Joseph Epstein Neid

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Inhaltsangabe zu „Neid“ von Joseph Epstein

Der Neid ist in der Reihe der sieben Todsünden die unangenehmste und heimlichste. Namenlose Bosheit, kaltblütige, aber heimliche Feindseligkeit, ohnmächtiges Begehren, verborgener Groll und Gehässigkeit, all das beschreibt dieses Laster. Der Neider ist kleingeistig und weiß darum. Unerträglich scheint ihm des Anderen Wohl, Ruhm und Besitz. Er sähe ihn gern am Boden zerstört und ist allein zur Schadenfreude fähig. Joseph Epstein begibt sich in seinem Essay in den Sumpf dieses vollkommen unlustigen Gefühls. Er erzählt von den neiderfüllten Geschichten der Bibel, wägt die Definitionen der Philosophie gegeneinander ab und durchquert Psychoanalyse und Marxismus. Nichts fällt dem Autor zur Verteidigung dieses niedrigen und destruktiven Gefühls ein – sein Text aber ist auf beneidenswerte Weise humorvoll, kurzweilig und informativ!

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  • Rezension zu "Neid" von Joseph Epstein

    Neid
    thomas_gatzemeier

    thomas_gatzemeier

    07. December 2011 um 19:39

    Ein Buch eine Todsünde und der Leser. Wer in diesem Buch nicht zumindest den Anflug seines Ichs erkennt, kommt mit Sicherheit in den Himmel. Epstein beschreibt mit intelligentem Humor und doch nicht an der Oberfläche in unterhaltender Art diejenige Eigenschaft des Menschen, die ihm selbst am meisten zu schaffen mach und doch unausrottbar ist. Obwohl sein Resümee die Kleingeistigkeit des Menschen ist, sind selbst die „größten Geister“ oft von Neid zerfressen. Er soll angeblich noch nicht einmal vor literarischen Großmeistern zurückschrecken.

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