer wienerischen Dirne" von Josefine Mutzenbacher

Von einer wienerischen Dirne.
evaflvor einem Jahr

Im Jahr 1906 erschien ein Buch, welches sofort von der Zensur verboten wurde, jedoch aber unter dem Ladentisch reißenden Absatz fand und sich schnell in den deutschsprachigen Ländern verbreitete.Dabei handelte es sich um die Geschichte von Josefine Mutzenbacher, einer wienerischen Dirne. An dieser Geschichte jedoch wurde gezweifelt – denn eine Prostituierte könne diesen Text ja nicht geschrieben haben…
Ein Hörbuch der etwas anderen Art, das war mir von Anfang an durchaus bewusst. Allein schon die Art und Weise wie die Geschichte hier geschildert wird, war mal was ganz anderes. Aber langsam.
Gelesen wird dieses Hörbuch von Ulrike Beimpold – und das auf eine sehr sympathische und angenehme Art und Weise und mit schönem österreichischen, vielleicht gar wienerischen – Dialekt. Das passt hier einfach sehr gut dazu, wie ich finde, und macht die Geschichte noch interessanter.
Die Geschichte wird von Kindesbeinen an erzählt und so erfährt man wie Josefine Mutzenbacher die ersten Begegnungen bzw. Berührungen mit dem Thema Sexualität bzw. Sex hatte. Dies ist teilweise schon sehr früh und man fragt sich schon, ob das wohl wirklich alles so gewesen sein mag, aber es ist auch interessant das mal anzuhören. Die Schilderungen dann im Teenager-Alter bzw. als junge Frau sind auch recht „intensiv“, um das mal so zu nennen. Da wird schon mal gestöhnt in der Geschichte, man kann das ganze schon als recht frivol bezeichnen.
 In einer gewissen Weise hat mir die Geschichte gut gefallen, sie war durchaus interessant, mal ganz andere Literatur, ganz andere Einblicke. Die Geschichte kann durchaus auch anregend sein, das muss jeder dann für sich selbst sehen. Mit der Zeit habe ich aber die doch sehr frivole Art und Weise als etwas arg übertrieben empfunden, da hatte ich fast schon keine Lust mehr aufs Hörbuch.
Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, spreche eine Empfehlung aus. 

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S

...NEIN, sicher nicht! Es sind eindeutig Männerphantasien die hier die Feder schwingten. Auch kann man am Schreibstil erkennen, dass sich sogar mehrere Autoren in diesem Buch, anonym, verewigt haben. Es ist klar, direkt und "einfach" geschrieben, was das lesen sehr angenehm macht. Es ist, wenn ich es so sagen darf, ein Porno von Männer für Männer in Buchform. ABER es ist GUT! Sehr gut sogar. Keine Gesellschaftlichen Tabus oder Regeln verschleiern etwas, es ist klipp und klar: Sex, Geld und Macht! Wenn man ein bisschen näher damit beschäftigt, zeigt es sogar klar die damalige Gesellschaft und das damalige Leben. Für Romantik oder blumige Worte ist dafür, zum Glück, auch kein Platz!

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