Joseph D. Pistone

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Donnie Brasco

Donnie Brasco

 (4)
Erschienen am 01.03.1999
Donnie Brasco

Donnie Brasco

 (0)
Erschienen am 01.02.1992

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Rezension zu "Donnie Brasco" von Joseph D. Pistone

Rezenion zu "Donnie Brasco"
ElkeKvor 3 Jahren

Inhaltsangabe:

1975 fand erstmals eine größere Undercover-Operation des FBI statt, in der ein Undercover-Agent in die Mafia-Kreise eingeschleust werden sollte. Am besten eignete sich dafür Joseph D. Pistone, der nicht nur Italiener war, sondern auch das Leben auf der Straße kannte.

Joseph D. Pistone, fortan nur noch Donnie Brasco genannt, konnte sich in der New Yorker Mafia-Szene allmählich einen Namen machen. Seine wirkliche Identität legte er komplett ab und nur selten fuhr er nach Hause, um seine Frau und seine drei Töchter zu sehen. Das geschah meist auch mit größten Sicherheitsvorkehrungen, denn er wollte seine Familie nie gefährden.

Donnie lernte viele Männer in der Mafie-Szene kennen. Aber einen wirklich bedeutenden Schritt kam er weiter, als er auf Lefti traf, einen kettenrauchenden Mafia-Killer, der auch ganz unten in der Hierachie stand.

Mit der Zeit schaffte Donnie es, immer tiefer in die Kreise der engsten und höchsten Mafia-Bosse zu kommen. Immer mehr Agenten schlossen sich ihm an und operierten mit ihm gemeinsam. Mehr als einmal lief er Gefahr, entdeckt zu werden und somit sein Leben zu verlieren.

Als er nach sechs Jahren seinen ersten Mord-Auftrag erhält, steht für ihn fest, das die Operation beendet ist! Doch der Ausstieg ist genauso schwierig wie der Einstieg!

Mein Fazit:

Dies ist ein absolut faszinierendes Buch! Es hat nichts Romantisches an sich, keine Liebe oder Herzenswärme! Es ging hier rein ums Geschäft. Dabei erweckt sich mir der Eindruck, das die Mafia mit der Erfindung des Telefons geboren wurde. Wieviele Dialoge am Telefon stattfanden … unglaublich!

Mit diesem Buch habe ich das System der Mafia erst wirklich verstanden, weil der Autor Erklärungen zur Hierachie gab und die strengen Gesetze der Mafia erklärte, die zuweilen gnadenloser sind als die wirklichen Gesetze! Mich beeindruckte auch, wie oft der Agent eine Gradwanderung vollbringen mußte, um seiner Tätigkeit als Bundes-Beamter und seinem Gangster-Image gerecht zu werden. Gewalt lehnte er jedoch grundweg ab und trotz aller Versuchungen blieb er offensichtlich seiner Frau treu! Ein Mann, der hohe Moralvorstellungen hat, ohne dem er den Job des wohl berühmtesten Undercover-Agenten nicht hätte erledigen können. Dabei gab er einigen „berühmten“ Mafia-Bossen die Hand, was eine absolute Sensation war! Beeindruckend, erschreckend und doch auf die andere Art faszinierend!

Anmerkung: Rezension stammt aus früheren Jahren.

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