Joseph Stiglitz Im freien Fall

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Inhaltsangabe zu „Im freien Fall“ von Joseph Stiglitz

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz über die Finanzkrise Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die wir seit dem Zusammenbruch der Investment-Bank Lehman Brothers erleben, ist die schlimmste seit den 1930er Jahren – und trotz Zeichen der Erholung noch lange nicht überstanden. In seinem Buch zeigt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, wie es zur weltweiten Krise kommen konnte, und erklärt, was wir tun müssen, um solche Katastrophen in Zukunft zu verhindern.

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  • Sehr informativ - und gut geschrieben

    Im freien Fall

    WildRose

    24. January 2015 um 11:33

    In "Im Freien Fall" beschäftigt sich der Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz mit dem Versagen der Märkte und der Wirtschaftskrise, die 2008 ausbrach. Sein Hauptaugenmerk legt er dabei auf die US-amerikanische Situation, insbesondere auf den Bereich der Hypotheken. Er beschäftigt sich sehr intensiv mit den Auslösern der Krise und kritisiert das derzeitige "marktfundamentalistische" System auf eine sehr informative, auch für den Laien nachvollziehbare Weise. Außerdem beschäftigt er sich mit den verschiedenen volkswirtschaftlichen Theorien. Hier ist ein Grundwissen über die Ansichten von Smith, Keynes, Friedman und anderen sicherlich nicht schlecht - ich verstand seine Ausführungen nach einem halben Jahr Volkswirtschaftsunterricht in der Schule aber recht problemlos, man braucht also kein Experte zu sein. Stiglitz nennt die Fehler, die gemacht wurden, beim Namen und übt heftige Kritik am momentanen Wirtschaftssystem. Seine Ausführungen und Argumente sind beeindruckend und in fast allen Punkten musste ich ihm recht geben. Volkswirtschaft klingt für viele sehr trocken, doch Bücher wie dieses beweisen, dass die VWL sich mit Themen befasst, die jeden von uns betreffen und über die jeder von uns informiert sein sollte - ansonsten werden wir schnell zum Opfer von Ausbeutung und skrupellosen Finanzinstituten, die sich auf unsere Kosten bereichern. Die Lösungsvorschlägee von Stiglitz sind einleuchtend, meiner Meinung nach wäre es aber noch besser gewesen, wenn er sich mehr Zeit genommen hätte, seine Vorschläge zu erklären und ihre Vorteile gegenüber den jetzigen Praktiken hervorzuheben. Während er sich nämlich am Anfang des Buches, als er die Ursachen der Krise und die unzureichenden Eingriffe des Staates beschrieb, öfters wiederholte, ging es mir am Ende, bei den konkreten Lösungsvorschlägen, fast ein wenig zu schnell. Insgesamt ist dieses Buch aber ein wirklich gut geschriebenes und sorgfältig recherchiertes Plädoyer für eine gerechtere Form des Kapitalismus.

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  • Rezension zu "Im freien Fall" von Joseph E. Stiglitz

    Im freien Fall

    WinfriedStanzick

    22. October 2011 um 17:41

    In der nun seit 2008 schon andauernden Finanzkrise, in deren Verlauf die dramatischen Rettungsaktionen eines ganzen Landes, Griechenland und des Euros vor einiger Zeit nur die letzten Höhepunkte einer noch lange nicht abgeschlossenen Entwicklung darstellten, ist die Zahl der in Aufsätzen und Büchern veröffentlichten Reaktionen Erklärungen und Deutungen schon so groß geworden, dass man mit Fug und Recht auch hier schon von einer Blase sprechen kann… Der Autor des vorliegenden Buches, 2001 mit dem Nobelpreis für Wirtschaft ausgezeichnet, war lange Jahre Chefvolkswirt bei der Weltbank und leitet aktuell die UN-Kommission zur Reform der internationalen Geld- und Finanzmärkte. Er legt hier eine grundlegende Ursachenanalyse der jüngsten Krise vor, die ihm zu einer Generalabrechnung mit der Ideologie wird, die er vor allen Dingen mit den Namen Thatcher und Reagan in Verbindung bringt. Die Entfesselung der Märkte, schon vor vielen Jahren auch von deutschen Politikern als „Deregulierung“ schön geredet und die daraus folgende ungleiche Verteilung von Wohlstand waren ja tatsächlich kein Betriebsunfall einer sich als neoliberal verstehenden Wirtschaftspolitik, sondern darin bestand ihr ausdrückliches Ziel. In der ersten Kapitel seines Buches beschreibt Stiglitz die Entstehung und die Auswirkungen der amerikanischen Hypothekenkrise als regelrechte Anstiftung zum Schuldenmachen. Allen war klar, dass die Menschen diese Kredite aus ihren knappen Einkommen nie würden zurückzahlen können. Dennoch wurden Häuser zu stellenweise Werten bis zu 130 % finanziert. Stiglitz zieht Parallelen zwischen der Verschuldung von Einzelpersonen und ganzen Staaten und berechnet genau die Vernichtung von Vermögenswerten ganzer Bevölkerungsschichten und armer Völker, die niemals auch nur die Chance hatten l von deregulierten Märkten zu profitieren. In einem zweiten Teil beschriebt Stiglitz zum Teil sehr visionär eine „neue“ Marktwirtschaft, in der Staaten und internationalen Institutionen wieder wirklich regulierende Aufgaben zukommen. Wenn die Finanzmärkte an die Kette gelegt würden, so Stiglitz, wäre ein globaler Wohlstand sehr wohl möglich. Das bisherige Krisenmanagement sei dazu allerdings nicht geeignet, sagt er, weil es immense öffentliche Mittel in Strukturen geleitet hätte, die nicht erhaltenswert seien. Die gegenwärtige Krise bezeichnet er als „Nahtoderfahrung“, aus der vielleicht gelernt werden könne, so seine Hoffnung. Das Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der neoliberalen Theorien und Praxis.

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