Joseph Kanon In den Ruinen von Berlin

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Inhaltsangabe zu „In den Ruinen von Berlin“ von Joseph Kanon

Berlin im Juli 1945: Jake Geismar, in den Dreißigerjahren Berlin-Korrespondent der CBS, landet in der zerbombten ehemaligen Reichshauptstadt. Sein Auftrag: Berichte über die Potsdamer Konferenz, sein persönliches Motiv: Suche nach seiner ehemaligen deutschen Geliebten Lena. Kaum angekommen wird er jedoch in einen Mordfall hineingezogen, den die Alliierten offensichtlich zu vertuschen suchen. Doch der alte Spürhund Geismar lässt sich davon nicht beirren ... "Ein atmosphärisch dichter Roman, der - Politthriller und hinreißende Liebesgeschichte in einem - Fakten und Fiktion meisterhaft verknüpft." Kulturweltspiegel "Mit diesem vielschichtigen und bedeutungsvollen Roman hat sich Kanon nicht nur in die unmittelbare Nachbarschaft zu Le Carré und Greene vorgearbeitet, sondern sogar zu Orwell." The New York Times Book Review "Kanon erzählt spannend, vieldeutig, ohne Didaxe. Unaufdringlich provoziert er den Leser, seine eigenen Schlussfolgerungen zu ziehen, und ist im besten Sinne moralisch." Die Zeit

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  • Rezension zu "In den Ruinen von Berlin" von Joseph Kanon

    In den Ruinen von Berlin
    Jens65

    Jens65

    14. July 2008 um 19:51

    Berlin nach der deutschen Kapitulation. Durchaus authentisch beschreib Kanon die Stimmung zwischen Untergang und neuem Aufbruch. Zwischen russischen und amerikanischen Interessen. Auch das Thema Schul kommt nicht zu kurz, sei es die des deutschen Wissenschaftlers als die der Sieger. Wenig überzeugend ist die Darstellung der Sowjets. Sicherlich hat die Rote Armee keine ruhmreiche Rolle bei der Eroberung Berlins gespielt, aber es wird kein Wort an die Rolle der deutschen als Agressor in der UdSSR verschwendet. Interessant scheint auch in dieser Hinsicht die unterschwellig geäusserte generelle Symphatie der Amerikaner für die Deutschen. Ach ja, und dann geht es wie immer bei Kanon ja auch noch um die Liebe in verworrenen Zeiten. Alles in allem ein mitreissendes Buch, dessen historischen Hintergründe im Einzelnen sicherlich überprüfenswert sind. Enttäuscht hat mich auch der deutsche Titel. Die Orginalausgabe: "The good German" lässt viel besser die Kernaussagen des Autors erkennen.

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