Joseph D'Lacey

 3.5 Sterne bei 70 Bewertungen
Autor von Meat, Entsorgt und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joseph D'Lacey

Meat

Meat

 (55)
Erschienen am 05.02.2009
Entsorgt

Entsorgt

 (15)
Erschienen am 04.11.2010
Meat

Meat

 (0)
Erschienen am 01.02.2008
The Garbage Man

The Garbage Man

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Erschienen am 01.04.2011
Black Feathers

Black Feathers

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Erschienen am 04.04.2013
Blood Fugue

Blood Fugue

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Erschienen am 16.11.2012
Garbage Man

Garbage Man

 (0)
Erschienen am 28.10.2013

Neue Rezensionen zu Joseph D'Lacey

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mandalottis avatar

Rezension zu "Meat" von Joseph D'Lacey

Der etwas andere Thriller
mandalottivor 8 Monaten

Das war mal nicht der typische Thriller, wo ein Irres rumrennt und irgendwen abmetzelt. Dieses Buch war etwas tiefgründiger und ich denke einiges kann man auch auf die heutige Fleischproduktion anwenden, auch wenn die Kühe hier nicht das waren, was sie zu sein scheinen... Lesenswert!!!

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MichaelMerhis avatar

Rezension zu "Meat" von Joseph D'Lacey

MEAT, genau das richtige Buch für Vegetrarier!
MichaelMerhivor 2 Jahren

Da heute Weltfriedenstag ist, habe ich mir vorgenommen nichts böses zu schreiben.
Meat von Joseph D´Lacey ein ein wirklich krasses Buch, das das thema Fleisch behandelt. Und zwar nicht das Fleisch aus dem Supermarkt oder das, das beim Fleischer ihres Vertrauens erworben wurde ist, sondern das gute und schmackhafte Fleisch, das nahrhaft und Proteinreich ist.
Das Buch ist wirklich toll geschrieben, spannend und leider auch ein wenig vorhersehbrar, aber alles in allem, ein verdammt geiles Buch, das einem geglicher Apetit vergeht :)

Meine volle schonungslose Rezi findet ihr auf meinen Youtube Kanal:
https://www.youtube.com/watch?v=D_EcuvTv6PE&index=8&list=PL6IIN23LMGw0CWHEcE01gzuHBBZ8sJm8i


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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Entsorgt" von Joseph D'Lacey

Wenn der Müll sich wehrt...
Krimifee86vor 4 Jahren

Klappentext: Eine Mülldeponie irgendwo in England, ein verseuchter, schlammiger Landstrich. Ein Einsiedler fühlt sich auf seltsame Weise mit den Tausenden von Tonnen Giftmüll verbunden, und mit seiner Hilfe erwacht die Deponie zum Leben. Aus dem Abfall der Menschen entsteht ein monströses Ding, das unaufhaltsam größer und gefräßiger wird.

Cover: Ich finde das Cover irgendwie ganz cool, auch wenn ich nicht richtig begründen kann, wieso. Ich mag die Schrift von dem Wort „Entsorgt“ und auch diese giftgrüne Farbe. Außerdem mag ich, dass das Cover irgendwie schmutzig wirkt, eben wie Müll. Ein bisschen vielleicht sogar wie das Innere einer Mülltonne. Also wirklich gut gelungen – mir gefällt es!

Schreibstil: Joseph D´Lacey schreibt sehr anspruchsvoll, sodass man sich das, was passiert sehr gut vorstellen kann. Allerdings bin ich beim Lesen oftmals durcheinander gekommen. Das liegt daran, dass es in „Entsorgt“ ziemlich viele Charaktere gibt, die jeweils eigene Handlungsstränge aufweisen. So war es leider nicht immer einfach, den Überblick zu behalten.
Ein wenig schwierig fand ich auch die Beschreibung der Müllmonster. Ich konnte sie mir zwar bildlich vorstellen, aber dennoch keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen, da sie mir zu abstrakt beschrieben waren. Dies ist leider auch einer der Gründe dafür, warum der eigentliche Hintergrund des Romans – Umweltverschmutzung durch Müllberge – sich bei mir nicht im Hinterkopf festsetzen konnte.

Die Story: In der Geschichte ging es ja hauptsächlich um eine Mülldeponie die zum Leben erwacht. Um zu überleben benötigt sie jedoch menschliche Teile, wie beispielsweise Arme und Beine, und um die zu bekommen greifen die Müllmenschen die echten Menschen an. Eingespeist in diese Geschichte sind dann noch zahlreiche Nebenstränge von – ich nenne es mal menschlichem Müll / menschlichen Dramen. Die Frau, die ihr Baby abgetrieben hat und mit dem 15-jährigen Nachbarsjungen ein Verhältnis hat, das Mädchen, das Model werden will und sich stattdessen prostituiert, der Vater, der Kinderpornographie auf seinem Laptop hat und die beiden drogensüchtigen Junkies sind nur einige Beispiele dafür.
Ich habe das Gefühl, dass der gute Joseph D´Lacey hier ein bisschen zu viel gewollt hat. Die Grundidee ist sicherlich nicht schlecht, aber es mischen einfach viel zu viele Charaktere mit, von denen einer schlimmer zu sein scheint als der andere. Natürlich ist unsere Welt nicht perfekt und es wimmelt vor menschlichen Abgründen, die man sich nicht vorstellen kann, aber meiner Meinung nach übertreibt der Autor an dieser Stelle, denn es gibt in dem Buch eigentlich keine normalen Charaktere, sondern nur solche mit überzogenen Charakteren. Wie gesagt wird dadurch die Geschichte ein wenig unübersichtlich und die eigentliche Handlung rund um die Müllmenschen gerät ziemlich ins Hintertreffen. Das finde ich sehr schade, denn sie hätten eigentlich im Vordergrund stehen sollen (wobei ihre Schilderung auch gerne ein wenig realistischer hätte sein dürfen).
Meiner Meinung nach hätte es dem Buch besser getan, wenn sich der Autor auf das Thema Umweltverschmutzung konzentriert hätte und sich das Thema „menschlicher Müll / menschliche Abgründe“ für ein anderes Buch aufgehoben hätte.

Fazit: Ich habe mir „Entsorgt“ geholt, weil ich Joseph D´Laceys Debütroman „Meat“ wahnsinnig toll und spannend und auch aufwühlend fand. Die Thematik von „Entsorgt“ war sicherlich auch sehr spannend und wollte auf ein großes Problem – die stetig wachsenden Müllberge und die Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Leider ist der Autor aber nicht bei diesem Thema geblieben. Daher hat das Buch es nicht geschafft, mich so aufzuwühlen, wie das bei „Meat“ der Fall war. Es war zwar ohne Frage spannend, aber eben auch über weite Strecken unrealistisch. Und es hat leider nicht dafür gesorgt, dass mir die Problematik länger im Bewusstsein bleibt. Schade. Ich vergebe insgesamt drei Punkte für dennoch spannende Unterhaltung.

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