Der lächelnde Gott

von Joseph Fink und Jeffrey Cranor
3,6 Sterne bei18 Bewertungen
Der lächelnde Gott
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Neue Kurzmeinungen

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Das Buch ist toll und super geschrieben, allerdings doch ein wenig zu skurril für meinen Kopf.

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Ich liebe Night Vale! Aber "Der lächelnde Gott" leider nicht restlos überzeugen. Vielleicht war meine Vorfreude einfach zu groß...

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Inhaltsangabe zu "Der lächelnde Gott"

Der neue Roman aus Night Vale!

Ein mysteriöses, Häuser verschlingendes Erdbeben, das sich nach allen Regeln der Wissenschaft niemals hätte ereignen dürfen, und eine seltsame religiöse Sekte, deren Gott seine Gläubigen zu verschlingen droht, halten die Bewohner von Night Vale in Atem.

Nilanjana ist eine Außenseiterin in Night Vale, dem freundlichen Städtchen mitten in der Wüste. Sie arbeitet im Team von Carlos, dem angesehensten Naturwissenschaftler der Stadt. Eines Tages erhält sie den Auftrag, die Ursache von seltsamen Geräuschen, die aus der Wüste kommen, herauszufinden. Haben diese etwas mit dem rätselhaften Erdbeben zu tun, das das Haus des Eigenbrötlers Larry Leroy gleichsam verschluckt hat? Bei ihren Nachforschungen stößt Nilanjana auf eine religiöse Sekte mit Namen »Die Freudige Vereinigung des Lächelnden Gottes«, die ein schreckliches Geheimnis birgt. In Night Vale beginnt ein atemberaubender, vielleicht sogar tödlicher Kampf zwischen Wissenschaft, Glaube und religiösem Eifer.

»Witzig und brillant. Ich packe meine Sachen und wandere aus nach Night Vale.«
Ransom Riggs, Autor von ›Die Insel der besonderen Kinder‹

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608962635
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:30.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    chicken-ranvor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch ist toll und super geschrieben, allerdings doch ein wenig zu skurril für meinen Kopf.
    Interessant, spannend, aber sehr skurril und abgedreht

    Klappentext:

    Ein mysteriöses, Häuser verschlingendes Erdbeben, das sich nach allen Regeln der Wissenschaft niemals hätte ereignen dürfen, und eine seltsame religiöse Sekte, deren Gott seine Gläubigen zu verschlingen droht, halten die Bewohner von Night Vale in Atem.

    Nilanjana ist eine Außenseiterin in Night Vale, dem freundlichen Städtchen mitten in der Wüste. Sie arbeitet im Team von Carlos, dem angesehensten Naturwissenschaftler der Stadt. Eines Tages erhält sie den Auftrag, die Ursache von seltsamen Geräuschen, die aus der Wüste kommen, herauszufinden. Haben diese etwas mit dem rätselhaften Erdbeben zu tun, das das Haus des Eigenbrötlers Larry Leroy gleichsam verschluckt hat? Bei ihren Nachforschungen stößt Nilanjana auf eine religiöse Sekte mit Namen »Die Freudige Vereinigung des Lächelnden Gottes«, die ein schreckliches Geheimnis birgt. In Night Vale beginnt ein atemberaubender, vielleicht sogar tödlicher Kampf zwischen Wissenschaft, Glaube und religiösem Eifer.

    Das Buch ist an sich sehr gut geschrieben, sodass man sehr flüssig lesen kann. Allerdings hat mir der Anfang doch so seine Problemchen bereitet, bis mal in der Geschichte drin war und somit auch den Anfang verstanden hat. 
    Wie man jetzt wahrscheinlich schon merkt, muss man für Night Vale geboren sein, denn diese Stadt ist so skurril und abgedreht, dass ich doch manche Sachen mehrmals lesen musste, um sie in meinen Kopf zu bekommen und mich an diesen Gedanken erstmal gewöhnen, um vorwärts zu kommen.
    Auch hier kann ich auch nur nochmal ein Lob an die Autoren abgeben, dass man erstmal auf solche Ideen kommen muss und diese Fantasie wirklich abgedreht ist, aber doch wieder einen interessanten Aspekt hat.
    Mit den Protagonisten wird man schnell warm und kann sich an so manchen Situationen erheitern. Ich finde sie sehr gut aufgebaut und auch sehr schön charakterisiert, sodass man sie gut ins Herz schließen kann.

    Das Buch ist von der Fantasie her wirklich abgedreht. Auch wenn ich mir echt überlegen muss, ob ich nochmal eines lesen möchte, kann ich es dennoch weiterempfehlen, allerdings nur an Personen, welche eine absolut abgedrehte und skurrile Fantasiewelt lieben.

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    Jolly_suns avatar
    Jolly_sunvor 9 Tagen
    Skurile Welt

    Der lächelnde Gott ist der zweite Roman der in der skurrilen Stadt Night Vale spielt. Jedoch konnte ich das Buch auch gut lesen, ohne den ersten Teil zu kennen, da die Geschichten jeweils abgeschlossen sind.

    Night Vale ist eine Stadt in der alles anders läuft als in an anderen Orten.

    In der Hauptgeschichte geht es um Nilanjana,eine Wissenschaftlerin die dem mysteriösen Verschwinden von Häusern in der Stadt auf den Grund geht. Dabei trifft sie auf eine Gemeinschaft die an den lächelnden Gott glaubt.

    Ich fand es am Anfang sehr schwierig in den Schreibstil der Geschichte herein zu finden, weil es doch sehr außergewöhnlich geschrieben ist. Den Versuch zu versehen, wie alles zusammen hängt habe ich schnell aufgegeben und einfach weitergelesen. Ich fand es sehr spannend eine Geschichte zu lesen, die so unvorhersehbar war wie diese. Jedoch fand ich die Handlungen manchmal schon zu abgedreht. 

    Gut hat mir gefallen, wie immer wieder etwas neues verrücktes passiert, so ein Buch habe ich definitiv noch nie gelesen. Das Buch lässt dabei viel Platz um zu interpretieren.  

    Das Konzept um die Stadt Night Vale hat mir gut gefallen jedoch hat sich die Handlung um Nilanjana für mich an manchen Stellen ziemlich gezogen und ich habe immer wieder etwas gebracht um in die Geschichte zurück zu finden.

    Insgesamt würde ich das Buch empfehlen, man sollte sich jedoch Zeit dafür nehmen es zu lesen und Lust auf ein wirklich außergewöhnliches Buch haben. 

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    frenx1s avatar
    frenx1vor 9 Tagen
    Ein herrlich skurriles Lesevergnügen!

    Night Vale ist eine Stadt, in der nichts so ist wie anderswo. Die Uhren gehen anders - wenn sie überhaupt gehen, denn die Zeit folgt in Night Vale ihren eigenen Gesetzen. Joseph Fink und Jeffrey Cranor haben mit "Der lächelnde Gott" eine völlig verrückte Geschichte geschrieben, die durchgeknallter kaum sein könnte.

    Ein Bauer, der nicht sichtbares Gemüse in der Wüste anbaut, ein Haus, das eigentlich nicht existiert, ein Hundepark, in dem keine Hunde erlaubt sind und der Zugang zur Anderswelt ist, eine Sekte, die einen Tausendfüßler anbetet - wer sich über derart skurrile Einfälle amüsieren oder gar vor Lachen biegen kann, für den ist der Roman über Night Vale genau das Richtige.

    Hat man sich erst mit der Welt von Night Vale angefreundet, was zugegebenermaßen nicht ganz so leicht ist, doch ist dies erst gelungen, kann man sich an dem herrlichen Klamauk ergötzen und sich von den immer wieder neuen skurrilen Ideen des Autoren-Duos überraschen lassen. Ein absolut schräges Vergnügen! 

    Doch eigentlich geht es ziemlich ernst zu in Night Vale - denn die Stadt wird bedroht. Immer wieder verschwinden Häuser. Doch wer ist schuld daran, dass Häuser geradezu verschlungen werden? Nilanjana, eine Wissenschaftlerin, will mit ihren Kollegen der Wahrheit auf den Grund kommen. Ihr erster Verdacht: die Kirche des lächelnden Gottes. Denn die betet schließlich einen Gott an, der alles verschlingt. So hat es Prophet Kevin vorausgesagt. Nilanjana beginnt mit ihren Nachforschungen... 

    Mich hat Night Vale in seinen Bann gezogen. Ein herrliches Lesevergnügen!

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    Kaitos avatar
    Kaitovor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ich liebe Night Vale! Aber "Der lächelnde Gott" leider nicht restlos überzeugen. Vielleicht war meine Vorfreude einfach zu groß...
    Neues aus Night Vale - verrückt, wahnsinnig, durchgeknallt.

    Der neue Roman aus Night Vale ist verrückt und merkwürdig, wie sonst nichts. Aber leider nicht so packend wie der Vorgänger.

    Inhalt:
    Nilanjana ist eine Außenseiterin in Night Vale, dem freundlichen Städtchen mitten in der Wüste. Sie arbeitet im Team von Carlos, dem angesehensten Naturwissenschaftler der Stadt und erhält den Auftrag, die Ursache von seltsamen Geräuschen aus der Wüste herauszufinden.
    Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf eine religiöse Sekte mit Namen »Die Freudige Vereinigung des Lächelnden Gottes«, die ein schreckliches Geheimnis birgt...

    Meinung:
    "Nicht jeder glaubt an Berge, obwohl wir sie doch mit eigenen Augen sehen können."
    Schon der erste Satz macht klar, worum es in diesem Ausflug nach Night Vale hauptsächlich geht. Richtig, es geht um den Glauben. Die Einen glauben nicht an Berge, andere glauben fest an die Unumstößlichkeit der Wissenschaft und wieder andere glauben an den Lächelnden Gott, einen gigantischen Tausendfüßler, der kommen wird um die ganze Welt zu verschlingen. 
    Ich persönlich glaube, dass Night Vale das absolut verrückteste und durchgeknallteste Örtchen ist, das es gibt, gab und jemals geben wird. Unlogisch, haarsträubend und super komisch.

    "Der Lächelnde Gott" ist der zweite Roman zur erfolgreichen Postcast-Serie "Welcome to Night Vale", aber man muss den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, um der Handlung dieses Bandes folgen zu können.
    Sollte man ihn aber doch schon kennen, oder sogar schon den Postcast gehört haben, dann begegnen einem hier einige bekannte Figuren wieder. Das hat mich sehr gefreut.

    Der Schreibstil, bzw. die deutsch Übersetzung lässt sich sehr flüssig lesen, auch wenn man immer wieder stutzt und sich wundert, wie merkwürdig und überdreht Night Vale eigentlich ist.
    Aber genau das macht auch den Reiz des Buches aus. Die Autoren spielen mir Klischees und Vorurteilen und verdrehen sie dann ins unmögliche. Aber irgendwie erscheint es dem Leser am Ende dann doch wieder logisch...

    Die Protagonistin Nilanjana und ihr männlicher Gegenpart Darryl geben ein interessantes Paar ab. Sie die rationale Wissenschaftlerin mit zwanghaftem Ordnungsfimmel, die aber in ihrer Wohnung absolutes Chaos hat. Und er der gläubige, unbedarfte Jünger des lächelnden Gottes, in der Kirche groß geworden, aber kaum zu "echten" Emotionen fähig. Allerdings bin ich mit beiden nicht wirklich warm geworden. Warum kann ich noch nicht mal genau sagen. Sie ergänzen sich gut und beide bringen witzige und widersprüchliche Nebenfiguren. Aber irgendwie blieben mir alle Figuren zu flach und distanziert. Ich weiß auch nicht...

    Fazit:
    Ich liebe Night Vale!
    Diese kleine Stadt in der Wüste ist definitiv unter den Top 10 Orten, die ich gerne besuchen würde.
    "Der lächelnde Gott" konnte mich allerdings nicht restlos überzeugen. Vielleicht war meine Vorfreude nach dem ersten Buch einfach zu groß....

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    Fortis avatar
    Fortivor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Night Vale ist und bleibt großartig – die eigentliche Story ist leider lang und schwach.
    Toller Rahmen für eine eher schwache Geschichte

    Auch wer den "Welcome to Night Vale"-Podcast und das erste Buch von Joseph Fink und Jeffrey Cranor ("Willkommen in Night Vale", im gleichen Verlag erschienen) noch nicht kennt, wird der Handlung von "Der lächelnde Gott" problemlos folgen können – vorausgesetzt man lässt sich auf die herrlich abgefahrene und absurde Geschichte ein. Night Vale ist eine Stadt irgendwo in einer US-amerikanischen Wüste, in der die Realität ganz anders aussieht als bei uns. Es ist gefährlich, übersinnlich, unvorhersehbar – es gibt nicht existierende Häuser, Formwandler, Menschen die nicht an Berge glauben, Überwachung durch die Regierung und einiges mehr. In Zeiten von Fake News und Verschwörungstheorien kann man dieses Buch auch ganz wunderbar als Satire lesen.
    Die Absurditäten in Night Vale werden gleichzeitig fantasievoll, witzig und nebenbei erzählt – das finde ich insgesamt einfach großartig. Für mich sind diese Erzählweise und die eigentlich nebensächlichen Details die Stärke sowohl dieses Buches als auch der gesamten Night Vale-Welt.
    Leider kann die eigentliche Geschichte rund um den lächelnden Gott und die Wissenschaftlerin Nilanjana hier nicht mithalten. Die Geschichte verspricht Spannung, kann diese aber nur in wenigen Szenen bieten. Ich fand die Story leider schwach und sie hatte zudem für mich Längen.
    Night Vale-Fans kann ich das Buch dennoch empfehlen – Night Vale-Neulingen würde ich eher zum ersten Buch "Willkommen in Night Vale" raten.

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    Minka93s avatar
    Minka93vor 15 Tagen
    Kurzmeinung: Skurril aber unterhaltsam
    Nichts ist unmöglich in Night Vale

    In dem Buch „Der lächelnde Gott“ begleiten wir eine Wissenschaftlerin bei einer interessanten Mission. In der Stadt Night Vale verschwinden auf mysteriöse Weise einfach komplette Häuser samt Bewohner, zurück bleibt nur eine riesige Grube im Boden. Niljana, die Wissenschaftlerin, geht diesem Phänomen auf die Spur und landet dabei bei der religiösen Gemeinschaft die an einen komischen lächelnden Gott glauben. Wie kann das Zusammenhängen und wird Nilanjan die Stadt retten können? Das Buch ist wirklich wieder sehr skurril, aber das erwartet man sich, wenn man sich nach Night Vale begiebt. Normal ist langweilig und kann jeder, denken sich wohl die Autoren und kommen auf allerlei verrückte Ideen. Ein Haus, das gar nicht existiert, aber jeder sehen kann, die Sonne, die beim aufgehen immer einen mords Lärm veranstaltet oder riesige Insekten, die verehrt werden, alles ist möglich. Durch diese Kreativität kann man nie abschätzen, was einen noch so erwarten wird und es wird nicht langweilig. Dennoch konnte mich der Aufbau der Geschichte nicht so überzeugen wie in Band 1. Das erste Buch hat mich noch mehr überzeugt, da es für mich einfach noch ein bisschen skurriler und unterhaltsamer war, dennoch war ich von Band 2 nicht enttäuscht und froh, nochmal nach Night Vale kommen zu können.

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    Alienonauts avatar
    Alienonautvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Über Religion und Wissenschaft in Night Vale... Absurd, komisch und genial!
    Immer schön die Zähne zeigen!

    Willkommen zurück in Night Vale! Jeffrey Cranor und Joseph Fink führen den Leser in "Der lächelnde Gott" wieder in die mysteriöse Wüstenstadt "Night Vale", in der offensichtlich nicht alles mit rechten Dingen zugeht. 

    Wir folgen diesmal der Protagonistin Nilanjana, die als Wissenschaftlerin der Stadt einerseits den mysteriösen Erdbeben, die seit kurzem die Stadt heimsuchen, andererseits den Geheimnissen der "Kirche des lächelnden Gottes" auf den Grund gehen möchte. Die Verstrickungen und/oder Besonderheiten, die ihr dabei widerfahren, stürzen sie Hals über Kopf in ein Abenteuer, von welchem sie vorher nicht zu träumen vermochte - pendelnd zwischen Wissenschaft und Religion - oder hängt doch alles irgendwie zusammen?
    Die Handlung des Buches "Der lächelnde Gott" spielt zwar in Night Vale, die Lektüre des ersten Bandes "Willkommen in Night Vale", sowie die Kenntnis des Podcasts (mit dem alles angefangen hat), ist nicht zwingend notwendig. Allerdings lesen sich manch kleine Abschnitte, in denen (dann schon bekannte) Figuren auftreten etwas "runder".
    Wenngleich Band 1 vom Schreibstil her etwas "absurder" und abgedrehter erschien, lässt auch dieses Buch keinen Zweifel daran, dass das Örtchen Night Vale anders ist und dort die Regeln des Daseins, so wie wir es kennen, auf jeden Fall nicht existieren.  

    Meinerseits eine Leseempfehlung für Menschen, die dem "Normalen" etwas entsagen wollen und sich gerne auf abgedrehte Geschichten einlassen.

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    CathyCassidyvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Die skurrile Welt von Night Vale hat mich vollends begeistert!
    Willkommen in Night Vale!

    Dieses Buch hat mich wahnsinnig überrascht. Ich bin ein Neuling in der Welt von Night Vale (an dieser Stelle der Hinweis: man kann das Buch problemlos lesen, auch wenn man noch nicht den ersten Roman gelesen hat bzw. den Podcast kennt!) und wusste nicht was mich erwartet - aber ich bin hochgradig begeistert! Die Skurrilität, die Eigenwilligkeit, die Andersartigkeit hat mich in ihren Bann gezogen. In Night Vale ist nichts so, wie man es erwartet - und nichts ist selbstverständlich. Auch die Handlung dieses Romans nicht. 


    Auch wenn es eine Übersetzung ist - ich fand den Schreibstil schön, mein Lob an die Übersetzerin. 

    Was die Charaktere angeht, haben wir hier viele an der Zahl, die sich unmöglich in ein paar Worten zusammenfassen lassen, aber als erste wäre natürlich die Wissenschaftlerin Nilanjana zu nennen, die die Protagonistin dieses Romans ist. Als Zugezogene ist sie selbst noch eine Fremde in diesen Breitengraden (auch wenn der Einzug schon vier Jahre her ist) und wir erkunden mit ihr quasi die Wunder Night Vales. Sie war eine liebe Protagonistin, wobei mir gegen Ende hin die Eigenschaften die sie ausgemacht haben etwas zu sehr in den Hintergrund getreten sind. Als zweites haben wir Darryl, Mitglied der fröhlichen Gemeinschaft des lächelnden Gottes, den männlichen Protagonisten, der uns zusammen mit Nilanjana den leider nicht so realitätsfernen Clash zwischen Wissenschaft auf der einen und Kirche, Glauben und Religion auf der anderen Seite erleben lässt.  Anhand dieses Aspektes möchte ich auch noch auf die weiteren gesellschaftskritischen Anwandlungen dieses Romans hinweisen, die mir sehr gut gefallen haben - hier kriegt jeder irgendwann mal sein Fett weg. 

    Mein einziger Kritikpunkt behandelt die Auflösung der Spannung, das Ende dieses Romans, das doch sehr einfach (und mir etwas zu un-Night-Valerianisch) war, und das für mich nicht so ganz reingepasst hat, nachdem der Roman lange Zeit darauf hinzugeführt hat war es dann doch etwas unspektakulär. Aber der Abspann danach - der hat es dann doch wieder etwas wettgemacht. Aber deswegen kann ich keinen ganzen Stern wegnehmen - dafür war für mich die Leseerfahrung zu skurril, ich habe es zu sehr genossen.

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    SusanDs avatar
    SusanDvor 18 Tagen
    Bizzarer Roman

    Mal wieder ein neues Buch aus der Hobbit Presse von Klett Cotta - ein Garant für (sehr) gute Bücher aus dem Fantasy Genre; von einem Autorenduo, das schon mehrfach zusammengearbeitet hat.

    In Night Vale geschieht Seltsames. Ein nicht erklärbares Erdbeben frisst Häuse - und eine mysteriöse Sekte scheint das Geschehen zu bestimmen. Die Wissenschaftlerin Nilanjana, dürftigst ausgestattet, erhält den Auftrag, dieses zu erforschen. Ein atemberaubender Kampf zwischen Glaube, fanatischen Eiferern und der Wissenschaft beginnt.

    Diese seltsam bizarre, mysteriöse Geschichte ist gut geschrieben und voller Witz. Flüssig, doch nicht immer einfach zu lesen, weil doch ziemlich abgedreht, aber mit grandiosen Einfällen.

    Die Charaktere sind seltsam, aber einfühlsam beschreiben und sympathisch. Die "Ausstattung" blüht von Fantasie und spritzigen Ideen.

    Es lässt sich gewiss auch sehr viel in die Geschichte selbst und in viele Details hineininterpretieren.

    Bemerkenswert ist die kongeniale Übersetzung Birgit Herden.

    Sicher keine Alltagslektüre - für echte Freaks empfehlenswert!

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr skurril und zu abgedreht für meinen Geschmack, aber jeder der mal was anderes Lesen möchte eine Empfehlung
    Sehr Skurril

    Teil 2/2 (zur Zeit)


    Wir begeben uns in diesem Buch in eine Wüsten Stadt namens Night Vale. Diese ist keine gewöhnliche Stadt, nein dort begegnet man Monster, verrückte Leute und einem sehr überwachenden System. 
    In diesem Teil begleiten wir Nilanjana eine junge Wissenschaftlerin, die eine zu gezogenen ist. Sie wird immer wieder als Außenseiterin betrachtet und sie muss sich eingestehen, dass sie vieles noch nicht und nie verstehen wird in dieser kleinen Stadt. 
    In Night Vale beginnt eine Art Erdbeben und dabei verschwinden Häuser in sehr großen Löchern. Nilanjana wird beauftragt dem nachzugehen und begibt sich dabei selber in größte Gefahr, sie kommt nämlich einer Religion in die Quere.

    Schreibstil:

    So ein Buch habe ich noch nie gelesen. Es strotzt vor skurrilen Leuten und Dingen, dass man genauest lesen muss damit man die ganze Geschichte mit dem ganzen ausmaß verstehen kann. 
    Es ist auch sehr gesellschaftskritisch geschrieben, da alles in der Stadt überwacht wird, aber in dieser Geschichte wird das eher auf die lustige Art übermittelt. 

    Protagonistin:

    Ich konnte mich nicht in Nilanjana hineinversetzten. Ich fand sie das ganze Buch über sehr kühl. Sie ließ  das meiste Buch über keinen an sich ran und dachte meist nur über ihre Wissenschaft nach und dass dies die einzige richtige Wahrheit ist. Es gab für sie keinen anderen Weg. 
    Am Ende konnte ich sie mich dann doch noch überzeugen. 

    Das Cover:

    Das Gelb und die Schrift ziehen einem richtig an, aber ich hätte mir das Buch wahrscheinlich nicht im Buchladen gekauft. 
    Wenn man das Cover genauer betrachtet sieht man Zähne und ein geöffnetes Maul, mehr verrate ich aber nicht :) 

    Fazit:

    Für mich war die Geschichte etwas zu skurril, ich konnte das Buch nicht zwischendurch lesen, da man sich wirklich auf die Geschichte konzentrieren musste. 
    Auch mochte ich Nilanjana nicht wirklich zum Schluss wurde sie mir dann sympathischer. 
    Leider gefiel mir auch das letzte Kapitel nicht wirklich. 
    Die Grundgeschichte fand ich sehr gut und auch die Fantasie die, die beiden Autoren hier bewiesen haben fand ich großartig. Ich würde nie auf solch eine komplizierte Stadt kommen in der scheinbar alles möglich ist.
    Deshalb gebe ich dem 3 Sterne 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Larilunas avatar

    Neue rätselhafte Ereignisse in Night Vale!

    Wer von euch kennt bereits Night Vale, diesen ganz besonderen Schauplatz des ersten Bandes der Reihe "Willkommen in Night Vale"? 
    Mit "Der lächelnde Gott" geht es jetzt zurück in das Städtchen in der Wüste – und es wird wieder genauso spannend und skurril wie in Band 1: Ein mysteriöses Erdbeben erschüttert Night Vale und verschlingt ganze Häuser. Bei den Nachforschungen stoßen die Naturwissenschaftler Nilanjana und Carlos auf eine seltsame religiöse Sekte, deren Gott seine Gläubigen zu verschlingen droht.

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    Nilanjana ist eine Außenseiterin in Night Vale, dem freundlichen Städtchen mitten in der Wüste. Sie arbeitet im Team von Carlos, dem angesehensten Naturwissenschaftler der Stadt. Eines Tages erhält sie den Auftrag, die Ursache von seltsamen Geräuschen, die aus der Wüste kommen, herauszufinden. Haben diese etwas mit dem rätselhaften Erdbeben zu tun, das das Haus des Eigenbrötlers Larry Leroy gleichsam verschluckt hat? Bei ihren Nachforschungen stößt Nilanjana auf eine religiöse Sekte mit Namen »Die Freudige Vereinigung des Lächelnden Gottes«, die ein schreckliches Geheimnis birgt. In Night Vale beginnt ein atemberaubender, vielleicht sogar tödlicher Kampf zwischen Wissenschaft, Glaube und religiösem Eifer.


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    In Night Vale gelten unsere Naturgesetze nicht – auch Häuser verschlingende Erdbeben sind möglich. Habt ihr schon mal (scheinbar) Übersinnliches erlebt oder seid Menschen begegnet, die nicht von dieser Welt schienen?

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    Pressestimmen

    Der neue Roman aus Night Vale!

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Kaitos avatar
    Kaitovor 2 Monaten
    Oho! Es gibt eine Fortsetzung! Das ist wirklich super. So ein ungewöhnliches Buch wie "Willkommen in Night Vale" musste wirklich fortgesetzt werden.
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    FaaLous avatar
    FaaLouvor 2 Monaten
    Würde es gerne lesen, da es fürchterlich skurril und spannend klingt
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