Joseph Brodsky Erinnerungen an Petersburg

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Inhaltsangabe zu „Erinnerungen an Petersburg“ von Joseph Brodsky

Sankt Petersburg, die Stadt am Meer, wird in diesem Buch so lebendig und anschaulich gefeiert wie selten zuvor. Eine Liebeserklärung des Nobelpreisträgers Brodsky und eine Reise in die Erinnerung und in die Kindheit - geschrieben, um im Exil nicht zu verstummen. Mit Fotografien von Barbara Klemm, die Architektur, Menschen und Leben dieser großartigen Stadt dokumentieren.
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  • Rezension zu "Erinnerungen an Petersburg" von Marianne Frisch

    Erinnerungen an Petersburg
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 00:24

    Schon lange wollte ich Joseph Brodskys »Erinnerungen an Petersburg« lesen. Und es war ein Genuss ihm "zuzuhören", wenn er, der vertriebene Dichter, in Gedanken und Erinnerungen zurückkehrt in das Petersburg seiner Kindheit, zurück in die Gemeinschaftswohnung, in der er zusammen mit seinen Eltern anderthalb Zimmer bewohnte. Es ist berührend zu lesen wie er sich seiner Mutter und seines Vaters erinnert. Er macht nicht viele Worte darum, aber man spürt die Liebe und Dankbarkeit, die durch die Worte hindurchschimmern. Er beschreibt nur einen kleinen Teil Petersburgs, wie eine Art Mikrokosmos, der aber im Grunde alles enthält bis hin zu den großen Fragen des Lebens. Den Fragen nach der Herkunft, über den Tod, wie man richtig lebt und stirbt, wie man mit Verlusten fertig wird, mit Schmerz und Trennung und was Heimat bedeutet. Ein Gedanken anregendes und bewegendes Buch.

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