Josephine Opitz

 3.6 Sterne bei 8 Bewertungen

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Josephine OpitzAuf dem Laufsteg bin ich schwerelos
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Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos
Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos
 (8)
Erschienen am 01.07.2010

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Rezension zu "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos" von Josephine Opitz

Ein buich, das Mut mach nicht aufzugeben - egal ob mit Handicap oder ohne
NiJovor 4 Jahren

Der Schreibstil dieses Buches ist Klasse. Josephine schreibt aus der ich-Perspektive und man kann gut nacllvollziehen wie sie sich fühlt und wie sie das erlebt verarbeitet.

Josephine wird am 21.11.1987 als frühchen geboren - 2 Minuten vor ihrer Schwester Juliana. Der ältere bruder ist gerade mal 1 jahr #älter. Josy hat im Brutkasten zunächst anpassungsprobleme. die Ärzte meinen sie würde die nacht nicht überleben - aber sie ist eine Kämpfernatur. Allerdings bekommt sie eine Hirnblutung und dadurch entstehen ihre behinderungen.

Sie wächst ganz normal mit ihren Geschwistern auf. ihre eltern behandeln sie ganz normal und erst mit 7 Jahren realisiert Josy, das sie anders ist, wie die anderen Kinder. Sie besucht eine normale Schule, später eine realschuile und macht dann auch abitur.

In der Pupertät hat sie auch Phasen, wo sie sich hängen lässt, aber dank dem verein herzenwünsche e. V., der ihr tereffen mit der Kelly Family ermöglicht (Josy ist der größte Kelly Fan, den es nur gibt) kommt sie da immer wieder raus. Über den Verein herzenwünsche e. V. lässt sie sich eine professionelle setcard erstellen, denn sie möchte ein Model werden, was im Rollstuhl über den Laufsteg rollt.

Was sie dafür tut und welche Möglichkeiten sich ihr eröffnen, das berichtet sie dann weiter.

Also Hut ab vor dem Mädchen, das torz Einschränkungen niemals aufgibt. Wow... Ich ziehe echt meinen Hut.

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gurkes avatar

Rezension zu "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos" von Josephine Opitz

Rezension zu "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos." von Josephine Opitz
gurkevor 6 Jahren

Ich liebe Geschichten. Vor allem dann, wenn sie wahr sind. Auch wenn die meisten veröffentlichten und wahren Geschichten sehr hart sind und extrem an die Nieren gehen. Und so konnte ich auch nicht an dem Buch aus der "Mein Leben" Reihe vorbei.

Das Leben von Josephine Opitz ist sehr interessant. Und sie ist auch sehr tapfer. Hut ab, vor dem was sie alles in ihrem Leben erreicht hat und noch schaffen möchte - und das trotz ihres Handicaps. Dennoch hätte sie sich nicht selbst immer und immer wieder in den Himmel loben müssen.

Sprachlich und vom Aufbau her ist das Buch allerdings sehr enttäuschend. Die Chronik ist relativ langatmig, von ihrer Geburt an aufgebaut. Der Schreibstil selbst ist recht flüssig. Das ist auch gut so, sonst wäre ich wohl gar nicht durch das Buch gekommen. Inhaltlich hat man das Gefühl, dass einfach nichts passiert und alles zieht sich wie Kaugummi.

Dafür sind einige Fotos von dem Mädchen im Buch integriert, so dass der Leser sie ganz klar vor Augen hat und sich ein Bild von der hübschen Rollstuhlfahrerin machen kann.

Ich fand das ganze Buch eher langweilig wenn ich ehrlich bin. Ich hatte mir von meinem Erstling aus dieser Reihe mehr erwartet. Da aber die anderen Bände doch so gute Bewertungen bekommen haben und ich schon an mehreren Stellen gehört hab, dass "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos" das schwächste Buch aus dieser Reihe ist, werden die anderen doch hoffentlich bald mein Bücherregal schmücken. Ich freue mich trotzdem sehr aufs lesen und hoffe auf das Beste.

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LenaBos avatar

Rezension zu "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos" von Josephine Opitz

Rezension zu "Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos." von Josephine Opitz
LenaBovor 7 Jahren

2,5 Sterne

Inhalt: Josephine ist an ihren Rollstuhl gefesselt. Nach Komplikationen bei ihrer Geburt und anschließenden Gehirnblutungen stand ziemlich schnell fest, dass Josy fortan mit einer körperlichen Behinderung leben muss. Doch Josy versucht mit der Unterstützung ihrer gesamten Familie das Beste auf ihrer Situation zu machen und trotz ihrer Behinderung, den Kopf nicht hängen zu lassen. Unter gar keinen Umständen möchte sie ihren Traum, ein Leben im Rampenlicht zu führen, aufgeben.

Meine Meinung: Nachdem ich nun bereits drei Bücher aus der ‘Mein Leben…’ Reihe gelesen habe, erwartete ich von ‘Mein Leben als Model im Rollstuhl – Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos’ wieder ein Jugendbuch, was mich mit einem brisanten und dramatischen Lebensschicksal aufwühlen würde. Doch dieses Buch ist völlig anders, was zum Teil erfreulich, andererseits aber auch ein wenig enttäuschend ist.

Wie auch die anderen ‘Mein Leben..’ Bücher ist die Geschichte von Josephine Opitz aus der Ich-Perspektive geschrieben. Wie nicht anders zu erwarten lernt man durch diesen Blickwinkel die Protagonistin Josy besonders gut kennen. Josy erzählt von ihrem gesamten Leben, den Höhen und Tiefen, die sie mit ihrem Dasein im Rollstuhl verbindet. Josy berichtet in ihrem Buch sehr detailliert aus ihrem Alltag, der geprägt ist durch den Gang zu Therapiestunden. Jedoch blieb für mich dabei die Gefühlsebene beinahe völlig außen vor. Im Vorfeld hatte ich mich sehr darauf gefreut, in diesem Buch etwas über die Einschränkungen eines Rollstuhlfahrers zu erfahren. Damit einhergehend interessierte mich vor allem, wie Betroffene mit Vorurteilen oder aber auch Bevormundungen Außenstehender umgehen und diese gefühlsmäßig verarbeiten. Dieser Aspekt wurde nach meinem Empfinden lediglich mit wenigen Sätzen abgefertigt. Natürlich lässt der Titel des Buchs schon erahnen, dass sich diese Geschichte auf ein Model im Rollstuhl konzentriert, nur hätte ich mir gewünscht, nicht nur eine reine Abhandlung über Bewerbungsversuche bei Agenturen zu lesen. Mir reicht es nicht aus zu lesen, dass Josy als angehendes Model im Rollstuhl mit vielen Rückschlägen und Absagen zu kämpfen hat. Es wird doch gerade dann lesenswert und fesselnd, wenn eine Autorin darüber hinaus schreibt, was diese Absagen für Gefühle ausgelöst haben. Schade, dass diese Darstellung im Ganzen sehr oberflächlich geblieben ist.

Leider habe ich mich im Laufe des Buchs auch immer weiter von der Protagonistin selbst distanziert. Während Josy den Leser anfangs noch auf eine außergewöhnliche Reise zwischen Therapiestunden, Schule und Freizeit mitgenommen hat, verstrickt sie sich immer mehr in ihren Wunsch, als Model berühmt zu werden. Einerseits waren diese Passagen sehr imponierend, da Josy als eine starke Persönlichkeit auftritt, die niemals den Kopf hängen und sich durch nichts beirren lässt. Doch ziemlich schnell verbüßte Josy dadurch bei mir jede Menge Sympathiepunkte. Josy erscheint im Laufe ihrer Schilderungen immer oberflächlicher und leider spitzt sich dieser Eindruck aufgrund ihrer Erzählweise und Gedankengänge immer weiter zu. Knapp zwei Drittel des Buchs beschäftigen sich mit Josys Versuch ins Rampenlicht zu gelangen, wobei Josephine Opitz anscheinend keinen einzigen Prominenten und TV-Sender unerwähnt lässt, der ihr während ihres Werdegangs begegnet ist. Natürlich sind dies besondere Momente im Leben der Autorin, sie hat im Alleingang jede Menge erreicht und kann stolz darauf sein, was sie alles auf die Beine gestellt hat. Hätte sie diese Darstellung aber darüber hinaus auch noch mit Gefühlen, Emotionen und einen Einblick in ihr Innerstes ausgeschmückt, hätte dies eine völlig andere Wirkung nach sich gezogen.

Die ganz besonderen und ergreifenden Momente bleiben in diesem Buch aber Gott sei Dank nicht ganz aus. Ohne Zweifel vermittelt Josephine Opitz perfekt ihre Verbundenheit und Dankbarkeit zu ihrer Familie und zeigt in diesen Momenten besonders viel Gefühl. Es bleibt im Laufe der Geschichte nicht nur bei der Darstellung der Protagonistin selbst, denn darüber hinaus erhalten auch ausgewählte Familienmitglieder vereinzelt die Gelegenheit, prägende Momente aus ihrer eigenen Sicht zu schildern. Dadurch erhalten die erzählten Lebensabschnitte eine besondere Note und wirken besonders intensiv und emotional auf den Leser.

Fazit: In ‘Mein Leben als Model im Rollstuhl – Auf dem Laufsteg bin ich schwerelos’ lernen wir eine starke junge Frau kennen, die ihr Leben trotz der Fesselung an den Rollstuhl nicht aufgibt. Leider nimmt die Autorin dem Leser jedoch die Gelegenheit, sie auch auf einer emotionalen Ebene kennenzulernen, sodass die Geschichte insgesamt leider nur sehr oberflächlich bleibt.

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