Joseph Sheridan Le Fanu Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir

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Inhaltsangabe zu „Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir“ von Joseph Sheridan Le Fanu

Atmosphärisches Hörspiel von TITANIA MEDIEN, ausgezeichnet mit dem Kritiker-Hörspiel-Award als "Bestes Hörspiel-Label 2005". 1868 in einer einsamen Gegend der Steiermark: Vor dem Schloss eines pensionierten Generals verunglückt eine Kutsche. Wirklich nur ein Unfall.? Die mysteriöse Insassin ist gezwungen, ihre junge Tochter in der Obhut der Schlossbewohner zurückzulassen. Die ätherisch schöne Carmilla übt auf alle, aber besonders auf Laura, die gleichaltrige Tochter des Generals eine starke Faszination aus. Ein undefinierbarer Zauber umgibt das Mädchen. Noch ahnt niemand, dass Carmilla ein dunkles Geheimnis hütet. J.S. LeFanus Vampirnovelle gilt als der wichtigste Vorläufer von Bram Stokers Dracula. Mit Daniela Hoffmann (u.a. dt. Stimme von Julia Roberts und Ally McBeal), Manja Doering (Reese Witherspoon), Christian Rode (Christopher Lee), Regina Lemnitz (Whoopi Goldberg), Arianne Borbach (Uma Thurman), Max Ophüls-Preisträgerin Janina Sachau, Hörspiel-Award-Gewinnerin Dagmar von Kurmin, Theresa Mertens, David Nathan (Johnny Depp), Joachim Tennstedt (John Malkovich), Jens Hajek und Kammerschauspieler Heinz Ostermann. Die Hörspiel-Reihe Gruselkabinett wurde mit dem Hörspiel-Award in Gold als "Beste Serie" ausgezeichnet.

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir" von Joseph Sheridan Le Fanu

    Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir
    StellaCometa

    StellaCometa

    11. May 2011 um 23:36

    In der Hörspiel-Reihe „Gruselkabinett“ veröffentlicht das Label TitaniaMedien Meisterwerke der Schauer-Romantik. Für die 1. Folge wurde die Erzählung des irischen Schriftstellers Joseph Sheridan Le Fanu (1814-1873) gewählt: Carmilla, der Vampir (1872). Handlung: Laura wächst wohlbehütet auf einem Schloss in der Steiermark auf, fernab von Gefahr, aber auch dem Geschwätz der Leute und ihrem Aberglauben bzw. ihren Gespenstsehereien. Im zarten Alter von sechs Jahren hat das Mädchen jedoch eine wundersame, nächtliche Begegnung, die sich selbst ihr Vater nicht zu erklären weiß ... Jahre später – Laura ist inzwischen eine junge Frau – bringt ein Kutschunfall ihr unerwartet eine Gefährtin mit dem sonderbaren Namen Carmilla ins Haus. Ein romantisches, fröhliches, manchmal aber auch aggressives Mädchen – eben ein Wesen mit abrupten Stimmungsschwankungen. Doch warum sieht Carmilla aus wie die verstorbene Mircalla Karnstein, einer Vorfahrin von Laura? Mir hat das Hörspiel ausgesprochen gut gefallen, die Geschichte ist gruselig, jedoch nicht unbedingt spannend oder unvorhersehbar (das mag 1872 noch ganz anders gewesen sein). Zudem finde ich die Erzählung sehr atmosphärisch und gelungen umgesetzt. Daniela Hoffmann (u. a. die Synchronstimme von Julia Roberts und „Ally McBeal“) ist in die Rolle von Carmilla geschlüpft, Laura (die eigentliche Hauptperson) wird von Manja Doering gesprochen. Auch weitere bekannte Sprecher haben bei diesem Hörspiel mitgewirkt: Christian Rode (Christopher Lee), Regina Lemnitz (Whoopi Goldberg), David Nathan (Johnny Depp) etc. Allesamt haben ihren Rollen Leben eingehaucht und die dazugehörige Hintergrundmusik trug zur gruseligen Atmosphäre bei. Ich fand es spannend, einer Vampirgeschichte aus dem Jahre 1872 zu lauschen und Vergleiche zu den heutigen Vampirgeschichten zu ziehen ... ein paar Ähnlichkeiten sind vorhanden: Carmilla bevorzugt die Nacht, allerdings kann sie sich auch im Licht bewegen (sie trägt dann einen Sonnenschirm mit sich), außerdem kann sie sich verwandeln, nicht jedoch in eine Fledermaus, nein, sie hat den Körper einer schwarzen Katze ... Fazit: Ein (kurzer) Genuss für die Ohren :-) Hörenswert.

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  • Rezension zu "Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir" von Joseph Sheridan Le Fanu

    Gruselkabinett 01. Carmilla, der Vampir
    sabisteb

    sabisteb

    27. August 2010 um 15:06

    „Carmilla der Vampir“ erschien zum ersten Mal 1872 als Teil der Geschichtensammlung „In a Glass Darkly“. Die Novelle erzählt die Geschichte der mutterlosen Laura, die von ihrem Vater und zwei Erzieherinnen 1868 in einer einsamen Gegend der Steiermark aufwächst und von Carmilla, einem lesbischen Vampir, der unsterblich in Laura verliebt ist. Das erste Mal begegnen sich Laura und Camilla als Laura 6 Jahre alt ist. Laure glaubt zunächst nur zu träumen, wären da nicht die Bisswunden auf der Brust. 12 Jahre vergehen ehe sich Laura und Carmilla wieder begegnen. Nach einem Kutschenunfall in der Nähe des Schlosses von Lauras Vater, wird ein Mädchen in Lauras Alter verletzt im Schloss untergebracht. Die Mutter des Mädchen ist gezwunden weiterzureisen, so dass Carmilla vorerst als Gast im Schloss bleibt. Schon bald erkennt Laura Carmilla aus ihrem Traum wieder, aber Carmilla nimmt Laura das Versprechen ab, dass das ihr Geheimnis bleiben soll. Aber schon bald häufen sich die seltsamen Vorkommnisse. Carmilla scheint verwirrt, sie macht seltsame Bemerkungen und gesteht Laura ihre ewige Liebe. Carmilla schlafwandelt in der Nacht und sieht einem Protrait von Lauras Vorfahrin Mircalla von Karnstein, welches 1698 gemalt wurde zu verwechseln ähnlich. Laura wird von Albträumen geplagt und einige Mädchen des Dorfes sterben an Blutmangel. Als auch Laura erste Anzeichen dieser mysteriösen Krankheit zeigt diagnostiziert der Hausarzt „Biss durch einen Vampir“. Der irische Schriftsteller Joseph Thomas Sheridan Le Fanu gehört zu den bekanntesten Autoren klassischer Gruselgeschichten des 19. Jahrhunderts. „Carmilla der Vampir“ ist noch 25 Jahre älter als Bram Stokers berühmter Dracula Roman, und wurde viele Male für das Fernsehen umgesetzt. Carmilla ist in vieler Hinsicht ein ungewöhnlicher Vampir. Sie muss sich zwar vor der Sonne schützen, ist aber nicht strikt nachtaktiv und Carmilla bevorzugt weibliche Opfer. Die Geschichte spielt nicht in Transsylvanien sondern in der Steiermark, einer nicht sonderlich gruseligen Gegend. Carmilla erscheint auch nicht als Fledermaus sondern als Katze. Diese Geschichte ist noch nicht in den gängigen Vampirklischees, welche durch Bram Stoker begründet wurden, gefangen und strahlt daher trotz ihres Alters eine gewisse Frische aus. Die Stimmung dieser Novelle ist zum einen gruselig, wie es sich für einen Teil des Gruselkabinetts gehört, hat andererseits auch die Leichtigkeit einer Jungmädelgeschichte. Zwei „junge“ Frauen entdecken ihre Freundschaft und Zuneigung füreinander und auch wenn Laura sich dessen zunächst nicht bewusst ist, so erwidert sie Carmillas Gefühle, und sie kann sie nie vergessen. Die Sprecher sind alte Bekannte. Titania Medien hat wie immer auf Qualität gesetzt sowohl was die Instrumentierung du die Geräuschkulisse angeht als auch die Sprecher.

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