Joseph R. Lallo

 3.4 Sterne bei 8 Bewertungen

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Joseph R. LalloDer ewige Krieg 2 - Die große Zusammenkunft (Deacon Saga)
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Der ewige Krieg 3 - Die Schlacht um Verril (Der ewige Krieg / Deacon Saga)

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J

Rezension zu "Der ewige Krieg 2 - Die große Zusammenkunft (Deacon Saga)" von Joseph R. Lallo

Viele Kämpfe und verletzende Streitgespräche, wenig Empathie
Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr

Zum Ende von Band 1 hatte ich überlegt, ob ich weiterlese, insbesondere da mich die Hauptfigur Myranda trotz lobenswerter Charaktereigenschaften nicht im gewünschten Umfang fesseln konnte. Die Tatsache, dass es sich in den USA um eine Bestseller-Reihe handelt, sowie die vielen innovativen Ansätze und meine Neugierde auf die Entschlüsselung diverser Rätsel veranlassten mich letztendlich zum Kauf.

Ich vergebe erstmalig nur zwei Sterne. Den zweiten Stern vergebe ich, weil ich auch Einiges mochte, z. B. dass nicht das verbreitete Schwarz-Weiß-Denken bedient wird, die Grundideen, Myn, Deacon, Philosophisches und die vielen Rätsel.

Es ging zunächst vielversprechend weiter, so fand ich z. B. die Szenen rund um die Verkleidung von Myranda und die Mine unterhaltsam. Zudem erhält die Leserschaft tiefergehende Einblicke in das Mysterium Lain und Zusatzinformationen zur Widerstandsbewegung.
Spätestens zur Hälfte des Buches geht es aber aus meiner Sicht ziemlich bergab:
Es geraten zwei neue Figuren in den Vordergrund, zum einen das zutiefst arrogante und unsympathische Überwesen Ether und zum anderen das weinerliche Opfer Fia. Beide bilden zu Beginn eine interessante und neugierig machende Abwechslung in einer Geschichte, die mit wenigen Hauptfiguren auskommen muss, leider empfand ich sie mit dem Fortschreiten der Geschichte als zunehmend nervig und anstrengend.
Ständig spielen sich Kämpfe gegen übermächtige Gegner ab. Was sich beim ersten Mal noch innovativ anfühlt, nutzt sich mit jedem weiteren ähnlichen Kampf ab. Dann folgt zumeist eine unkoordinierte Flucht. Körperliche Verletzungen werden in kürzester Zeit geheilt.
Am Schlimmsten ist, dass die "Guten" eine reine Zweckgemeinschaft bilden. Ängste sowie Verluste im Kampf werden kaum beachtet oder gar im Team emotional aufgearbeitet. Fürsorge, Empathie, Trost? Findet nur durch Myranda gegenüber Fia statt, ansonsten Fehlanzeige, Ether bohrt sogar noch in den seelischen Wunden rum. Es zählt nur das höhere Ziel. Das bisschen Zusammenhalt gründet sich nur auf einem besseren Schutz im Rudel und einer undurchsichtigen Prophezeiung. Lain setzt sich nur für Fia ein, damit seine Spezies wenige Jahre weiterexistieren kann. Wenn gerade mal nicht gekämpft oder regeneriert wird, wird gestritten, oft auf extrem verletzende Weise. Ether drängt sogar darauf, bestimmte als unnütz bezeichnete Teammitglieder zurückzulassen oder sogar von den Gegnern foltern und ermorden zu lassen. Ich stellte mir irgendwann unwillkürlich die Frage: Diese Charaktere sollen für die Beendigung des ewigen Krieges eintreten!?! Nein, danke, ohne mich.

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J

Rezension zu "Der ewige Krieg - Fantasy Bestseller 2015 (Deacon Saga)" von Joseph R. Lallo

Auserwählten-Geschichte in düsterer Atmosphäre mit vielen Rätseln
Julia_Kathrin_Matosvor einem Jahr

Inhaltszusammenfassung:
In einer trostlosen, seit über 150 Jahren im Krieg liegenden mittelalterlichen Fantasiewelt zieht die junge Myranda einsam umher, um nicht in den Kriegsdienst gezwungen zu werden. Sie schließt dabei eine kurze Bekanntschaft mit dem mysteriösen Leo. Infolge des vorübergehenden Besitzes eines sagenumwobenen Schwertes wird sie unfreiwillig berühmt und zum begehrten Subjekt verschiedener Gruppierungen mit unterschiedlichen Interessen. Vorübergehend Zuflucht gefunden, nimmt sie das Drachenmädchen Myn zur Gefährtin und wird in magischen Heilkünsten unterwiesen. Hierbei offenbart sich eine außergewöhnliche Magiebegabung. Bei einer erneuten Flucht trifft sie wieder auf Leo, der sie in das Dorf Entwell mitnimmt (Beginn der 2. Hälfte), in dem unterschiedliche Spezies (Menschen, Drache, Wassernixe, Zwerg, Elfe usw.) und Kulturen von der Außenwelt weitgehend unbehelligt und idyllisch leben. Dort lernt Myranda den 25-jährigen Deacon kennen und sie lässt sich u. a. in der Magie der Elemente (Erde, Feuer, Wind, Wasser) unterrichten. In Prophezeiungen wird suggeriert, dass Myranda und Leo wichtige Rollen bei der Beendigung des ewigen Krieges einnehmen werden. Mit diesem Ausblick gehen sie unterschiedlich um ...

Was mir besonders gefallen hat:
Der Klappentext, der auf eine sympathische und tiefgründige Hauptfigur, dem Eintreten für Frieden als positive Botschaft und eine epische Fantasysaga schließen lässt - was ich gesucht hatte. Der Prolog, der eine mystische Atmosphäre erzeugt.
Drachenmädchen Myn, die für herzerwärmende Momente sorgt. Es kommen Figuren vor, die nicht der eindeutigen Einteilung nach Schwarz und Weiß unterliegen, z. B. Generalin Trigorah. Myrandas Heilkunstlehre bei dem authentisch wirkenden weißen Magier Wolloff.
Deacon finde ich sympathisch, seine Figur hat mich neugierig auf die weitere Entwicklung gemacht. Der fantasiereiche Kampf in der Kristallarena.
Und insbesondere die vielfältigen Rätsel, z. B.: Verbleib von Myrandas Vater, Hintergründe zu Kenvard, Verbindung zwischen Myranda und Generalin Trigorah, weitere Entwicklung der feindlichen Lager und der Widerstandskämpfer, Rolle des Schwertes, Bedeutung der Prophezeiungen und Identität der Erwählten, Myrandas Beziehung zu Leo und Deacon, Leo und seine Motivationen als ganz großes Mysterium.

Was mir nicht gefallen hat:
Die 1. Hälfte fand ich zu langatmig. In Teilen sicherlich geeignet, um die dunkle Atmosphäre einzufangen und in Myrandas Familiengeschichte und innere Einstellungen einzuführen. Inneren Monologen kann ich auch grundsätzlich eine ganze Menge abgewinnen, wenn sie mich der Person näher bringen oder wenn diese humorvoll, zynisch oder tiefsinnig philosophisch sind. Hier fand ich aber Myrandas Beschwerden über Kälte, Hunger, körperliche Schmerzen und lange beschwerliche Märsche, Landschaftsbeschreibungen und Schilderungen vom Herumwandern in der Einöde oder im Wald auf Dauer langweilig und nervig.

Weitere Einschätzungen und Fazit:
Sprachlich mittelmäßig einfach zu lesen, denn man sollte schon aufpassen, damit Bilder im Kopf entstehen und einem Wesentliches nicht entgeht. Es gibt einige Textpassagen, die zum Nachdenken und Rätseln anregen. Ich persönlich mag es auch noch bildgewaltiger und gehaltvoller (Lieblingsautor Erik Kellen). Hier wurde eine gute Mitte gefunden, die massentauglich ist.
Einige Nebenfiguren in Hälfte 2, speziell die Lehrmeister, waren zwar etwas klischeehaft und wenig innovativ, sorgten aber dafür für willkommenes Schmunzeln.
Abgesehen von einigen Interaktionen Myrandas mit ihren Lehrmeistern, Deacon und Myn dominiert eine bedrohliche, düstere Atmosphäre, die ich gern öfter durchbrochen gesehen hätte, z. B. mit ein paar lustig-zynischen Kommentaren. Geschmackssache.
Zur Figur Myranda habe ich gemischte Gefühle. Sie geht liebevoll mit Myn um, ist ein selbständig denkender Charakter mit Prinzipien und lobenswerten Grundeinstellungen. Obwohl sie sich als sehr magiebegabt herausstellt, bleibt sie bodenständig, bescheiden und umgibt sich mit den gleichen Personen. Außerdem übernimmt sie Verantwortung für andere Lebewesen, auch wenn ihr dies nicht immer gedankt wird. Viele Eigenschaften also, die sie sympathisch machen. Dennoch ist es mir nicht gelungen, sie ins Herz zu schließen. Ein Ausschnitt an Mutmaßungen, warum das so ist: Ich habe mit ihr so manche Länge ungeduldig durchgemacht. Klischeehaft, aber dennoch: Vermutlich hätte ich mich von ihren Erlebnissen mehr berühren lassen und sie authentischer wahrgenommen, wenn sie nicht nur pauschal für den Weltfrieden einstehen würde, sondern darüber hinaus tiefe Freundschaft oder aufkeimende Liebe zu einer spezifischen Person entwickelt hätte und für eine gemeinsame Zukunft kämpft.
Die vergebenen drei Sterne für Band 1 symbolisieren meinen persönlichen Geschmack und sind mit Tendenz zu vier Sternen zu verstehen.

Ausblick auf Band 2:
Da Tiefgründigkeit und Authentizität der Hauptfiguren und ein Gefesseltsein für mich sehr wichtig sind, aber hier für mich persönlich nicht vollumfänglich gegeben, war ich unsicher, ob ich weiterlesen soll. Meine Neugier auf Leo und Deacon und die Beantwortung o. g. vielfältiger Fragestellungen haben mich letztendlich veranlasst, den zweiten Band zu kaufen. Die Handlung wird weitergesponnen, es werden einige Rätsel gelöst und einige neue entfacht, es gibt aber erneut einige Längen, viel Herumwandern zu Fuß in der Einöde, seeeehr viel (mittelfristig eintöniger) Kampf, seeeeehr viel Streit, viel Übersinnliches und zwei neue zentrale Figuren - eine weinerlich und eine zutiefst arrogant. Als ich erkannte, dass ich Abneigungen gegen die eigentlich Guten entwickle, war mir klar, dass ich besser mit der Saga abschließe. Meine persönlichen Eindrücke haben mich zum ersten Mal nur zwei Sterne vergeben lassen. Schade, weil mir die Ansätze echt gefallen haben.

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WinnisBookworlds avatar

Rezension zu "Der ewige Krieg - Fantasy Bestseller 2015 (Deacon Saga)" von Joseph R. Lallo

Interessante Fantasy
WinnisBookworldvor einem Jahr

Seit 150 Jahren tobt der ewige Krieg und niemand stellt ihn in Frage.
Die junge Myranda zieht durch eine grausame Welt, die dem Mittelalter angepasst ist. Sie ist Hunger und Kälte ausgesetzt, will nicht in  den Kriegsdienst treten. Sie findet einen toten Ritter und nimmt sein Schwert an sich. Doch es ist eine besondere Waffe.
Immer mehr fantastische Momente erscheinen, Fabelwesen treten auf.
Das Buch ist gut und bildhaft geschrieben, an manchen Stellen etwas zu genau. Ich konnte mich in die Charaktere und die Handlung gut hineinversetzten.

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