Joseph Teller

 2.5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Das Gesetz der Bronx, Overkill und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joseph Teller

Joseph TellerDas Gesetz der Bronx
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Das Gesetz der Bronx
Das Gesetz der Bronx
 (1)
Erschienen am 01.03.2011
Joseph TellerDer zehnte Fall
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Der zehnte Fall
Der zehnte Fall
 (0)
Erschienen am 11.08.2010
Joseph TellerOverkill
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Overkill
Overkill
 (1)
Erschienen am 01.08.2010
Joseph TellerThe Tenth Case
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The Tenth Case
The Tenth Case
 (0)
Erschienen am 17.07.2009
Joseph TellerBronx Justice
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Bronx Justice
Bronx Justice
 (0)
Erschienen am 01.04.2009
Joseph TellerDepraved Indifference
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Depraved Indifference
Depraved Indifference
 (0)
Erschienen am 16.07.2010
Joseph TellerGuilty As Sin
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Guilty As Sin
Guilty As Sin
 (0)
Erschienen am 21.06.2011

Neue Rezensionen zu Joseph Teller

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mercurial_minds avatar

Rezension zu "Overkill" von Joseph Teller

Öder Gerichtskrimi
mercurial_mindvor 4 Jahren

Jeremy Estrada, ein gutaussehender, schüchterner Siebzehnjähriger, hat einen anderen Jugendlichen durch einen Kopfschuss getötet. Lebenslange Inhaftierung, möglicherweise die Todesstrafe, scheint unausweichlich. Anwalt Jaywalker muss all sein Können aufbieten, um die Geschworenen davon zu überzeugen, dass Jeremy in Notwehr gehandelt hat.

Gerichtskrimis sind eine schwierige Angelegenheit, ohne Frage. Solche Plots interessant zu schreiben ist eine echte Kunst. Bei "Overkill" ging der Versuch leider absolut daneben, außer man betrachtet es als Kunst, mit einem Plot, der mit drei Sätzen eigentlich schon erzählt ist, 350 Romanseiten zu füllen.

Diese Geschichte liest sich zäh und todlangweilig, das Ende ist enttäuschend und obendrein unglaubwürdig. Lediglich zwei Punkte hinderten mich daran, die Lektüre abzubrechen: Die Figuren sind halbwegs sympathisch und gut vorstellbar, und der Text ist - gerade wegen der speziell in der Gerichtsthematik vorkommenden Ausdrücke - ein ausgezeichnetes Englischtraining. Nur für letzteres kann ich das Buch dann auch empfehlen, wer spannend unterhalten werden will, sollte sich unbedingt etwas anderes suchen.

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Bellexrs avatar

Rezension zu "Das Gesetz der Bronx" von Joseph Teller

Rezension zu "Das Gesetz der Bronx" von Joseph Teller
Bellexrvor 8 Jahren

Jaywalkers schwerster Fall
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Mitten in der Nacht wird der junge Rechtsanwalt Jaywalker durch den Anruf von Inez Kingston geweckt. Ihr Sohn Darren wurde verhaftet und beschuldigt, fünf Frauen vergewaltigt zu haben. Doch Darren beharrt auf seine Unschuld, hat aber kein Alibi für die Tatzeitpunkte und erschwerend kommt hinzu, dass alle fünf Frauen ihn als Täter identifizieren. Jaywalker kennt Darren von einem früheren Fall und vertritt ihn, auch weil er schon bald von seiner Unschuld überzeugt ist.
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Die Geschichte, die Joseph Teller in seinem Justizthriller erzählt, ist wirklich passiert und er war auch der junge Anwalt, der den mutmaßlich Vergewaltiger vertreten hat. Jedoch hat er alle relevanten Daten so verändert, dass die Anonymität aller Beteiligten gewährleistet bleibt.
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So wirkt der Thriller von Anfang an sehr realistisch, dafür Sorge trägt auch der sachliche und nüchterne Schreibstil von Joseph Teller. Er verzichtet fast vollständig darauf, seinem Protagonisten Jaywalker oder allen anderen Beteiligten ein Privatleben zu geben, sondern konzentriert sich voll und ganz auf den eigentlichen Fall.
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Hierbei erklärt er auch ausführlich die einzelnen Verfahren und Vorgehensweisen, die zu einer Verhandlung führen, gibt einen Einblick in die Arbeit von Staatsanwaltschaft, Richtern und natürlich auch Rechtsanwälten. Und hier ist ihm die Gratwanderung gut gelungen. Selten wirken diese Informationen langatmig oder detailverliebt, sondern sind meist klar verständlich und auch in dem richtigen Maß in den Thriller eingearbeitet. Hierbei verzichtet Joseph Teller auch nicht darauf, Originalauszüge aus der Hauptverhandlung zu verwenden. Dadurch wirkt die ganze Story noch viel intensiver und authentischer.
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Da der Fall im Jahr 1979 spielt, steckten DNA-Untersuchungen noch in den Kinderschuhen und so konnten gefundene Spuren am Tatort noch nicht entsprechend verwertet werden, die möglicherweise Darrens Unschuld bewiesen hätten. Somit sind Jaywalker und Darren auf einen Lügendetektor wie auch auf Hypnose angewiesen, allerdings eignet sich auch nicht jeder Mensch für diese Verfahren wie sie bald feststellen müssen.
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Auch wenn der Schreibstil des Autors durchgehend sachlich und nüchtern angelegt ist, gelingt es ihm dennoch, die Geschichte dicht, flüssig und vor allem spannend zu vermitteln. Und auch alle Beteiligten des Falls, angefangen von Jaywalker, bekommen schnell ein Profil. Hierbei hat mir besonders der Charakter von Darren gefallen. Genauso wie Jaywalker ist man schnell von seiner Unschuld überzeugt, denn dieser gutaussehende, höfliche, eher zurückhaltende junge Mann ist mit jeder Maßnahme einverstanden, die seine Unschuld beweisen könnte.
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Fazit: Ein eher ungewöhnlicher Justizthriller, der einen wahren Fall aus Sicht des Rechtsanwalts erzählt und dies ist sehr interessant, spannend und unterhaltsam umgesetzt.

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