Dornentöchter

von Josephine Pennicott 
3,7 Sterne bei118 Bewertungen
Dornentöchter
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Positiv (77):
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Netter, ruhig erzählter Familienroman mit einer Prise Mystery und Krimi - nicht mehr, aber auch nicht weniger

Kritisch (13):
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Mit zu vielen Nebensächlichkeiten überfrachtet

Alle 118 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Dornentöchter"

Ein verwunschenes Cottage. Eine schicksalhafte Begegnung. Ein langgehütetes Familiengeheimnis.

Als Sadie in das alte Cottage ihrer Familie in Tasmanien zieht, hofft sie auf einen Neubeginn. Doch das schöne Haus hat ein Geheimnis. Vor Jahrzehnten starb dort Sadies Großmutter auf mysteriöse Weise. Ist die Zeit reif, das Rätsel zu lösen? Über Generationen hinweg hat die Familie geschwiegen, nun will Sadie endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Sie dringt tief in die Vergangenheit ein und kommt dabei auch ihrem Traum von einem Leben voller Liebe und Vertrauen näher.

Drei Generationen, zwei Familien und ein ergreifendes Frauenschicksal – Josephine Pennicott bringt die ferne, fremde Welt Tasmaniens zum Leuchten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548285900
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:04.01.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.09.2012 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Gisevor 3 Monaten
    Auf der Suche nach dem Familiengeheimnis

    Sadie zieht mit ihrer Tochter in das Poet’s Cottage in Tasmanien. Doch das Geheimnis des Hauses scheint sie zu verfolgen: Vor Jahrzehnten starb ihre Großmutter dort auf mysteriöse Weise, der Täter wurde nie ermittelt. Sadie macht sich auf die Suche nach dem Leben ihrer Großmutter, der schönen Pearl. Wird sie dabei das Rätsel über Pearls Tod lösen können?


    Josephine Pennicotts Roman über das Leben dreier Generationen spielt in Tasmanien. Das wunderschön gestaltete Cover macht Lust auf das Buch und entführt den Leser in das Cottage und gleichzeitig in eine ganz andere Welt. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Der Plot ist getragen von dem Rätsel über den Mord, doch die gesamte Familie Tatlow steht im Mittelpunkt des Buches. Dabei wechselt die Perspektive zwischen zwei Erzählsträngen, in der Gegenwart und in Rückblenden ins Jahr 1936, während die Geschichte nach und nach aufgerollt wird. Sadie nimmt den Leser gefangen mit ihrer Suche nach dem Familiengeheimnis.

    Das Buch hat mich sehr beeindruckt und ich empfehle es gerne weiter.

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    KiraMinttus avatar
    KiraMinttuvor 2 Jahren
    Dornentöchter

    Sadie zieht mit ihrer 14jährigen Tochter Betty in das Poet's Cottage, das Haus, in dem ihre Großmutter, die Schriftstellerin Pearl Tatlow, gelebt hatte. Vor Jahrzehnten wurde Pearl im Keller des Hauses brutal ermordet, bis dahin war sie eine weitgehend unbeachtete Kinderbuchautorin gewesen. Mittlerweile ist das Interesse an Pearl Tatlow in der Öffentlichkeit erwacht, aber nicht nur deswegen plant Sadie, ein Buch über ihre Großmutter zu schreiben. Es fehlen ganz persönliche Komponenten, die die Familienchronik für Sadie nachvollziehbar machen würden: Warum hat ihre Mutter Marguerite sich über bestimmte Einzelheiten ihrer Kindheit stets in Schweigen gehüllt? Woher rührt der Hass von Thomasina, Marguerites Schwester, auf ihre Mutter? War Pearl wirklich geistesgestört und hat ihre Kinder vernachlässigt, wie nicht nur Thomasina behauptet? Und welche Rollen spielen Pearls frühere Freundinnen Birdie Pinkerton, verliebt in Pearls Ehemann, und Violet Bydrenbaugh, verliebt in Pearl selbst?

    Josephine Pennicott verwebt filigran und behutsam Handlungsfäden aus der Vergangenheit und der Gegenwart miteinander. Fragen werden beantwortet, während gleichzeitig neue, verwirrende Facetten auftauchen, und mir persönlich gelang es irgendwann nicht mehr, das Buch aus den Händen zu legen, bis ich die letzten Zeilen gelesen hatte. Wenn man Josephine Pennicott überhaupt etwas vorwerfen kann, dann lediglich die Tatsache, dass man über einige ihrer liebenswerten, verschrobenen, verdrehten oder verstörenden Figuren gerne mehr erfahren hätte. Mehr über Pearls Vergangenheit, mehr über Birdie und ihrem Verhältnis zu ihrer Mutter, mehr über Sadies Exmann Jack und dessen neuer Freundin Jackie. Die Charaktere bleiben in ihren Handlungen plausibel und stimmig, hier verderben keinerlei Brüche in deren Verhalten das Lesevergnügen. Den Vorwurf einiger Rezensenten, die Geschichte wirke aufgesetzt, unausgegoren oder sogar langweilig, kann ich nicht nachvollziehen. In seinen besten Momenten besitzt die Geschichte die schillernde Vielfalt und den Sog eines Werkes von Isabel Allende: Menschen, Geschichte, Raum und Zeit fließen ineinander, und es dürfte für jeden, der ein Faible für großartige und skurrile Familienepen hat, ein Genuss sein, diesen Roman zu lesen.
    Wunderbares Buch.

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 2 Jahren
    Dornentöchter

    Ein sehr mystisch angehauter Roman, indem sich Sadie auf den Weg macht die Rätsel ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln. Sie hat das Haus ihrer Großmutter Pearl geerbt und hier passieren unheimliche Dinge. Pearl ist damals ermordet worden, niemand weiß wer es war. Der Schluss läßt das sogar ziemlich offen. Man kann sich nur denken wer es war, gefiel mir leider nicht so.

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    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor 3 Jahren
    Das Geheimnis im Poet's Cottage

    Die kürzlich geschiedene Schriftstellerin Sadie zieht mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Betty in das kleine Städtchen Pencubitt in Tasmanien. Dort hat sie nach dem Tod ihrer Mutter ein Haus geerbt, das Poet's Cottage. Dort lebte schon ihre Großmutter Pearl Tatlow, eine bekannte Kinderbuchautorin. Sadie hofft vor Ort endlich ein Rätsel lösen zu können, denn Pearl wurde 1936 im Keller ihres Hauses brutal ermordet und bis heute ist der Täter unbekannt. Sadies Großtante Thomasina, Pearls ältere Tochter, hat damals etwas gesehen und nie darüber gesprochen. Heute lebt sie auf dem Grundstück von Poet's Cottage in einem kleinen Gartenhaus und ist überzeugt, dass der Geist ihrer Mutter in dem alten Haus umgeht. 

    Die alte Birdie Pinkerton übergibt Sadie das Manuskript eines Buches, das sie über die damalige Zeit und ihre Freundschaft zu Pearl geschrieben hatte. Wird sie dort die Wahrheit über ihre Großmutter erfahren?

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart wird von Sadie und ihrer Tochter Betty erzählt, ihrem Einzug in das neue Zuhause, das Zurechtfinden in der kleinen Gemeinschaft und die familiären Schwierigkeiten, die die Trennung von Sadie und ihrem Mann Jack mit sich brachten.
    In der Vergangenheit lernen wir in den Jahren 1935 und 1936 die junge Pearl Tatlow kennen. Ihr Mann brachte sie damals nach Tasmanien und sie hat sich nie in die Gemeinde eingefügt, galt immer als berüchtigt, exzentrisch, freizügig. Ihren Kindern war sie keine gute Mutter und ihrem Mann keine gute Ehefrau. Trotzdem tat sie mir leid, denn anscheinend litt sie an einer psychischen Störung, die aber damals nicht erkannt, geschweige denn behandelt wurde. Der Autorin gelingt es, das damalige Lebensgefühl in einem so kleinen Dorf glaubhaft rüber zu bringen. Jeder kannte jeden und niemand hat seine Haustür abgeschlossen. Das änderte sich erst nach dem Mord an Pearl.
    Mit dem über dem Städtchen thronenden Herrenhaus und den Gerüchten über Unglücksfälle und Selbstmorde sowohl dort als auch im Poet's Cottage, Geheimgängen und versteckten Höhlen sowie einem alten Friedhof direkt am Meer am Strand erhält die Geschichte außerdem einen Hauch von Mystik.
    Für mich ist "Dornentöchter" kein reiner Krimi, es ist viel mehr die Geschichte eines Hauses, das schon Jahrzehnte und Generationen von Menschen überlebt hat. Und immer da sein wird.

    "Das Poet's Cottage lag zwischen den Welten und Zeiten. Die Lebenden und die Toten teilten sich die selben Räume, doch keiner erkannte den anderen."

    Deswegen hätte meiner Meinung nach der Originaltitel "Poet's Cottage" viel besser gepasst, denn worauf sich hier die "Dornentöchter" beziehen, erschließt sich mir nicht wirklich. 

    Ich habe gelesen, dass viele vom Ende des Buches und der Auflösung enttäuscht sind. Aber warum muss es immer das klassische Ende eines Krimis sein? Mehr will ich jetzt nicht dazu schreiben, um nicht zu viel zu verraten.

    Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gut gefallen, auch wenn ich es jetzt nicht mit den Büchern dieser Art von Kate Morton oder Katherin Webb vergleichen würde. Aber ich habe mich gut unterhalten und ich denke, damit hat die Autorin das wichtigste Ziel erreicht. 

    Kommentare: 12
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    Schneeflocke2013s avatar
    Schneeflocke2013vor 3 Jahren
    interessant und ungewöhnlich

    Inhalt:
    Sadie und ihre Tochter Betty ziehen nach Pencubitt, einem Fischerdorf in Tasmanien. Ins Haus ihrer verstorbenen Mutter Margeruite. In dem kleinen Haus auf dem Grundstück lebt Thomasina, Sadies Tante, die sich weigert das Cottage zu betreten. Der Grund: ihre Mutter hat das Haus nie hergegeben und würde auch weiterhin dort ihr Unwesen treiben. Das Mutter-Tochter Gespann merkt sehr schnell das in dem Haus wirklich etwas nicht stimmt. Dazu kommt die Angst vor dem Teufel im Keller und der unerklärlichen Kälte die von dem Ort ausgeht wo Pearl 1936 getötet wurde…

    Meine Meinung:
    Ich muss zugeben, ich habe es mir mit dem Schreibstil etwas schwer getan. Wenn ich das Buch zur Seite legen musste und dann weiter lesen wollte brauchte ich immer einen Moment um wieder richtig rein zu kommen. Das bei dem was sich hinter dem ganzen versteckt wirklich schade ist.
    Sadie ist eine sehr besorgte und fürsorgliche, vielleicht auch etwas gluckenhafte Mutter. Sie macht sich große Sorgen um ihre Tochter was ein guter Charakterzug ist. Betty fühlt sich am Anfang nicht ganz so wohl in dem kleinen Dorf, doch das gibt sich nach einiger Zeit. Sie ist eine ruhige und trotzdem hitzige Persönlichkeit die sich gut mit ihrer Großtante Thomasina versteht. Was Sadie ein wenig Angst macht.
    Pearl tut mir zwar auf der einen Seite leid, doch trotzdem kann ich sie nicht leiden. Zum einen macht sie viel zu große Unterschiede zwischen ihren Töchtern und zum Anderen verletzt sie jeden in ihrer Umgebung. Egal ob Mann, Kinder, Freundin, Bekannte oder Fremde. Das ist einfach ein Charakterzug den ich nicht mag und darum hat sie sich bei mir die meiste Sympathie verspielt. Es gibt andere Methoden um damit umzugehen. Nicht jene die sie gewählt hat. Egal was in ihrer Vergangenheit passiert ist.
    Überhaupt fällt mir auf das in der Familie viel zu wenig geredet wird, weil jeder es dem anderen nicht noch schwerer machen will – nicht immer die richtige Entscheidung, sonst wären sie viel eher auf des Rätsels Lösung gekommen, was genau in dem Haus nicht stimmt. Doch auch das schiebe ich auf die heutige Gesellschaft, denn in den wenigsten Familien wird noch wirklich miteinander gesprochen.

    Das Buch ist in zwei verschiedenen Zeiten geschrieben. Zum einen haben wir da die Gegenwart in der die zwei Frauen in das Haus ziehen. Die Umgebung und Personen aus dem Ort kennen lernen.
    Und auf der anderen Seite ist da ‚Die Netzspinnerin‘ das Buch von Birdie. Ihre Sicht der Dinge aus der Zeit (1935 bis 36) als Matthew (Sadies Großvater) mit seiner Familie nach Pencubitt kommt um dort zu leben.
    Außer über Pearl erfahren wir viel über Birdie und die Zeit in der sie gelebt hat. Die Selbstverständlichkeit, dass jeder alles über einen weiß. Vertrauen untereinander und dann doch das Misstrauen wenn jemand von außerhalb einen Weg sucht als vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft angesehen zu werden. Nicht das Pearl das wirklich vor hat. Doch am Anfang kann man noch davon ausgehen.

    Jeder hat eine andere Meinung von der Ermordeten und Sadie weiß gar nicht wem sie glauben kann. Wem sie glauben soll. Das ganze Buch über ist eine recht angespannte, fast schon gruselige Stimmung zu spüren. Niemand will wirklich sagen was passiert ist. Viele haben einen Grund Pearl zu verabscheuen und darum ist es schwer sich auf einen Schuldigen festzusetzen. Auch als Leser.
    Gerade darum hat mich das Ende so überrascht, doch natürlich werde ich dazu nicht viel mehr schreiben. Wer wissen möchte was passiert ist sollte das Buch lesen.

    Mir gefallen die Hintergrundinformationen über das Land. Die Art der Menschen miteinander umzugehen. Natürlich ist es oft so, dass in kleinen Dörfern oder auch Stadtvierteln die Nachbarn viel über einen Wissen (oder zu wissen glauben) und tratschen. Das ist der Fehler der Menschen und auch in 1000 Jahren wird sich das wohl nicht geändert haben.
    Man merkt die Arbeit die hinter dem ganzen steckt. Bekommt das Resultat an einigen Stellen sehr zu spüren und fragt sich woher diese Detailliebe kommt. Zumindest im ersten Moment. Ich kann sie aber sehr gut nachvollziehen.

    Von der Spannung und dem Hintergrund hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Allerdings sind sehr viele unterschiedliche Handlungsstränge in ihm vereint und da fällt es manchmal einfach schwer den Faden nicht zu verlieren:
    Die Sache zwischen Sadie und ihrem Exmann Jack.
    Seine neue Freundin Jackie.
    Die Beziehung zu Thomasina, Birdie, Maria und Simon.
    Das Geheimnis der Ermordung.
    Die Geschichte des Cottage und des Blackfield House, in dem ebenfalls ein Geist sein Unwesen treiben soll.
    Wer ist die Person in dem dunklen Mantel?
    Warum haben beide Frauen das Gefühl in ihrer privaten Umgebung sind Dinge anders als davor?Spuckt es in dem Haus auch? Ist es Pearl die ihr Unwesen treibt?


    Ein kleines bisschen fand ich es tatsächlich schade, dass zu Sadie und jemand anders nicht mehr gekommen ist. Dieses Buch ist wirklich recht zurück haltend in Liebesdingen. Nicht das es mich stört. Bei dem was aber sonst alles auf dem Markt ist rechnet man geradezu damit, dass es in dem Buch nicht anders sein kann. In meinen Augen leider ein Tribut der Zeit in der wir leben, bzw. lesen.

    Das Ende war mir dann doch eine Spur zu… nichts sagend um es mal so auszudrücken, doch schlecht war er darum nicht. In meinem Kopf stehen noch Fragen die nicht beantwortet werden. Ein etwas anderer Schluss hätte das wohl abgerundet.


    Dieses Buch ist für jeden etwas der gerne Familiensaga liest, historische Hintergrundinformationen schätzt und parallel dazu noch einem Krimi folgen will. Ihn zu lesen nimmt einige Zeit in Anspruch doch das soll ein gutes Buch ja.

    In Folge des kurzen Endes, den Überraschungen und der Tatsache, das ein paar Fragen offen bleiben bekommt das Buch von mir knappe vier Sterne. Bei dem was während dem Buch alles passiert habe ich mir mehr erhofft.

    Trotzdem werde ich es noch mal lesen, sobald sich mein ungelesener Bücherstapel drastisch reduziert hat. Sicher fallen mir dann Dinge auf die ich jetzt beim ersten Mal nicht so richtig wahrgenommen habe.

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    AnjaIrisvor 3 Jahren
    Dornentöchter

    Eines der faszinierendsten Bücher, daß ich seit langem gelesen habe. Der Umschlag ist zauberhaft gestaltet, mit dem Blumen- und Pfauenmuster von Bettys Tapete. In der Mitte ist eine schön gestaltete Öffnung, als Rahmen für das Bild auf dem Buchdeckel: Sadie mit einem Koffer vor dem Cottage.

    Sadie hat viel durchgemacht.Ihre Mutter ist an Brustkrebs gestorben, und ihr Ehemann hat sie für eine jüngere Frau verlassen. Sie zieht mit ihrer Tochter Betty in das Poet's Cottage in Pencubitt, in Tasmanien. Das Cottage gehörte ihrer Mutter Marguerite, und deren Schwester Thomasina. Thomasina wohnt im Gartenhäuschen am anderen Ende des Grundstücks. Vor vielen Jahren ist im Keller des Cottages Sadies Großmutter Pearl grausam ermordet worden.
    Thomasina und Marguerite waren damals noch kleine Mädchen. Sadie beschließt ein Buch über Pearl und das Cottage zu schreiben. Sie will herausfinden, wer Pearl ermordet hat. Sie lernt Birdie Pinkerton kennen. Birdie war eine alte Freundin ihres Großvaters, Maxwell, und später auch von Pearl. 8 Jahre nach Pearls Tod wurden Birdie und Maxwell ein Paar. Birdie beantwortet ihre Fragen, und gibt ihr die erste unveröffentlichte Fassung ihres Buches über Pearl. Sadie freundet sich mit Maria und Gracie an, und auch Betty findet Freunde in der neuen Schule. Es wird abwechselnd von der Gegenwart, und von der Vergangenheit erzählt. Sadie findet Informationen in Birdies Manuskript, und in alten Zeitungen. Sie lernt Violet kennen, die auch mit ihrer Großmutter befreundet war. Seit einem feuer ist die einstige Schönheit entstellt und behindet. sie lebt mit ihren Schafen am Strand.Sie kennt den Geheimgang zum Haus, und hat den Mord an Pearl mit angesehen. Den Mörder kannte sie aber nicht. Durch die ganzen Informationen konnte Sadie nach vielen spannenden Verwirrungen herausfinden, wer ihre Großmutter umgebracht hat. Die Mörder sind allerdings kurz nach dem Mord bei einem Zugunglück ums Leben gekommen. Das Buch ist sehr gefühlvoll und spannend geschrieben. Es ist wirklich sehr empfehlenswert. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.

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    allemvor 3 Jahren
    Dornentöchter

    Buchumschlag und Bucheinband finde ich ausgesprochen gut gelungen und sehr ansprechend. Der Buchumschlag spricht einen aus der Masse der
    Bücher an und macht neugierig.
    Die Kurzbeschreibung des Inhalts auf der Rückseite interessierte mich sofort, weil ich Bücher liebe, die sich mit Rätseln beschäftigen und in denen die Handlung in verschiedenen Zeiten stattfindet (1935/1936 und der Gegenwart).
    Durch das ganze Buch zieht sich sowohl in den Kapiteln die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, als auch mit den Kapiteln der Gegenwart ein Faden, der den Handlungsverlauf wie eine Schnur nachvollziehbar macht.
    Das Buch befasst sich in der Gegenwart gleichzeitig mit mehreren Problemen unserer Zeit (Trennung von Ehepaaren und Eltern - Sadie und Jack - mit der Magersucht bei der Tochter Betty, Schuldgefühle der Mutter gegenüber der Tochter, wegen der Trennung von John und nicht bemerkten Warnsignalen bei der Tochter, als diese in die Magersucht driftet. Die Beziehung der Tochter Betty zur Mutter Sadie wird sehr gut dargestellt aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Mutter-Tochter-Beziehung.
    Die Kapitel die sich mit der Zeit 1935/1936 beschäfigen waren für mich beim Lesen zunächst nicht ganz so ansprechend. Vor allen Dingen die regelmäßige Erwähnung des "Tasmanischen Teufels" verwirrte mich zunächst, bis fast am Ende des Buches eine Erklärung geliefert wird. Das unterschiedliche Verhalten der Großmutter Pearl gegenüber ihren Töchtern Marguerite und Thomasina ist sehr präsent und es wäre schön gewesen, wenn darauf eingegangen worden wäre, warum Pearl die eine Tochter tolleriert und die andere Tochter mißhandelt. Es wäre auch schön gewesen, wenn irgend eine der beteiligten Personen die seelischen Störungen Thomasinas aufgrund Pearls Verhalten bemerkt hätte und Thomasina etwas Anteilnahme erhalten hätte.
    Zum Ende wird das Buch nochmal unglaublich spannend, man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Und zum Schluss gibt es Entwicklungen und Aspekte mit denen man nicht gerechnet hat.

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    gesilvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mit zu vielen Nebensächlichkeiten überfrachtet
    Was geschah mit Pearl?

    Nach dem Tod ihrer Mutter & der Tennung von ihrem Ehemann Jack siedelt Sadie mit ihrer Tochter in das alte Cottage der Familie nach Tasmanien über. Vor vielen Jahren starb Sadies Großmutter im Keller des Hauses einen gewaltsamen Tod und es scheint, als wandle ihr Geist noch immer in den Räumen, da ihr Tod ungesühnt blieb. Sadie beschliesst, nachzuforschen und den Mörder ihrer Großmutter zu finden.

    Wie schon in „Sturmtöchter“ erlebt der Leser die Geschichte der Familie in zwei Zeitebenen. Sadie hat das Cottage von ihrer Mutter Marguerite geerbt und siedelt mit ihrer Tochtet Betty in das alte Haus über. Doch nicht nur ihr Exmann Jack sieht diesen Umzug ungern, auch ihre Tante Tomasina ist seltsam abweisend, als Sadie in Tasmanien ankommt. Anders ist da Birdie, eine alte Freundin von Sadies Großmutter Pearl, die ihr das unredigierte Manuskript ihres Romans „Netzespinnerin“ überläßt. In diesen Roman eingetaucht, erlebt Sadie gemeinsam mit dem Leser die zweite Handlungsebene um das Jahr 1936 und wie zu dem Mord an Pearl kam.

    Keine der handelnden Personen war mir wirklich sympatisch. Am besten gefiel mir noch Sadies Tochter Betty, die mir oftmals erwachsener vorkam als ihre Eltern. Auch dadurch, dass man schon früh wusste, was mit Pearl geschehen würde, war die Handlung in der Vergangenheit nicht wirklich spannend sondern ziemlich langatmig und mit vielen Nebensächlichkeiten gespickt. Zumal ich nie genau wusste, ob das, was Birdie in ihrem Roman erzählt, nun der Wahrheit entsprach, oder ob sie sich die Geschehnisse passend zurechtgebogen hat.

    Allerdings passiert in der Gegenwart ebenfalls nicht viel und das Auftauchen von Jack und seiner neuen Frau Jackie(!), sowie das ungefragte Einquartieren in Sadies Cottage empfand ich eher als nervtötend und ziemlich dreist. Besonders, als Jackie mit dem „Clearing“ des Hauses beginnt. Das war mir dann doch zu viel des guten! Überhaupt hätte das ganze Gerede von und über Geister eher in einen Fantasyroman gepasst.

    Zum Ende des Romans hatte ich fast die Befürchtung, auch Sadie könnte nicht klären, was mit ihrer Großmutter geschehen ist. Doch dann kam die Lösung doch noch auf den letzten Seiten. Leider wirkte sie so, als hätte die Autorin vergessen, dass da noch eine Frage offen ist. Jedenfalls hätte es dafür keinen ganzen Roman bedurft!

    Schade, aber ich denke, nach diesem Buch werde ich keine weiteren Bücher dieser Autorin lesen.

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    EmilyEs avatar
    EmilyEvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Netter, ruhig erzählter Familienroman mit einer Prise Mystery und Krimi - nicht mehr, aber auch nicht weniger
    Netter, ruhig erzählter Familienroman

    Nach der Trennung von ihrem Mann Jack und dem Tod ihrer Mutter Marguerite zieht Sadie mir ihrer vierzehnjährigen Tochter Betty in den Heimatort ihrer Mutter: Pencubitt, Tasmanien. Sie beziehen Poet’s Cottage, das alte Haus von Marguerites Eltern Pearl und Maxwell, in dem Marguerite aufgewachsen ist. In einem kleinen Haus nebenan wohnt noch immer Thomasina, Marguerites ältere Schwester, zu der Sadie jedoch lange keinen Kontakt hatte. Sie will das Haus nicht mehr betreten, da es darin angeblich spukt. Pearl, eine Kinderbuchautorin wurde dort in den 30er Jahren grausam ermordet, der Mörder wurde nie gefunden. Sadie möchte nach alle dem persönlichen Pech ihre Wurzeln ergründen und plant ein Buch über ihre Großmutter. Behilflich könnte ihr dabei Birdie sein, eine alte Freundin von Pearl, die mit der „Netzespinnerin“ bereits ein Buch über Pearl geschrieben hat. Sie übergibt Sadie die Ur-Fassung des Manuskriptes, damit diese womöglich die Wahrheit über das Schicksal ihrer Großmutter herausfinden kann.
    Das Buch spielt nun abwechselnd in der Gegenwart, wo es Sadies und Bettys Leben in Pencubitt und ihre Recherchen in der eigenen Familiengeschichte schildert, sowie in der Vergangenheit, wo es Pearls Lebens aus Birdies Sicht in den Kapiteln der „Netzespinnerin“ beschreibt. Dabei zeigt sich ein Bild einer anscheinend psychisch kranken Frau, die es ihrer Umgebung sehr schwer gemacht hat sie zu mögen - selbst ihrem Mann und ihren Freunden. Insbesondere der Wechsel dieser zwei Erzählebenen hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Leben in dem kleinen, abgeschiedenen Dorf wird auf beiden Zeitebenen sehr anschaulich geschildert. Am Ende des Buches klärt sich der Tod von Pearl auf – und zwar auf recht überraschende Weise. Auch die mysteriösen, anscheinend übersinnlichen Begebenheiten in der Geschichte werden logisch aufgelöst. Ebenfalls ein Punkt, der mir am Buch sehr gut gefallen hat, da ich nicht wirklich ein Liebhaber von Geistergeschichten bin. Wie schon in anderen Rezensionen geschildert wird man leider mit den Personen schwer warm und richtig Spannung kommt erst im letzten Drittel des Buches auf. 

    Fazit
    Dornentöchter ist ein netter, ruhig erzählter Familienroman mit einer Prise Mystery und Krimi - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Vermutlich wird das Buch keinen allzu tiefen, dauerhaften Eindruck hinterlassen, aber trotzdem hat es mich eine Weile gut unterhalten und in den Bann der Netzespinnerin gezogen. Dafür gibt’s dann doch noch knappe 4 Sterne.

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    scarlett59s avatar
    scarlett59vor 4 Jahren
    Das Geheimnis aus der Vergangenheit

    Zum Inhalt:
    Sadie und ihre Tochter Betty ziehen nach einigen persönlichen Turbulenzen in das alte Familienanwesen „Poet’s Cottage“ nach Tasmanien und wollen dort einen Neuanfang machen. In dem Haus wurde vor Jahren Sadies Großmutter ermordet und dieses Verbrechen bestimmt die Geschichte.

    Meine Meinung:
    Es ist der Autorin gut gelungen, eine generationenübergreifende Familiengeschichte mit kriminalistischen Elementen zu verbinden.


    Der fiktive Ort Pencubitt wird sehr realistisch vor dem Auge des Lesers dargestellt und die einzelnen Charaktere werden detailreich und bildhaft beschrieben. Als spannungssteigerndes Element wird der Wechsel der Kapitel zwischen der Gegenwart und den Geschehnissen der Vergangenheit genutzt. Die hierdurch gelegten verschiedenen „Fährten“ lassen dem Leser Raum, um über Lösungsansätze zu spekulieren.


    Insgesamt eine Story, die mich gefesselt und überzeugt hat.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Hinter dem schönen Cover von "Dornentöchter" von der Autorin Josephine Pennicott verbirgt sich eine wundervolle Familiengeschichte. Diese lädt zum Versinken im Buch ein und lässt einen so richtig mitfiebern. Auch ein lang gehütetes Familiengeheimnis spielt im Buch eine Rolle, das wir gemeinsam mit euch in einer Leserunde lüften möchten.

    Mehr zum Inhalt:

    Als Sadie in das alte Cottage ihrer Familie in Tasmanien zieht, hofft sie auf einen Neubeginn. Doch das schöne Haus hat ein Geheimnis. Vor Jahrzehnten starb dort Sadies Großmutter auf mysteriöse Weise. Ist die Zeit reif, das Rätsel zu lösen? Über Generationen hinweg hat die Familie geschwiegen, nun will Sadie endlich die Wahrheit ans Licht bringen. Sie dringt tief in die Vergangenheit ein und kommt dabei auch ihrem Traum von einem Leben voller Liebe und Vertrauen näher.

    --> Leseprobe zum Buch

    Ihr habt jetzt die Möglichkeit Testleser für diesen Roman rund um ein verwunschenes Cottage zu werden. Dieses Buch bietet alles, was man sich von einem Wohlfühlroman wünscht: Spannung, eine schicksalhafte Begegnung, eine Familiengeschichte, die 3 Generationen umfasst und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz! Auf www.dornentoechter.de findet ihr noch mehr Infos zum Buch und eine Facebook-Applikation mit Gewinnspiel, eCards, Typ-Test sowie Lese- und Hörproben zum Bestseller.

    Bewerbung als Testleser:

    Zusammen mit dem List Verlag suchen wir 25 Testleser für "Dornentöchter" von Josephine Pennicott. Wenn ihr Lust auf das Buch habt und euch im Gewinnfall hier zeitnah in der Leserunde mit den anderen Lesern austauscht sowie abschließend eine Rezension schreibt, dann beantwortet einfach bis 23. September 2012 folgende Frage:

    Was erwartet ihr euch vom Buch und wieso möchtet ihr gern mitlesen? Was spricht euch bei diesem Roman spontan besonders an?

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    Letzter Beitrag von  Muslingvor 6 Jahren
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    Eine schicksalhafte Begegnung.
    Ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

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