Joseph Fink , Jeffrey Cranor Willkommen in Night Vale

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Inhaltsangabe zu „Willkommen in Night Vale“ von Joseph Fink

Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen – und doch seltsam vertraut.

Jackie Fierro betreibt schon lange das örtliche Pfandhaus in Night Vale. Eines Tages verpfändet ein Fremder einen Zettel, auf dem in Bleistift die zwei Worte 'King City' geschrieben stehen. Jackie hat sofort ein merkwürdiges Gefühl. Kaum ist er in Richtung Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn – aber Jackie kann das Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers geht Jackie daran, das Rätsel von 'King City' zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, die allerdings noch kaum jemand wieder lebend verlassen hat.

'Möglicherweise das beste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.' Patrick Rothfuss

Ich habe nach 10 Seiten aufgegeben ... zu strange.

— Elwe

Abbruch. Zu strange.

— thursdaynext

Ich habe noch nie ein so verwirrendes Buch gelesen. Und ich weiß nicht ob ich das gut finden soll.

— LittleMissCloudy

Am Anfang noch lustig, auf Dauer wurde mir dieser Schreibstil zu anstrengend.

— Eliza_

Ich verfolge den Online-Podcast und es ist wirklich lustig und interessant.

— Ckika-Minako

Für meinen Geschmack zu schräg und nicht der Humor der mir gefällt!

— RolandB

Festschnallen für eine Achterbahnfahrt durch Sinn und Logik in der US-amerikanischen Wüste

— FutureMsQ

Eine ziemlich abgefahrene Geschichte! Wie ein komischer Traum....

— MinaRico

Ich kann definitiv sagen, so etwas habe ich noch nie zuvor gelesen. Sehr skurril, aber auch sehr gut.

— Frederike

Herrlich skurril und mit einem ungewöhnlichen Schreibstil, doch leider zu Beginn auch etwas langatmig.

— Ms_Violin

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  • Willkommen in Night Vale

    Willkommen in Night Vale

    Geschichten-Welt

    03. September 2017 um 11:49

    Bei diesem Buch kann ich irgendwie nicht richtig sagen ob ich es gut oder schlecht fand. Night Vale ist eine solch merkwürdige Stadt, dass man ständig mit kleinen seltsamen Details beworfen wird, die aber absolut nichts zur Hauptstory beitragen. Es dauerte ungefähr hundert Seiten bis ich mich überhaupt einigermaßen daran gewöhnt hatte, aber immer noch den Kopf schütteln musste, weil alles so absurd und dämlich war. Andererseits war es irgendwie auch interessant und erinnerte mich leicht an die Seltsamkeit aus Alice im Wunderland. Trotz allem hatte das Buch aber ein nettes Ende, das mir doch ein Gefühl der Zufriedenheit gegeben hat. Es war rund und zu dem Zeitpunkt war die ganze Verrücktheit nicht mehr ganz so schlimm.

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  • Joseph Fink, Jeffrey Cranor – Willkommen in Nightvale

    Willkommen in Night Vale

    DianaE

    07. June 2017 um 12:44

    Joseph Fink, Jeffrey Cranor – Willkommen in Nightvale An dieser Stelle würde in meiner Rezension jetzt eine Inhaltsangabe stehen, aber da ich immer noch nicht genau weiß, was in diesem Buch wichtig ist, oder eben nicht, kann sich das jeder selbst vorstellen, oder eben nicht! Im Grunde geht es um denkende Häuser, King City, Jackie die Pfandhausbesitzerin, Gestaltwandler und deren schwierige Marotten, verbotene Engel, Diane die Mutter eines Gestaltwandlers, seltsame Figuren, merkwürdige Gegebenheiten, skurile Szenen... Klingt wirr? Tja, so ist das ganze Buch! Oder eben auch nicht. Ganz ehrlich, ich habe schon sehr viele Bücher gelesen und ich kenne nur noch ein einziges Buch, dessen Inhalt noch weniger verständlich, skurriler, nervtötender und dabei noch langweiliger war. Ein einziges Buch hat „Willkommen in Night Vale“ noch an Merkwürdigkeiten unterboten, und wenn ich überlege, dass ich seit Jahren jeden Monat mindestens 10 Bücher lese, ist das ein verdammt schlechter Schnitt. Ich kann mich gar nicht über den Schreibstil beklagen, denn der ist locker geschrieben. Aber die Handlung fängt gefühlte tausende Handlungsstränge an und lässt sie in der Luft schweben, finden am Ende keine Zusammenkunft und mir kam es stellenweise vor, dass damit nur Seiten gefüllt werden sollten. Wenn ich dann auch noch den Preis des Buches sehe, ist das alles für mich nicht gerechtfertigt. Zugegeben, es ist ein Buch das polarisiert und es gibt wohl einige Podcast, die ich nicht kenne, die das Buch irgendwie unterstützen, aber für mich sollte schon allein aus dem Buch ersichtlich sein, worum es denn überhaupt geht. Auch diese Auflistungen oder dann erzählt der Autor etwas, stellt es im selben Atemzug wieder in Frage, nur um es dann erneut auszuführen oder Sätze, die einfach wiederholt werden und der Satzbau wird einfach nur umgestellt, was soll das? Eine nette Idee ist es, den Leser direkt aus der Story heraus anzusprechen, aber wenn dann solche Dinge, von mir mal eben frei nacherzählt, werden(Kennen sie einen Jungen? Stellen sie sich einen Jungen vor? Nein! Nicht so, stellen sie ihn sich anders vor. Nein, ich seh schon, das wird nichts.), dann bekomm ich ne Sinnkrise und frage mich ob der Autor mir vermitteln will, dass ich blöd bin. Hey, vielleicht bin ich das auch, denn ich hab den Sinn des Buches nicht verstanden und ehrlich gesagt, hatte ich auch nicht mehr die Lust darüber nachzudenken. Das ganze ist eine nette Idee, die mich dann aber letztendlich überhaupt nicht überzeugen konnte und in diesem Fall ist dann wieder mal bestätigt: Nicht jedes Buch passt zu jedem Leser. Hier hat einfach die Chemie überhaupt nicht gestimmt. Ob ich das Buch empfehlen kann? Wohl eher nicht, es sei denn man steht auf verworrene, skurile Geschichten ohne Sinn, aber das sollte eben jeder selber beurteilen. Oder eben nicht! Fazit: Uninteressant. 1,5 Sterne, da das Cover mich angesprochen hat.

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  • Nicht überzeugt.

    Willkommen in Night Vale

    Wuerfelheld

    25. April 2017 um 10:42

    Ich möchte direkt mal an das Testimonial von dem von mir sehr verehrten Pat Rothfuss anschließen und ihm ein bestimmtes „Vielleicht!“ entgegenschmettern. Kann sein, dass du in den letzten Jahren nichts Besseres gelesen hast, aber ich bin leider nicht so ein harter Knochen wie du, Pat! Ich habe – obwohl mich der Klappentext echt angefixt hat – nach rund 120 Seiten die Lektüre aufgeben müssen. Ich habe im Studium alles von Paul Auster gelesen und fand es gut, ich habe von Shea/Wilson die Illuminatus-Trilogie bei völliger geistiger Gesundheit überstanden und wahnsinnig Spaß daran gehabt, aber jetzt, im gesetzten Alter von 43 Jahren, habe ich einfach nicht mehr die Energie für einen solch postmodern (im besten Sinne der 70 er und 80er) daherkommenden Roman. Ja, der Zettel mit der Aufschrift ist voll mysteriös, Jackie ist eine sehr interessante Person und alleine schon der Catch „alleinerziehende Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers“ macht mich auf einen Roman heiß wie Frittenfett, aber ich war leider nicht auf die nächste Seite gespannt wie ein Flitzebogen, sondern habe mich echt durchgequält – und das ist ja nicht der Sinn der Sache. Wenn ihr also geistig jünger und reger geblieben seid als ich, so solltet ihr euch auf jeden Fall den Night Vale-Roman zulegen, denn er befindet sich irgendwo in der Schnittmenge aus der City of Glass-Trilogie von Paul Auster und Twin Peaks garniert mit einem Schuss Akte X. Mein größtes Problem ist, dass ich nicht einmal genau den Finger darauf legen kann, was mich so gestört hat, ich fürchte einfach, dass bei mir die Spannung „Was geschieht im nächsten Satz? Im nächsten Abschnitt? Auf der nächsten Seite? …?“ schnell einer gewissen Mühe weichen musste, dem Gesamten zu folgen. Vielleicht geht ihr ja auch klüger als ich vor und zieht euch erst einmal einige Folgen des Podcasts rein, auf dem der Roman basiert: http://www.welcometonightvale.com/ Schaden kann es mal nichts. MEINE MEINUNG Verdammte Axt und eine große Entschuldigung an alle Fans des Podcasts und des Romans, an den Verlag, die Macher und ihre Großmütter, aber mir war das ganz ehrlich zu anstrengend. Erst zum zweiten Mal in meiner Rezensentenkarriere musste ich eine Lektüre frühzeitig aufgeben und kann es nicht einmal dem Roman ankreiden. In der Endbewertung halbiere ich mal die Punkte – und zwar gebe ich persönlich, als jemand, dem diese Art der Lektüre bei fehlendem Hintergrund viel zu anstrengend ist, 1,0 Punkte und für das, was Buch und vertonter Hintergrund so können satte 5 Punkte, was dann noch zu einem versöhnlichen Endergebnis von 3 Punkten führt. Aber es sei nochmal darauf hingewiesen – die Hintergrundwelt ist interessant, der Roman ist gut geschrieben und gut aufgebaut, ich hatte einfach nicht die Energie ihn zu lesen und habe mich einfacherer Lektüre zugewandt. Wertet das mal als Minuspunkt für mich, nicht für den Roman. Ich fasse nochmal zusammen: Ausgezeichneter Roman, schlechter Leser!

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  • Ein tolles Buch, welches das Grauen mit sich bringt!

    Willkommen in Night Vale

    Lena_Leseratte

    08. April 2017 um 12:11

    Willkommen in Night Vale, einer kleinen Stadt in der Wüste des amerikanischen Südwestens. Es geht um Jackie Fierro, die ein örtliches Pfandhaus betreibt und mit der Zeit eine Routine in ihrer Arbeit entwickelt hat, bis eines Tages ein Fremder ihr einen Zettel mit der Aufschrift »King City« verpfändet. Kaum ist er in der Wüste verschwunden, erinnert sich niemand an ihn, doch Jackie kann das beschriftete Papier nicht mehr aus der Hand legen. Zusammen mit einer alleinerziehenden Mutter ist Jackie bereit das Rätsel von »King City« zu lösen. Ihr Weg führt die beiden in die Bibliothek von Night Vale, allerdings sind bisher nur wenige dieser Bibliothek wieder entkommen. Das Cover ist ein Eyecatcher. Die Lila-Färbung unterscheidet es von vielen anderen Büchern und ist auch als ein Vorbote für die besondere und außergewöhnliche Geschichte aufzufassen, die da hinter steckt. Skurrile Figuren, verrückte Charaktere, die einen in den Sog des Buches hineinziehen, sorgen für ein rundum gelungenes Schauererlebnis, dass man so schnell nicht wieder vergisst und noch nach dem Lesen zum Weiterdenken anregt, denn auch wenn diese Stadt so außergewöhnlich erscheint, so ist sie doch gar nicht so weit von dem entfernt, was uns in unseren normalen Leben begegnet. Der Schreibstil ist flüssig und ermöglicht es in die Geschichte einzutauchen. Ich war dem Buch gegenüber zunächst skeptisch, weil ich prinzipiell weniger derart surreale Geschichten lese, doch diese hat mich von der ersten Seite an gepackt und ich konnte es erst am Ende wieder aus der Hand legen. Es war ein Leseerlebnis, dass ich nicht missen möchte und mich noch lange begleiten wird. Es ist ein Buch, welches die Meinungen der LeserInnen spaltet. Man muss es mögen. Ich habe es in mein Herz geschlossen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen, vor allem auch an LeserInnen, die einfach mal etwas anderes ausprobieren möchten.

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  • Bin ich wach oder träume ich?

    Willkommen in Night Vale

    MinaRico

    23. March 2017 um 20:47

    Der Klappentext sagt eigentlich schon alles. Was er nicht sagt, ist: dieses Buch ist anders! Ich habe nie zuvor so eine abgedrehte Geschichte gelesen.Mir fehlen irgendwie die passenden Worte...auf die Idee einer solchen Handlung muss man erst mal kommen! Das Buch ist wie ein Traum: manchmal (scheinbar) zusammenhanglos, schräg, skurril, unlogisch, absurd und stellenweise echt lustig. Es ist ein gesellschaftskritisches Werk, was mich zeitweise an Utopien erinnert hat, an Welten, deren Bevölkerung bei jedem Schritt (und hier auch deren Gedanken) überwacht wird.In der Handlung ist alles anders, aber irgendwie doch so vertraut. Zu Beginn war die Geschichte verwirrend, so dass ich ein paar Kapitel brauchte, um mich darauf einzustellen. Im Laufe der Geschichte löst sich diese Verwirrung jedoch auf und man hält die Geschehnisse für "normal". Es ist fesselnd und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter- bzw. zu Ende geht. Kurze Kapitel verführen dazu, immer weiter zu lesen.Es ist eine absolut außergewöhnliche Geschichte, die sich schlecht einordnen lässt und ich würde behaupten, dass sie nichts für Jedermann ist. Man muss sich schon darauf einlassen, sollte das Genre Fantasy mögen und auch bereit sein, unlogische Begebenheiten einfach mal anzunehmen.Der unkonventionelle Schreibstil trägt sein Übriges dazu bei. Ich lese viel und kann mich manchmal gar nicht mehr an die ein oder andere Handlung eines Buches erinnern, aber ich weiß: diese Story wird mir im Gedächtnis bleiben und ist damals nicht umsonst von Denis Scheck (eigentlich Deutschlands derzeitiger Literatur-Papst, oder?) empfohlen worden. Ich habe erst spät davon erfahren, dass es seit 2012 Podcasts über das Städtchen Night Vale gibt und diese wohl die Grundlage für dieses Buch bilden. Diese kann man sich auf YouTube anhören. Zurzeit gibt es wohl über 100 Episoden, die auf die Skurrilität des Örtchens und seiner Bewohner eingeht. Diese Episoden sollte man laut diverser Foren wohl vor dem Lesen des Buches hören. Sie sollen zum besseren Verständnis der Handlung beitragen. Ich habe sie leider nicht gehört und jetzt im Nachhinein hat es vielleicht auch nicht viel Sinn. Aber wer vor hat, dieses Buch zu lesen, der sollte vielleicht doch besser vorher den Podcast hören. Das allerdings bei guten Englisch-Kentnissen. "Willkommen in Night Vale" wird nicht jedem gefallen. Ich denke das Buch polarisiert und spaltet die Meinungen. Aber es ist, wie gesagt, mal etwas völlig anderes und ich wage vorsichtig zu behaupten, etwas wohl noch nie da gewesenes.

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  • Wes Anderson meets Ethan and Joel Coen

    Willkommen in Night Vale

    FutureMsQ

    21. March 2017 um 18:54

    Willkommen in Night Vale ist der Einstieg in ein multimediales Universum! Doch weil ich natürlich nicht voraussetzen kann, dass jeder den Stoff bereits kennt, hier erst einmal ein paar grundlegende Details. Das Buch basiert auf einem Podcast, der von den Autoren geschaffen wurde und zweimal im Monat erweitert wird. Inhalt ist eine Radioshow in der fiktiven Stadt Night Vale, die ebenso verschlafen wie skurril ist. In einer wüstenähnlichen Region irgendwo in den USA gelegen, handelt es sich hierbei ganz und gar nicht um eine normale Stadt. Ständig passieren Katastrophen apokalyptischen Außmaßes, sei es der alljährliche Besuch der Stadtreinigung, Kinder, die in der Bibliothek verloren gehen oder Valentinstag. Auch spaltet die Gemeinde die Frage, ob Berge wirklich existieren. Und so berichtet Radiomoderator Cecil Palmer jeden Tag darüber, welches Chaos durch Night Vale wütet, stets überwacht von der Geheimpolizei und einer unbekannten, aber nichtsdestoweniger bedrohlichen Organisation. Zurück zum Buch: Die Handlung findet um zwei Figuren statt. Jackie, die seit sie denken kann 19 Jahre alt ist und das Pfandhaus der Stadt leitet. Eines Tages gibt ein Mann einen Zettel mit der Aufschrift KING CITY auf und das Unglück nimmt seinen Lauf, denn egal, was Jackie tut, der Zettel findet seinen Weg immer wieder in ihre Hand und nimmt ihr die Fähigkeit an etwas anderes zu denken als an das Gekritzel. Die andere Hauptperson ist Diane, die alleinerziehend ist. Ihr Arbeitskollege verschwindet und niemand außer ihr erinnert sich an ihn. Außerdem ist der Vater ihres Sohnes wieder in der Stadt und unter keinen Umständen sollen die beiden aufeinander treffen. Welches Unheil sucht die Stadt in diesen Tagen heim? Unterstützt von Wissenschaftlern, die gerne Dinge aufschreiben und Engeln, deren Existenz illegal ist, machen die beiden Frauen sich zuerst getrennt und dann gewungenermaßen gemeinsam auf, die Wurzel des Übels zu finden und sie zu Sinn und Verstand zu kitzeln. Was bekommt man mit dem Buch Willkommen in Night Vale? Einen irren Trip, der an einen Drogenrausch erinnert. Die Erzählweise ist auf eine unvergleichliche Art und Weise kurios, was aber nicht dazu führt, dass das Buch schwer verständlich oder schlecht zu lesen ist. Immer und immer wieder werden Aussagen aufgestellt, nur um im nächsten Satz bereits wieder negiert zu werden. Was faszinierend daran ist, sind die klaren Momente innerhalb der sprachlichen Achterbahnfahrt.So schwadroniert Carlos , seines Zeichens Wissenschaftler und Cecils Liebhaber, über die Eigenheiten der Wüstenstadt und dass keine Wege von Night Vale nach King City führen, nur um am Ende festzustellen, dass er Night Vale nicht verlassen will: „»(…)Oh, tut mir leid, ich muss gehen. Oder du musst gehen. Ich werde hierbleiben, das ist mein Labor. Nur, dass Cecils Sendung gleich anfängt und ich sie nie verpasse.Nein, ich bin noch gar nicht lang genug geblieben«, sagte Carlos.“(S.101) Doch warum sollte man sich das Buch auf Deutsch kaufen, wenn doch der Podcast nur auf Englisch verfügbar ist? Ein mit Fliegen bedrucktes Vorsatzpapier! Besucht auch die >>Webseite des Podcasts, der bereits 100 Folgen umfasst.

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  • Willkommen in Night Vale

    Willkommen in Night Vale

    Ms_Violin

    26. February 2017 um 10:47

    Gleich zu Beginn: ich kenn und kannte den Podcast vor Buchbeginn nicht und auch wenn ich zuvor zwar gelesen habe, dass dieses Buch auf einem - sehr beliebten - Podcast beruht, habe ich mich dagegen entschieden, erst in den Podcast reinzuhören und dem Buch so unvoreingenommen gegenüberzutreten. (Abgesehen davon bin ich im Allgemeinen kein Fan von Podcasts oder auch einfach nur Audiobüchern.)  Nur in die Leseprobe habe ich reingeschaut und da diese mich ein wenig an Douglas Adams' Schreibstil erinnert hat, dachte ich, dass ich mich gerne ans Buch wagen möchte. Wie schon erwähnt hat mich der Schreibstil an Douglas Adams  und seine "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe erinnert: skurril; sich teilweise selbst widersprechend und dadurch manchmal etwas verwirrend, aber doch lustig und dann eben doch fast schon auf den Punkt.  Durch den Schreibstil ist es aber eben auch kein Buch für Zwischendurch oder für die letzten Minuten vor dem Einschlafen. Man muss schon mit einer gewissen Aufmerksamkeit lesen, da man sonst schnell den Faden verlieren kann oder einfach großartige Sätze verpasst. Die Figuren fand ich durchweg gut geschrieben und durchdacht. Natürlich sind sie auch ungewöhnlich, exzentrisch und wirken teilweise total verrückt, aber dann gleichzeitig auch wieder sehr lebensnah. Eine herrliche Mischung und gerade die Hauptfiguren sind mir doch schon irgendwie ans Herz gewachsen. Anfangs fand ich es schwierig in die Geschichte einzutauchen, was vielleicht am Schreibstil liegt oder einfach daran, dass sie mir zu Beginn etwas zu langatmig vorkommt. Es scheint zu lange nicht wirklich etwas zu passieren und mehr darum zu gehen zu zeigen, wie verrückt doch Night Vale ist. Etwas, was die Geschichte eigentlich gar nicht braucht, da dies ein so grundlegendes Prinzip des Buches ist, dass es jedem Leser sowohl von Anfang an, als eben auch ständig zwischendurch klar ist und immer wieder wird. Fazit: Fans des Podcasts werden sicherlich begeistert sein. Wer kein Fan ist, aber gerne verrückte Geschichten und Figuren mag und sich dennoch unsicher ist, sollte zumindest einmal in die Leseprobe reinschauen. Ich jedenfalls habe meine Zeit in Night Vale nicht bereut.

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  • Mein Lesehighlight 2016

    Willkommen in Night Vale

    Janna_KeJasBlog

    08. December 2016 um 15:27

    Die einen lieben es. Die anderen hassen es. Ich feier das Buch! Mein Lesehighlight 2016, eben weil es so skurril ist! Aber Night Vale, diese kleine verrückte Stadt, existiert bereits seit einigen Jahren:Seit 2012 produzieren Joseph Fink und Jeffrey Cranor „Welcome to Night Vale“. Sofort schossen sie die iTunes-Podcast-Charts hinauf […][Deutschlandradio Kultur]Wer, so wie ich, erst über das Buch erfahren hat, dass es überhaupt einen Podcast über Night Vale & seine Bewohner gibt, kann sich auf der Homepage weitere Infos holen ~ hier soll es ja schließlich ums Buch & meine Leseeindrücke gehen ;)Das Buch spaltet die Leserwelt! Ein wenig kann ich es verstehen … es ist abgedreht, surreal & skurril ~ für mich somit genau die richtigen Zutaten! Und doch fällt es mir so schwer Worte zu meinen Eindrücken zu finden, ein Zitat auszuwählen! Ernsthaft, ich könnte fast das gesamte Buch zitieren! Ich hätte es mir am liebsten zwischen den Wörtern bequem gemacht, ich tauchte regelrecht in Night Vale ein.Immer wieder begegnete ich einer Stimme aus dem Off, welche mich näher an das Sein von & in Night Vale heranführte …Das einzige Pfandhaus in der Stadt Night Vale wird von der sehr jungen Jackie Fierro betrieben. Es hat keinen Namen, aber wenn Sie es brauchen, werden Sie wissen, wo es ist. Dieses Wissen kommt ganz plötzlich, zum Beispiel wenn Sie unter der Dusche stehen.[S. ° 7 ° ]Die Dusche ist wichtig. In Night Vale passiert vieles unter der Dusche.Manchmal aber war die Off-Stimme auch frustriert:Stellen Sie sich einen fünfzehnjährigen Jungen vor. Nö. Das war total daneben. Versuchen Sie es noch einmal. Nein. Nein. Okay, aufhören.[S. ° 18 °]Und genau dies ist die Art Humor, der Schreibstil, welcher mich in seinen Bann zog. Je unkommerzieller geschrieben wird, desto eher hat man mich als Leserin gewonnen! Wenn obendrauf noch solch eine Geschichte darin versteckt ist, bin ich begeistert, verliebt!Müsste ich das Buch in Schlagworte wiedergeben, dann, ja dann nur solche: humorvoll, skurril, irritierend, sonderbar, unkommerziell, verträumt, ausgefallen, eigen, wortgewaltig …Da ist die Pfandhausbesitzerin Jackie, 19 Jahre alt ~ seit sie denken kann ist sie so alt. Dann das Haus. Das Haus mit Gedanken. Und einer alten Frau die versteckt darin wohnt, doch sie ist irrelevant für die Geschichte. Und dann leben dort noch Diane & ihr Sohn Josh. Josh verändert sich, täglich.Und die Stimme von Night Vale! Nicht zu vergessen Josie und ihre … das darf ich an dieser Stelle nicht sagen, denn die Wesen die bei Josie leben existieren nicht!Und dann ist da dieser Mann in seinem hellbraunen Jackett und seinem Hirschlederkoffer, der Mann mit dem Zettel den niemanden mehr los lässt, der Mann namens Everett … oder Emmett … oder Ethan … war es doch Evan? Die Bewohner wissen es nicht mehr, denn eigentlich wissen sie nichts von ihm, nichts über ihn & schon gar nichts über ihre Begegnung mit ihm. Nur das er da war, da sind sich alle einig!Ob es überhaupt Zusammenhänge gibt, es sich zu einer sinnvollen Geschichte entwickelt? JA! Mit Tiefgang! Doch ich denke hier haben viele LeserInnen unterschiedliche Eindrücke, Assoziationen, Wahrnehmungen. Und das ist noch einer der vielen Pluspunkte des Buches! Die freie Interpretationsmöglichkeit. Hier jedoch möchte ich nicht wirklich ins Detail gehen, denn die Nicht-LeserInnen des Buches sollen nicht von meinen persönlichen Eindrücken beeinflusst werden! Ich neige ab und wann gewisse Bücher quer zu lesen oder zu mindestens einige Passagen. Dies habe ich an keiner Stelle in diesem Buch getan, zu groß war die Angst einen dieser wundervollen Sätze zu verpassen!Schlaf ist verwirrend. Träume sind rätselhaft. Die Idee des Übergangs von einer vermeintlichen Realität in eine andere ist geduldeter Wahnsinn.[S. ° 250 °]Stellen Sie sich einen zweiunddreißig Jahre alten Mann vor, der mit der Fähigkeit geboren wurde, alles für alle zu sein, aber nichts für eine einzige Person. Stellen Sie sich sein Gesicht vor, wenn er […] die Frau entdeckt, die er […] für kurze Zeit immer geliebt hat.[S. ° 361 °]Es geht um Night Vale, eine Stadt in der die Bewohner schon immer gelebt haben und für immer leben. Eine Stadt die noch nie von ihren Bewohnern verlassen wurde … nun ja, abgesehen der Radio-Praktikantinnen, dieser Job ist einfach lebensgefährlich! Und so kann man auch den Fremden,  den alle vergessen, nicht vergessen. Und dieser Fremde stellt Night Vale auf den Kopf. Mit einem Zettel auf dem ‚King City‘ steht, eine Stadt, zu der keine Straße führt. Steigt man in Night Vale Richtung King City ein, steigt man in Night Vale aus. In Night Vale geht es verrückt zu? Ja! Und eben dass habe ich geliebt!Die Autoren verstehen es mit den Worten zu spielen & traumhafte Sätze zu erschaffen! Ein Buch, welches ich nicht auslesen wollte, weil es mich einnahm!Mein Fazit? Ich ziehe aus! Ich ziehe um! Ich ziehe nach Night Vale! www.KeJas-BlogBuch.de

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  • Willkommen in Night Vale: Warum der Willkommensgruß nicht erwidert wurde. {Abbruch}

    Willkommen in Night Vale

    Büchernische

    15. November 2016 um 17:25

    Gleich vorab: Ich kann hier keine 0 Sterne vergeben, 1 Stern wäre dem Buch gegenüber aber auch nicht fair, denn ich habe abgebrochen. Daher ignoriert einfach die Wertung und lest meine Begründung. :)Wer mich im Socialmedia beobachtet, wird es sich ebenfalls schon denken können: Ich habe »Willkommen in Night Vale« nach längerer Überlegung abgebrochen. 120 Seiten habe ich insgesamt gelesen, doch im Moment wehrt sich alles in mir dagegen, die Geschichte weiter zu verfolgen. Warum, das möchte ich euch nun berichten.Von Anfang an.Ich bin schon seit einigen Jahren Mitglied bei Blogg dein Buch. Als ich mich nach längerer Zeit wieder einmal einloggte, stieß ich auf die Aktion zum eben genanntem Fantasyroman aus der Feder von Joseph Fink und Co-Autor Jeffrey Cranor, welches Mitte März bei Klett-Cotta Hobbitpresse erschienen ist. Ein kurzer Blick in die Leseprobe des Autorenduos ließ zwar schon durchblicken, dass man es hier mit einem ziemlich außergewöhnlichen Titel zu tun hatte, doch ich ließ mich davon nicht abschrecken. Ich liebe Fantasy, ich lese zwischendurch auch wahnsinnig gerne Science-Fiction. Ich mag Besonderes, Außergewöhnliches – doch auf diese Lektüre war ich nicht vorbereitet.Der Podcast»Willkommen in Night Vale« ist skurril, verrückt, abgedreht – und das ab der ersten Seite. Was ich im Vorfeld nicht wusste: Es gibt eine sehr bekannte Podcastreihe des Autorenteams. Während der Zusammenarbeit zwischen Joseph Fink und Jeffrey Cranor entstanden über 40 Folgen über Night Vale, dem kleinen Städtchen mitten in der Wüste. Die Idee, aus dem mittlerweile über 1000 Seiten umfassenden Manuskript zur Podcastreihe ein Buch zu schreiben, kam erst später.Dieses ganz besondere auditive Hörvergnügen hat eine große und auch sehr kreative Fangemeinde – eine, die von Cosplay über Fanart bis hin zu einer eigenen Wikipedia beinahe alles zu bieten hat. Auch Buzzfeed hat Night Vale einen Artikel gewidmet: The 42 Stages Of “Welcome To Night Vale” Addiction. Irgendwie lesenswert. Das gedruckte Ergebnis halte ich also nun in der Hand und muss leider sagen, dass ich mich weder mit Patrick Rothfuss noch mit der Begeisterung der Night Vale-Fans auf einer Wellenlänge bewege.Patrick Rothfuss ist ja nun wirklich eine Größe des Fantasygenre, der Name ist bekannt. Wenn jemand wie er das Autorenduo fragt, wie „man einen derart guten Romanerstling“ schreiben kann, und „mit welchen dunklen Mächten“ man sich dafür eingelassen habe, werde ich hellhörig. Doch aus verschiedenen Gründen erreichte mich dieses famose Debüt offensichtlich nicht so, wie er, und insbesondere die beiden Autoren es sich gewünscht hätten.Love it or hate it.Dieser abgedrehte Stück Literatur liebt man, oder man hasst es. Es gibt wohl kein Dazwischen, das behaupte ich nun einfach mal ganz tollkühn. Ich fühlte mich während des Lesens, als würde ich in der Mitte auseinander gerissen werden. Meine eine Hälfte fasste sich an den Kopf und dachte, man würde mich veräppeln wollen. Die andere Hälfte hingegen verspürte einen unerklärlichen Drang danach, weiter zu lesen und erfahren zu wollen, wohin zum Henker die Geschichte überhaupt hinwollte. Irgendwo auf der Suche nach dem roten Plotfaden, zwischen Seite 117 und 120, klappte ich das Buch mit einem Seufzen zu und beschloss, vorerst nicht weiter um jede einzelne Zeile zu kämpfen. Ich schließe noch nicht einmal aus, niemals nach Night Vale zurückkehren zu wollen. Doch vorerst ist diese Reise für mich beendet.Auf der Suche nach dem (tieferen) SinnDas Problem war nicht etwa, dass ich nicht verstand, was mir Fink und Cranor zwischen den Zeilen mitzuteilen gedachten. Gesellschaftskritische Ansätze auf beinahe jeder Seite, in jeder Zeile. Es war, als blickte ich durch einen Zerrspiegel; als würde das, was dort geschah, passieren und gleichzeitig nicht passieren. Und genauso formulieren die beiden Debütautoren auch. Etwas wird bejaht und im selben Satz verneint. Dinge geschehen, und geschehen nicht. Es gibt Engel, aber die sind illegal, und überhaupt heißen sie alle Erika. Und Bibliotheken, ja die sind so richtig hundsgefährlich. Da möchtest du nicht arbeiten, glaub mal. Lebensgefährlich!Finks und Cranors Night Vale wirkt wie eine Stadt, die in einer Art Zeitschleife erstarrt ist – wenn ich das soweit richtig verstanden habe. Die Protagonistin altert nicht. Jackie ist eine ewig 19jährige, die in einem Pfandhaus arbeitet, das dann aber auch kein gewöhnliches Pfandhaus ist. Natürlich nicht. Immerhin befinden wir uns in einer Stadt mitten in der Wüste, in der nachts seltsame Lichter über den Himmel huschen und alle nur so tun, als ob sie schlafen. Es gelten ziemlich seltsame Gesetze und auch Night Vales Bewohner scheinen völlig abstrusen Beschäftigungen nachzugehen. Manch einer kann einfach seine Gestalt wechseln, je nach Stimmung. Klingt interessant? Ja, vielleicht. Doch da kommt das Aber ins Spiel.Verrückt, skurril. Zu bizarr.Diese Schreibe ist mir gerade schlicht und ergreifend zu anstrengend. 120 Seiten lang habe ich mein Bestes gegeben, dem Buch eine Chance zu geben, Verständnis zu entwickeln und der Geschichte zu folgen. Ein Drittel des Buches habe ich geduldig darauf gewartet, dass ich mich an diese so grotesk wirkende Geschichte gewöhne. Keine Chance. Vielleicht ist gerade einfach nicht der richtige Zeitpunkt, um nach Night Vale zu reisen. Möglicherweise fehlt mir auch die Muse, mich mit diesem völlig verrückten, extravaganten und wahrlich verwirrenden Stück Literatur zu beschäftigen. Möglicherweise hasse ich es, und hasse es nicht. Ich weiß es selbst nicht so genau. Mein Geduldsfaden ist nun gerissen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt bei Fans der Podcastserie Stirnrunzeln und Kopfschütteln ernte: Ich drehe dem Wüstenstädtchen und seinen Bewohnern nun den Rücken zu und sage ‚Goodbye Nightvale‘. Dein Willkommensgruß hat mich leider nicht wie erhofft erreicht.Mein Fazit: »Willkommen in Night Vale« ist wahrlich ein extravaganter Vertreter des Urban-Fantasy-Genre. Entweder man liebt dieses Buch, oder man hasst es. Ich habe mich nach langem Hin und Her dafür entschieden, das Buch abzubrechen und das war wirklich keine leichte Entscheidung, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätte es gut sein können, dass ich über meine erste Buch-Abbruch-Erfahrung gar nicht geschrieben hätte. Ich habe »Willkommen in Night Vale« meines Erachtens eine faire Chance gegeben, mich zu erreichen. Zwischendurch gab es zugegebenermaßen Momente, da zückte ich den Stift, um interessante Textstellen zu markieren. Doch ich kann und möchte diese Schreibe nun nicht länger in meine Synapsen hämmern, es tut mir leid. Womöglich wäre es hilfreich gewesen, vorab die Podcasts zu hören. Ich lese viele Bücher ganz gerne, ohne mir vorab Informationen zu holen, Rezensionen oder Leseproben zu lesen. Ich möchte mich überraschen lassen. Doch in diesem Fall kann ich nur jedem, der sich an das Buch wagen möchte, wirklich ans Herz legen, sich vorab mit den Podcasts und der Welt von Night Vale etwas zu beschäftigen. Es wird sicher dabei helfen, dieses von Insidern nur so wimmelnde Stück Fantasyliteratur etwas besser zu verstehen. Ich schließe noch nicht einmal aus, eines Tages erneut nach Night Vale zurückzukehren. Doch fürs Erste ist meine Reise beendet. Zum Abschluss sei gesagt: Ein Buch trifft nicht automatisch den Lesegeschmack, nur weil die Lobeshymne eines großen, bekannten oder auch von dir gern gelesenen Autors auf das Cover gedruckt wurde.Meine Wertung:Gibt es, und gibt es nicht.

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  • Rezension zu Willkommen in Night Vale

    Willkommen in Night Vale

    Belladonna

    30. September 2016 um 15:37

    Beschreibung Das kleine Städtchen Night Vale liegt irgendwo in der Wüste Amerikas und hat jede Menge an Skurilitäten zu bieten. Die neunzehnjährige Jackie Fierro, die einfach nicht zwanzig werden will, führt seit sie denken kann ein Pfandhaus. Eines Tages betritt ein völlig Fremder in braunen Hosen mit Hirschlederkoffer das Pfandhaus und verpfändet Jackie einen Zettel mit den zwei Worten „King City“. Dieser Vorfall stellt Jackies Leben auf den Kopf, denn sie wird, egal was sie auch versucht, den Zettel einfach nicht mehr los. Diane Crayton ist alleinerziehenden Mutter eines jugendlichen Gestaltwandlers und begegnet ständig und überall ihrem Ex-Mann Troy. Irgendwie scheint es einen Zusammenhang zwischen dem Zettel mit den Worten „King City“ und Troy zu geben. Zusammen begeben sich Jackie und Diane auf die Suche nach des Rätsels Lösung. Meine Meinung So ein verrücktes Buch habe ich noch nie gelesen! Das ist spontan der erste Satz, der mir zu dem Fantasy Roman „Willkommen in Night Vale“ des Autoren-Duos Joseph Fink und Jeffrey Cranor einfällt. Nun wird es schwierig, denn wie bewertet man ein so außergewöhnlich schräges Buch nur?!? Es ist kaum in Worte zu fassen, was in dem scheinbar normalen südamerikanischen Kleinstädtchen „Night Vale“ vor sich geht. Denn rein gar nichts ist dort normal! Ein Besuch der Bibliothek ist äußerst gefährlich, denn es hat bisher noch keiner die Begegnung mit einem Bibliothekar überlebt, der Glaube an Engel, die sich in Night Vale ausschließlich Erika nennen steht unter Strafe und im Dinner Moonlite All-Nite wird der Genuss unsichtbaren Essens groß geschrieben. Alle geltenden Gesetzte scheinen in Night Vale außer Kraft gesetzt zu sein und so ist es nur logisch, dass alles was ein klares Bekenntnis zu Bergen darstellt verboten ist, da die Regierung die Existenzs von Bergen bestreitet. Joseph Finks und Jeffrey Cranors Geschichte um das kleine Städtchen Night Vale sprüht vor Kreativität und Einfallsreichtum. Jeder Satz, jedes neue Kapitel birgt Überraschungen und man fragt sich ständig wohin das alles führen mag. Lange ist mir nicht bewusst, wie und ob die Handlungsstränge zueinander passen, und ob ich die Geschichte überhaupt richtig vestehe. Aber wenn man sich auf das Buch einlässt, sein logisches denken ausschaltet und alles einfach auf sich wirken lässt, wird man schon bald gefesselt an den Seiten kleben und sich an dem wundersamen Leben der Bewohner von Night Vale erfreuen! Über die Autoren Joseph Fink ist der Erfinder der Story „Welcome to Night Vale“. Gemeinsam mit Jeffrey Cranor schuf er er dazu einen Podcast der es zu Kultstatus brachte. Später wurde die Geschichte in einer Zwei-Mann-Theatershow im Jahr 2011 in’s New Yorker East Village gebracht. Fazit „Willkommen in Night Vale“ wird allen lesenden Kuriositäten-Liebhabern viel Freude bereiten!----------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 30.09.2016

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  • Verrückt, unglaublich und gut ???

    Willkommen in Night Vale

    emilayana

    28. September 2016 um 19:21

    Willkommen in Night Vale   Genre: Fantasy Autor: Joseph Fink und Jeffrey Cranor Verlag: Hobbit Presse Preis: 20 € Seiten: ca. 360 ISBN: 978-3608961379   1.     Handlung: In „Willkommen in Night Vale“ schildert die Geschichte von Jacky Fierro. Sie betreibt ein Pfandhaus in Night Vale. Um dort einenGegenstand zu verpfänden muss man sich erst singend die Hände waschen soll, schon aus hygienischen Gründen, danach sterben und wenn sie nicht ehr tot sind wird ihnen der Pfandschein gegeben. Eines Tages verpfändet ein Mann einen Zettel mit KING CITY darauf geschrieben. Doch kaum hat der Mann den Laden verlassen hat Jacky ihn auch schon vergessen, doch den Zettel mit KING CITY wird sie nicht mehr los. Zusammen mit der alleinerziehenden Mutter Diane, des Gestaltwandlers Josh, macht sie sich auf den Weg das Geheimnis von King City zu ergründen. Dabei müssen sie viele Gefahren bestehen. 2.     Schreibstil:  Der Schreibstil der Autoren ist sehr besonders. Manchmal hat er einen anleitenden Charakter. Auch gibt es verwirrende Momente, wo die Schriftsteller zwischen einzelnen Handlungssträngen hin und her. Besonders cool fand ich die halben Anleitungen am Anfang des Buches. Gegen Ende, wenn auch die Handlung zunimmt, nehmen diese ab. Daher wird das Buch gegen Ende nicht mehr ganz so anstrengend zu lesen, wenn man den anleitenden Stil nicht so gerne mag, allerdings nehmen „unnötige“ beziehungsweise Zusatzinformationen gegen Ende des Buches zu. 3.     Charaktere: Die Hauptcharaktere sind Jacky Fierro, Diane und Josh. Jacky ist einem von Anfang an sehr sympathisch und trägt im Grunde auch die gesamte Handlung. Diane porträtiert die Rolle einer alleinerziehenden Mutter, die kein gutes Verhältnis mehr mit ihrem Sohn hat und sich in ihrer Rolle als Mutter überfordert fühlt. Ihr Sohn, Josh, ist ein Gestaltwandler. Das wandeln seiner Gestalt ist eine Metapher für das sich finden im Teenageralter. 4.     Umsetzung: Genau solche Metaphern machen das Buch aus. Die Menschen gehen mit plötzlichen Todesfällen und Brutalität in ihrer Stadt absolut locker um. Es gehört schon zum Alltag und sie sehen der Zukunft trotzdem noch positiv entgegen, genauso wie wir. Zudem gibt es immer wieder, zwischen den kurzen Kapitel, Zwischenkapitel in Form einer Radiosendung. Mit dieser konnte ich mich bis zu Letzt nicht wirklich anfreunden, da sie meiner Meinung nach nicht zur Handlung beigetragen hat und nur das Lebensgefühl wiedergab. Alles in allem stecken in Willkommen in Night Vale einfach so unglaublich viele gesellschaftskritische Themen drin, auf die man allerdings nicht gestoßen wird. Man muss beim lesen dieses Buches wirklich selber nachdenken und immer dran bleiben. Allerdings habe ich das Buch zwischenzeitlich als sehr langatmig empfunden. Der Anfang, genauso wie das Ende haben viel Handlung, aber der Mittelteil, der die gesellschaftlichen Probleme und die gesamte Problemstellung und die damit einhergehende Lösung beinhaltet hat, hätte aus meiner Sicht etwas gekürzt werden. 5.     Cover: Das Cover von Willkommen in Night Vale gefällt mir persönlich wirklich sehr gut. Ich mag die Farben. Vielleicht hätte man noch ein bisschen besser das Verrückte dieses Buches durch das Cover unterstreichen können. 6.     Ende: Das Ende des Buches hat mir, anders als der Mittelteil, der sich meiner Meinung nach sehr gezogen hat, wieder sehr gut gefallen. Am  Ende wurde auch wirklich wieder etwas Tempo in die Handlung gebracht. Auch wenn ich ersönlich das Gefühl hatte, dass die Besonderheit des Schreibstils im Laufe des Buches etwas abgenommen hat. Das mag allerdings auch daran liegen, dass man sich an diesen gewöhnt hat. Das Ende löst nicht die gesellschaftlichen Probleme in Night Vale, aber es verbindet viele Elemente und Metaphern. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:          30  / 40 2.     Schreibstil:        15  / 15 3.     Charaktere:        20 / 20 4.     Umsetzung:        6   / 10 5.     Cover:                  5   / 5 6.     Ende                     8  / 10                                                          84  / 100   Gesamtwertung:   8.4 P Genrewertung:      8.5 P Rezension auf meinem Blog: Bücherfieber

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  • Wahnsinnig!

    Willkommen in Night Vale

    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    17. September 2016 um 16:45

    Ich kann nicht sagen ob ich es gut fand oder nicht, eigentlich kann ich überhaupt nichts über das Buch sagen. Ich bin seit ein paar Tagen fertig und verstehe es noch immer nicht. Charaktere: vier. Es gibt vier Hauptcharaktere (Menschen) - die sind alle sehr speziell - und ein Haus - das zugegebenermaßen faszinierend ist. Handlung: Die finde ich eigentlich sogar recht logisch. Nicht strukturiert oder so, aber schlussendlich ergibt es irgendwie schon alles Sinn. Schreibstil: Wenn du überlegst, dir das Buch zu kaufen, dann lies als erstes eine Leseprobe. Hier kannst du eine paar Seiten lesen: https://www.klett-cotta.de/buch/Weitere_Autoren/Willkommen_in_Night_Vale/69996 Das ganze Buch ist in einem sehr extravaganten Tonfall geschrieben und die Erzählweise ist wahnsinnig. Das ist das ganze Buch.   Mein Problem bei dem Buch ist, dass ich nicht verstehe ob es teilweise nicht etwas satirisch bzw. sozialkritisch ist oder nicht. Am Anfang habe ich jede Aussage mehrmals durchdacht bis ich irgendwann feststellte, dass es nichts bringt und mich einfach ließ. Meine Meinung: Enttäuschend - ich kann nicht sagen, ob es gut ist oder nicht. Es ist einfach so, wenn man etwas nicht versteht, dann denkt man nicht mehr darüber nach - so ist das in NightVale, da ich nicht in NightVale bin, habe ich weiter darüber nachgedacht und weiß es immer noch nicht, es ist durch und durch einzigartig und jemanden der auf Wahnsinn steht könnte es durchaus gefallen. Ich habe mich selbst noch nicht entschieden, ob ich diese Form von Wahnsinn genieße. Ich gebe einen Stern, weil der genauso zutreffend wie 2,3,4 oder 5 ist. Das Buch ist irgendwie alles und nichts....

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  • Willkommen in Night Vale

    Willkommen in Night Vale

    xxLITTERAxx

    09. August 2016 um 00:39

    Absurd, verrückt und chaotisch...aber auch lustig und gesellschaftskritisch   https://www.youtube.com/watch?v=NkLmyNPaon4

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  • Ein Buch mit vielen Meinungen, welches auch mich unsicher stimmt

    Willkommen in Night Vale

    Abby90

    04. August 2016 um 10:41

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich freundlicherweise vom Klett-Cotta Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt bekommen, an dieser Stelle ein großes Dankeschön. Leider musste das Buch daraufhin noch ein bisschen warten, bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, aber als ich dann losgelegt habe, waren das Buch und ich nicht mehr zu trennen. Es ist herrlich skurril und witzig, aber auch voller Gefahren, sodass man nie weiß, woran man genau ist. Genau das fand ich wirklich genial. Allerdings hat es mich sofort an eine andere Variante von ‚Das Buch ohne Namen‘ erinnert, was es teilweise auch recht vorhersehbar hat werden lassen. Das trotz des teilweise sehr großen Durcheinanders der Story und seiner Fragmente. So war für mich das wirklich Lustige daran, dass die Antiquitäten einen eigenen Willen hatten und man dadurch nie wusste, woran man war. Genau das hat mich sehr amüsiert. Dennoch ist das Buch eine wirklich ungemein geniale Mischung geworden, die mich gut unterhalten hat, jedoch leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen hat, weswegen ich auch diesmal nicht allzu viel dazu zu schreiben habe. Genau deswegen vergebe ich hierfür auch ganze 5 Stöberkisten.

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  • Ein wenig ZU skurill

    Willkommen in Night Vale

    jasimaus123

    29. July 2016 um 10:59

    Night Vale ist eine sehr außergewöhnliche und einzigartige Stadt mitten in der Wüste. Die Bewohnerin Jackie betreit dort ein kleines Pfandhaus. Als eines Tages ein Fremder einen Zettel mit der Aufschrift 'KING CITY' verpfändet kann Jackie plötzlich nur mehr diese beiden Worte schreiben. Schon bald lässt sie das Rätsel um den Fremden, den Zettel und den rätselhaften Ort King City nicht mehr los und so macht sie sich auf die Suche. Eigentlich ist die Idee des Buches richtig interessant und der außergewöhnliche Schreibstil hat mich auch in der Leseprobe schon angesprochen. Allerdings merkte ich, dass es auf Dauer doch sehr anstrengend ist. Die immer wieder kehrende Wiedersprüchlichkeit war vom Autor zwar gewollt, aber ehrlich gesagt kam da beim Lesen ein wenig Unmut auf, da ich als Leser irgendwann auch mal klare Fakten hören wollte. Man kann dem Lauf der Handlung zwar folgen, aber man muss sich durch ein ziemliches Gewirr an Sätzen kämpfen. Abgesehen von dem skurillen Schreibstil, der mir einfach ein wenig too much war, gefiel mir das Buch aber eigentlich sehr gut. Die Suche nach King City und Troy verlief sehr aufregend und die beiden Autoren schüttelten immer wieder die ein und andere Überraschung aus dem Ärmel. Zwischendurch gab es auch Kapitel über den Radiosender, sprich den Podcast den die beiden schon seit mehreren Jahren machen. Fand ich sehr spannend! ~ FAZIT ~Über die außergewöhnliche Stadt Night Vale hätte ich gerne noch mehr gelesen, wäre da nicht dieser verwirrende Schreibstil der mir auf Dauer etwas kompliziert wurde. Für kurze Textpassagen ist er in Ordnung, aber für 370 Seiten war es mir einfach zu viel! Ansonsten aber ein gutes Erstlingswerk!

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