Joseph Monninger Solange der Fluss uns trägt

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Inhaltsangabe zu „Solange der Fluss uns trägt“ von Joseph Monninger

Cobb und Mary begegnen sich beim Kayakfahren auf dem Allagash River in den rauen Wildnis von Maine und verlieben sich Hals über Kopf. Sie haben denselben Sinn für Abenteuer und Humor und bezwingen die Stromschnellen der Liebe genauso wie die des Flusses, auf dem sie ihre Seelenverwandtschaft entdecken. Doch das Leben hält – wie der unberechenbare Allagash – schreckliche Unwägbarkeiten bereit. Mary muss Cobb während einer Reise nach Indonesien schließlich ein trauriges Geständnis machen, aber er schwört, ihr beizeiten zu helfen und mit ihr für eine letzte Reise zu dem geliebten Fluss zurückzukehren.

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  • Rezension zu "Solange der Fluss uns trägt" von Joseph Monninger

    Solange der Fluss uns trägt
    baronessa

    baronessa

    17. July 2011 um 17:53

    Cobb, ein Lehrer an einer Oberschule, hatte eine Auszeit genommen, um für seine Thoreau-Forschungen mit dem Kajak auf dem Allagash River zu fahren. Ein Schriftsteller, der es ihm angetan hatte und deswegen er viele Meilen allein auf einem Fluss paddeln wollte. Gleich am ersten Tag lernt er Mary kennen und sie fühlen sich vom ersten Moment an, zueinander hingezogen. Mary ist Biologin und trifft sich mit den Chungamunga-Girls, um für sie Vorträge über Krähen zu halten. Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und beide wissen, sie sind füreinander geschaffen. Sie trennen sich, um ihre Vorhaben auszuführen. Cobb und Mary paddeln allein weiter, nicht ohne einen neuen Treffpunkt zu verabreden. Sie erleben wunderbare Tage in der Wildnis. Cobb erfährt erstmals etwas über die Chungamunga-Girls und dann beginnt er, zu verstehen. Diese Mädchen gehören einer Pfadfindergruppe an und sie haben alle eine unheilbare Krankheit. Nur diese Mädchen können zu Chungamunga-Girls werden und das bleiben sie ein Leben lang. Auch Mary ist ein Chungamunga-Girl und sie lässt Cobb über ihre Krankheit nicht im unklaren. Nach dieser Reise fliegt sie zu ihrem Bruder nach Indonesien und lässt Cobb die Wahl. Er hat die Möglichkeit die Beziehung zu beenden oder ihr zu folgen. Mary weiß genau, was sie durch ihre Krankheit erwartet und was auf Cobb zukommt. Cobb entscheidet sich für Mary und ein Leben mit ihr. Mary ist über seine Entscheidung glücklich, aber sie nimmt ihm ein Versprechen ab. Ich möchte wirklich nicht die ganze Geschichte verraten, denn man muss sie wirklich lesen. Es ist ein wunderbares Buch über die große Liebe, die einem nur einmal im Leben begegnet. Nicht nur das. Hier setzt sich der Autor mit Selbsttötung und Sterbehilfe auseinander. Ein brisantes Thema, was ihm sehr gut gelungen ist. Gerade weil Mary Biologin ist, weiß sie genau, was sie von der unheilbaren Krankheit erwartet und das sie niemals alt werden wird. Gut beschrieben, wie die Krankheit anfängt und wie sie immer weiter fortschreitet. Man kann sich in die Figuren hinein versetzen, mit ihnen lachen und leiden. Es ist eine Geschichte, über die man sich Gedanken macht und wo man vieles mit anderen Augen sieht. Der Autor bringt auch gut rüber, dass man nicht später leben sollte, sondern jetzt, bevor es zu spät ist. Die Idee mit den Chungamunga-Girls finde ich sehr gut. Das wäre eine gute Sache auch für hier. Die Kinder mit einer unheilbaren Krankheit können sicherlich etwas „magischen“ Glauben gebrauchen, zumindest haben sie eine wundervolle Erinnerung an eine schöne Zeit. Fazit: Ein tolles Buch, sehr lesenswert. Kann ich nur empfehlen.

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