Joseph Nassise

 3.5 Sterne bei 92 Bewertungen
Autor von Die Hunt-Chroniken - Der Schattenseher, Der Ketzer und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joseph Nassise

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Joseph NassiseDie Hunt-Chroniken - Der Schattenseher
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Die Hunt-Chroniken - Der Schattenseher
Die Hunt-Chroniken - Der Schattenseher
 (38)
Erschienen am 24.11.2009
Joseph NassiseDer Ketzer
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Der Ketzer
Der Ketzer
 (29)
Erschienen am 01.04.2007
Joseph NassiseDer Engel
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Der Engel
Der Engel
 (14)
Erschienen am 01.10.2007
Joseph NassiseDie Schatten
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Die Schatten
Die Schatten
 (10)
Erschienen am 01.03.2008
Joseph NassiseDas Blut der Helden
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Das Blut der Helden
Das Blut der Helden
 (1)
Erschienen am 31.01.2015
Joseph NassiseDie Hunt-Chroniken - Geraubte Seelen
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Die Hunt-Chroniken - Geraubte Seelen
Die Hunt-Chroniken - Geraubte Seelen
 (0)
Erschienen am 06.02.2012
Joseph NassiseOn Her Majesty's Behalf: The Great Undead War: Book II
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On Her Majesty's Behalf: The Great Undead War: Book II
Joseph NassiseHeretic
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Heretic
Heretic
 (0)
Erschienen am 27.09.2005

Neue Rezensionen zu Joseph Nassise

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Tialdas avatar

Rezension zu "Das Blut der Helden" von Joseph Nassise

Zombieroman, Kriegsszenario und Steampunk in einem
Tialdavor 3 Jahren

Rezension:

„Das Blut der Helden“ von Joseph Nassise – das 1. Buch im großen Krieg der Untoten – sprach mich aus zweierlei Gründen an. Zum einen habe ich bereits ein Buch des Autors gelesen, welches mir damals sehr gut gefiel, und zum anderen fand ich das Thema ‚Zombiesoldaten im Ersten Weltkrieg“ echt interessant.

Als das Buch dann bei mir ankam und ich die erste Seite las – hier befreit ein Captain gerade seine mechanische Federwerkhand vom Schlamm – war ich sehr besorgt, dass mir das Thema vielleicht doch nicht zusagen könnte, denn mit Steampunk-Elementen hatte ich nicht gerechnet.

Doch ich las weiter, da mich der Schreibstil fesselte, und konnte das Buch schon nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Nassise schreibt in der dritten Person, verliert aber trotzdem nie die Nähe zu den Hauptfiguren, so dass sich der Leser mitten im Geschehen fühlt.

Protagonist des Szenarios ist Captain Michael „Madman“ Burke, der auf der Seite der Amerikaner kämpft und einen mechanischen Arm hat – seinen echten verlor er durch den Biss eines deutschen Zombiesoldaten, die nur „die Watschler“ genannt werden.

Der große Krieg befindet sich bereits im 7. Jahr und die Deutschen befinden sich seit der Entwicklung des „Leichengases“ – ein Gas, das Gefallene wieder auferstehen lässt – auf dem Vormarsch. Als einer der besten amerikanischen Piloten über feindlichem Gebiet abgeschossen wird, erhält Burke eine kleine Truppe und den Auftrag, Major Freeman zu retten. Doch auf der Mission läuft schon auf dem Hinflug in einem Zeppelin so einiges schief, wofür der deutsche Baron von Richthofen, ein Untoter, dessen Gehirn noch ausgezeichnet funktioniert, die Verantwortung trägt.

Baron von Richthofen stellt für mich den perfekten Bösewicht dar. Nicht nur, dass er mit Freeman seine ganz eigenen kranken Pläne hat – nein, er plant auch noch, den in die Jahre gekommenen Kaiser zu stürzen und das Leichengas so weiterzuentwickeln, dass sich auch Lebende in Untote verwandeln lassen, ohne erst sterben zu müssen.

Dem Leser offenbart sich also ein auf den ersten Blick fader Kriegsroman, der nach und nach seine perfiden Gemeinheiten offenbart. Genau deshalb konnte mich dieses Buch so begeistern.

Fazit:

Zombieroman, Kriegsszenario und Steampunk vor den Kulissen des 1. Weltkriegs perfekt in Szene gesetzt. Mit dabei: ein stahlharter Held und ein abartig fieser Bösewicht.

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Seehase1977s avatar

Rezension zu "Die Hunt-Chroniken - Der Schattenseher" von Joseph Nassise

Ermittlungen in der Welt der Geister
Seehase1977vor 5 Jahren

Klappentext:

»Mein Name ist Hunt, Jeremiah Hunt. Seit meine Tochter verschwunden ist, bin ich auf der Suche nach ihr. Die Polizei hat ihre Ermittlungen eingestellt. Aber ich werde niemals aufgeben. Und ich bin bereit, alles zu tun!«

Wer ihm auf der Straße begegnet, hält Jeremiah Hunt für einen Blinden. Doch der Eindruck trügt: Hunt hat bei einem geheimnisvollen Ritual zwar sein Augenlicht geopfert, doch nun kann er sehen, was den Menschen verborgen bleibt: Die Geister der Toten, die sich nicht von der Welt der Lebenden trennen können, und die magischen Geschöpfe, die unerkannt unter uns leben. Endlich findet Hunt so auch eine Spur, die ihn vielleicht zu seiner Tochter führt – oder in den Tod …

Jeremiah Hunt ist blind, aber nicht von Geburt an oder durch einen Unfall und nicht blind im herkömmlichen Sinne. Er kann in der Dunkelheit zumindest soweit sehen, dass er sich zurechtfinden kann. Und Hunt kann Geister sehen. Bis vor fünf Jahren, bevor seine kleine Tochter Elisabeth verschwunden ist, war Hunt ein liebender Familienvater und Professor für Altnordische Schriften. Seit diesem Tag ist alles anders geworden. Die Suche nach seiner Tochter wird zum exzessiven Wahn. Seine Frau verlässt ihn. Nachdem Hunt ganz unten in der Gesellschaft landet hat er nichts mehr zu verlieren.  Er arbeitet hin und wieder als Berater bei der Polizei und als Exorzist. Im aktuellen Fall werden Hunt und die Ermittler mit Opfern in bizarren Posen konfrontiert. Hunt merkt bald, dass der Mörder nicht unter den normalen Lebenden zu suchen ist…

Mit "Der Schattenseher" ist dem Autor Joseph Nassise ein äußerst spannender Fantasy-Thriller gelungen. Mit dem Hauptprotagonisten Jeremiah Hunt hat er einen fesselnden Charakter geschaffen der mir trotz seiner unnahbaren und schroffen Art auf Anhieb sympathisch war. Umso mehr, wenn man von seinem Schicksal weiß. Durch recht kurz gehalten Kapitel und Geschehnisse die für den Leser nicht vorhersehbar sind, baut Nassise  langsam Spannung auf, die im Finale ihren Höhepunkt erreicht. Der flüssige Schreibstil und die eher unkomplizierte Sprache runden das Ganze ab. Ich kann hier eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

 

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Tialdas avatar

Rezension zu "Die Hunt-Chroniken - Der Schattenseher" von Joseph Nassise

Toller Reihenauftakt
Tialdavor 5 Jahren

Rezension:

Nachdem mir mein Freund lange davon vorschwärmte, hab ich mich dazu überreden lassen, den ersten Band von den Hunt Chroniken “Der Schattenseher” von Joseph Nassise zu lesen. Ich hätte es schon viel eher lesen sollen… und ärgere mich gleichzeitig darüber, dass ich die Reihe vergeblich begonnen habe. Später mehr dazu, warum das so ist.

Der Autor hat einen richtig fesselnden und spannenden Schreibstil, so dass man sich fühlt, als wäre man direkt im Geschehen und deshalb das Buch nicht mehr weglegen kann. Die insgesamt 55 Kapitel beziehen sich immer entweder auf die Gegenwart, was den Großteil der Zeit so ist, oder die Vergangenheit und sind dann auch so gekennzeichnet, dass der Leser nicht durcheinander kommen kann.

Die Kapitel der Vergangenheit beginnen beim Verschwinden seiner Tochter und gehen bis zu dem Punkt, als Protagonist Jeremiah Hunt sein Augenlicht gegen die Fähigkeit Übersinnliches zu sehen eintauscht. Wohingegen die Kapitel der Gegenwart anfangs mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben. Hier soll Hunt zum Zeitpunkt der Geschichte nur für einen Polizisten, der von seiner Gabe weiß, ein Verbrechen checken, ob eventuell mehr als menschliches Handeln dahinter steckt. Am Ende verbinden sich Aspekte der Vergangenheit aber mit dem Jetzt und stellen so automatisch den Reihenauftakt dar.

Jeremiah Hunt ist einer dieser Protagonisten, die sich mit ihrer Art im Kopf des Lesers verankern – es fällt schwer ihn wieder zu vergessen. Vor dem Schlüsselerlebnis in der Vergangenheit ganz anders, ist er nun ein Einzelgänger und ein eher rauer Zeitgenosse. Einer, der zuviel durchgemacht hat, als dass ihn der gewöhnliche Lauf unserer Welt noch interessiert oder gar beeindruckt. Aber gerade durch sein schlimmstes Erlebnis, das man als Leser durch die Rückblenden nach und nach erfährt, schließt man Hunt mitfühlend in sein Herz.

Ich finde, dass die Geschichte viel Potential hat und verstehe deshalb absolut nicht, warum die Übersetzung ins Deutsche nach dem ersten Band eingestellt wurde, denn auf meine Anfrage an den Verlag dem PAN untergeordnet war, wann denn der nächste Band erscheint, bekam ich die unbegründete Antwort: Überhaupt nicht.

Fazit:

Richtig guter Reihenauftakt mit einem wunderbar zynischem Protagonisten und dem perfekten Anteil an Drama, Übersinnlichem und Spannung. Nur schade, dass keine weiteren Bände auf Deutsch erscheinen werden.

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