Joseph Conrad Lord Jim

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Inhaltsangabe zu „Lord Jim“ von Joseph Conrad

Ein Klassiker der Weltliteratur

›Lord Jim‹ ist neben der Erzählung ›Herz der Finsternis‹ das wohl bekannteste Werk Joseph Conrads. Das Meer und die Menschen, die es bereisen, sind das große Thema dieses Klassikers. Lord Jim trifft als Offizier an Bord der 'Patna' eine fatale Entscheidung. Er muss fliehen, vor sich selbst und den Demütigungen der anderen. Erst auf einer einsamen Insel gelingt es ihm, über sich selbst hinauszuwachsen.

Ein ungeheurer, genialer Roman, der auch über ein Jahrhundert nach seinem Entstehen fasziniert. Auf neue Weise konfrontiert die Übersetzung von Manfred Allié die Leserinnen und Leser mit Joseph Conrads erschütternder Modernität - der Leidenschaft, der poetischen Kraft und psychologischen Tiefe seines Werks.

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  • Die Welt ist nicht groß genug für Lord Jim

    Lord Jim

    Stefan83

    08. October 2011 um 11:42

    Joseph Conrad. Den meisten wird der Name heutzutage nur in Verbindung mit seinem bekanntesten Roman "Herz der Finsternis" und dessen Vietnam-Verfilmung "Apokalypse Now" von Francis Ford Coppola ein Begriff sein. Sein wohl bestes Werk veröffentlichte der gebürtige Pole allerdings bereits zwei Jahre früher. "Lord Jim" handelt vom jungen Bootsmann Jim, dessen Lebensgeschichte aus der Sicht von Kapitän Marlow, das alter ego des Autors Conrad, rückblickend erzählt wird. In den Gewässern des Fernen Ostens der Jahrhundertwende trifft Jim in schwerer Bedrängnis eine folgenschwere Fehlentscheidung die sein Leben verändert. Er verlässt mitsamt Kapitän und zwei Besatzungsmitgliedern in Hast das leckgeschlagen geglaubte Schiff Patna und überlasst die aus Pilgern bestehende Fracht ihrem Schicksal. Angeklagt und für schuldig befunden, droht Jim, der bar jeglicher außergewöhnlicher Fähigkeiten trotzdem stets geglaubt hat, für besondere Aufgaben bestimmt zu sein, sein Gewissen zur unerträglichen Last zu werden. Allein Marlowe steht ihm in dieser Zeit bei und versucht ein ums andere Mal Jims Leben in die richtigen Bahnen zu lenken. Was wie eine spannende Ausgangsposition klingt, ist der hart erkämpfte Inhalt der ungefähr ersten 200 Seiten. "Lord Jim" ist ein schweißtreibender Marathonlauf. Conrads mühsame, verschränkte und oftmals ausschweifende Erzählweise kommt sehr langatmig daher und erfordert viel Geduld und Langmut vom Leser. Immer wieder muss man schwer atmend das Buch zur Seite legen und verschnaufen, um die kommende Passage in Angriff nehmen zu können. Mitunter ist das besonders am Anfang extrem nervig, da das Obskure und Geheimnisvolle der eigentlichen Geschichte nur nach und nach aufgelöst wird. Wer sich jedoch darauf einlässt und die oben beschriebenen Probleme zu überwinden versteht, wird letztendlich von einem Plot belohnt, der nicht nur auf dem höchsten Niveau der Sprachkunst fußt, sondern gleichzeitig durch einen enormen Spannungsbogen und die ungeheuer reale Brutalität der geschilderten menschlichen Schicksale besticht. Conrads Schilderungen von Meer, Küsten, Inseln, Hafenagenten und kleinen Gaunern vermögen den geneigten Leser auch mehr als hundert Jahre nach der Veröffentlichung noch zu packen und in den Bann zu ziehen. Ohne an irgendeiner Stelle in Sentimentalität zu verfallen, erweckt der Autor, der selbst lange Jahre Seefahrer war, beim Leser Sympathie für den Protagonisten, dem sein Versagen tragischerweise bis zum Schluss seines Lebens nachhängt. Obwohl er stets neue Aufgaben in Angriff nimmt, holt ihn die "Tatsache" immer wieder ein und stellenweise scheint es fast als wäre "die Welt nicht groß genug für Lord Jim". Sicherlich wirkt die Geschichte, und hier insbesondere das Ende konstruiert. Der Güte, dem Charme und der Klasse dieses Romans tut dies jedoch keinen Abbruch. Trotz der aufgewandten Anstrengung bleibt die Lektüre, nicht nur aufgrund der tollen Thematik, ein Genuss. Insgesamt ist "Lord Jim" ein zeitloses Meisterwerk eines großartigen Erzählers, das einen Platz im Bücherregal einer jeden echten Leseratte verdient hat.

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  • Rezension zu "Lord Jim" von Joseph Conrad

    Lord Jim

    Ferrante

    23. June 2007 um 08:02

    Diese schöne Taschenbuchausgabe ist leider nicht mehr in Druck. Sie enthielt die neu überarbeitete, sich sehr gut lesende Übersetzung von Fritz Lorch, und als Cover Peter O'Toole in der Verfilmung des Romans. Zum Werk selbst muss ich wohl nicht mehr viel sagen: Es war der erste Roman von Joseph Conrad, den ich gelesen habe, und die psychologische Spannung und atmosphärische Dichte fesselten mich und machten das Buch für mich ungemein spannend. (Ich sehe mich selbst noch vor mir, ein junger Student, der gerade mit dem Studium angefangen hat und beim Lesen im Bett Seite um Seite immer schneller zu lesen versucht.)

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