Josh Axe Dreck macht gesund

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Inhaltsangabe zu „Dreck macht gesund“ von Josh Axe

Antibiotika als Allheilmittel, pasteurisierte Lebensmittel, der Einsatz von Dünge- und Spritzmittel in der Landwirtschaft oder ein extremes Hygienebedürfnis – viele vermeintliche Errungenschaften der Moderne machen uns krank. Durch sie wird unsere Darmschleimhaut undicht, wodurch chronische Entzündungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen und sogar psychische Probleme entstehen können. Der »durchlässige Darm« – auf Englisch »leaky gut« – ist verborgener Auslöser zahlreicher Erkrankungen. Josh Axe klärt über die Hintergründe dieses erschreckenden Phänomens auf und zeigt, was wir aktiv dagegen tun können. Sein Ansatz ist so provokant wie plausibel: Wir müssen einfach wieder mehr Dreck in unseren Alltag lassen.

Ich bin recht zwiegespalten. Es gibt zahlreiche sehr gute Tipps ,aber das Programm selbst irgendwie nicht alltagstauglich.

— leucoryx

Eine Erinnerung an das Sprichwort: "Dreck macht Speck!"

— Nadomu

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  • Keine Angst vor Dreck und Bakterien

    Dreck macht gesund

    leucoryx

    29. December 2017 um 13:50

    Die moderne Medizin erlaubt es uns so alt wie nie zuvor zu werden. Gegend ie gängigen Krankheiten wurden längst Medikamente, Impfungen und Therapien entwickelt und für die Krankheiten gegen die wir noch kein Mittel haben, wird aufwendig geforscht. Aber geht es uns mit der neusten Medizin auch wirklich besser? Und ist unsere heutige Nahrung das Richtige für uns? Woher kommen die sogennanten Zivilisationskrankheiten und was können wir dagegen tun?Ich bin der Meinung, dass der Mensch als zu oft gegen Symptome vorgeht und zu selten nach der Ursache fragt. Der Mensch will immer eine schnelle, einfache Lösung ohne tiefergründig nachzufragen. Eine Frage, die Forscher sich in jüngster Zeit erst stellen ist nach der Bedeutung der Darmflora. Bisher wurde dies ignoriert, vielleicht auch weil uns noch gar nicht so lange bewusst ist, wie viel sich da eigentlich tummelt. Es wird zunehmend deutlich, dass die Darmflora eine viel größere Auswirkung auf unsere Gesundheit hat als wir es je vermutet hätten. Viele Krankheiten und deren Symptome für die es bisher keine Erklärung gab, erscheinen plötzlich in einem ganz anderen Licht, wenn man feststellt, dass die Darmflora des Patienten gestört ist. Der Autor geht auf viele Ursachen ein, die unsere Darmflora stören können. Er befasst sich aber nicht nur mit der richtigen Enrährung wie der Titel bereits vermuten lässt, sondern auch mit unserem Umgang mit Antibiotika, Chemikalien und Stress. Dafür erläutert der Autor gut verständlich und doch fachsprachlich was ein sogenannter "leaky gut" ist, wie es dazu kommt und was wir dagegen tun können. Unser Immunsystem, welches von einer intakten Darmflora abhängt, ist nicht darauf ausgelegt klinisch-reines Fertigessen zu konsumieren und nicht mehr in Kontakt mit Bakterien zu treten. Das Buch gibt einige Dankanstöße und auch im Kleinen kann schon viel verändert werden. In den letzten Kapiteln hält der Autor auch ein 30-Tage-Programm für jeweils unterschiedliche Darmtypen bereit. Hier zeigt sich dann das große Manko des Buches: die Alltagstauglichkeit ist nicht gegeben. Im vorderen Teil des Buches, gibt es viele Tipps und auch weiterführende Literatur und Links, aus denen sich jeder etwas herausziehen und für sich umsetzen kann. Aber bei dem 30-Tage-Programm scheitert es schnell an der Alltagstauglichkeit. Jedenfalls wenn man einen Vollzeitjob hat, wir dman wohl kaum die Zeit und Muße finden Brühe sechs Stunden lang kochen zu lassen und uach nciht jeder mag sich einen Markt mit Bioware suchen.Ich hatte gehofft ein umsetzbares 30-Tage-Programm vorzufinden, dass der Darmgesundheit hilft. Ich habe dafür einige wertvolle und umsetzbare Tipps gefunden. Empfehlen würde ich es dennoch jedem, da ich es für wichtig erachte, sich über seine Gesundheit und seine Alltagsroutinen Gedanken zu machen.

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  • Für einen „Darm ohne Durchlässigkeit“

    Dreck macht gesund

    michael_lehmann-pape

    05. October 2017 um 12:32

    Für einen „Darm ohne Durchlässigkeit“Das „Leaky-Gut-Syndrom“ (LGS) im Speziellen ist es, das Axe in den Mittelpunkt seiner Darstellung setzt (wobei auch im allgemeinen der gesamte Darm von dem, was er an Ernährungstipps und Hintergründen vorlegt, „heilsam“ betroffen sein kann).Jene „Durchlässigkeit“ Der Darmwände, durch die Giftstoffe, Bakterien, unverdautes Essen und anderes statt in die Verdauung in den Körper ausgeschieden werden und für eine ganze Reihe schwieriger Symptome sorgen.Entzündliche Immunreaktionen, Abgeschlagenheit, Verlust von Energie und Lebenskraft sind dabei nur einige, schwierige Folgen, die sich einstellen.Wobei es mit der griffigen Formel „Mehr „Dreck“ ins Leben zu lassen natürlich nicht einfach getan ist. Wie bei seiner Mutter zu Zeiten durchexerziert gehört eine „Verbannung“ aller industriell gefertigten Lebensmittel nicht absolut und unabdingbar, doch je mehr desto besser, mit in ein „Darm-gesundes Ernährungskonzept“. Was Axe nicht ideell begründet, sondern im Buch empirisch nachvollzogen vorlegt und damit den Grundstein für eine gute und dem Darm (und damit dem Körper) zuträgliche Ernährung legt.Ohne emotionale „Übertreibung“ versehen bildet dieses Buch im Gesamten dabei ein Plädoyer für eine überwiegend „Bio-Ernährung“ und damit einen weiteren Baustein für eine zumindest kritische Betrachtung der verbreiteten, modernen Lebensmittel aus industrieller Fertigung.Aber auch der „antibakterielle“ Wahn, der sich in den letzten Jahrzehnten breite Bahn gebahnt hat. Auch hier bezieht Axe klar Stellung im Sinne auch des Status Quo der medizinischen Forschung, dass die Warnung durchaus gilt:„….vor der überbordenden Verschreibung von Antibiotika….., sowie vor der Gefahr einer allzu sterilen Lebensumwelt für unser Immunsystem“.All dies liest sich differenziert und verständlich im Buch, ohne den Fehler zu begehen, ins Gegenteil völlig abzudriften und nur mehr „Pole“ gelten zu lassen (hier „künstlich“, dort mit möglichst viel „Bakterien“).Denn gegen eine Art „künstlicher Zuführung“ von Mikroorganismen, Bakterien, Pilzen und Hefe hat Axe im Sinne „Probiotischer Nahrungsergänzung“ nichts einzuwenden, sondern kennzeichnet diese als „förderlich“. Bis hin zur Ergänzung zu konventionellen Behandlungen von Krebs (Betonnung auf Ergänzung, nicht auf Ersatz) reichen dabei die positiven Erfahrungen, die Axe im Buch immer wieder als praktische, illustrierende Beispiele heranführt.Wie nun LGS entsteht, was die Kern-Risikofaktoren sind und, wichtiger, wie ein effektiver Schutz durch eine andere Nahrungshaltung und -Praxis dann LGS heilt und vorbeugend von da an wirkt, dass führt Axe Schritt für Schritt in sehr verständlicher Sprache im Buch aus.„Das Eat-Dirt-Programm hat sich über viele Jahre in der praktischen Anwendung immer weiter entwickelt“. Und in dieser Hinsicht sei der Leser beruhigt, trotz des griffigen Titels ist es keineswegs nötig, den Teller mit Dreck aus Park und Garten zu füllen. Im Gegenteilt, die Ernährungshinweise im Buch sind an sich bereits auf dem Weg, sich breit ins Bewusstsein zu setzen. Auch was den achtsameren Umgang mit Medikamenten angeht, die bei Weitem die größten Kollateralschäden im Darm anrichten können.Eine interessante und hilfreiche Lektüre.

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  • Absolut Empfehlenswert!

    Dreck macht gesund

    Nadomu

    12. September 2017 um 16:35

    Ich interessiere mich privat sehr für das Thema Gesundheit, da ich selbst einige gesundheitliche Probleme habe. Mittlerweile bin ich auch durch verschiedene andere Quellen auf ähnliche Erkenntnisse gestoßen, wie sie in diesem Buch beschrieben werden. Das Cover und die Kurzbeschreibung haben sofort mein Interesse geweckt. Das Buch ist sehr gut geschrieben und es werden sowohl die Ursachen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen belegt, als auch konkrete Lösungsansätze aufgezeigt. Ich war bereits nach wenigen Seiten gefesselt. Während der verschiedenen Kapitel werden vom Autor immer wieder Links aufgeführt, die zu dessen Internet-Webseite führen, wo der Leser sich konkrete Vorschläge, genauere Informationen und Rezepte ansehen kann. Weiterhin gibt der Autor eine relativ ausführliche "Schritt-für-Schritt"-Anleitung um Verbesserungen bei ähnlichen Problemen selbst und/ oder in Begleitung eines Arztes/ Heilpraktikers (etc.) durchzuführen. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall jedem, der sich über seine Ernährung und Gesundheit in unserer Gesellschaft Gedanken macht. Außerdem möchte ich mich bei dem Piper Verlag und NetGalley für das Leseexemplar bedanken.    

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