Josephine Pennicott Sturmtöchter

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Inhaltsangabe zu „Sturmtöchter“ von Josephine Pennicott

Eine unheilvolle Lüge. Eine große Liebe. Ein ungeklärter Todesfall.

Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei.
Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät.

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  • Das Rätsel um einen Mord, ein lang gehütetes Familiengeheimnis, ein gruseliges Anwesen...

    Sturmtöchter

    MamaSandra

    29. May 2016 um 19:47

    Zum Inhalt: 1945: In Mt. Bellwood auf Currawong Manor lebt Rupert Partridge, ein australischer Künstler mit seiner Familie und seinen Modellen, den „Flowers“. Eines Tages ermordet er seine geliebte Tochter Shalimar auf grausame Weise, seine Frau Doris wirft sich im Schock in der derselben Nacht vor einen Zug und er wird als Strafe gehängt. Nun, ca. 50 Jahre später soll über jenen Künstler und sein Anwesen ein Buch geschrieben werden: „Flowers of the Ruins“. Dafür soll Nick Cash, ein bekannter Krimi-Autor (ehemaliges Band-Mitglied) , schreiben und helfen die Todesumstände von Shalimar aufzuklären. Und Elizabeth, Enkelin des berüchtigten Malers, die Fotografien beisteuern. Für die Recherche steht ihnen Ginger zur Verfügung. Ginger Lawson, ehemaliges und letztes „brauchbares“ Flower-Girl, erzählt ihre Geschichte zu den Vorkommnissen von damals. Kitty, die Flower mit den blonden langen Locken, der Engel unter ihnen, ist kürzlich gestorben. Sie war zuletzt ziemlich einsam und lebte heruntergekommen. Auf ihrer Beerdigung kommen alle Beteiligten erst einmal zusammen. Wanda, die dunkelhaarige italienisch anheimelnde Schönheit unter den Blumen lebt mit Demenz im Altersheim. Nur Ginger, der Rotschopf unter ihnen, kann noch erzählen was damals wirklich passiert ist. Denn niemand kann sich wirklich erklären, warum Rupert seine geliebte 7-jährige Tochter hätte umbringen sollen.  Ginger war die eher unattraktivste unter den Mädchen. Damals waren alle 3 zwischen 16-18 Jahre jung und entsprechend unerfahren. Berühmt geworden sind sie als Aktmodelle von Rupert. Noch dazu kommt Holly, aktuelle Besitzerin von Currawong Manor, der viel daran liegt, das alte Anwesen und das Erbe von Rupert Partridge nochmals ordentlich durch die Presse zu schieben. Ob nun aus Kunstinteresse oder wegen des Geldes wegen, kann man auch zum Schluss schwer einschätzen.    Das Anwesen selbst war schon immer etwas unheimlich. Zudem verhießen viele Currawong-Krähen entweder Geburt oder Tod. Zuerst kam Ruperts Bruder Christopher im 2. Weltkrieg ums Leben. Er war der Lieblingssohn der Familie. Reg Partridge, der Vater, stürzte sich entweder einen Felsen hinab oder floh heimlich nach Sydney. Die Mutter der beiden Jungs starb kurz darauf an gebrochenem Herzen. Rupert lebte fortan mit Doris, seiner schönen Frau und der gemeinsamen Tochter Shalimar auf dem Anwesen mit den umliegenden Wäldern, den Owlbone Woods.   In den Wäldern lebte Mrs. Sharp, die unheimliche Puppenmacherin und ihre Tochter Dolly. Später zogen auch die 3 Flowers in das Anwesen ein. Zudem gab es noch den Gärtner Dennis. Im Jahre 2000 ist dessen Sohn James Frost der Gärtner. Dolly wohnt noch immer im Wald, ihre Mutter ist inzwischen verstorben. Die 2. Tochter von Rupert und Doris, Lois, will mit der ganzen Familiengeschichte nichts zu tun haben. Zu tief sitzen die traumatischen Jahre in Pflegefamilien. Sie ist entsetzt als sich ihre Tochter entschließt eine Weile auf Currawong Manor zu wohnen, um ihren Beitrag zu dem Buch zu leisten. Das Verhältnis von Mutter und Tochter ist wenig herzlich. Elizabeth ist Single und leidet darunter noch keine Familie gegründet zu haben. Beruflich ist sie eigentlich recht erfolgreich. Allerdings sind ihre Arbeiten etwas umstritten. Sie fotografiert Tote, kleine Kinder und hat auch sonst einen etwas ungewöhnlichen Stil. Ihre schönsten Arbeiten macht sie mit Linda, einer alten Kamera mit der schon ihr Großvater Rupert Partridge fotografierte.   Zum Schreibstil: Der Leser wird auf 2 Zeitebenen über die Geschehnisse informiert. Man recherchiert gemeinsam mit Elizabeth und Nick für das Buch. Hierfür erzählt Ginger Lawson persönlich oder über ein Diktiergerät von damals. Sie beginnt an dem Tag, an dem Sie Rupert Partridge kennen lernte und berichtet von ihrem Leben auf Currawong Manor bis zum Tag von Shalimars Tod. Die Aufnahmen und ihre Geschichten werden geschickt in die aktuelle Zeit – dem Jahr 2000 – eingewoben. Die Berichte sind in einer anderen Schriftart (habe die Kindle-Version gelesen), die Jahre und Orte stehen jeweils am Kapitelbeginn. Jedes Kapitel hat eine Überschrift mit kurzen Schlagworten, die das Kapitel kurz und knapp beschreiben. Die Sätze sind nicht kompliziert, daher gut zu lesen. Man kommt auch chronologisch bzw. zeitlich nicht durcheinander, die Struktur ist gut. Die Spannung wird sehr gut gehalten, da man gedanklich öfters auf falsche Wege gerät und selbst wohl kaum auf das Geheimnis um Shalimars Tod gekommen wäre. Obwohl ich mir eine bessere Aufklärung gewünscht hätte. Kam dann doch etwas überraschend...   Meine Einschätzung: Ich bin ein riesen Fan von Kate Morton und liebe ihre spannenden Geschichten um längst vergangene Schicksale und Geheimnisse und diesen Schreibstil. Josephine Pennicott darf sich meines Erachtens nach gut mit ihr vergleichen lassen. Sie ist vielleicht nicht ganz so gut, aber kommt nah dran. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich konnte es an manchen Abenden gar nicht weglegen. Auch wenn die Müdigkeit stärker wurde, ich wollte die nächste Stufe zur Rätsels Lösung erklimmen. Die Entwicklung der Charaktere fand ich gut. Die eingeflochtene Lebensgeschichte von Dolly, der Tochter der Puppenmacherin, hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum sie allein in den Owlbone Woods lebt, was die Verbindung zu Rupert Partridge ist, was es mit diesen gruseligen Puppen auf sich hat. Man bekommt auf alles eine Antwort… Einzig Ginger blieb mir bis zum Schluss unsympathisch und kam mir etwas unrealistisch vor. Sie war ein wenig weltfremd für mich. So schrill und kunterbunt, als wenn sie einfach mega Angst vor dem Alter hat. Das kann man ja nachvollziehen, aber bei ihrem Charakter war es mir einfach viel zu viel und zu übertrieben dargestellt. Ich fand die Vorstellung einer 73-jährigen auf dem Playboy-Cover merkwürdig – egal wie gut sich die Dame gehalten hat. Die Erzählungen von Ginger sind oftmals sehr abgeschweift, verloren aber ihren Faden nicht. Somit konnte ich dennoch folgen und man wusste ja, dass zur Lösung des Dramas eben mehr drum herum gehörte, was man als Außenstehenden erfahren muss, auch wenn es nicht unmittelbar mit dem Ziel zu tun hat. Einen Minuspunkt (inkl. der unwirklichen Ginger) gibt es dafür, dass ich trotz aller Struktur am Ende hin etwas durcheinander kam. Im Grunde genommen war das Geheimnis um Shalimars Tod geklärt. Es geht vielmehr um die Verbindung von Ginger und Elizabeth, um Gingers Rolle im Ganzen an sich. Ginger hat oftmals gelogen während ihrer Erzählungen und auch die Richtigstellung dieser Lügen war nicht immer ehrlich, sondern nochmals geflunkert. Am Schluss wusste ich bei dem einen oder anderen Lebensabschnitt nicht mehr so recht, wie es nun tatsächlich war. Und die Thematik mit den Fotos von Kindern, sowohl bei Rupert als auch bei Elizabeth, kann ich einfach nicht so künstlerisch betrachten. Frauen von unter 18 Jahren, wie die Flower Girls, damals nackt zu malen war sicher mehr als grenzwertig. Für die Damen sowieso rufschädigend. Dass die Eltern von Kitty das guthießen, kann ich kaum nachvollziehen. Auch wenn man künstlerisch tätig ist. Was Elizabeth angeht, so sind ihre Arbeiten wahrscheinlich so grenzwertig im 20. Jahrhundert, dass sie gerade noch legal sind. Die offene Frage zu den Fotos, welche zum Schluss hin entdeckt werden, würde sich mir gar nicht stellen. Wer es gelesen hat, wird dann wissen was ich meine. Schon allein der Gedanke daran etwas künstlerisch Positives zu sehen, erscheint mir nicht legal… Die Verarbeitung dieser heiklen Thematik in diesem Buch hat mir gar nicht gefallen.   Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber sehr gut gefallen. Wer gern spannende Stories mit Zeitsprüngen liest und alte Familiengeheimnisse aufklären möchte, der ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Absolute Kaufempfehlung!

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  • Ein ungeklärter Todesfall und ein lange gehütetes Geheimnis

    Sturmtöchter

    Tammy1982

    14. September 2015 um 20:14

    Der Maler Rupert Partridge führt in den 40er Jahren in einem abgelegenen Herrenhaus in Australien einen suspekten Haushalt. Zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern wohnen noch seine drei Musen mit im Haus, die für seine diversen künstlerischen Arbeiten zur Verfügung stehen. Als seine älteste Tochter tod in den Wäldern aufgefunden wird, wird er für den Mord an ihr schuldig gesprochen und als Mörder gehängt. Im Jahre 2000 reist Elisabeth, die Enkelin von Rupert Partridge, zu dem Herrenhaus, um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen und die Hintergründe zu ihrer Familiengeschichte zu erfahren. Als einzige der drei Musen ist Ginger noch vor Ort, aber diese scheint einige ihrer Geheimnisse nicht lüften zu wollen. Ich habe eine Schwäche für Bücher, deren Handlungen auf verschiedenen Zeitebenen stattfinden und dieses Buch konnte meine Schwäche wieder voll und ganz befriedigen. Zum einen konnte ich als Leser Elisabeth in der heutigen Zeit über die Schulter gucken und gleichzeitig an Ginger's Lebensgeschichte teilhaben. Dabei macht Ginger es richtig spannend und löst sehr langsam einen Knoten der Verwirrung nach dem anderen, bis es am Ende doch zu einem ziemlichen Knall kommt. Mit den handelnden Personen wurde ich aber irgendwie bis auf Ginger nicht wirklich warm und zum Teil konnte ich gerade Elisabeth's Stimmungsschwankungen und Meinungsänderungen nicht wirklich nachvollziehen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass entweder in dem Buch ein Teil gekürzt wurde, der zum Verständnis beigetragen hätte oder die Figur der Elisabeth einfach so verwirrend angelegt wurde. Die Erzählungen von Ginger hingegen waren immer geradlinig und gerade ihre Handlungen für mich jederzeit gut nachvollziehbar. Spannend fand ich die Erklärungen zu den Bildern, die Rupert gemalt hat, die Details zu den Modellsitzungen und wie das Leben als Muse so war. Die Auflösung am Ende war einerseits sehr überraschend, andererseits fand ich die Hintergründe zu dem Tod des kleinen Mädchens dann doch etwas seltsam. Irgendwie hätte ich mir eine andere Erklärung gewünscht und tue mich immer noch schwer mit dieser Auflösung. Alles in allem ein schönes Buch, dass zum Teil aber verwirrend in seinem Erzählstil ist und dessen Auflösung am Ende mich nicht komplett überzeugen konnte.

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  • Familiensaga mit Mord, Liebe und Geheimnissen

    Sturmtöchter

    Lese-Bienchen

    25. August 2015 um 20:57

    Eine umwerfende Familiensage, die sich super liest und einem sehr ans Herz geht. Die Autorin hat es geschafft, viele Dinge mit in ihr Buch zu nehmen, verschiedene rührende Liebesgeschichten – die aber nicht in geringster Weise kitschig sind , einen Mord, und viele Familiäre Verwicklungen. Dies ist optimal aufeinander abgestimmt, mit Erzählungen aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Mit Lüge und Wahrheit. Es fällt schwer das Buch einfach zur Seite zu legen. Auch der sehr flüssige Schreibstils, lässt einen das Buch in einem Zug durchlesen. Das einzig wirklich negative an diesem Buch, dass ich zeitweise mit dem Alter der Personen nicht so wirklich zu Recht gekommen bin. Aber dies soll diesem Buch nichts Negatives anhaben. Es wird die Familiengeschichte von Elisabeth beschrieben, dessen Großvater seine Tochter umgebracht hat und daher hingerichtet wurde. Rupert war ein großer Künstler zu seiner Zeit, jedoch mit eher unorthodoxen Vorstellungen an Kunst, zur damaligen Zeit. Er malte liebend gerne Frauenakte. Für diese Frauenakte hat er sich drei Blumen „Flowers“ gesucht. Nach dem Tod des Künstlers hat sich das Leben der Flowers verschiedentlich geändert aber dies ist nicht Inhalt des Buches, sondern hauptsächlich wird die Geschichte von Ginger-Flower und ihren Erlebnissen auf dem Anwesen des Künstlers Rupert beschrieben. Das Anwesen, dass von den anderen Bewohnern nur „die Ruine“ genannt wird und jetzt durch neue Besitzer zu neuen Glanz hervorgehoben werden soll. Ruperts Enkelin Elisabeth hat sein künstlerisches Geschick geerbt und soll helfen die Wahrheit über sein Leben und alles was damit zusammenhängt rauszufinden. Es gibt für Elisabeth vieles zu entdecken, in der Zeit wo sie auf Curranwong Marrow wohnt, auch gibt es ihrem Leben einen völlig neuen Sinn. Die Saga ist logisch aufgebaut und wirklich jedes kleine Detail klärt sich im Laufe des Buches bzw. am Ende. Es bleiben keine Fragen für den Leser offen und man kann glücklich mit dem Buch abschließen vielleicht sogar ein bisschen traurig sein. Die Autorin hat es wirklich geschafft, jegliche Stimmungen einzufangen und an den Leser weiterzugeben. Jedoch ist mir der Titel noch etwas unklar. Man kann vieles reininterpretieren was aber erst am Schluss des Buches schlüssig wird. Also hieran nicht abschrecken lassen oder falsche Schlüsse ziehen. Das Leben des Künstlers, seiner Frau, seiner überaus hübschen Tochter und der Flowers wird hinreißend spannend beschrieben. Ich kann jedem nur viel Spaß mit dem Buch wünschen.

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  • Familiensaga mit Mord, Liebe und Geheimnissen

    Sturmtöchter

    Lese-Bienchen

    25. August 2015 um 20:57

    Eine umwerfende Familiensage, die sich super liest und einem sehr ans Herz geht. Die Autorin hat es geschafft, viele Dinge mit in ihr Buch zu nehmen, verschiedene rührende Liebesgeschichten – die aber nicht in geringster Weise kitschig sind , einen Mord, und viele Familiäre Verwicklungen. Dies ist optimal aufeinander abgestimmt, mit Erzählungen aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Mit Lüge und Wahrheit. Es fällt schwer das Buch einfach zur Seite zu legen. Auch der sehr flüssige Schreibstils, lässt einen das Buch in einem Zug durchlesen. Das einzig wirklich negative an diesem Buch, dass ich zeitweise mit dem Alter der Personen nicht so wirklich zu Recht gekommen bin. Aber dies soll diesem Buch nichts Negatives anhaben. Es wird die Familiengeschichte von Elisabeth beschrieben, dessen Großvater seine Tochter umgebracht hat und daher hingerichtet wurde. Rupert war ein großer Künstler zu seiner Zeit, jedoch mit eher unorthodoxen Vorstellungen an Kunst, zur damaligen Zeit. Er malte liebend gerne Frauenakte. Für diese Frauenakte hat er sich drei Blumen „Flowers“ gesucht. Nach dem Tod des Künstlers hat sich das Leben der Flowers verschiedentlich geändert aber dies ist nicht Inhalt des Buches, sondern hauptsächlich wird die Geschichte von Ginger-Flower und ihren Erlebnissen auf dem Anwesen des Künstlers Rupert beschrieben. Das Anwesen, dass von den anderen Bewohnern nur „die Ruine“ genannt wird und jetzt durch neue Besitzer zu neuen Glanz hervorgehoben werden soll. Ruperts Enkelin Elisabeth hat sein künstlerisches Geschick geerbt und soll helfen die Wahrheit über sein Leben und alles was damit zusammenhängt rauszufinden. Es gibt für Elisabeth vieles zu entdecken, in der Zeit wo sie auf Curranwong Marrow wohnt, auch gibt es ihrem Leben einen völlig neuen Sinn. Die Saga ist logisch aufgebaut und wirklich jedes kleine Detail klärt sich im Laufe des Buches bzw. am Ende. Es bleiben keine Fragen für den Leser offen und man kann glücklich mit dem Buch abschließen vielleicht sogar ein bisschen traurig sein. Die Autorin hat es wirklich geschafft, jegliche Stimmungen einzufangen und an den Leser weiterzugeben. Jedoch ist mir der Titel noch etwas unklar. Man kann vieles reininterpretieren was aber erst am Schluss des Buches schlüssig wird. Also hieran nicht abschrecken lassen oder falsche Schlüsse ziehen. Das Leben des Künstlers, seiner Frau, seiner überaus hübschen Tochter und der Flowers wird hinreißend spannend beschrieben. Ich kann jedem nur viel Spaß mit dem Buch wünschen.

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  • Der Maler und seine Musen

    Sturmtöchter

    gesil

    02. May 2015 um 07:57

    Die Fotografin Elisabeth bekommt die einmalige Chance, an einem Bildband über die „Flowers of the Ruins“, jenen drei Damen, die für Elisabeth Großvater Modell gestanden haben, mitzuarbeiten und so mehr über ihre eigene Familiengeschichte zu erfahren: Hat der Künstler Rupert Partridge seine eigene Tochter getötet, woraufhin die Mutter verrückt vor Trauer vor ein Auto lief? Auf Currawong Manor trifft Elisabeth auf Ginger, einst eine der „Flowers“ und die Geliebte des Großvaters. Doch Ginger ist seltsam abweisend, obwohl sie mehr über die damaligen Geschehnisse auf Currawong Manor zu wissen scheint. Elisabeth ahnt nicht, dass Ginger Geheimnisse hat, die ihr eigenes Leben in Frage stellen wird. Josefine Pennicott erzählt die Geschichte der „Sturmtöchter“ in zwei Zeitebenen: Zum einen befinden wir uns mit Elisabeth, Ginger und Nick im heute während der Arbeiten zum Bildband über die „Flowers of the ruins“ und wir erleben u. a. Die aufkommende Liebe zwischen Nick und Elisabeth mit. Elisabeth hat von ihrer Mutter Lois nie wirkliche Mutterliebe erfahren und so ist sie sehr erpicht darauf zu erfahren, was damals mit ihrer Tante Shalimar und infolgedessen mit ihrem Großvater geschah. Zum anderen erleben wir die Zeit um 1945 mit, als der Künstler Rupert Partridge und seine Ehefrau Doris mehrere junge Mädchen auf Currawong Manor beherbergten. Mädchen, die dem Maler als Aktmodelle dienten und als „Blumen“ auf seinen Gemälden verewigt wurden. Diese unterschiedlichen Zeiten beschreibt J. Pennicott sehr ausführlich und manchmal etwas langatmig, zumindest was die Zeit von Rupert und den Blumen betrifft, denn der Leser weiss bereits ziemlich zu Anfang, wie die Geschichte – und Rupert – enden. Überraschenderes wird im „heute“ offenbart, doch mit dieser Offenbarung endet das Buch nicht wie gewöhnlich, sondern der Leser kann miterleben, wie die unterschiedlichen Protagonisten in der Folgezeit mit diesen Neuigkeiten zu leben lernen. Interessant ist das allemal, doch macht die Autorin dabei einige Zeitsprünge, die mich hier und da den Faden verlieren ließen. Trotzdem ein Buch, das ich gern gelesen habe und mich nicht davon abhält, weiteres aus der Feder der Autorin lesen zu wollen.

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  • Sturmtöchter

    Sturmtöchter

    Kleine8310

    08. April 2015 um 20:17

    "Sturmtöchter" ist ein Roman der Autorin Josephine Pennicott. Die Protagonsitin Elizabeth Partridge, eine bekannte Fotografin erhält das Angebot, an einem Buch über die Aktmodelle des berühmten Malers Rupert Partridge mitzuwirken. Hocherfreut nimmt sie das Angebot an, denn Rupert ist ihr Großvater und sie möchte mehr über ein tragisches Familiengeheimnis, dass sogar ihre Familie beschattet, herausfinden. Rupert lebte mit seiner Familie und seinen drei "Flowers" zusammen und soll den Mord an seiner über alles geliebten Tochter Shalimar gestanden haben und wurde dafür zum Tod der Erhängen verurteilt.  In der Geschichte herrscht eine düstere und mystische Stimmung,  die ich sehr ansprechend fand und ich fand, dass es super zum Inhalt passte. Ich fand das Buch melancholisch, spannend, berührend und ich hatte das ein oder andere mal Gänsehaut. Es war mein erstes Buch von Josephine Pennicott und es hat mich definitiv erreicht. Ich kann es weiterempfehlen und möchte unbedingt auch noch ihr erstes Buch "Dornentöchter" lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da sie sehr bildhaft und detailliert schreibt und einen in die Szenerie mitnimmt.  "Sturmtöchter" ist ein spannender Roman mit vielschichtigen Charakteren und einer interessanten Handlung, die viel Lesefreude beschert!

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  • Sturmtöchter - Josephine Pennicott

    Sturmtöchter

    Wildpony

    14. July 2014 um 09:54

    Sturmtöchter - Josephine Pennicott Kurzbeschreibung Amazon: Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät. Mein Leseeindruck: Atmophärisch und spannend! Da ich geheimnivolle Familiengeschichten sehr mag war dieses Buch auch wieder ein tolles Leseerlebnis für mich! In einem schönen Schreibstil schildert die Autorin diese Geschichte, die mich voll in den Bann ziehen konnte. Die Protagonisten passen sehr gut in die Story und ich habe Elizabeth sehr schnell in mein Leser-Herz geschlossen. Eine atmophärische Spannung zieht sich bis zum Ende des Buches und ich fand es genauso super schön wie das Vorgängerbuch der Autorin: Dornentöchter. Auch wenn ich nicht ganz so glücklich über das Ende bin muß ich doch sagen, das mir das Buch viele schöne Lesestunden beschert hat und ich sehr froh bin, das ich es lesen durfte. Schade finde ich allerdings, das der List-Verlag dieses Buch leider nur als Broschur herausgebracht hat. Es wäre schöner gewesen es ebenfalls als Hardcover zu dem Vorgängerband von Frau Pennicott ins Regal stellen zu können. Fazit: Absolut lesenswert und sehr schön! Ich schwanke ein bißchen zwischen 4 und 5 Sternen - entscheide mich dann aber doch für 5 Sterne!

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  • hab was besseres erwartet

    Sturmtöchter

    MusicWorld

    13. July 2014 um 14:04

    Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät. Meinung Ich habe Elizabeth liebgewonnen. Ich konnte mich in sie hinein versetzen und sie nachvollziehen. Ich hätte auch nach der Wahrheit gesucht. Sie hätte mich geprägt und nicht mehr losgelassen, bis ich sie gefunden habe. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit habe ich Elizabeth begleitet. Ich fand es sehr schön. Ab und zu finde ich ein paar Szenen zu kitschig. Ich lese gerne romantische Bücher, aber hier war es in dem Maße zu viel und übertrieben. Einige Handlungen konnte ich auch vorhersehen, was dann nicht mehr so spannend war zu lesen. Die Wende fehlte schon. Etwas langatmig ist es zwischendurch gewesen. Aber das Buch konnte mich unterhalten. Langeweile hatte ich fast nicht immer. Ich konnte schnell und flüssig lesen. Ich bin nicht gestolpert. Der Schreibstil ist sehr locker und angenehm zu lesen. Auch die Wortwahl hat mir gut gefallen. Der Blickwinkelwecksel ist interessant und so habe ich die Story von zwei verschiedenen Perspektiven kennen gelernt. Fazit Ein schönes Buch, das etwas kitschig wirkt, aber gut unterhaltet.

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  • Diese Geschichte wird dein Leben verändern!

    Sturmtöchter

    Lulina

    08. May 2014 um 21:03

    Australien 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Patridge als eines von drei Aktmodellen zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus wird sie zu einer großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder und Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Australien 2000: Ruperts Enkelin Elizabeth will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, verändert sich schlagartig ihr ganzes Leben…   Die Geschichte beginnt im Jahr 2000 mit der Beerdigung Kittys, eines der drei Aktmodelle, und wird dann auf dem Anwesen weitergeführt. Die Autorin baut sie jedoch langsam auf, sodass man sich gut in die Figuren und die Zeit hineinversetzen kann. Durch den flüssigen und beschreibenden Schreibstil wird einem während dem Lesen nicht langweilig. Doch dazu tragen auch die immer wechselnden Zeiten bei: Mal spielt die Geschichte im Jahr 2000, dann wieder im Jahr 1945, wenn Ginger aus der Vergangenheit erzählt. So erfährt der Leser Stück für Stück die Wahrheit, wird jedoch mit jedem Mal aufs Neue mit den Wendungen der Geschichte überrascht. Die Spannung bleibt somit erhalten; ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gefallen haben mir aber die Charaktere der Ginger und Dolly. Erstere scheint zuerst sehr oberflächlich und eingebildet; im Laufe des Buches aber kommt ihr weicher, verletzlicher Kern zum Vorschein und das anfängliche Verurteilen ihrer Handlungen macht Verständnis Platz. Letztere  wird immer als verrückte, ältere Frau dargestellt, was aber angesichts ihrer schwierigen Kindheit kein Wunder ist, sodass man auch sie ins Herz schließt. Am Ende erkennt man dann die Bedeutung der beiden für die Gesamthandlung. Die Autorin hat jeden ihrer Figuren einen tiefgründigen Charakter und ihre eigene Geschichte, durch die sie geprägt wurde, gegeben.   Insgesamt betrachtet ist dies ein wirklich gelungenes Buch, das durch die facettenreichen Charaktere, die spannende Handlung und natürlich durch den angenehmen Schreibstil der Autorin zu einem tollen Leseerlebnis wird. Ich würde die Geschichte allen weiterempfehlen, die eine Mischung aus Mystik, Krimi und Realität lieben.

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  • Kitschig und vorhersehbar

    Sturmtöchter

    selda

    Elizabeth, erfolgreiche wenn auch umstrittene Fotografin befindet sich in einer Lebenskrise, da kommt das Angebot, an einem Buchprojekt über ihren Großvater mitzuarbeiten, gerade recht.  Sie reist zu dem sagenumwobenen, eindrucksvollen Anwesen Currawong Manor in die Blue Mountains. Ihr Großvater, ein Künstler, lebte vor vielen Jahren dort zusammen mit seiner Familie und drei Aktmodellen. Die wildesten Geschichten über ihn und seine Entourage kursierten im Ort. Bis eines Tages ein schreckliches Unglück allem ein Ende bereitete. Elizabeth macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.  Der Roman begann recht vielversprechend. Die bunte, bildreiche Sprache, die Namen der Figuren und Orte - alles deutete auf einen saftigen Schmöker hin. Leider entfaltete sich die Geschichte mit ungeahnter Flachheit. Das was ich als vorhersehbaren Verlauf erahnte, mit dem ein oder anderen Twist, trat nicht ein- also der Twist, es gab ihn schlichtweg nicht- die Geschichte verlief einfach nur eindimensional langweilig.  Ich mochte die düsteren Elemente des Romans sehr- die dunklen Geheimnisse des Waldes waren spannend, die Autorin hätte viel mehr daraus machen können.  Allerdings fand ich es wirklich schade, dass die Geschichte derartig kitschig und klischeebeladen endete. Es wäre besser gewesen, vor dem Ende des Buches aufzuhören zu lesen und die losen Enden der eigenen Phantasie zu überlassen. Fazit: Das Buch ist okay, wenn man sich sehr langweilt und nichts Besseres zum Lesen zur Hand hat, ich würde es allerdings niemandem empfehlen. Deshalb dafür nur zweieinhalb Sterne.

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    • 2
  • Sturmtöchter

    Sturmtöchter

    Maerchenfee

    02. April 2014 um 14:19

    Inhalt: Elizabeth Partridge, eine bekannte Fotografin erhält das Angebot, an einem Buch über die Aktmodelle des berühmten Malers Rupert Partridge mitzuwirken. Hocherfreut nimmt sie das Angebot an, denn Rupert ist ihr Großvater und sie möchte mehr über das tragische Familiengeheimnis, dass sogar ihre Familie beschattet, herausfinden. Meine Meinung: Ich liebe Familiengeheimnisse, daher war dieses Buch eine Pflichtlektüre für mich. Ich wurde auch nicht enttäuscht, die Geschichte und der Schreibstil haben mich von Anfang an begeistert. Rupert lebte mit seiner Familie und seinen drei "Blumen" zusammen und soll den Mord an seiner über alles geliebten Tochter Shalimar gestanden haben und wurde dafür zum Tod der Erhängen verurteilt. Ich fand die Charaktere wunderbar, vor allem Ginger, die Elizabeth gegenüber erst ziemlich zurückhaltend war, dann aber doch aus sich herausgeht. Die Autorin beschreibt sehr ahnschaulich die Landschaft und das Anwesen, sodaß der Leser das Gefühl hat, selber dort zu wohnen. Auch die düstere und mystische Stimmung, die teilweise herrschte, fand ich sehr ansprechend. Ich fand das Buch melancholisch, spannend, berührend und ich hatte das ein oder andere mal Gänsehaut. Das war mein erstes Buch von Josephine Pennicott, ich kann es absolut  weiterempfehlen und möchte unbedingt auch noch ihr erstes Buch "Dornentöchter" lesen.

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  • Ein atemberaubender Ausflug in die Vergangenheit

    Sturmtöchter

    zauberblume

    01. April 2014 um 15:54

    Josephine Pennicott entführt uns in "Sturmtöchter" nach Down Under. Das Familiengeheimnis um den Maler Rupert Partridge entführt uns ins Jahr 1945. Hier dreht sich alles um eine unheilvolle Lüge, eine große Liebe und einen ungeklärten Todesfall. Im Jahr 2000 bewirbt sich Elizabeth Thorrington als Fotografin für das Buchprojekt "Flowers of the Ruins: Die Aktmodelle von Currawong Manor". Elizabeth hat auch persönlich Gründe, denn das Buch,das entstehen soll, handelt von ihrem Großvater dem Maler Rupert Patridge und seinen drei Blumen. Als Elizabeth, die eine bekannte Fotografin ist, den Job erhält, reist sie nach Mount Bellwoodt in den malerischen Blue Montains zum alten Herrenhaus ihrer Großvaters. Sie will endlich das Rätsel um Rupert Patridge lösen. Der Künstler wurde 1945 für den Mord an seiner Tochter Shalimar hingerichtet. Doch Elizabeth glaubt nicht an seine Schuld und will endlich zur Klärung des Falls beitragen. Doch wer ist wirklich schuld am Tod des Mädchens. War es vielleicht Ginger, einer seiner Musen oder die seltsame Frau, die in einer Hütte am Rand des herrschaftlichen Anwesens mir ihren Puppen wohnt? Die einzige, die Elizabeth weiterhelfen kann, ist Ginger. Doch diese weicht Fraen zur Familiengeschichte aus. Elizabeth bemüht sich Gingers Vertrauen zu gewinnen und plötzlich erfährt sie einiges, das ihr Leben verändert. Das Buch hat mich gefesselt, ich bin regelrecht begeistert von Schreibstil der Autorin. Sie hat die Protagonisten für mich lebendig werden lassen. Ich hörte das Lachen von Shalimar, sah Elizabeth durch die Wälder streifen, sogar das Geknachse der Äste war zu hören und besonders die Schreie der Currawong Krähen habe ich in den Ohren. Die unbeschreibliche Landschaft wurde vor meinem Auge lebendig, alles war zum Greifen nah. Die Geschichte hat mich sehr berührt, ich habe mit Elizabeth mitgelitten, mitgezittert und habe auf einen guten Ausgang der Geschichte gehofft. Für mich wurde das Ganze immer spannender und an manchen Stellen war Gänsehautfeeling angesagt. Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. Es verbreitet eine gewisse Melancholie und macht neugierg auf das Buch. Ein totaler Hingucker. Ich bin und war von dem wunderbaren Familiengeheimnis begeistert und habe das Buch sehr genossen. Ich werde es selbstverständlich weiterempfehlen und vergebe gerne 5 Sterne.

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  • Düster und mit Potential, aber klischeebeladener Schreibstil

    Sturmtöchter

    anushka

    29. March 2014 um 21:47

    Australien, 2000 und 1945: Elizabeth ist eine bekannte Fotografin. Für ein Buchprojekt reist sie nach Currawong Manor, dem Anwesen ihres Großvaters in den Blue Mountains, und Ort einer schrecklichen Familientragödie. Elizabeths Großvater war der Maler Rupert Partridge,der unter anderem als teuflisch verschrien war und dem wilde Orgien nachgesagt wurden. Zusammen mit seiner Familie und drei jungen Aktmodellen lebt er im Herrenhaus, umgeben von einem unheilvollen Wald. Doch dann wird seine Tochter tot aufgefunden und Rupert als ihr Mörder hingerichtet. Zusammen mit einem der ehemaligen Aktmodelle begibt sich Elizabeth auf die Reise in die dunkle Familiengeschichte. Ich bin bei diesem Buch etwas zwiegespalten. Generell fand ich es schön düster und mit Nervenkitzelpotential. Ich fühlte mich, was die Handlung und die unheimlichen Elemente anging, durchaus etwas an "Die amerikanische Nacht" erinnert. Doch stilistisch kann "Sturmtöchter" da keineswegs mithalten. Bis mich Gingers Rückblenden gepackt und in die Handlung hineingezogen hatten, hatte ich teilweise schwer mit dem Schreibstil zu kämpfen. In diese ersten Kapitel habe ich nur ganz schwer hineingefunden und die Dialoge als sehr hölzern empfunden. Insgesamt war vor allem der Gegenwartshandlungsstrang ziemlich klischeebeladen und teilweise kitschig. Zudem litten die Geschichte und die Auflösung unter ein paar logischen Schwächen, die jedoch nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, wenn man nicht unbedingt angestrengt an den Anfang des Buches zurückdenkt. Die unheimliche Stimmung war an manchen Stellen vielleicht etwas erzwungen, aber überwiegend hat mich die Atmosphäre überzeugt. Ich finde allerdings, dass man das Cover düsterer und weniger frauenromanhaft gestalten könnte. Von der Autorin ist bereits ein anderes Buch auf deutsch erschienen ("Dornentöchter") und der aktuelle Titel suggeriert, dass die beiden Bücher zusammenhängen, was sie aber nicht tun. Die erste Geschichte wird ein einziges Mal sehr am Rande erwähnt, trägt aber nichts zur Handlung von "Sturmtöchter" bei. Das könnte etwas irreführend sein. Ich hatte das erste Buch auch als stilistisch besser in Erinnerung. Daher war ich vom Schreibstil von "Sturmtöchter" negativ überrascht. Alles in allem bin ich mit dem Leseerlebnis bei "Sturmtöchter" unzufrieden. Die Geschichte hatte Potential und war aufgrund der düsteren Atmosphäre durchaus packend. Der Schreibstil war jedoch streckenweise hölzern, klischeebeladen und verkitscht, was auch die interessante Handlung für mich nicht retten konnte.

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  • Schatten der Vergangenheit auf Mount Bellwoodt

    Sturmtöchter

    Ayda

    28. March 2014 um 22:44

    Klappentext: Eine unheilvolle Lüge. Eine große Liebe. Ein ungeklärter Todesfall. Australien, 1945: Als die junge Ginger beginnt, für den Maler Rupert Partridge als Aktmodell zu arbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig. Im Herrenhaus des Künstlers wird sie zu seiner großen Inspiration. Doch dann wird Ruperts Tochter tot in den Wäldern gefunden. Alle verurteilen den Maler als Mörder. Gingers Leben als bewunderte Muse ist vorbei. Jahrzehnte später will Ruperts Enkelin Elizabeth herausfinden, was damals wirklich geschah. Sie reist zu dem vernachlässigten Haus ihres Großvaters, um mehr über die faszinierende alte Frau zu erfahren. Doch Ginger ist abweisend. Fragen zur Familiengeschichte weicht sie aus. Elizabeth ist entschlossen, Gingers Vertrauen zu gewinnen. Als sie erkennt, was sie beide verbindet, ist es fast schon zu spät. Meine Meinung: "Sturmtöchter" ist das erste Buch welches ich von der Autorin Josephine Pennicott gelesen habe,sie hat auch das Buch "Dornentöchter" geschrieben. Das schöne Cover hatte mich sofort angesprochen und ist passend zur Geschichte gestaltet. Die Geschichte spielt in zwei Zeitsträngen was mir in Romanen mit der Thematik Familiengehimnisse sehr gefällt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und schildert sehr detailliert die Szenen und Gefühlswelt der Personen. Die Autorin schafft es sehr gut die Zeitstränge miteinander zu verknüpfen und beide Welten mit ihrer ausdrucksstarken Wortwahl zu beleben. Währen der Geschichte wußte ich nicht wo mich die Reise hinführt. Ich konnte mir Elizabeth und GInger auch sehr gut vorstellen und fand beide Charaktere sympathisch und authentisch. Auch die landschaftlichen Beschreibungen sind schön beschrieben und erzeugen eine mystische Stimmung. In der Mitte gab es allerdings einige Längen muss ich sagen aber dann ging es spannend weiter. Mit der Auflösung hätte ich nicht gerechnet, es war noch mal ein krönender und berührender Abschluß! "Insgesamt ein schöner Roman über die Schatten der Vergangenheit mit starken Charakteren" Autorin: Josephine Pennicott kam in Tasmanien zur Welt und verbrachte ihre ersten Lebensjahre in Papua-Neuguinea. Wenn sie nicht schreibt, verbringt sie ihre Zeit mit ihrer Tochter Daisy und ihrem Partner David Levell, der ebenfalls Autor ist. Sie leben mitten in Sydney in einem winzigen Backsteinhaus, das sehr alt ist und voller Bücher. (Quelle:Ullstein-Buchverlag)

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  • Sturmtöchter

    Sturmtöchter

    Johannisbeerchen

    27. March 2014 um 19:57

    Meinung: Ich finde der Klappentext verrät so einiges und man kann sich schon einiges denken und ich wollte herausfinden, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag oder nicht, weswegen ich mich direkt bei vorablesen beworben habe. Elizabeth kennt ihre Vergangenheit, die Geschichte ihres Großvaters, der seine kleine Tochter ermordet haben soll, und nun begibt sie sich zum ersten Mal auf Currawong Manor, wo der Künstler mit seiner Familie und den Musen lebte, um ein Buch darüber zu verfassen. Sie taucht dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Familiengeschichte ein. Hmm, klingt recht interessant. Mal davon abgesehen, dass sich jeder normale Mensch denken kann, was diese Verbindung bedeuten wird und ja, ich lag richtig... Es war schon sehr langweilig. Die Geschichte ist extrem langatmig und oft habe ich Sätze und sogar ganze Seite überflogen. Gegen Ende hin habe ich dann wieder genauer gelesen, um die Auflösung nicht zu verpassen, aber die war wirklich mau und kaum der Rede wert. Schade. Die Gedanken des Vaters, die unausgesprochenen Träume der Mutter prägen den Weg des Kindes. Wir sind gefangen in diesem Netz aus elterlichem Schicksal, wenn man so will, aus dem Flüstern unserer Zeugung und der Zeit im Mutterleib. S. 352 Die Charaktere mochte ich auch weniger. Elizabeth ist extrem naiv und damit war sie wirklich nervig. Ginger war eine hohle Nuss und war ebenso nervig mit ihrem Getue. Nick war ein Macho und ihn mochte ich bis zum Schluss nicht und daher kann ich das Ende noch weniger nachvollziehen. Auch die restlichen Personen waren nicht besonders herausragend und waren eher zur allgemeinen Unterhaltung da, als etwas zur Handlung beizutragen. Fazit: Langatmig, langweilig und nicht empfehlenswert.

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