Joseph Fadelle Das Todesurteil

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Todesurteil“ von Joseph Fadelle

Joseph Fadelle ist durch die Hölle gegangen. Als Mohammed in einer schiitischen Familie im Irak geboren, bringt ihn ein Kamerad beim Militärdienst in Kontakt mit dem christlichen Glauben. Mohammed wird gepackt, lässt sich anstecken. Doch seine Familie ist entsetzt und verstößt ihn. Als Abtrünniger wird er verhaftet, lan-det im Gefängnis, erlebt Entbehrung und Folter. Er flieht schließlich nach Jorda-nien, wo er sich taufen lässt. Doch auch dort spürt ihn die Familie auf. Der eigene Onkel versucht, ihn zu ermorden ... In Frankreich haben Fadelles packende Erinnerungen 2010 Furore gemacht, nun erscheinen sie erstmals auf dem deutschen Buchmarkt.

Stöbern in Sachbuch

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Christ werden im Irak und seine Folgen

    Das Todesurteil
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    13. December 2016 um 18:44

    Joseph Fadelle entstammt einer einflußreichen muslimischen Familie im Irak, er war sogar der designierte Nachfolger als Stammesoberhaupt. Er war Reichtum, Luxus und Einfluß gewohnt – und hat all das verlassen, um Christ zu werden.Die Dramatik beginnt, als er seinen Militärdienst absolvieren soll und dabei mit einem Christen die Stube teilen muß. Aber dieser Christ ist ganz anders als er bisher gehört hat. Und vor allem: er will seine Fragen überhaupt nicht beantworten! Und er will sich nicht über den Islam streiten. Und er ist überhaupt weder dumm noch ungebildet. Ein Vorurteil nach dem anderen zerschlägt sich im direkten Zusammenleben.Mohammed – wie Joseph mit seinem alten mohammedanischen Namen heißt – soll einfach den Koran studieren, richtig studieren und nicht nur oberflächlich lesen. Und dabei stößt er auf Ungereimtheiten, die er sich nie hätte träumen lassen! Und fängt an zu fragen. Dabei kommt er auf den Gedanken: Eine Religion, die Gewalt gebraucht, kann nicht richtig sein. Von dieser Erkenntnis aus kommt er immer weiter und dem Glauben immer näher. Nur will ihn niemand taufen, und dabei wäre ihm das so wichtig!Denn in einem mohammedanischen Land kann man leicht ermordet werden, wenn man etwas Christliches tut. Erst nach Jahren und unter Verfolgung kann Joseph mit seiner Familie ausreisen und ins sichere Frankreich flüchten. Ein bewegendes Schicksal, das die Tatsachen klar beleuchtet. Lesenswert!

    Mehr