Als Kind hatte Marlene Winter Lymphdrüsenkrebs. Bei ihrer jährlichen Kontrolluntersuchung begegnet sie dem charismatischen Surfschulenbesitzer Tomme. Bisher hat Angst und Vorsicht ihr Leben dirigiert, doch jetzt will sie mutiger werden und macht einen Surfkurs bei Tomme. Und schon bald kennen sich die beiden immer besser und verlieben sich ineinander. Doch kämpft Marlene damit, dass sie Tomme nicht die Wahrheit über ihre Erkrankung erzählt hat; zudem ist ihre beschützende Mutter nicht mit Marlenes neuem Leben zufrieden und sie streiten sich immer öfter.
Das Cover passt nicht nur hervorragend zu den Büchern der Autorin, sondern auch zu diesem Buch und ist ein echter Hingucker.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt ausgezeichnet; Orte und Personen werden bildhaft beschrieben.
Der Plot ist wie bei allen Büchern der Autorin wieder ausgezeichnet, denn wie immer handelt es sich um viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es handelt sich wieder um eine Story, die zum Nachdenken anregt und starke Emotionen beim Leser hervorruft.
Auch nichts Neues ist, dass die Geschichten der Autorin zwar spannend sind, aber im Großteil auch sehr vorhersehbar. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch immer die eine oder andere kleine Überraschung bzw. Wendung und man kann - vor allem aufgrund der Gefühle beim Lesen - das Buch kaum aus der Hand legen.
Was mich immer wieder fasziniert, ist , wie die Autorin in ihren Büchern Szenen hat, die wohl jeden an eine Situation in seinem Leben triggern. Also bei mir ist es jedenfalls so.
Das Ende ist ebenfalls wieder ausgezeichnet gelungen.
Zudem kommt es beim Leser in manchen Szenen (z.B. in der Cafeteria) auch zu Szenen, die ihn zum Schmunzeln bringen.
Das einzige was mich störte ist, diese Art von Marlenes Mutter. Zwar kann man am Ende viel besser verstehen, warum sie so ist, wie sie ist - und das absolut glaubwürdig. Dennoch nervt vor allem ihr Name "Lenchen", der nicht nur Marlene, sondern viel mehr noch mich störte.
Fazit: Wieder hochemotional und zum Nachdenken. 5 von 5 Sternen