Josephine Pennicott Dornentöchter

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Inhaltsangabe zu „Dornentöchter“ von Josephine Pennicott

Ein verwunschenes Cottage. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein langgehütetes Familiengeheimnis.

Als Sadie in das alte Cottage ihrer Familie in Tasmanien zieht, hofft sie auf einen Neubeginn. Doch das schöne Haus hat ein Geheimnis. Vor Jahrzehnten starb dort Sadies Großmutter auf mysteriöse Weise. Ist die Zeit reif, das Rätsel zu lösen? Über Generationen hinweg hat die Familie geschwiegen, nun will Sadie endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Sie dringt tief in die Vergangenheit ein und kommt dabei auch ihrem Traum von einem Leben voller Liebe und Vertrauen näher.

Drei Generationen, zwei Familien und ein ergreifendes Frauenschicksal – Josephine Pennicott bringt die ferne, fremde Welt Tasmaniens zum Leuchten.

Mit zu vielen Nebensächlichkeiten überfrachtet

— gesil

Netter, ruhig erzählter Familienroman mit einer Prise Mystery und Krimi - nicht mehr, aber auch nicht weniger

— EmilyE

Eine Familiengeschichte mit viel Tragik - sehr unterhaltsam

— Xanaka

Schöne Mischung aus Familiengeschichte, Dorfgeschichte und Krimi. Besonders das Ende hätte jedoch spannender gestaltet werden können.

— nadiba

Schlechter Stil, unausgereifte Charaktere, viele Logikfehler - aber durchaus an manchen Stellen spannend.

— Mrs_Nanny_Ogg

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  • Dornentöchter

    Dornentöchter

    KiraMinttu

    07. November 2016 um 10:35

    Sadie zieht mit ihrer 14jährigen Tochter Betty in das Poet's Cottage, das Haus, in dem ihre Großmutter, die Schriftstellerin Pearl Tatlow, gelebt hatte. Vor Jahrzehnten wurde Pearl im Keller des Hauses brutal ermordet, bis dahin war sie eine weitgehend unbeachtete Kinderbuchautorin gewesen. Mittlerweile ist das Interesse an Pearl Tatlow in der Öffentlichkeit erwacht, aber nicht nur deswegen plant Sadie, ein Buch über ihre Großmutter zu schreiben. Es fehlen ganz persönliche Komponenten, die die Familienchronik für Sadie nachvollziehbar machen würden: Warum hat ihre Mutter Marguerite sich über bestimmte Einzelheiten ihrer Kindheit stets in Schweigen gehüllt? Woher rührt der Hass von Thomasina, Marguerites Schwester, auf ihre Mutter? War Pearl wirklich geistesgestört und hat ihre Kinder vernachlässigt, wie nicht nur Thomasina behauptet? Und welche Rollen spielen Pearls frühere Freundinnen Birdie Pinkerton, verliebt in Pearls Ehemann, und Violet Bydrenbaugh, verliebt in Pearl selbst?Josephine Pennicott verwebt filigran und behutsam Handlungsfäden aus der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander. Fragen werden beantwortet, während gleichzeitig neue, verwirrende Facetten auftauchen, und mir persönlich gelang es irgendwann nicht mehr, das Buch aus den Händen zu legen, bis ich die letzten Zeilen gelesen hatte. Wenn man Josephine Pennicott überhaupt etwas vorwerfen kann, dann lediglich die Tatsache, dass man über einige ihrer liebenswerten, verschrobenen, verdrehten oder verstörenden Figuren gerne mehr erfahren hätte. Mehr über Pearls Vergangenheit, mehr über Birdie und ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter, mehr über Sadies Exmann Jack und dessen neuer Freundin Jackie. Die Charaktere bleiben in ihren Handlungen plausibel und stimmig, hier verderben keinerlei Brüche in deren Verhalten das Lesevergnügen. Den Vorwurf einiger Rezensenten, die Geschichte wirke aufgesetzt, unausgegoren oder sogar langweilig, kann ich nicht nachvollziehen. In seinen besten Momenten besitzt die Geschichte die schillernde Vielfalt und den Sog eines Werkes von Isabel Allende: Menschen, Geschichte, Raum und Zeit fließen ineinander, und es dürfte für jeden, der ein Faible für großartige und skurrile Familienepen hat, ein Genuss sein, diesen Roman zu lesen.Wunderbares Buch.

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  • Dornentöchter

    Dornentöchter

    anne_fox

    11. July 2016 um 09:28

    Ein sehr mystisch angehauter Roman, indem sich Sadie auf den Weg macht die Rätsel ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln. Sie hat das Haus ihrer Großmutter Pearl geerbt und hier passieren unheimliche Dinge. Pearl ist damals ermordet worden, niemand weiß wer es war. Der Schluss läßt das sogar ziemlich offen. Man kann sich nur denken wer es war, gefiel mir leider nicht so.

  • Das Geheimnis im Poet's Cottage

    Dornentöchter

    Blackfairy71

    Die kürzlich geschiedene Schriftstellerin Sadie zieht mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Betty in das kleine Städtchen Pencubitt in Tasmanien. Dort hat sie nach dem Tod ihrer Mutter ein Haus geerbt, das Poet's Cottage. Dort lebte schon ihre Großmutter Pearl Tatlow, eine bekannte Kinderbuchautorin. Sadie hofft vor Ort endlich ein Rätsel lösen zu können, denn Pearl wurde 1936 im Keller ihres Hauses brutal ermordet und bis heute ist der Täter unbekannt. Sadies Großtante Thomasina, Pearls ältere Tochter, hat damals etwas gesehen und nie darüber gesprochen. Heute lebt sie auf dem Grundstück von Poet's Cottage in einem kleinen Gartenhaus und ist überzeugt, dass der Geist ihrer Mutter in dem alten Haus umgeht. Die alte Birdie Pinkerton übergibt Sadie das Manuskript eines Buches, das sie über die damalige Zeit und ihre Freundschaft zu Pearl geschrieben hatte. Wird sie dort die Wahrheit über ihre Großmutter erfahren?Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart wird von Sadie und ihrer Tochter Betty erzählt, ihrem Einzug in das neue Zuhause, das Zurechtfinden in der kleinen Gemeinschaft und die familiären Schwierigkeiten, die die Trennung von Sadie und ihrem Mann Jack mit sich brachten.In der Vergangenheit lernen wir in den Jahren 1935 und 1936 die junge Pearl Tatlow kennen. Ihr Mann brachte sie damals nach Tasmanien und sie hat sich nie in die Gemeinde eingefügt, galt immer als berüchtigt, exzentrisch, freizügig. Ihren Kindern war sie keine gute Mutter und ihrem Mann keine gute Ehefrau. Trotzdem tat sie mir leid, denn anscheinend litt sie an einer psychischen Störung, die aber damals nicht erkannt, geschweige denn behandelt wurde. Der Autorin gelingt es, das damalige Lebensgefühl in einem so kleinen Dorf glaubhaft rüber zu bringen. Jeder kannte jeden und niemand hat seine Haustür abgeschlossen. Das änderte sich erst nach dem Mord an Pearl.Mit dem über dem Städtchen thronenden Herrenhaus und den Gerüchten über Unglücksfälle und Selbstmorde sowohl dort als auch im Poet's Cottage, Geheimgängen und versteckten Höhlen sowie einem alten Friedhof direkt am Meer am Strand erhält die Geschichte außerdem einen Hauch von Mystik.Für mich ist "Dornentöchter" kein reiner Krimi, es ist viel mehr die Geschichte eines Hauses, das schon Jahrzehnte und Generationen von Menschen überlebt hat. Und immer da sein wird."Das Poet's Cottage lag zwischen den Welten und Zeiten. Die Lebenden und die Toten teilten sich die selben Räume, doch keiner erkannte den anderen."Deswegen hätte meiner Meinung nach der Originaltitel "Poet's Cottage" viel besser gepasst, denn worauf sich hier die "Dornentöchter" beziehen, erschließt sich mir nicht wirklich. Ich habe gelesen, dass viele vom Ende des Buches und der Auflösung enttäuscht sind. Aber warum muss es immer das klassische Ende eines Krimis sein? Mehr will ich jetzt nicht dazu schreiben, um nicht zu viel zu verraten.Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn ich es jetzt nicht mit den Büchern dieser Art von Kate Morton oder Katherin Webb vergleichen würde. Aber ich habe mich gut unterhalten und ich denke, damit hat die Autorin das wichtigste Ziel erreicht. 

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    • 13
  • interessant und ungewöhnlich

    Dornentöchter

    Schneeflocke2013

    23. March 2016 um 06:30

    Inhalt:Sadie und ihre Tochter Betty ziehen nach Pencubitt, einem Fischerdorf in Tasmanien. Ins Haus ihrer verstorbenen Mutter Margeruite. In dem kleinen Haus auf dem Grundstück lebt Thomasina, Sadies Tante, die sich weigert das Cottage zu betreten. Der Grund: ihre Mutter hat das Haus nie hergegeben und würde auch weiterhin dort ihr Unwesen treiben. Das Mutter-Tochter Gespann merkt sehr schnell das in dem Haus wirklich etwas nicht stimmt. Dazu kommt die Angst vor dem Teufel im Keller und der unerklärlichen Kälte die von dem Ort ausgeht wo Pearl 1936 getötet wurde… Meine Meinung:Ich muss zugeben, ich habe es mir mit dem Schreibstil etwas schwer getan. Wenn ich das Buch zur Seite legen musste und dann weiter lesen wollte brauchte ich immer einen Moment um wieder richtig rein zu kommen. Das bei dem was sich hinter dem ganzen versteckt wirklich schade ist.Sadie ist eine sehr besorgte und fürsorgliche, vielleicht auch etwas gluckenhafte Mutter. Sie macht sich große Sorgen um ihre Tochter was ein guter Charakterzug ist. Betty fühlt sich am Anfang nicht ganz so wohl in dem kleinen Dorf, doch das gibt sich nach einiger Zeit. Sie ist eine ruhige und trotzdem hitzige Persönlichkeit die sich gut mit ihrer Großtante Thomasina versteht. Was Sadie ein wenig Angst macht.Pearl tut mir zwar auf der einen Seite leid, doch trotzdem kann ich sie nicht leiden. Zum einen macht sie viel zu große Unterschiede zwischen ihren Töchtern und zum Anderen verletzt sie jeden in ihrer Umgebung. Egal ob Mann, Kinder, Freundin, Bekannte oder Fremde. Das ist einfach ein Charakterzug den ich nicht mag und darum hat sie sich bei mir die meiste Sympathie verspielt. Es gibt andere Methoden um damit umzugehen. Nicht jene die sie gewählt hat. Egal was in ihrer Vergangenheit passiert ist.Überhaupt fällt mir auf das in der Familie viel zu wenig geredet wird, weil jeder es dem anderen nicht noch schwerer machen will – nicht immer die richtige Entscheidung, sonst wären sie viel eher auf des Rätsels Lösung gekommen, was genau in dem Haus nicht stimmt. Doch auch das schiebe ich auf die heutige Gesellschaft, denn in den wenigsten Familien wird noch wirklich miteinander gesprochen. Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben. Zum einen haben wir da die Gegenwart in der die zwei Frauen in das Haus ziehen. Die Umgebung und Personen aus dem Ort kennen lernen.Und auf der anderen Seite ist da ‚Die Netzspinnerin‘ das Buch von Birdie. Ihre Sicht der Dinge aus der Zeit (1935 bis 36) als Matthew (Sadies Großvater) mit seiner Familie nach Pencubitt kommt um dort zu leben.Außer über Pearl erfahren wir viel über Birdie und die Zeit in der sie gelebt hat. Die Selbstverständlichkeit, dass jeder alles über einen weiß. Vertrauen untereinander und dann doch das Misstrauen wenn jemand von außerhalb einen Weg sucht als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft angesehen zu werden. Nicht das Pearl das wirklich vor hat. Doch am Anfang kann man noch davon ausgehen. Jeder hat eine andere Meinung von der Ermordeten und Sadie weiß gar nicht wem sie glauben kann. Wem sie glauben soll. Das ganze Buch über ist eine recht angespannte, fast schon gruselige Stimmung zu spüren. Niemand will wirklich sagen was passiert ist. Viele haben einen Grund Pearl zu verabscheuen und darum ist es schwer sich auf einen Schuldigen festzusetzen. Auch als Leser.Gerade darum hat mich das Ende so überrascht, doch natürlich werde ich dazu nicht viel mehr schreiben. Wer wissen möchte was passiert ist sollte das Buch lesen. Mir gefallen die Hintergrundinformationen über das Land. Die Art der Menschen miteinander umzugehen. Natürlich ist es oft so, dass in kleinen Dörfern oder auch Stadtvierteln die Nachbarn viel über einen Wissen (oder zu wissen glauben) und tratschen. Das ist der Fehler der Menschen und auch in 1000 Jahren wird sich das wohl nicht geändert haben.Man merkt die Arbeit die hinter dem ganzen steckt. Bekommt das Resultat an einigen Stellen sehr zu spüren und fragt sich woher diese Detailliebe kommt. Zumindest im ersten Moment. Ich kann sie aber sehr gut nachvollziehen. Von der Spannung und dem Hintergrund hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Allerdings sind sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge in ihm vereint und da fällt es manchmal einfach schwer den Faden nicht zu verlieren: Die Sache zwischen Sadie und ihrem Exmann Jack. Seine neue Freundin Jackie. Die Beziehung zu Thomasina, Birdie, Maria und Simon. Das Geheimnis der Ermordung. Die Geschichte des Cottage und des Blackfield House, in dem ebenfalls ein Geist sein Unwesen treiben soll. Wer ist die Person in dem dunklen Mantel? Warum haben beide Frauen das Gefühl in ihrer privaten Umgebung sind Dinge anders als davor?Spuckt es in dem Haus auch? Ist es Pearl die ihr Unwesen treibt? Ein kleines bisschen fand ich es tatsächlich schade, dass zu Sadie und jemand anders nicht mehr gekommen ist. Dieses Buch ist wirklich recht zurück haltend in Liebesdingen. Nicht das es mich stört. Bei dem was aber sonst alles auf dem Markt ist rechnet man geradezu damit, dass es in dem Buch nicht anders sein kann. In meinen Augen leider ein Tribut der Zeit in der wir leben, bzw. lesen. Das Ende war mir dann doch eine Spur zu… nichts sagend um es mal so auszudrücken, doch schlecht war er darum nicht. In meinem Kopf stehen noch Fragen die nicht beantwortet werden. Ein etwas anderer Schluss hätte das wohl abgerundet. Dieses Buch ist für jeden etwas der gerne Familiensaga liest, historische Hintergrundinformationen schätzt und parallel dazu noch einem Krimi folgen will. Ihn zu lesen nimmt einige Zeit in Anspruch doch das soll ein gutes Buch ja. In Folge des kurzen Endes, den Überraschungen und der Tatsache, das ein paar Fragen offen bleiben bekommt das Buch von mir knappe vier Sterne. Bei dem was während dem Buch alles passiert habe ich mir mehr erhofft. Trotzdem werde ich es noch mal lesen, sobald sich mein ungelesener Bücherstapel drastisch reduziert hat. Sicher fallen mir dann Dinge auf die ich jetzt beim ersten Mal nicht so richtig wahrgenommen habe.

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  • Dornentöchter

    Dornentöchter

    AnjaIris

    24. November 2015 um 20:32

    Eines der faszinierendsten Bücher, daß ich seit langem gelesen habe. Der Umschlag ist zauberhaft gestaltet, mit dem Blumen- und Pfauenmuster von Bettys Tapete. In der Mitte ist eine schön gestaltete Öffnung, als Rahmen für das Bild auf dem Buchdeckel: Sadie mit einem Koffer vor dem Cottage. Sadie hat viel durchgemacht.Ihre Mutter ist an Brustkrebs gestorben, und ihr Ehemann hat sie für eine jüngere Frau verlassen. Sie zieht mit ihrer Tochter Betty in das Poet's Cottage in Pencubitt, in Tasmanien. Das Cottage gehörte ihrer Mutter Marguerite, und deren Schwester Thomasina. Thomasina wohnt im Gartenhäuschen am anderen Ende des Grundstücks. Vor vielen Jahren ist im Keller des Cottages Sadies Großmutter Pearl grausam ermordet worden. Thomasina und Marguerite waren damals noch kleine Mädchen. Sadie beschließt ein Buch über Pearl und das Cottage zu schreiben. Sie will herausfinden, wer Pearl ermordet hat. Sie lernt Birdie Pinkerton kennen. Birdie war eine alte Freundin ihres Großvaters, Maxwell, und später auch von Pearl. 8 Jahre nach Pearls Tod wurden Birdie und Maxwell ein Paar. Birdie beantwortet ihre Fragen, und gibt ihr die erste unveröffentlichte Fassung ihres Buches über Pearl. Sadie freundet sich mit Maria und Gracie an, und auch Betty findet Freunde in der neuen Schule. Es wird abwechselnd von der Gegenwart, und von der Vergangenheit erzählt. Sadie findet Informationen in Birdies Manuskript, und in alten Zeitungen. Sie lernt Violet kennen, die auch mit ihrer Großmutter befreundet war. Seit einem feuer ist die einstige Schönheit entstellt und behindet. sie lebt mit ihren Schafen am Strand.Sie kennt den Geheimgang zum Haus, und hat den Mord an Pearl mit angesehen. Den Mörder kannte sie aber nicht. Durch die ganzen Informationen konnte Sadie nach vielen spannenden Verwirrungen herausfinden, wer ihre Großmutter umgebracht hat. Die Mörder sind allerdings kurz nach dem Mord bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Das Buch ist sehr gefühlvoll und spannend geschrieben. Es ist wirklich sehr empfehlenswert. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

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  • Dornentöchter

    Dornentöchter

    allem

    14. September 2015 um 17:05

    Buchumschlag und Bucheinband finde ich ausgesprochen gut gelungen und sehr ansprechend. Der Buchumschlag spricht einen aus der Masse der Bücher an und macht neugierig. Die Kurzbeschreibung des Inhalts auf der Rückseite interessierte mich sofort, weil ich Bücher liebe, die sich mit Rätseln beschäftigen und in denen die Handlung in verschiedenen Zeiten stattfindet (1935/1936 und der Gegenwart). Durch das ganze Buch zieht sich sowohl in den Kapiteln die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, als auch mit den Kapiteln der Gegenwart ein Faden, der den Handlungsverlauf wie eine Schnur nachvollziehbar macht. Das Buch befasst sich in der Gegenwart gleichzeitig mit mehreren Problemen unserer Zeit (Trennung von Ehepaaren und Eltern - Sadie und Jack - mit der Magersucht bei der Tochter Betty, Schuldgefühle der Mutter gegenüber der Tochter, wegen der Trennung von John und nicht bemerkten Warnsignalen bei der Tochter, als diese in die Magersucht driftet. Die Beziehung der Tochter Betty zur Mutter Sadie wird sehr gut dargestellt aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Mutter-Tochter-Beziehung. Die Kapitel die sich mit der Zeit 1935/1936 beschäfigen waren für mich beim Lesen zunächst nicht ganz so ansprechend. Vor allen Dingen die regelmäßige Erwähnung des "Tasmanischen Teufels" verwirrte mich zunächst, bis fast am Ende des Buches eine Erklärung geliefert wird. Das unterschiedliche Verhalten der Großmutter Pearl gegenüber ihren Töchtern Marguerite und Thomasina ist sehr präsent und es wäre schön gewesen, wenn darauf eingegangen worden wäre, warum Pearl die eine Tochter tolleriert und die andere Tochter mißhandelt. Es wäre auch schön gewesen, wenn irgend eine der beteiligten Personen die seelischen Störungen Thomasinas aufgrund Pearls Verhalten bemerkt hätte und Thomasina etwas Anteilnahme erhalten hätte. Zum Ende wird das Buch nochmal unglaublich spannend, man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Und zum Schluss gibt es Entwicklungen und Aspekte mit denen man nicht gerechnet hat.

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  • Was geschah mit Pearl?

    Dornentöchter

    gesil

    03. May 2015 um 07:33

    Nach dem Tod ihrer Mutter & der Tennung von ihrem Ehemann Jack siedelt Sadie mit ihrer Tochter in das alte Cottage der Familie nach Tasmanien über. Vor vielen Jahren starb Sadies Großmutter im Keller des Hauses einen gewaltsamen Tod und es scheint, als wandle ihr Geist noch immer in den Räumen, da ihr Tod ungesühnt blieb. Sadie beschliesst, nachzuforschen und den Mörder ihrer Großmutter zu finden. Wie schon in „Sturmtöchter“ erlebt der Leser die Geschichte der Familie in zwei Zeitebenen. Sadie hat das Cottage von ihrer Mutter Marguerite geerbt und siedelt mit ihrer Tochtet Betty in das alte Haus über. Doch nicht nur ihr Exmann Jack sieht diesen Umzug ungern, auch ihre Tante Tomasina ist seltsam abweisend, als Sadie in Tasmanien ankommt. Anders ist da Birdie, eine alte Freundin von Sadies Großmutter Pearl, die ihr das unredigierte Manuskript ihres Romans „Netzespinnerin“ überläßt. In diesen Roman eingetaucht, erlebt Sadie gemeinsam mit dem Leser die zweite Handlungsebene um das Jahr 1936 und wie zu dem Mord an Pearl kam. Keine der handelnden Personen war mir wirklich sympatisch. Am besten gefiel mir noch Sadies Tochter Betty, die mir oftmals erwachsener vorkam als ihre Eltern. Auch dadurch, dass man schon früh wusste, was mit Pearl geschehen würde, war die Handlung in der Vergangenheit nicht wirklich spannend sondern ziemlich langatmig und mit vielen Nebensächlichkeiten gespickt. Zumal ich nie genau wusste, ob das, was Birdie in ihrem Roman erzählt, nun der Wahrheit entsprach, oder ob sie sich die Geschehnisse passend zurechtgebogen hat. Allerdings passiert in der Gegenwart ebenfalls nicht viel und das Auftauchen von Jack und seiner neuen Frau Jackie(!), sowie das ungefragte Einquartieren in Sadies Cottage empfand ich eher als nervtötend und ziemlich dreist. Besonders, als Jackie mit dem „Clearing“ des Hauses beginnt. Das war mir dann doch zu viel des guten! Überhaupt hätte das ganze Gerede von und über Geister eher in einen Fantasyroman gepasst. Zum Ende des Romans hatte ich fast die Befürchtung, auch Sadie könnte nicht klären, was mit ihrer Großmutter geschehen ist. Doch dann kam die Lösung doch noch auf den letzten Seiten. Leider wirkte sie so, als hätte die Autorin vergessen, dass da noch eine Frage offen ist. Jedenfalls hätte es dafür keinen ganzen Roman bedurft! Schade, aber ich denke, nach diesem Buch werde ich keine weiteren Bücher dieser Autorin lesen.

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  • Netter, ruhig erzählter Familienroman

    Dornentöchter

    EmilyE

    12. April 2015 um 16:39

    Nach der Trennung von ihrem Mann Jack und dem Tod ihrer Mutter Marguerite zieht Sadie mir ihrer vierzehnjährigen Tochter Betty in den Heimatort ihrer Mutter: Pencubitt, Tasmanien. Sie beziehen Poet’s Cottage, das alte Haus von Marguerites Eltern Pearl und Maxwell, in dem Marguerite aufgewachsen ist. In einem kleinen Haus nebenan wohnt noch immer Thomasina, Marguerites ältere Schwester, zu der Sadie jedoch lange keinen Kontakt hatte. Sie will das Haus nicht mehr betreten, da es darin angeblich spukt. Pearl, eine Kinderbuchautorin wurde dort in den 30er Jahren grausam ermordet, der Mörder wurde nie gefunden. Sadie möchte nach alle dem persönlichen Pech ihre Wurzeln ergründen und plant ein Buch über ihre Großmutter. Behilflich könnte ihr dabei Birdie sein, eine alte Freundin von Pearl, die mit der „Netzespinnerin“ bereits ein Buch über Pearl geschrieben hat. Sie übergibt Sadie die Ur-Fassung des Manuskriptes, damit diese womöglich die Wahrheit über das Schicksal ihrer Großmutter herausfinden kann. Das Buch spielt nun abwechselnd in der Gegenwart, wo es Sadies und Bettys Leben in Pencubitt und ihre Recherchen in der eigenen Familiengeschichte schildert, sowie in der Vergangenheit, wo es Pearls Lebens aus Birdies Sicht in den Kapiteln der „Netzespinnerin“ beschreibt. Dabei zeigt sich ein Bild einer anscheinend psychisch kranken Frau, die es ihrer Umgebung sehr schwer gemacht hat sie zu mögen - selbst ihrem Mann und ihren Freunden. Insbesondere der Wechsel dieser zwei Erzählebenen hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Leben in dem kleinen, abgeschiedenen Dorf wird auf beiden Zeitebenen sehr anschaulich geschildert. Am Ende des Buches klärt sich der Tod von Pearl auf – und zwar auf recht überraschende Weise. Auch die mysteriösen, anscheinend übersinnlichen Begebenheiten in der Geschichte werden logisch aufgelöst. Ebenfalls ein Punkt, der mir am Buch sehr gut gefallen hat, da ich nicht wirklich ein Liebhaber von Geistergeschichten bin. Wie schon in anderen Rezensionen geschildert wird man leider mit den Personen schwer warm und richtig Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf.  Fazit Dornentöchter ist ein netter, ruhig erzählter Familienroman mit einer Prise Mystery und Krimi - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Vermutlich wird das Buch keinen allzu tiefen, dauerhaften Eindruck hinterlassen, aber trotzdem hat es mich eine Weile gut unterhalten und in den Bann der Netzespinnerin gezogen. Dafür gibt’s dann doch noch knappe 4 Sterne.

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  • Zeitverschwendung

    Dornentöchter

    Carlota

    31. January 2015 um 12:18

    Ich habe diese Buch gehört und jetzt nach der zweiten CD abgebrochen. Ich stimme monja 1995 voll zu - dieses Buch weiter zu lesen wäre Zeitverschwendung. Keiner der Figuren zeigt meines Erachtens nachvollziehbare Verhaltensweisen, sondern besonders die Frauen sind entweder bösartig oder dumm oder mannstoll oder alles zusammen. Die Männer, die vorkommen, haben überhaupt kein Eigenleben, sondern sind nur insoweit interessant, als sie sich mehr oder weniger für die weiblichen Hauptfiguren interessieren und mit ihnen ins Bett wollen oder eben nicht. Für die Hauptfigur, Pearl, kann man eigentlich nur Verachtung übrig haben, insbesondere auch durch die Art, wie sie ihre Kinder behandelt. Ich würde null Sterne geben, wenn es möglich wäre.

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  • Das Geheimnis aus der Vergangenheit

    Dornentöchter

    scarlett59

    11. January 2015 um 18:30

    Zum Inhalt: Sadie und ihre Tochter Betty ziehen nach einigen persönlichen Turbulenzen in das alte Familienanwesen „Poet’s Cottage“ nach Tasmanien und wollen dort einen Neuanfang machen. In dem Haus wurde vor Jahren Sadies Großmutter ermordet und dieses Verbrechen bestimmt die Geschichte. Meine Meinung: Es ist der Autorin gut gelungen, eine generationenübergreifende Familiengeschichte mit kriminalistischen Elementen zu verbinden. Der fiktive Ort Pencubitt wird sehr realistisch vor dem Auge des Lesers dargestellt und die einzelnen Charaktere werden detailreich und bildhaft beschrieben. Als spannungssteigerndes Element wird der Wechsel der Kapitel zwischen der Gegenwart und den Geschehnissen der Vergangenheit genutzt. Die hierdurch gelegten verschiedenen „Fährten“ lassen dem Leser Raum, um über Lösungsansätze zu spekulieren. Insgesamt eine Story, die mich gefesselt und überzeugt hat.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Dornentöchter - der Name ist so passend

    Dornentöchter

    Xanaka

    09. December 2014 um 20:01

    Sadie versucht Ordnung in das Chaos in ihrem Leben zu bringen. Sie hat ihren Mann, der sie betrogen hat, verlassen. Um genug Abstand zu ihm zu bekommen und um mit dem Tod der Mutter zurecht zu kommen, zieht sie mit ihrer Tochter in das Cottage, welches die Mutter ihr vermacht hat. Dort möchte sie einen Neuanfang wagen und zur Ruhe kommen. Außerdem kann auch ihre Tochter Betty, die magersüchtig ist, so einen Neuanfang an einer neuen Schule wagen. Das Cottage ihrer Mutter hat eine lange, schaurige Geschichte. Hier wurde in den 30er Jahren ihre Großmutter Pearl ermordet. Der Mörder wurde niemals gefasst. Auf dem Grundstück wohnt noch die Schwester ihrer Mutter. Mit deren Hilfe hofft sie, Licht in die Geschichte zu bringen und so vielleicht herauszubekommen, was damals wirklich geschah. Ihre Großmutter hatte Sadie nie kennengelernt, da sie ja bereits tot war. Aber ihren Großvater und dessen Lebensgefährtin Birdie  kannte sie. Birdie lebt immer noch in dem Ort und hatte damals ein Buch über die Geschehnisse rund um den Mord geschrieben. Das Interesse der Öffentlichkeit an der Großmutter ist immer noch groß, da sie eine bekannte Kinderbuchautorin war und sich ihre Geschichten auch heute noch gut verkaufen. Sadie freundet sich mit Birdie an und erhält von ihr das Manuskript zu den Geschehnissen von damals mit zusätzlichem, unveröffentlichten Material. Tja und ab da wird es dann wirklich interessant, weil wir uns mit auf die Reise in die Vergangenheit begeben dürfen. Wir erfahren, wie das Leben von Pearl - der toten Großmutter war. Pearl, für die das Schreiben ihrer Geschichten das wohl Wichtigste im Leben ist, vernachlässigte ihre Kinder und ihren Mann. Sie führte in dem Ort einen sehr viel anderen Lebensstil, als es damals in den 30er Jahren üblich war. Sie war sehr egozentrisch und geradezu boshaft und gemein - vor allem zu ihrer Tochter Thomasina. Ihre andere Tochter Marguerite (das ist die Mutter von Sadie) schien das Lieblingskind der Eltern zu sein und hatte deshalb nicht so unter den Gemeinheiten der Mutter zu leiden.   Zwischen den einzelnen Abschnitten im Buch wechselt man immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Das hat das Lesen spannender gemacht, weil man gemeinsam mit den Protagonistinnen der Lösung scheinbar näher kam. Letztendlich gelingt es das Rätsel um den Mord zu lösen, es werden auch noch einige andere Dinge aufgeklärt und Sadie scheint endlich mit ihrer Tochter angekommen zu sein. Das Buch hat mir sehr gut gefallen - es hat sich sehr gut gelesen. Auch die Beschreibung der Charaktere war sehr anschaulich. Pearl, die sicher damals eine gute Schriftstellerin war, wurde als rabiate fast schon bösartige Mutter sehr gut beschrieben. Lediglich die Spur, die zum Mörder führte, die fand ich zu knapp geschrieben. Im Nachhinein habe ich mich schon gefragt, warum es so passiert ist. Darüber wird gar nichts geschrieben. Empfehlen kann ich das Buch trotzdem. Ach ja und das Cover. Es sieht toll aus, aber ein Cottage würde ich mir so nicht vorstellen. Auf mich wirkt das Haus auf dem Bild schon eher wie ein Herrenhaus oder ein gediegener Landsitz. 

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  • Familiengeheimnisse

    Dornentöchter

    Legeia

    Sadie zieht mit ihrer Tochter Betty in das alte Cottage ihrer Vorfahren in Tasmanien. Sie möchte ein Buch schreiben und zeitgleich herausbekommen, wer 1936 ihre Großmutter Pearl Tatlow im Keller ermordet hat. Pearl, damals eine junge und ziemlich eigensinnige Frau, hatte sich durch ihre ständigen Eskapaden viele Feinde gemacht. Zwar war sie eine erfolgreiche Kinderbuchautorin, aber auch psychisch krank, was sich in ihren Launen immer wieder bestätigte. Pearl schien keine Gefühle zu haben, war äußerst kalt und hatte vor nichts und niemanden Respekt. Doch wer sollte im Stande sein, sie umzubringen? Es gibt zwei Erzählstränge, die immer wieder wechseln: Sadies Leben, die nach der Scheidung ein neues Leben mit ihrer Tochter in Pencubitt anfangen möchte, spielt in der Gegenwart. Pearls Dasein handelt im Jahr ihrer Ermordung, aufgeschrieben von einer Freundin namens Birdie, die manchmal nicht wusste, wie sie mit Pearl umgehen sollte, da sie oft sehr verletzend war. Interessant ist, dass sich die Frauen heute erst auf Mörderjaged begeben, so viele Jahrzehnte nach der Tat. Mir haben es die Kapitel, in denen es um die Vergangenheit ging, angetan. Pearl, die oft nicht zurechnungsfähig und extrovertiert lebte und damit die ganze Kleinstadt gegen sich aufbrachte, ist eine wahrhaft spannende Figur. Ich glaube, man kann sie lieben und hassen. In der heutigen Zeit haben Sadie und Tochter Betty mit alltäglichen Problemen zu kämpfen und dennoch glauben sie, dass das Haus von den Gespenstern der Vergangenheit beseelt ist. Oder ist dies nur Einbildung? Ein gewisser mystischer Touch liegt über der Geschichte. Alles in allem ein angenehm zu lesendes Buch über starke Frauen und Veränderungen, die das Leben so manchmal bereithält. Ein wenig Spannung, Kriminalgeschichte und Geistersuche, gewürzt mit Dramatik. Nur das Ende hatte ich mir spektakulärer vorgestellt. Ich mochte den Schreibstil der Autorin und besonders auch das außergewöhnliche Cover, das wirklich wunderschön und passend gestaltet ist.

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    • 2

    Tigerbaer

    11. November 2014 um 22:23
  • Rezension zu "Dornentöchter" von Josephine Pennicott

    Dornentöchter

    heike_herrmann

    Zur Story: Für die Schriftstellerin Sadie, die in Sydney lebt, ist das Leben aus den Ankern geraten: ihr Ehemann Jack hatte eine Affäre und hat sie verlassen. Ihre Tochter Betty leidet an Essstörungen, Mobbing in der Schule und Sadie versucht ihr mit allen Mitteln zu helfen. Und zu guter letzt ist auch noch ihre geliebte Mutter Maguerite verstorben. Von ihr hat sie ein traumhaftes Haus auf der Insel Tasmanien geerbt : Poet´s Cottage. So beschließt sie ihr Leben neu zu ordnen und in das zauber-, aber auch rätselhafte Cottage zu ziehen. Denn hinter der wunderschönen Fassade stecken lange verborgene Familiengeheimnisse. Sadie´s Urgroßmutter Pearl wurde darin 1936 unter mysteriösen und grausamen Umständen getötet. Doch ihr Tod blieb für alle Zeit ungeklärt. Und das Poet´s Cottage hat seitdem den Ruf, das es darin spukt. Sadie beschließt ein Buch über ihre Urgroßmutter zu schreiben, zu recherchieren und so vielleicht auch deren Tod aufzuklären. Sie trifft auf Birdie, die einst eine Freundin der exzentrischen Pearl war und auch ein Buch über deren Leben verfasst hat. Doch Birdie war nicht nur eine Freundin, sondern auch eine Rivalin Pearl´s, denn sie liebte deren Ehemann Maxwell....mit dem Birdie auch nach Pearl´s Tod zusammen kam. Wie weit kann sie also deren Erzählungen glauben? Außerdem geschehen im Poet´s Cottage plötzlich unheimliche und mysteriöse Dinge, Sadie und ihre Tochter Betty fühlen sich beobachtet, Dinge werden verlegt...spukt es hier wirklich, ist Pearl´s Geist noch immer da und sinnt auf Rache? Für mich war es ein ganz wundervolles Buch. Zum einen die ganz tolle Beschreibung der Insel Tasmanien. Man bekommt selbst richtig Fernweh und möchte die Meeresbrise selbst um die Nase spüren. Die Charaktere im Buch sind gut ausgearbeitet, manche sind sympathisch, andere mysteriös oder auch witzig. Gerade die Beschreibung der schönen, kreativen, exzentrischen und egoistischen Pearl, empfand ich als grandios. Die Story und der Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart fand ich sehr spannend. Fazit: Wer Bücher rund um Familiengeheimnisse mit einer gewissen Prise Magie und Grusel mag, dem kann ich das Buch nur absolut empfehlen!

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    • 2

    NiWa

    15. May 2014 um 06:56
  • Unerwartet anders!

    Dornentöchter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2014 um 17:53

     Pearl Tatlow, Schriftstellerin, Mutter und Ehefrau, lebt mit ihrer Familie im Poet's Cottage, einem Haus in einem kleinen tasmanischen Küstendorf. Von den Dorfbewohnern misstrauisch beäugt führt sie dort ein exzentrisches Leben, bis sie eines nachts im Keller ihres eigenen Hauses ermordet wird. Die Tat wurde nie aufgeklärt. Jahrzehnte später zieht Sadie, ebenfalls Schriftstellerin und Enkelin der Ermordeten, nach dem Tod ihrer Mutter und der Trennung von ihrem Mann, zusammen mit ihrer 15-jährigen Tochter Betty ins Poet's Cottage. Sie will ein Buch über das Leben ihrer Großmutter schreiben und hofft gleichzeitig auf einen Neuanfang. Ein altes Manuskript gewährt ihr Einblicke in Pearls Leben und weckt den Wunsch, aufzuklären, was in jener schrecklichen Nacht wirklich geschah. Allerdings lassen seltsame Geräusche aus dem Keller, geheimnisvolle Drohungen und eine Frau in einem weiten Mantel, die immer wieder auftaucht, die beiden Frauen nicht zur Ruhe kommen. Spukt vielleicht wirklich der Geist Pearl Tatlows durch das alte Gemäuer, so wie die Dorfbewohnern es sich erzählen? „Dornentöchter“ landete durch Zufall gleich zweimal auf meinem SUB und blieb dort auch erst mal eine Weile liegen. Der Klappentext und die Aufmachung des Covers schreckten mich eine ganze Zeit lang ab, erweckten sie doch den Eindruck eines eher „altmodischen“ Romans. Von der Autorin hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts gelesen geschweige denn gehört, was nicht gerade dazu beitrug mich für den Roman zu begeistern. Vor Kurzem habe ich mich aber dann doch an die Lektüre getraut – und war mehr als positiv überrascht. Die Autorin hat einen sehr lebendigen Schreibstil und entfachte mit der Wahl des Schauorts auch eine ungewohnte Neugier für das sonst so fremde Tasmanien in mir. Sie baut gekonnt einen Spannungsbogen auf und brachte mich dazu, dass Buch kaum noch aus der Hand legen zu wollen. Durch wechselnde Erzählungen aus der Perspektive der verschiedenen Figuren konnte zu jeder Person eine mehr oder weniger tiefe Beziehung aufgebaut werden. Sadie empfand ich dabei (quasi als Hauptcharakter) oft als etwas anstrengend und war überrascht, als in einem Nebensatz erwähnt wurde, „für eine Frau über fünfzig“ sei sie noch sehr hübsch. Die Darstellung ihrer Person und unter anderem das kurze Anbandeln mit einigen männlichen Dorfbewohnern ließ sie mich eher auf eine Frau Mitte/Ende dreißig schätzen. Auch Birdie, die schon an die hundert Jahre alt sein musste, wirkte auf mich sehr rüstig und manchmal etwas zu agil für eine Frau diesen Alters. Besonders angetan hatte es mir allerdings Sadies Tante Thomasina. Trotz ihrer ziemlich schroffen und abweisenden Art gegenüber den neuen Bewohnern ihres Elternhauses war sie mir sympathisch. Als sie kurz vor Schluss doch noch an Sadies Ritual am Meer teilnimmt und scheinbar ganz sentimental ein paar Verse für ihre verstorbene Schwester liest, nur um danach zu sagen „Total rührselig und bescheuert, aber Marguerite hätte es gefallen“ [Zitat, Seite 328] konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen, war ich doch schon irritiert von diesem plötzlichen Sinneswandel. Einzig und allein das schnelle und sehr knappe Ende, in dem die Aufklärung des Mordes quasi nur in einem Nebensatz erwähnt wird, hat mir so gar nicht gefallen. Es wirkte, als wollte die Autorin nun endlich zum Ende kommen oder hätte die Lust an der Sache verloren. Im Großen und Ganzen kann ich das Buch nur weiterempfehlen und jedem, der es durch Zufall (oder nicht) irgendwo entdeckt, raten, sich auf keinen Fall von dem romantisch-altmodischen Cover abschrecken zu lassen. Dieses Buch bietet viel mehr, als es den Anschein hat.

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