Josh Axe

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Josh AxeDreck macht gesund
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Dreck macht gesund
Dreck macht gesund
 (4)
Erschienen am 01.09.2017

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Rezension zu "Dreck macht gesund" von Josh Axe

Ein aufrüttelndes und informatives Buch
Curinvor 7 Monaten

Viele Krankheiten sind auf einen durchlässigen Darm zurückzuführen, der häufig aufgrund von falscher Ernährung und übertriebener Hygiene Bakterien und unerwünschte Stoffe in den Körper leitet. Dr. Josh Axe hat in seiner Praxis viele Patienten, die am sogenannten Leaky-Gut-Syndrom leiden und aufgrund einer Änderung ihrer Lebensgewohnheiten Heilung erfuhren. In diesem Buch klärt der Arzt darüber auf, was unserem Darm gut tut und was ihm schadet und gibt konkrete Tipps, wie man seine eigene Gesundheit verbessern kann.
Dr. Josh Axe hat hier ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Darm und dessen Rolle für die Gesundheit geschrieben. Darin beschreibt er sehr anschaulich, wie unsere Verdauung überhaupt funktioniert, wie unsere Darmflora aufgebaut ist und wie ein durchlässiger Darm zu Stande kommt.
Für mich haben sich hier ganz neue Zusammenhänge aufgetan, die ich so in ähnlichen Büchern noch nicht gelesen habe. Manchmal habe ich mich richtig darüber erschrocken, wie viel Schaden Medikamente, besonders Antibiotika in unserem Körper anrichten können. 
Dass durch eine falsche Ernährung
Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien entstehen können und Krankheiten wie Krebs dadurch begünstigt werden, habe ich schon gewusst, aber mir war nicht klar, dass selbst neurologische und psychische Störungen durch einen kranken Darm entstehen können.
Besonders interessant fand ich auch die vielen Patientengeschichten, die der Autor hier wiedergibt. Daraus wird deutlich, dass selbst schwer kranke Menschen durch einige Lebensveränderungen eine Verbesserung ihrer Gesundheit erleben können. 
Das Interessante an Dr. Josh Axe Konzept, welches er im Buch erläutert, enthält nicht nur eine Änderung der Ernährung, sondern auch die Aufforderung, mehr Dreck in unserem Leben zuzulassen. Er zeigt deutlich, wie durch Reinigungsmittel, aber auch durch viele Körperpflegeprodukte unsere Darmflora angegriffen wird. So wird durch zu viel Hygiene der gegenteilige Effekt erzielt, den man eigentlich haben will.
Mir hat an diesem Buch sehr gefallen, dass der Autor sehr konkret wird und Lebensmittel benennt, die unserem Darm schaden. Mit diesen Informationen lässt er seine Leser nicht einfach stehen, sondern gibt an gleicher Stelle gute Alternativen, wie man sich besser ernähren kann. So rät er zu regionalen Bioprodukten, aber auch zu Nahrungsergänzungsmitteln, die unsere Darmflora stärken.
Insgesamt hat mich ,,Dreck macht gesund" in vielerlei Hinsicht aufgerüttelt, so dass ich mir seitdem viele Gedanken über meine Ernährung mache. Ich denke, jeder profitiert von diesem Buch, weshalb ich es hier gerne weiterempfehle.

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Rezension zu "Dreck macht gesund" von Josh Axe

Keine Angst vor Dreck und Bakterien
leucoryxvor 10 Monaten

Die moderne Medizin erlaubt es uns so alt wie nie zuvor zu werden. Gegend ie gängigen Krankheiten wurden längst Medikamente, Impfungen und Therapien entwickelt und für die Krankheiten gegen die wir noch kein Mittel haben, wird aufwendig geforscht. Aber geht es uns mit der neusten Medizin auch wirklich besser? Und ist unsere heutige Nahrung das Richtige für uns? Woher kommen die sogennanten Zivilisationskrankheiten und was können wir dagegen tun?

Ich bin der Meinung, dass der Mensch als zu oft gegen Symptome vorgeht und zu selten nach der Ursache fragt. Der Mensch will immer eine schnelle, einfache Lösung ohne tiefergründig nachzufragen. Eine Frage, die Forscher sich in jüngster Zeit erst stellen ist nach der Bedeutung der Darmflora. Bisher wurde dies ignoriert, vielleicht auch weil uns noch gar nicht so lange bewusst ist, wie viel sich da eigentlich tummelt. Es wird zunehmend deutlich, dass die Darmflora eine viel größere Auswirkung auf unsere Gesundheit hat als wir es je vermutet hätten. Viele Krankheiten und deren Symptome für die es bisher keine Erklärung gab, erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht, wenn man feststellt, dass die Darmflora des Patienten gestört ist. Der Autor geht auf viele Ursachen ein, die unsere Darmflora stören können. Er befasst sich aber nicht nur mit der richtigen Enrährung wie der Titel bereits vermuten lässt, sondern auch mit unserem Umgang mit Antibiotika, Chemikalien und Stress. Dafür erläutert der Autor gut verständlich und doch fachsprachlich was ein sogenannter "leaky gut" ist, wie es dazu kommt und was wir dagegen tun können. Unser Immunsystem, welches von einer intakten Darmflora abhängt, ist nicht darauf ausgelegt klinisch-reines Fertigessen zu konsumieren und nicht mehr in Kontakt mit Bakterien zu treten. Das Buch gibt einige Dankanstöße und auch im Kleinen kann schon viel verändert werden. In den letzten Kapiteln hält der Autor auch ein 30-Tage-Programm für jeweils unterschiedliche Darmtypen bereit. Hier zeigt sich dann das große Manko des Buches: die Alltagstauglichkeit ist nicht gegeben. Im vorderen Teil des Buches, gibt es viele Tipps und auch weiterführende Literatur und Links, aus denen sich jeder etwas herausziehen und für sich umsetzen kann. Aber bei dem 30-Tage-Programm scheitert es schnell an der Alltagstauglichkeit. Jedenfalls wenn man einen Vollzeitjob hat, wir dman wohl kaum die Zeit und Muße finden Brühe sechs Stunden lang kochen zu lassen und uach nciht jeder mag sich einen Markt mit Bioware suchen.

Ich hatte gehofft ein umsetzbares 30-Tage-Programm vorzufinden, dass der Darmgesundheit hilft. Ich habe dafür einige wertvolle und umsetzbare Tipps gefunden. Empfehlen würde ich es dennoch jedem, da ich es für wichtig erachte, sich über seine Gesundheit und seine Alltagsroutinen Gedanken zu machen.

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M

Rezension zu "Dreck macht gesund" von Josh Axe

Für einen „Darm ohne Durchlässigkeit“
michael_lehmann-papevor einem Jahr



Für einen „Darm ohne Durchlässigkeit“

Das „Leaky-Gut-Syndrom“ (LGS) im Speziellen ist es, das Axe in den Mittelpunkt seiner Darstellung setzt (wobei auch im allgemeinen der gesamte Darm von dem, was er an Ernährungstipps und Hintergründen vorlegt, „heilsam“ betroffen sein kann).

Jene „Durchlässigkeit“ Der Darmwände, durch die Giftstoffe, Bakterien, unverdautes Essen und anderes statt in die Verdauung in den Körper ausgeschieden werden und für eine ganze Reihe schwieriger Symptome sorgen.

Entzündliche Immunreaktionen, Abgeschlagenheit, Verlust von Energie und Lebenskraft sind dabei nur einige, schwierige Folgen, die sich einstellen.

Wobei es mit der griffigen Formel „Mehr „Dreck“ ins Leben zu lassen natürlich nicht einfach getan ist. Wie bei seiner Mutter zu Zeiten durchexerziert gehört eine „Verbannung“ aller industriell gefertigten Lebensmittel nicht absolut und unabdingbar, doch je mehr desto besser, mit in ein „Darm-gesundes Ernährungskonzept“. Was Axe nicht ideell begründet, sondern im Buch empirisch nachvollzogen vorlegt und damit den Grundstein für eine gute und dem Darm (und damit dem Körper) zuträgliche Ernährung legt.

Ohne emotionale „Übertreibung“ versehen bildet dieses Buch im Gesamten dabei ein Plädoyer für eine überwiegend „Bio-Ernährung“ und damit einen weiteren Baustein für eine zumindest kritische Betrachtung der verbreiteten, modernen Lebensmittel aus industrieller Fertigung.

Aber auch der „antibakterielle“ Wahn, der sich in den letzten Jahrzehnten breite Bahn gebahnt hat. Auch hier bezieht Axe klar Stellung im Sinne auch des Status Quo der medizinischen Forschung, dass die Warnung durchaus gilt:

„….vor der überbordenden Verschreibung von Antibiotika….., sowie vor der Gefahr einer allzu sterilen Lebensumwelt für unser Immunsystem“.

All dies liest sich differenziert und verständlich im Buch, ohne den Fehler zu begehen, ins Gegenteil völlig abzudriften und nur mehr „Pole“ gelten zu lassen (hier „künstlich“, dort mit möglichst viel „Bakterien“).

Denn gegen eine Art „künstlicher Zuführung“ von Mikroorganismen, Bakterien, Pilzen und Hefe hat Axe im Sinne „Probiotischer Nahrungsergänzung“ nichts einzuwenden, sondern kennzeichnet diese als „förderlich“. Bis hin zur Ergänzung zu konventionellen Behandlungen von Krebs (Betonnung auf Ergänzung, nicht auf Ersatz) reichen dabei die positiven Erfahrungen, die Axe im Buch immer wieder als praktische, illustrierende Beispiele heranführt.

Wie nun LGS entsteht, was die Kern-Risikofaktoren sind und, wichtiger, wie ein effektiver Schutz durch eine andere Nahrungshaltung und -Praxis dann LGS heilt und vorbeugend von da an wirkt, dass führt Axe Schritt für Schritt in sehr verständlicher Sprache im Buch aus.

„Das Eat-Dirt-Programm hat sich über viele Jahre in der praktischen Anwendung immer weiter entwickelt“. Und in dieser Hinsicht sei der Leser beruhigt, trotz des griffigen Titels ist es keineswegs nötig, den Teller mit Dreck aus Park und Garten zu füllen. Im Gegenteilt, die Ernährungshinweise im Buch sind an sich bereits auf dem Weg, sich breit ins Bewusstsein zu setzen. Auch was den achtsameren Umgang mit Medikamenten angeht, die bei Weitem die größten Kollateralschäden im Darm anrichten können.

Eine interessante und hilfreiche Lektüre.

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