Joseph Joffo Ein Sack voll Murmeln

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Inhaltsangabe zu „Ein Sack voll Murmeln“ von Joseph Joffo

Zwei Jungen fliehen durch das kriegsversehrte Frankreich: Die beiden Brüder Joseph und Maurice sind 10 und 13 Jahre alt, als sie sich 1941 auf die Flucht aus Paris machen. Mit fünfzig Francs in der Tasche schlagen sie sich durch in die noch freie Zone, entkommen der Gestapo, verlieren ihre Familie - und nehmen sich noch in den trübsten Stunden Zeit für ein Fußballmatch, zum Murmelspielen oder zu trickreichen Schwarzmarktgeschäften. Die einzigartige Geschichte zweier Jungen, die sich - um eine unbeschwerte Kindheit gebracht - immer ihren Galgenhumor bewahren.

Bis zur Hälfte sehr gut, dann nimmt die Spannung ab

— Daniel_Allertseder
Daniel_Allertseder

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  • Bis zur Hälfte sehr gut, dann nimmt die Spannung ab

    Ein Sack voll Murmeln
    Daniel_Allertseder

    Daniel_Allertseder

    28. August 2017 um 10:31

    Meine Meinung   „Ein Sack voll Murmeln“ ist ein Tatsachenbericht des französischen Schriftstellers Joseph Joffo. Monsieur Joffo schrieb das komplette Martyrium nieder, welches er mit seinem Bruder Maurice vor mehr als siebzig Jahren erlebt hatte.   Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, dass der Schreibstil des Autors etwas holprig war. Leider waren die Sätze einige Male nicht fließend, und man stockte hin und wieder beim Lesen. Einige Ausdrücke und Begriffe wurden auch etwas unglücklich platziert, und besonders am Anfang fiel es dem Autor schwer, sich richtig und fließend auszudrücken.     Nun denn, die Handlung aber war bis auf Weiteres sehr unterhaltsam und spannend: Wir folgen Maurice und Joseph auf dem Weg in die Freiheit, denn sie waren Juden, und ihre Eltern schickten sie fort, bevor die Nationalsozialisten kamen und sie alle mitnahmen. Somit machten sich die zwei Brüder alleine auf den Weg in den Teil Frankreichs, der sicher und friedvoll war. Von der ersten Seite an zog mit Monsieur Joffo direkt in seinen Bann, und ich verfolgte mit großer Neugier die abenteuerliche Reise der beiden Jungs. Jedoch aber hielt dieses Interesse nicht sehr lange an, denn ungefähr zur Hälfte des Buches passierte nicht mehr viel, was mich etwas enttäuschte. Die anfänglich gedachte Irrfahrt ins Nichts entwickelte sich zu einer erfolgreichen Reise ans Ziel, aber das war’s dann auch schon. Der Rest plätscherte ein wenig dahin.     Vielleicht ist der Film besser als das Buch. Auf jeden Fall war der Roman am Anfang sehr spannend, und auch die Jungs waren sympathische Burschen, denen man gern gefolgt ist. Sie schafften es immer wieder, sich aus der Klemme zu befreien, und auch immer wieder, andere Menschen mit ihrer netten Art zu überzeugen – so auch mich. ​ Fazit   Am Anfang kleine Startschwierigkeiten, aber dann ein spannender und interessanter Plot. Ab der Hälfte wurde es zunehmend uninteressanter, und die Handlung plätscherte nur noch so vor sich dahin. Trotzdem aber eine Empfehlung! 

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