Josh Bazell Einmal durch die Hölle und zurück

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Inhaltsangabe zu „Einmal durch die Hölle und zurück“ von Josh Bazell

Endlich - die Fortsetzung zum SPIEGEL-Bestseller »Schneller als der Tod«! ›Schneller als der Tod‹ von Josh Bazell war 2010 ein weltweit gefeierter Bestseller. Jetzt zieht Bazell erneut alle Register: Nachdem ihm die Flucht vor den Mobstern aus Manhattan gelang, arbeitet Ex-Auftragskiller Pietro unter einem Decknamen als Schiffsarzt auf einem Luxus-Kreuzfahrer. Doch dann erhält er über einen alten Bekannten ein verlockendes Angebot: für einen mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin Violet macht sich Pietro auf die Suche nach der Wahrheit – und landet mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt…

Es muss nicht jedes Buch gefallen.

— buchhase

nicht mein Ding

— Kattel82

Hat so seine Momente, kommt aber an den ersten Band bei weitem nicht ran!

— salino

Leider kommt es an das erste Buch bei weitem nicht ran..

— _Jassi

Ich habe ein bisschen mehr erwartet, aber alles in allem ist es ganz gut geschrieben. Kann man auf jeden Fall lesen!

— Lillylovebooks

Für mich besser als der erste Teil!

— Holden

Solide Unterhaltung die leider nicht an das erste Buch heranreicht.

— thursdaynext

Sein erstes Buch war sehr gut! Leider wurde ich von diesem Werk enttäuscht - ich hätte bei weitem mehr erwartet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Auf der Such nach dem Ungeheuer

    Einmal durch die Hölle und zurück

    badwoman

    11. October 2015 um 22:41

    Pietro, im Zeugenschutzprogramm befindlicher Mafiakiller, arbeitet als Arzt auf einem Kreuzfahrtschiff. Dann nimmt er einen Auftrag an, bei dem es darum geht, ein angebliches Seeungeheuer, dem schon Menschen zum Opfer gefallen sein sollen, aufzuspüren bzw. zu beweisen, dass dieses nicht existiert. Zur Seite (und manchmal im Weg) steht ihm dabei die attraktive Paläontologin Violet, die von seiner Vorgeschichte nichts ahnt. Mit einer bunt gemischten Gruppe brechen sie zum sagenumwobenen See auf und erleben Schreckliches. Wie schon der Vorgänger ist auch dieses Buch in einer flotten schnoddrigen Sprache geschrieben. Leider hemmen die vielen Fußnoten manchmal den Lesefluss, obwohl sie auch immer wieder zum Grinsen oder Nachdenken anregen. Die Geschichte ist manchmal ein wenig verworren, es ist nicht einfach, immer den Überblick zu behalten. Und dann noch eine Anmerkung zu Anhang: So einen umfangreichen, aber auch informativen Anhang habe ich noch bei keinem Roman gesehen.

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  • Einmal durch die Hölle und zurück

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Aoibheann

    05. September 2015 um 18:50

    Nachdem ich Bazells Buch "Schneller als der Tod" seinerzeit mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich auf die Fortsetzung sehr gespannt. Leider hat der Inhalt nicht gehalten, was der Umschlag versprach. Eine Monster-Schnitzeljagd nach Nessivorbild? Warum nicht, wenn die Umsetzung stimmt. Und das war für mich hier leider nicht der Fall. Die Geschichte hat mich nicht überzeugen können. Witz und schwarzer Humor, bissige Dialoge und ein zynischer Piedro - danach habe ich leider vergeblich gesucht. Einen Spannungsaufbau habe ich nicht festgestellt. Ein paar Mal gab es etwas Action, aber das auch nur kurz und dann ging es auch wieder ziemlich ereignislos weiter. Dafür las sich das Buch flüssig und fast wie in einem Rutsch durch. Im Übrigens finde ich den englischen Originaltitel Wild Thing im Längen besser als den der deutschen Ausgabe.

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  • Ich habe es nicht geschafft...

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Kattel82

    13. August 2015 um 13:25

    Ich kapituliere bei Seite 200. Ich war von der LP begeistert und hatte vom Vorgänger schon viel gutes gelesen und gehört gehabt. Gelesen habe ich das Buch allerdings noch nicht und kann somit keine Vergleiche zum Vorgänger ziehen. Aber dieses Buch alleine hat mich wirklich nicht überzeugt. Leider zieht sich die Story wie absolut zäher Kaugummi in die Länge. Da sind die Fußnoten, die am Anfang noch interessant sind, aber irgendwann nur noch nerven, weil sie nicht zum Fluß der Geschichte für mich beitragen und nur den Lesefluss unterbrechen. Und leider haben die ersten 200 Seiten es nicht geschafft mich in den Bann zu ziehen, dass ich einfach keine Lust habe noch eine Seite mehr zu lesen. Ich habe dem Buch mehr als nur eine Chance gegeben, viel zu viele wenn ich es recht betrachte. Aber ich komme einfach nicht richtig in den Fluß, lege das Buch immerwieder zur Seite, wo es entgegen meiner üblichen Art dann längere Zeit liegen bleibt, bevor ich ihm eine neue Chance gebe. Mir reicht es jetzt, ich lege das Buch endgültig zur Seite und kapituliere vor der für mich nicht-stimmigen, zähen Story. Die ich vom Grundgedanken eigentlich sehr gut fand, nur die Umsetzung war leider nicht überzeugend. Und die Aussicht (ich habe vor dem Entschluss noch durchgeblättert und quergelesen) noch Sarah Palin im Buch begegnen zu werden macht die Sache für mich nicht besser.   Nachtrag einen Monat später: Ich habe mich dann doch noch aufgerafft das Buch zu Ende zu lesen und nein ich muss sagen, es hat sich definitiv nicht gelohnt. Es lag wiederholt oft in der Ecke und ich habe andere literarische Kost vorgezogen. Auch das Ende auf das ich immer noch ein wenig neugierig war hat es nicht aufgewogen und ich sehr enttäuscht von dem Buch. So werde ich sicherlich kein weiters Buch von Josh Bazell lesen. Erst antäuschen und dann stark nachlassen ist einfach nicht mein Fall bei Büchern.

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  • Ganz schwach

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Fornika

    11. October 2014 um 16:55

    Lionel Azimuth alias Peter Brown fristet sein Dasein als Schiffsarzt auf einem Kreuzfahrtdampfer. Da erhält er das verlockende Angebot Nachforschungen für einen Multimillionär anzustellen. Der möchte nämlich zu gerne wissen, ob an den Gerüchten über ein angebliches Seeungeheuer im White Lake etwas dran ist. Gemeinsam mit der sexy Paläontologin Violet macht er sich auf die Suche. Ich weiß nicht, was hier passiert ist. Der Vorgänger „Schneller als der Tod“ überzeugte durch eine abstruse Geschichte, detaillierte und interessante (wenn auch manchmal eklige) medizinische Fakten, eine große Portion schwarzen Humor und sehr, sehr lustige Fußnoten. Davon ist in „Einmal durch die Hölle und zurück“ absolut nichts übrig geblieben. Ok fast nichts, denn die Hauptperson ist dieselbe. Hat aber inzwischen an Biss, Einstellung und Witz erheblich verloren, sodass abgesehen vom Namen keinerlei Ähnlichkeit besteht. Fußnoten gibt es immer noch, die sind aber teilweise so langweilig, dass man sie besser nicht liest. Ebenso wie die über 56 Seiten (!) z.T. sehr sinnlosen Anhangs. Sehr befremdlich ist auch die Tatsache, dass der Autor manchmal geradezu zwanghaft politische bzw. wissenschaftliche Theorien und eigene Ansichten einbringen will, die meist (ach sind wir ehrlich: eigentlich nie) in den Kontext passen oder die Story in irgendeiner Art bereichern. Positives gibt es nicht vieles aufzuführen, die Story liest sich recht flüssig, wer Spaß an Nessie-Expeditionen hat, dürfte auch auf seine Kosten kommen. Manchmal blitzt sogar ein bisschen vom alten Charme durch; der taucht aber noch schneller ab als das Seeungeheuer. Insgesamt ist das Buch für mich kein würdiger Nachfolger und ich hoffe (!) Bazell lässt die Finger von einem weiteren Band. Oder liest vorher noch mal den Erstling um wieder in die Spur zu kommen. Fazit: kann man zur Not mal lesen. Als Fan des Vorgängers sollte man aber lieber nicht.

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  • Genau die richtige Mischung aus Spannung und schwarzem Humor.

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Holden

    Der uns aus dem Vorgängerroman bekannte Hauptdarsteller ist als Schiffsarzt auf einem Kreuzfahrtschiff beschäftigt, bis ihn ein milliardenschwerer Geldsack beauftragt, in Minnesota mitten im Nirgendwo ein Seeungeheuer zu entdecken, das viel unfreundlicher als Nessie ist und angeblich schon zu einigen Todesfällen geführt hat. Begleitet wird er von einer Paläontologin in Pin-Up-Ausführung. Und lustig ist es auch noch! Hat mir viel besser als der erste Teil gefallen.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    SmilingKatinka

    20. June 2012 um 13:47

    Ich war von Josh Bazells Erstlingswerk absolut begeistert und fnd auch die Idee mit den Fussnoten toll. Diese haben mich auch in diesem Buch absolut nicht gestört. Warum ich es einfach nicht geschafft habe, es in einem Stück zu lesen und erst jetzt fertig geworden bin, kann ich nicht erklären. Ich habe keinen wirklichen Zugang gefunden. Die Idee der Story war eigentlich nicht schlecht. gibt es das Ungeheuer im White Lake wirklch oder ws hat es mit den Todesopfern auf sich? Wer Pietro aus dem letzten Buch kennt, weiß auch, dass er der richtige ist, um das auf humorvolle Art herauszufinden. Der Anfang reißt auch mit, doch dann plätschert die Story vor sich hin. Vielleicht kenne ich mich in der amerikanischen Politik zu wenig aus und vielleicht war das einfach das falsche Buch zur falschen Zeit für mich, aber ich fand die Story arg langatmig, die sarah Palin sequenzen ganz nett aber unnötig und den Anhang zu lang. Schade

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Rahel1102

    21. May 2012 um 11:08

    Drei Jahre ist es her als der Ex Auftragskiller der Mafia, Pietro, den Sohn vom Mafianawalt Locano getötet hat. Nun lebt er erneut mit neuem Namen als Linoel Aztum auf einem Kreuzfahrtschiffe als Arzt für die Crew. Er haßt das Meer und vorallem die Wesen darin, also ergreift der die Chance, als der schwerkranke Millardär Rec Bill ihn ein Deal anbietet. Zumindestens wil ler sich das Angebot sich anhören, aber bis auf die attraktive Katastrophen Paläntologin Violet Hurst mit ihrem Alkoholproblem kann er dem Auftrag nicht viel abgewinnen. Der Logde Besitzer Reggie Tager will von dem leblosen, drogenverseuchten, ehmaligen Touristendomezil Ford / Minesota mit reichen Geschäftsleuten samt Bodygards zum White Lake wanderen und dort ein angebliches Ungeheuer fangen, welches bereits zwei Jugendlichen getötet hat. Rec Bill will wissen, ob da jemand einfach nur auf die zwei Millionen pro Teilnehmer scharf ist und ob es wirklich ein Ungeheuer gibt. Zudem soll Linoel als Bodygard für Violet mit gehen, da Rec in sie verliebt ist. Der Tripp endet im Chaos und Violet versucht die Wahrheit über Lionel rauszufinden, was er verhindern will... Fazit: Das erste Buch war toll. Die Dialoge kurz und knapp, aber spritzig, was spaß machte. In dem zweiten Teil ist meiner Meinung zu viel Anhang und Geschichten der anderen. Die Dialoge sind zuknapp geraten und Linoel geht total unter...

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Sonja_Ullrich

    07. May 2012 um 13:25

    Ich gebe zu, nach dem Erstling "Schneller als der Tod" war es schwierig für mich, in diese Fortsetzung einzusteigen. Ich hatte das Gefühl, der Autor wolle sich krampfhaft aus der Mafia-Kulisse, die er im vorherigen Buch ausgearbeitet hatte, herausschreiben. So glaubte ich fast, ich hätte es mit einem völlig anderen Protagonisten zu tun - hätte man nicht die eine oder andere Erinnerung aus dem Vorgänger hereingestreut. Ein weiteres Manko waren für mich die Fußnoten. Was mir im Erstling noch neu und innovativ erschien, wurde in diesem Roman bis ins Maßlose ausgereizt. Plötzlich muss ich mich durch Fußnoten kämpfen, die mitunter eine halbe Seite lang sind. Noch dazu sind sie kaum mehr informativ, sondern gefüllt mit Gelaber und Einwürfen der zweiten Hauptfigur. Alles Übrige ist kaum zu beanstanden. Tolle Schreibe, gutes Tempo, gut platzierter Humor. Den dritten werde ich sicherlich auch kaufen.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Girl56

    28. April 2012 um 16:04

    Der erste Krimi dieses Schriftstellers hat mir noch gefallen - mit diesem hier konnte ich nicht warm werden. Darum auch keine Sterne!

  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    kalemannia

    15. April 2012 um 11:34

    Als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext zu Josh Bazells Roman gelesen habe, hatte ich vollkommen andere Erwartungen von dem Buch, als das, was ich letztendlich vorgefunden habe. Ich dachte als ich die Worte "Auftragskiller" las und die Pistole auf dem Cover sah, an einen spannenden Krimi und auch nach der Leseprobe hatte ich den Eindruck, dass dies vielleicht der Fall sein könnte. Aber nein, "Einmal durch die Hölle und zurück" erinnert mich stattdessen mehr an einen Abenteuerroman. Lionel Azimuth wird auf eine seltsame Expedition nach Minnesota, wo angeblich ein Seeungeheuer a là Nessie hausen soll. Zunächst halten es alle für einen Schwindel, später, als ein Mitglied der Gruppe getötet wird, dann nicht mehr. Zwar fehlt es dem Buch nicht an Humor und es liest sich auch recht zügig, dennoch wird man von den (teilweise wirklich lästigen) Fußnoten immer wieder aufgehalten. Auch die fast 100 Seiten Anhang am Ende des Buches sind meiner Meinung nach viel zu lang, ich würde schätzen, die Hälfte der Leser wird sich diese nicht mehr zu Gemüte führen. Fazit ist, ich habe nicht das gelesen, was ich erwartet habe. Den ersten Josh Bazell-Roman habe ich zwar nicht gelesen, aber er interessiert mich vom Plot her mehr als diese Fortsetzung. Das Buch war ganz okay, aber ich würde es jetzt nicht zu meinen Lieblingsbüchern zählen wollen. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass das Hörbuch, dadurch dass es von Christoph Maria Herbst gesprochen wird um einiges unterhaltsamer ist. Von mir gibt es daher 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Tanja-WortWelten

    12. March 2012 um 18:18

    Nach seinem Abenteuer in Manhattans härtestem Krankenhaus als Dr. Peter Brown, übt Pietro Brwna, ehemaliger Top-Killer der Mafia im Zeugenschutzprogramm jetzt unter dem Namen Dr. Lionel Azimuth seine schon recht fragwürdigen Behandlungspraktiken auf einem Kreuzfahrtschiff aus. Er zieht ohne Narkose Zähne, pfeift sich den Bestand der Krankenstation des Schiffes rein, trinkt und langweilt sich fast zu Tode. Oder zumindest tut er das so lange, bis ein Milliardär ihn über seinen einstigen Lehrer Professor Marmoset, darum bittet, einen recht ungewöhnlichen Auftrag anzunehmen. Er soll mit Dr. Violet Hurst, der ganz persönlichen Paläontologin des Milliardärs, überprüfen, ob es im White Lake, einem entlegenen See wirklich ein Monster gibt. Und das alles nur, weil Rec Bill, wie Pietro und Violet ihn im Laufe der Geschichte nennen, wohl um zu verdeutlichen, dass es sich bei dieser Person um eine Originalvorlage handelt, nicht mehr lange zu leben hat – was Fachmann Pietro natürlich sofort sieht. (Rec Bill = reclusive billionaire, also einsiedlerischer Milliardär) Aber noch ehe die beiden sich dem White Lake auch nur ansatzweise genähert haben, knallt’s – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn mit Pietros ganz klar unfehlbarem Glück stolpern er und Violet natürlich sofort in das einzige Restaurant/Drogenlabor vor Ort, wo es selbstverständlich sofort zu Auseinandersetzungen kommt. Als Pietro auch noch einen Jungen rettet, der im Hinterhof des Drogenrestaurants fast zu Tode geprügelt wird und dabei gekonnt vergisst, dass mehr als ein Dutzend unberechenbarer Teenager dabei mir ihrer Knarre auf ihn zielen, kommt die Geschichte erst richtig in Fahrt. Denn als sie den Jungen beim örtlichen Arzt abladen, erfahren sie, dass der Sohn der Besitzerin des Restaurants vor einiger Zeit im White Lake zu Tode kam – bei einem Bootsunfall wie es heißt. Als Violet daraufhin loszieht, um in einer Bar etwas zu trinken, erfährt sie, dass vor jenem Bootsunfall, bei dem auch ein anderes Mädchen starb, geplant wurde, mit einer Geschichte um ein Seeungeheuer in White Lake wieder Besucher in das kleine Örtchen zu locken. Bis irgendjemand die drei Männer erschoss, die Hauptplaner dieser Aktion galten – darunter auch der Vater des Mädchens, das im White Lake starb. Als Violet und Pietro schließlich am Treffpunkt ankommen und dort auf die anderen Teilnehmer der fragwürdigen Expedition stoßen, wird alles noch unwirtlicher. Vor allem, als ein Privatdetektiv Violet und Pietro überwacht und dabei – Pech für ihn – von Pietro erwischt wird. Als dann auch noch die versprochene unparteiische Richterin eintrifft, die bei dem Spektakel beurteilen soll, ob das Monster real ist oder nicht, kann es Pietro nicht glauben. Ausgerechnet Sarah Palin soll beurteilen, was wahr und was falsch ist! Kurz darauf bricht die Gruppe zum White Lake auf, wobei Pietro seine Angst vor Haien wieder in den Sinn kommt. Haie, die einst den Bruder seiner großen Liebe Magdalena vor den Augen der beiden in Stücke rissen und die eine ganze lange Nacht lang versuchte, auch ihn und Magdalena zu erwischen. Denn was sonst soll im White Lake sein Unwesen treiben? Mit ausgegorenen Killern, wahren Monster ist Pietro in der Vergangenheit bestens fertig geworden. Aber müssen es jetzt wirklich Haie sein …? Es kam mir wie ein wahre Ewigkeit vor, bis ich nun endlich auch den zweiten Teil der Doc Mafia-Reihe in die Finger bekommen konnte. Und das, obwohl es nur knapp neun Monate waren. Neun lange Monate, oh ja. Na, jedenfalls bin ich gerade mit dem Lesen fertig geworden und muss sagen: I’m undecided. Zum einen bin ich echt enttäuscht und zum anderen bin ich geflasht. Enttäuscht bin ich, weil ich sechsundfünfzig Seiten als Anhang nun wirklich beschissen finde, wo ich auf diesen Seiten so viel lieber mehr über Petro gelesen hätte. Ich meine – hallo? Vielleicht dachte Josh Bazell, er müsste sich selbst irgendetwas beweisen, indem er einen derart politisch motivierten Anhang von solcher Länge vom Stapel lässt. Aber als Leser ist das ja schon … scheiße. Geflasht, richtig begeistert hingegen bin ich – wieder einmal – von Pietro. Er war ja – das muss ich wirklich zugeben – bereits seit Schneller als der Tod fester Bestandteil meiner Wish You Were Real-Liste. Im zweiten Abenteuer hingegen wirkt er erstmals richtig erwachsen und selbstsicherer, was seine Fähigkeiten als Arzt angehen. Außerdem wäre noch der typische Doc Mafia-Charme, der auch hier wieder voll zuschlägt. Da das nun also geklärt wäre, lässt sich wohl auch mein Endresümee nachvollziehen. Keine volle Punktzahl, wegen des mehr als ausufernden Anhangs und aufgrund gewisser Stirnrunzel- beziehungsweise What the fuck?!-Momente. Allerdings verdiente vier Sterne, weil wir hier eben von Doc Mafia reden, verdammt noch mal!

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Buchfan276

    06. March 2012 um 15:58

    Zum Inhalt: Pietro, der inzwischen als Schiffsarzt arbeitet, bekommt ein tolles Angebot unterbreitet. Er soll für Rec Bill an einer Art Suchtour teilnehmen, bei der nach dem White Lake Monster, das angeblich mehrere Menschen getötet hat, gesucht wird. Begleitet von der äußerst attraktiven Paläontologin Violet macht er sich auf in eine Kleinstadt namens Ford, ein Ort, der gammliger nicht sein könnte. Und auch die Tour an sich entwickelt sich anders als geplant... Zum Cover/Klappentext/Gestaltung Das Cover verspricht einen blutigen Thriller, ist aber ansonsten recht einfach gestaltet. Leider kann das Buch dieses Versprechen nicht halten. Der Klappentext informiert knapp, aber ausreichend über den Inhalt. Das Buch ist in Kapitel und Anlagen gegliedert, welche über Vorkommnisse in Bezug auf das Monster oder wichtige Vorgeschichten infomieren sollen. Zu den Darstellern/Zielgruppe/Schreibstil Die Protagonisten sind allesamt recht passend charakterisiert und werden detailliert vorgestellt. Besonders gut gelungen ist Bazell Pietro als Ich-Erzähler, was mir auch im ersten Band schon sehr gut gefallen hat. Die übrigen Charaktere passen ebenfalls gut in den Zusammenhang. Angesprochen wird mit dem Roman die Zielgruppe Krimi/Thriller, aber auch die Zielgruppe Abenteuerroman. Der Schreibstil ist flüssig, logisch und unkompliziert. Besonders gut gelungen ist dem Autor... ... die detaillierte Darstellung der Vorfälle am White Lake in den Anlagen. Der Autor hätte für meinen Geschmack besser machen können: ... die Spannung hätte besser bis zum Schluss gehalten werden können. Fazit: Das Buch ist besser als der erste Band, ich kann den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen. Allerdings habe ich mir trotzdem noch mehr erwartet, werde aber sicher auch wieder Bücher von Josh Bazell lesen.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2012 um 12:28

    Kurzbeschreibung: Peter Brown alias Pietro Brwna ist wieder da! Der Arzt und ehemalige Mafiakiller arbeitet unter neuem Decknamen auf einem Kreuzfahrtschiff, als er einen Auftrag erhält: Für einen mysteriösen Milliardär soll er überprüfen, ob dieser einem Schwindler aufgesessen ist. Zusammen mit der überaus attraktiven Paläontologin Violet macht sich Peter auf die Suche nach der Wahrheit – und landet mitten in einem Inferno aus Wahnsinn und Gewalt … Über den Autor: Josh Bazell ist ein US-amerikanischer Arzt und Kriminalautor. Er schloss mit einem Bachelorexamen seine Studien in englischer Literatur an der Brown University ab. Seine Studien mit dem Ziel der Promotion zum PhD in Englischer Literatur schloss er an der Duke University in Durham ab. Im Anschluss bewarb er sich für ein Medizinstudium an der Columbia University in New York. Das Studium nahm er erst nach einer 6-jährigen Pause auf (während er um Geld zu verdienen, als Drehbuchautor arbeitete) und legte sein Staatsexamen als Medical Doctor ab. Im S. Fischer Verlag erschienen bisher seine Romane „Schneller als der Tod“ und „Einmal durch die Hölle und zurück“. Für „Schneller als der Tod“ erhielt er 2011 den 2. Platz beim Deutschen Krimi Preis in der Kategorie International. Inhalt: Anders als bei schon gelesenen Krimiromanen fängt dieser nicht mit einer Ermordung oder dem Fund einer Leiche an, sondern mit der Beschreibung der eher katastrophalen Zustände auf dem Kreuzfahrtschiff, auf dem Peter Brown alias Pietro Brwna als Arzt arbeitet. Er wird regelrecht gerettet, als ihm ein unbekannter Milliardär per Zettel auffordert ihn zu besuchen, da er ein unschlagbares Angebot für Brown bereit hält. Ohne Zögern folgt er der Einladung und trifft dabei auf die wunderschöne Paläontologin Violet. Wer jetzt denkt, dass dies nur in einer Liebesbeziehung enden kann, darf beruhigt sein, da am Ende bekannt wird, dass Violet schon ewig um die Gunst des Milliardärs kämpft, der ihr aber aufgrund von dauerhaften panischen Ängsten nicht vertrauen will. Der Auftrag besteht darin herauszufinden, ob der Milliardär einem Schwindler aufgesessen ist, der ihm beweisen will, dass ein sagenumwobenes Seeungeheuer wirklich existiert. Zusammen mit einem Team aus Stars und weiteren gut betuchten Leuten begeben sich Peter und Violet auf die Suche und werden fündig. Jedoch finden sie kein Seeungeheuer, sondern Lösen das Rätsel einer Mordserie. Bewertung: Der Einstieg ist besonders gut gelungen, da er von dem normalen Krimi-Schematat abweicht. Dies und die Anwesenheit von zahlreichen informativen und witzigen Fußnoten machen den Roman zu etwas Besonderem. Fans der klassischen Krimis werden hier wohl enttäuscht sein. Man muss sich eben auf diesen neuen Stil einstellen. Der Schreibstil ist relativ einfach gewählt, aber mit viel Sarkasmus und Ironie versehen. Das Buch lässt sich deshalb gut und schnell lesen. Die Geschichte mit dem Seeungeheuer fand ich am Anfang sehr weit hergeholt und habe mich deshalb gefreut, als die Wendung kam und das Ende doch nicht so plakativ ist wie zu Beginn gedacht. Die nicht wirklich vorhandene „Liebesgeschichte“ unterstützt interessanten und abweichenden Charakter. Es gibt kaum einen Punkt während des Lesens, an dem ich dachte zu wissen wie dieser Roman endet. Zusätzlich ist noch zu sagen, dass es mir nichts ausgemacht hat, dass ich den Vorgängerroman nicht gelesen habe. Alle wichtigen Informationen werden im Roman genannt. Das Buch ist empfehlenswert für Leser, die eigentlich nicht an Krimis interessiert sind.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Carriecat

    27. December 2011 um 13:32

    Zuallererst: Ich fand den ersten Band um Peter Brown, den ehemaligen Mafiakiller und Arzt toll. Aber in diesem Buch hätte ich den Protagonisten gerne gefragt: "Wer sind sie, und was haben sie mit Peter gemacht???" So einen krassen Wechsel zwischen 2 Bänden habe ich noch nie erlebt. Immer noch ist der Protagonist unter falschem Namen auf der Flucht, doch seiner Tätigkeit als Arzt (auf einem Kreuzfahrtschiff) geht er leider nicht mehr allzu lange nach. Diese Szenen haben mich positiv an den Vorgänger erinnert. Stattdessen macht sich der Doc nun auf die Suche nach einem geheimnisvollen Wassermonster in amerikanischer Seenlandschaft. Sein ebenfalls geheimnisvoller Auftraggeber stellt ihm eine heiße Dinoforscherin an die Seite und los gehts. Unterwegs kommen ihnen einige schräge Figuren in den Weg, z. B. Sarah Palin, die bei mir für Verwirrung gesorgt haben. Auch die "dokumentarischen Einschübe" über Vietnamkrieg u.ä. haben mich nicht wirklich erleuchtet. Fazit: Kurz und knapp: Enttäuschend. Stilistisch unstet, wirre Erzählstränge, von der Handlung ganz zu schweigen und platte Figuren. Ich hätte gerne gewusst, wie es mit dem Doc und seinen Feinden weitergeht, aber bis auf den Schluß hätte es auch ein komplett anderer Protagonist in einer komplett anderen Geschichte sein können.

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  • Rezension zu "Einmal durch die Hölle und zurück" von Josh Bazell

    Einmal durch die Hölle und zurück

    Klaerchen87

    20. December 2011 um 11:02

    Mehr Story, weniger Blut Mit Einmal durch die Hölle und zurück legt Bazell seinen zweiten Roman vor. Auch in diesem wählt er sich den Ex-Auftragsmörder Pietro als Hauptfigur, der mittlerweile als Arzt auf einem Schiff tätig ist. Doch wieder mal muss er auf seine früheren Fähigkeiten zurückgreifen, als er von einem Milliardär auf eine unglaubliche Mission geschickt wird: mit Hilfe der Paläontologin Violet soll er das Geheimnis des Seeungeheuers lösen, das angeblich in der Nähe einer Kleinstadt sein Unwesen treibt, und dem schon mehrere Menschen zum Opfer gefallen sein sollen. Wie schon der Vorgänger präsentiert sich Einmal Hölle und zurück als buchgewordener Tarantinofilm und wirkt doch auch reifer als der erste Teil. Das große Blutfließen tritt in den Hintergrund zu Gunsten der abenteuerlichen und interessanten Suche nach einem Monster. Musste ich bei Schneller als der Tod noch kritisieren, dass der Inhalt im Vergleich zu den Gewaltszenen in den Hintergrund rückt, wird hier eine perfekte Balance gehalten. Auch sprachlich bleibt Bazell seinem Stil treu und entwickelt sich doch weiter. So setzt er (meines Erachtens) diesmal weniger auf Schimpfwörter und Umgangssprache, so dass das Buch insgesamt weniger derb daherkommt, und sein intelligenter Schreibstil mehr in den Fokus rückt. Natürlich bleiben auch ein paar kleine Kritikpunkte: da wären zum einen die manchmal doch zu umfangreichen Fußnoten (auch damit setzt der Autor wieder voll und ganz auf sein Konzept aus seinem Erstling); zum anderen wirkt die Geschichte zwischenzeitlich doch etwas künstlich in die Länge gezogen, um schließlich ein ziemlich abruptes Ende zu nehmen, wodurch allerdings auch Raum für einen dritten Band gelassen ist. Zum Schluss sollte man sich auch von der Buchlänge nicht täuschen lassen, denn die (sage und schreibe) letzten 50 Seiten sind doch tatsächlich ein Anhang! Dieser besteht aus manchmal mehr, manchmal weniger interessanten Hintergrundinformation zu Behauptungen und Begebenheiten innerhalb der Geschichte. In wie weit dies lesenswert ist, muss dabei jeder selbst entscheiden... Fazit: Nicht nur für Fans des ersten Bands sehr zu empfehlen!

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