Josh Bazell Schneller als der Tod

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Inhaltsangabe zu „Schneller als der Tod“ von Josh Bazell

Pietro ist clever und smart und war Killer für die New Yorker Mafia. Er stieg aus und glaubt sich sicher – er ist erstens im Zeugenschutzprogramm und zweitens Arzt in einem Krankenhaus. Bis einer der alten Feinde eingeliefert wird. Diagnose: Krebs im Endstadium. Wenn er stirbt, ist Pietro geliefert. Die nächsten acht Stunden im Tollhaus der Klinik werden zum atemlosen Wettkampf um sein Leben.'Schneller als der Tod' ist ein adrenalingeladener Thriller mit Dialogen, so scharf geschliffen wie ein Skalpell. Josh Bazell schreibt extrem cool und schockierend unterhaltsam – so zynisch und komisch, als hätte Tarantino bei Dr. House Regie geführt.

Definitiv ein Männerroman. Alles andere ist nur Hello-Kitty-Poesie.

— TheSilencer
TheSilencer

Besonderer Genuss, wenn man medizinische Kenntnisse hat. Aber auch sonst ein ziemlich besonderes Buch.

— Spinelldete
Spinelldete

Ein Krimi für Männer!!!

— QueenDebby
QueenDebby

So witzig und spannend, ich muß unbedingt die Fortsetzung lesen. Manches war mir zu blutig, das habe ich übersprungen.

— Bellastella
Bellastella

Spannend, komisch, originell!

— salino
salino

Einer der besten Thriller, die ich in letzter Zeit gelesen habe!

— Ana502
Ana502

Rasant, irre, witzig. Noch nie war ein Killer so sympathisch!

— HenrikeSpohr
HenrikeSpohr

Das Buch sollte man wirklich nie vor einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt lesen, da bekommt man Panik. Ansonsten hat es mir gefallen:)

— Lillylovebooks
Lillylovebooks

Überraschend, zynisch, unkorrekt - ein wirklich kurzweiliges Debüt.

— Gulan
Gulan

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    Schneller als der Tod
    TheSilencer

    TheSilencer

    30. January 2017 um 09:31

    Hier kommt ein Thriller, der die Gutmenschen-Kaffeekränzchen aufmischt und die politische Korrektheit plattwalzt.Dr. Peter Brown ist zynisch, sarkastisch, grob, jüdisch - und ein ehemaliger Mafia-Killer im Zeugenschutzprogramm.Der Sinn seines Zeugenschutzprogrammes löst sich in Wohlgefallen auf, als auf seiner Station ein alter Mafiosi eingeliefert wird. Der kennt Browns ehemaliges Handwerk sehr gut und ist schlichtweg davon überzeugt, Brown soll ihn ausschalten. Um dies zu verhindern, setzt der Mafiosi alle Hebel in Bewegung; sollte er sterben, steht Brown auf der Abschußliste an erster Stelle. Doof, wenn es einen Behandlungsfehler gibt.Josh Bazell erzählt auf zwei Zeitebenen das Leben des Ex-Killers - die Gegenwart und den Werdegang.Im harten Machoton, der wohl nicht jedermanns Sache ist, schreibt Bazell damit einen testosterongetränkten Thriller, der hart, schnell, sexy, vulgär und auch mal widerlich ist.Einer der wenigen Romane der letzten Jahre, die ich nicht aus der Hand legen konnte.Definitiv ein Männerroman. Alles andere ist nur Pussy-Poesie.

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  • Spannung, schwarzer Humor und Action - Supermischung!

    Schneller als der Tod
    badwoman

    badwoman

    29. December 2015 um 23:11

    Dieser Titel ist total passend für das Buch: "Schneller als der Tod". Die Geschichte über den ehemaligen Mafia-Killer und jetzigen Arzt Pietro ist voller Action und Spannung. Pietro nimmt am Zeugenschutzprogramm teil und hatte so die Möglichkeit, Arzt zu werden. Der Krankenhausalltag mit Drogen und Arztfehlern, Überarbeitung und stressigen Patienten wird mit viel Humor bis hin zum Makaberen beschrieben. Doch der Super-Gau tritt ein, als ein Mafiosi eingeliefert wird, der Pietro kennt und ihm droht, ihn an die Mafia zu verraten, wenn er stirbt. Was er dann auch tut... Da kommt es dann zum Showdown im Krankenhaus, der mit viel Blut, Toten und Schmerzen endet. In Rückblenden erfährt man Einiges über Pietros Mafiazeit, seine "jüdische" Familie und seine Freundin. Das ganze Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben, auch die Rückblenden stören den Erzählfluss überhaupt nicht. Der schwarze Humor ist meistens köstlich, manchmal schrammt er leicht die Grenze zum "Nicht-mehr-so-gut-Erträglichen" (z.B. die Herstellung eines "Messers" im letzten Kapitel...). Insgesamt hat mir die Schreibweise des Autors aber supergut gefallen, auch die teils schnoddrige Ausdrucksweise passt einfach perfekt zu Pietro. Ich kann dieses Buch mit bestem Gewissen weiter empfehlen!

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  • Tarantino in Buchform, herrlich

    Schneller als der Tod
    CabotCove

    CabotCove

    04. May 2015 um 10:06

    Zum Inhalt: Der Ex-Mafioso Peter Brown arbeitet dank des Zeugenschutzprogramms mittlerweile unbehelligt und vermeintlich sicher als Arzt in einem Krankenhaus, als er auf einen alten Bekannten trifft und somit seine Tarnung auffliegt, was ihn in größte Bedrängnis bringt.   Mein Fazit: Josh Bazell´s Debütroman kommt daher wie ein Film von Quentin Tarantino. Durch die Ich-Erzählperspektive ist man als Leser immer nah am Geschehen und das ist auch nötig, denn Bazell erzählt geradezu rasant, dass man sich teilweise vorkommt wie auf einer Achterbahn. Bazell erzählt böse, zynisch, aber immer unterhaltsam und auch witzig stellenweise. Ein ungewöhnliches Buch, das sich deutlich von anderen Thrillern/Krimis abgrenzt und neugierig auf weitere Werke des Autors macht !

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  • Rezension zu Schneller als der Tod

    Schneller als der Tod
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Dr. Peter Brown ist Assistenzarzt im schrecklichsten Krankenhaus von Manhattan. Peter ist ein fähiger Mediziner der immer einen Weg findet seinen Patienten zu helfen, aber er ist auch ein Ex-Mafiakiller im Zeugenschutzprogramm, mit  dem Talent die Menschen auf sehr kreative Weise umzubringen. Nun ist seine neue Identität aufgeflogen, und im Wettlauf mit der Zeit versucht er seine Patienten das Leben zu retten und seinen Feinden zu entkommen.... Ich hatte mit dem Buch so meine Anfangsschwierigkeiten, den der Erzählstil war für mich doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann hatte er mich doch eingefangen. Bei dem Buch handelt es sich nicht um einen klassischen Krimi/Thriller sondern man verfolgt einen Tag lang das Leben des Dr. Brown an dem er enttarnt wurde. In Rückblenden erfährt man wie er zum Killer geworden ist und warum er im Zeugenschutzprogramm gelandet ist.  Ich muss zugeben das ich die eigentliche Story nicht so orginell fand, aber den Erzählstil auf jeden Fall. Mit schwarzem Humor und bissiger Ironie wird dem Leser die Geschichte präsentiert. Ein paar der Geschehnisse fand ich übertrieben und auch unrealistisch fügten sich dennoch gut in die Geschichte ein, weil man irgendwann nichts anderes mehr von dem Hauptprotagonisten erwartet hat.  Auch habe ich noch keinen Krimi/Thriller gelesen der mit  Fußnoten aufwartet, die mit medizinischen Informationen oder bissigen Kommentaren versehen sind. Nett fand ich auch die kleinen Sensenmänner am Ende eines Kapitels.  Für mich ein gelungener Krimi/Thriller der vor allem  durch seinen rasanten und humorvollen Erzählstil überzeugen konnte und Lust auf die Fortsetzung macht.

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    • 9
  • Diagnose: Pulp, blutig

    Schneller als der Tod
    Stefan83

    Stefan83

    Viel hat nicht gefehlt und John Bazells Debütwerk „Schneller als der Tod“ hätte sich auf Anhieb ganz nach oben in meine diesjährige Bestenliste katapultiert. Das es letztlich nicht gelangt hat, liegt vor allem am Ende, aber dazu weiter unten mehr. Und selbst trotz dieses kleinen Makels gehört das Buch fleißig beworben, denn seit Jason Starr und Ken Bruens „Flop“ und „Crack“ habe ich mich nicht mehr derart schräg im Pulp-Genre amüsiert. Bazell, der zurzeit als Arzt im Praktikum an der University of California in San Francisco tätig ist, hat hier eine Story aufs Papier gebracht, welche auf lange Zeit wohl unsere Sicht auf Krankenhäuser nicht unwesentlich verändern wird und die so genannten „Götter in Weiß“ mal von einer ganz anderen Seite zeigt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Peter Brown, Assistenzarzt in einem Krankenhaus in Manhattan, der, als einer der wenigen fähigen Mediziner dort, alle Hebel in Bewegung setzt, um seinen Patienten helfen zu können. Was allerdings niemand weiß: Peter Brown heißt in wirklich Pietro Brnwa und ist ein ehemaliger Mafiakiller, der seit der Ermordung eines hohen Mob-Mitglieds von der Cosa Nostra in New York gesucht wird und nun dank des Zeugenschutzprogramms des FBI den Weg ins Krankenhaus gefunden hat. Die Medizin ist für ihn so etwas wie eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Und da die stark heruntergekommene Einrichtung eher von der weniger zahlungsfähigen Bevölkerungsschicht frequentiert wird, ist die Gefahr hier erkannt zu werden, eher gering. So denkt zumindest Pietro, der eines Tages am Bett des ehemaligen Mafiakumpanen LoBrutto steht, welcher auch sogleich seine Identität auffliegen lässt und damit droht, diese überall bekannt zu machen. Nur unter einer Bedingung will er den Mund halten: Pietro soll ihn doch bitte vor dem Tode retten. Bei einem Patienten mit Krebs im Endstadium keine einfache Aufgabe. Von nun an muss Pietro alles dran setzten, dass der Mafiosi nicht den Löffel abgibt, während er gleichzeitig damit beschäftigt ist, eine Gruppe Studenten in der Kunst der Medizin zu unterweisen und von einem Notfall zum nächsten zu hasten. Die Zeit läuft schnell ab. Und als er dann noch feststellen muss, dass es sich bei LoBruttos behandelnden Arzt um einen totalen Pfuscher handelt, drohen die Dinge völlig außer Kontrolle zu geraten … „Bei riesigen Nebenwirkungen fressen Sie die Packungsbeilage und erschlagen Sie ihren Arzt oder Apotheker! Der Inhalt dieses Buches kann Heiterkeitsausbrüche bis hin zu extreme Lachkrämpfe auslösen, die in einigen Fällen zu Atemnot führen. Patienten mit einem ausgeprägten schwarzen Humor sind besonders stark gefährdet.“ Das schrieb die Amazon-Userin Sabine Kreutz einleitend in ihrer Rezension zu Bazells „Schneller als der Tod“. Und viel kann man wirklich nicht mehr hinzufügen. Von Seite eins an rast die Geschichte wie eine völlig außer Kontrolle geratene Achterbahnfahrt voran, wobei sich dem Leser ein dauerhaftes Grinsen ins Gesicht fräst (ich erntete immer wieder stirnrunzelnde Blicke im Zug) und das Zwerchfell auf eine schwere Probe gestellt wird (Ich sag nur: „Flamingo“). Voraussetzung: Allzu zart besaitet oder gar Vertreter der politisch und moralisch korrekten Linie sollte man lieber nicht sein. Ganz in der Tradition von Jeff Lindsays „Dexter“ geht es ordentlich blutig zur Sache. Und ähnlich wie der dortige Protagonist, so ist auch Pietro Brnwa ein größtenteils amoralisches Wesen, dem das Töten zur zweiten Natur geworden ist und der mit seiner Läuterung so seine Probleme hat. Welch herrliche Idee diesen dann als Arzt in einem Krankenhaus zu platzieren! Bazell betont in seiner Biographie ausdrücklich, das sein Arbeitsplatz dem Krankenhaus im Buch in keinster Weise ähnelt. Das bleibt wahrlich zu hoffen, sind doch hier mehr Parallelen zu einem Metzgereibetrieb als zu einer medizinischen Einrichtung zu finden. Der Autor spart kein noch so unappetitliches Detail aus und lässt sich sogar in beigefügten Fußnoten dazu herab, sein Wissen mit uns zu teilen. (Äußerst interessant, was bei Zweckentfremdung eines Staubsaugers alles so passieren kann.) Die Sprache dabei ist kahl, knapp und wird mit uns mit kräftigen Adjektiven nur so um die Ohren gehauen. Schnelle Szenenwechsel, rasante Dialoge und zwischendurch immer wieder Ausbrüche derbster Brutalität. Ein FSK-18-Logo hätte dem Cover wahrlich nicht schlecht gestanden, zumal hier ein Großteil der Beteiligten unter denkbar schlechtesten Umständen aus dem Leben scheidet. Milde ausgedrückt. Das „Schneller als der Tod“ letztendlich nicht zur einer totalen Komödie verkommt, liegt an den eingebauten Rückblicken, in welchen Bazell die Lebensgeschichte Pietros nacherzählt und Stück für Stück damit das Puzzle zusammensetzt, von dem man anfangs noch nicht annähernd ein Bild hat. Hier beweist der Autor seine schriftstellerischen Qualitäten, denn die Ausflüge in die ehemaligen Konzentrationslager Polens sowie der Hintergrund von Brnwas Familie verleihen dem Ganzen einen sehr ernsten, dunklen Ton, der die immer wieder heiteren Momente umso zynischer wirken lässt. Beeindruckendste Szene ist für mich aber das nächtliche „Abenteuer“ im Haifisch-Aquarium, das Bazell derart bildreich zum Leben erweckt hat, dass mir die Spucke wegblieb. Absolute Gänsehaut-Passage und gleichsam eindringlich wie erschütternd. Überhaupt bietet das Buch abseits von Irrsinn und blutiger Gewalt immer wieder kurze, ruhige Phasen, die andeuten, dass „Schneller als der Tod“ bei allem Pulp nicht ganz ohne moralischen Kompass ist. Am Ende scheiden sich dann schließlich die Geister. Fakt ist: Pietros „Herstellung eines Messers“ fordert starke Nerven und sollte wohl das Tüpfelchen aufs bis dahin glänzende I setzen. Meiner Ansicht nach hat sich Bazell hier etwas vergaloppiert und zur sehr die Groteske bedient, um letztendlich noch ernst genommen zu werden. Das macht den Gesamteindruck zwar nicht wesentlich schlechter, ließ mich das Buch aber mit einem etwas faden Beigeschmack schließen. Insgesamt ist „Schneller als der Tod“ ein temporeicher Hardboiled-Pulproman, der meines Wissens nicht nur als erster im Medizinthriller-Genre wildert, sondern zudem aufs Beste unterhält und allen Freunden von Dr. House, Dexter und Co. nur ans Herz zu legen ist. Ein wirklich gelungener Erstling, der sicher (schlecht umgesetzt) eines Tages seinen Weg auf die Leinwand finden wird. Auf den bereits angekündigten Nachfolger warte ich mit Freuden.

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    • 2
    Arun

    Arun

    30. November 2014 um 17:31
  • Absolute Buchentfehlung

    Schneller als der Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2014 um 19:10

    Meine Meinung: Ich habe mir dieses Buch vor ca. einem halben Jahr bei reBuy bestellt, weil irgendeine BookTuberin es in den höchsten Tönen gelobt hat, es sehr preiswert war und mich der Klappentext auch angesprochen hat. Jetzt habe ich es dann endlich gelesen und war leider sehr enttäuscht. Der Klappentext gibt zwar die grobe Handlung wieder, allerdings habe ich um einiges mehr Spannung, Witz und Action erwartet, als ich dann letztendlich bekam. Die Geschichte spielt eigentlich an einem einzigen Tag, jedoch schweift Pietro immer mal wieder mit seinen Gedanken ab und erinnert sich an Geschichten aus seiner Vergangenheit, die dann natürlich auch der Leser erfährt. Stück für Stück setzt sich so die Geschichte zusammen, die erklärt, warum Pietro jetzt im Zeugenschutzprogramm ist und als Arzt arbeitet. Jedoch ist diese Geschichte lückenhaft und an einigen Stellen recht unlogisch, so dass mir das gesamte Buch irgendwie "zusammengewürfelt" erschien. Die Charaktere sind meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut beschrieben. Es werden zwar ihre Handlungen geschildert, doch es wird kaum über die Gefühle und Gedanken der Figuren berichtet. Allerdings fand ich zumindest den gegenwärtigen Pietro relativ sympathisch und humorvoll, weshalb mir der Teil der Geschichte, der aus der Gegenwart erzählt wird, um einiges besser gefallen hat. Ein weiterer Punkt, der mich sehr gestört hat war, dass immer mal wieder Sexszenen auftauchten, die 1. in sehr unpassenden Situationen stattfanden und 2. meist nur mit dem wort "ficken" beschrieben wurden. Ich finde es ganz und gar nicht schlimm, wenn solche Wörter in Büchern auftauchen, allerdings schien es mir hier eher so, als ob der Autor zwanghaft versuchen wollte, Pietro als richtig harten Kerl erscheinenzulassen und das fand ich auf Dauer dann doch etwas nervig. Spannung kam für mich nur an einer Stelle des Buches auf, jedoch wurde diese dann auch ziemlich schnell wieder zerstört und die Geschichte ging weiter, als wäre nichts passiert. Das Ende hat mich dann aber doch nochmal richtig geschockt, allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne - ich fand es einfach nur eklig. Fazit: Für mich war "Schneller als der Tod" leider ein Reinfall, was aber vielleicht auch daran lag, dass ich einfach etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich verlinke euch hier nochmal ein Video von einer BookTuberin, welche dieses Buch auch gelesen und als sehr gut empfunden habt, damit ihr noch eine andere Meinung hören könnt.

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  • Irre, böse und wahnsinnig lustig

    Schneller als der Tod
    Fornika

    Fornika

    Dr. Peter Brown lebt den ganz normalen Wahnsinn, den man als Assistenzarzt in einem großen Krankenhaus so mitmacht. Jetzt ist sein Job also Leben zu retten; früher hat er Menschen entgeltlich ins Jenseits befördert, als Auftragskiller „Pietro“ nämlich. Doch das Versteckspiel hat bald ein Ende… Zugegeben, das Buch ist vielleicht nichts für die ganz zart Besaiteten, die sich gerne der Illusion hingeben, dass die Halbgötter in Weiß immer ohne Fehl und Tadel sind. Teilweise recht derb und immer sehr ausführlich schildert der Autor, der übrigens Medizin studiert hat und somit weiß wovon er spricht, den Alltag in der stressigen Assistenzzeit und verknüpft diesen mit einer abstrusen Story aus dem Mafiamilieu. Diese Mischung wird in einem herrlich schwarzen Humor gewürzt mit einer Prise Sarkasmus erzählt, unterbrochen und ergänzt von ironischen, neckischen Fußnoten. Obwohl Peter ja nun wirklich kein unbeschriebenes Blatt ist, lernt man ihn lieben und begleitet ihn durch diesen Wahnsinn, immer haarscharf an der Katastrophe vorbei. Dieses Buch ist wirklich ein echter Pageturner, nicht unbedingt was für Leser mit schwachem Magen, aber auf jeden Fall ein Garant für viele Lacher und manch ungläubigen Blick. Fazit: Mir hat diese Mischung aus Mafia- und gestresster Arztstory sehr, sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung „Einmal durch die Hölle und zurück“.

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    • 3
    Floh

    Floh

    03. September 2014 um 12:20
    KruemelGizmo schreibt Könnte was für mich sein, werde ich mir mal merken!

    ich auch!

  • Rezension zu "Schneller als der Tod" von Josh Bazell

    Schneller als der Tod
    Kendra

    Kendra

    Das Buch "Schneller als der Tod" von Josh Bazell ist ein bizarr schockierendes Werk, dass mit vulgären Ausdrücken und horrorhaften Szenen wahrlich gruselig ist und nur mit starken Nerven zu konsumieren ist, ansonsten bitte nur mit Rücksprache eines Arztes. Hauptfigur ist Pietro, auch Bärentatze in gewissen Kreisen genannt, der damals für die Mafia arbeitete , nun aber Arzt in einem Krankenhaus ist. In der Ich-Perspektive erzählt, schildert er uns den ungeschminkten Krankenhausalltag, trocken und bitter, ohne Spur von Mitleid und Mitgefühl. Während seiner Visite trifft er auf einen Patienten, der ihn bei seinen ehemaligen "Kollegen" verraten kann, denn Pietro der mittlerweile im Zeugenschutzprogramm ist und sein neues Leben aufgebaut hat , droht nun die Gefahr der Entlarvung. Während er damit beschäftigt ist alles mögliche zu tun, um diesen Patienten am Leben zu erhalten, damit dieser seine Drohung nicht einlöst, wird der Leser häppchenweise in seine Vergangenheitserinnerungen mitgenommen. Man erfährt seine Beweggründe und sein ursprüngliches Motiv Kontakt zur Mafia und somit schließlich zu den Locanos aufzunehmen. Diese er fälschlicherweise als eine Art "Familie" ansah und vertraute, bis er vom Gegenteil überzeugt wird. Auch von seiner tragischen Liebesbeziehung mit Magdalena wird berichtet. Dies alles wird auf einer harten und sehr nüchternen Erzählweise geschildert, die mir manchmal schlichtwegs den Atem nahm. Vor allem die expliziten medizinischen Schilderungen der Eingriffe ist nichts für schwache Nerven. Vor lauter Blut das im Buch förmlich entweder vergossen oder verspritzt wird, sah ich machmal etwas rot :-) Für meinen Geschmack war es manchmal etwas zuviel von allem. Zuviel Rache, zu viel Blut, zu viele vulgäre Ausdrücke und zuviel von der inneren Anatomie.

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    • 2
    Arun

    Arun

    22. June 2014 um 16:46
  • Leserunde zu "Schneller als der Tod" von Josh Bazell

    Schneller als der Tod
    rjumka

    rjumka

    Schneller als der Tod

    • 4
  • Mal war anderes

    Schneller als der Tod
    Eliii

    Eliii

    26. January 2014 um 17:51

    Peter Brown ist Assistenzarzt und dieser Job kann manchmal ein einziger Albtraum sein. Und doch liebt Peter ihn. Vor allem im Angesicht dessen, was er zuvor gemacht hat. Denn Peter heißt eigentlich Pietro und war Auftragskiller im Namen der Mafia. Doch diese Zeit hat er hinter sich gelassen und versucht nun den Menschen zu helfen. Bis er schließlich feststellen muss, dass einen die Vergangenheit früher oder später doch einholt. Meine Meinung Lange habe ich mich schwer getan meine Meinung über dieses Buch in Worte zu fassen. Zum einen vielleicht, weil es außerhalb meiner „Wohlfühlzone“ liegt. Es gehört nicht zu meinen (derzeit) bevorzugten Genres Jugendbücher/ Fantasy und ich war mir auch vor dem Lesen nicht sicher, ob es ein Buch für mich ist. Die Geschichte an sich ist schon mal etwas ungewöhnlich mit Pietro dem ehemaligen Mafia-Mitglied, der inzwischen Arzt ist. Aufgrund dessen bietet das Buch natürlich eine große Vielfalt, da wir Alltägliches aus dem Krankenhaus erfahren, aber eben auch Mafiageschichten. Stück für Stück erfahren wir, wie Pietro mit der Mafia in Berührung kommt, für sie arbeitet und letztendlich unter einem anderen Namen untertaucht und sich ein neues Leben aufbaut. Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft. Teilweise ist das etwas eklig, wenn zum Beispiel beschrieben wird, wie man seinem Gegner die Knochen brechen kann. Mindestens genauso unschön können aber auch beschriebene Operationen oder Krankheiten sein. Ich würde das insgesamt als rauen Ton umschreiben, mit dem man sich hier arrangieren muss. Und man sollte sich auch nicht von dem Cover irritieren lassen. Es ist spannend und es fließt auch Blut, aber (!) es ist kein Thriller, wie man vielleicht erst denken könnte. Es steht Roman drauf und es ist auch Roman drin. Die Geschichte liest sich im Übrigen flott weg. Gegner von Fußnoten seien allerdings gewarnt!;) Von denen gibt es viiiiiele und sie gehen auch öfter mal über mehrere Seiten. Stört manchmal, aber wenn man das gar nicht mag, kann man sie auch durchaus ignorieren. Das Ende fand ich auch etwas übertrieben und nicht ganz glaubhaft, aber andererseits ist das gesamte Buch ja etwas bekloppt;D Fazit Eine Lebensgeschichte der anderen Art mit bizarren Szenen und einer Menge schwarzem Humor. Letzen Endes für Leute, die es gern mal etwas schräg, blutig und Mafia-lastig mögen. ★★★☆☆ 3 ½ von 5 Sternen

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  • Schneller als der Tod

    Schneller als der Tod
    Naddlpaddl

    Naddlpaddl

    01. August 2013 um 15:53

    Also das Covr des Buches hat mich direkt sehr angesorchen ein Mann der mit einer Waffe in der Hand steht und um ihm rum eine Blutlache und ganz viele Blutspritzer.Man ahnt schon wie das Buch verlaufen wird. :) Schon die ersten Kapitel lassen einen auf super Spannung hoffen und man wird nich enttäuscht. Das Buch ist quasi in zwei Stories aufgeteielt, einmal die eines Tages im Leben von Peter und in seine Vergangenheit, wie er überhaupt bis zu diesem Tag gekommen ist. Beide Stories sind super spannend.Durch mein Fable für Dr. House stört mich auch die medizinische Fachsprache nicht obwohl ich wenig davon verstehe. Ich finde der Autor benutzt dies und seine eher einfache schon fast "Ghettosprache" hier sehr gut als Stilmittel und ich konnte super und flüssig lesen. Die Fußnoten die alle paar Seiten mal aufgetaucht sind habne mich auch nicht gestört eher im Gegenteil die meisten waren mit Humor voll gepackt und ich habe der nächsten quasi schon entgegen gefiebert :) Schon der hier vorgestellte Klappentext und die Leseprobe konnte überzeugen, wie auch nicht bei einem Ex-Mafiosi der mittlerweile als Arzt im Zeugenschutzprogramm arbeitet als Protagonisten. Alles in allem ist dieses Buch voll gepackt mit Blut, Spannung, Liebe  und viel Humor, wenn man denn diese Art von Humor gut findet. Wie meine Vorredner kann ich nur sagen das dieses Buch nur was für hartgesottene ist, denen die Beschreibung von brutalster Gewalt nichts ausmacht.Mir wurde oft fast übel und ich musste eine kurze Lesepause einlegen wenn ich mir das im Buch geschilderte Geschehen vorgestellt habe... trotz allem sehr gelungen.

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  • Was verursacht mehr Todesfälle- Mafia oder amerikanisches Gesundheitssystem?

    Schneller als der Tod
    Holden

    Holden

    Ein spannender Thriller um einen ehemaligen Mafiakiller, der sich (im Zeugenschutzprogramm befindend) als Assistenzarzt am Manhattan Catholic Hospital durchschlagen muß, welcher Job härter ist, kann ich nicht abschließend sagen. Auf jeden Fall möchte ich NIE NIE NIE in ein amerikanisches Krankenhaus. Schnell geschrieben und sehr lustig, kann man wohl nicht besser machen.

    • 5
  • Schneller als der Tod von Josh Bazell.

    Schneller als der Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2013 um 20:24

    Der etwas andere Roman über die Mafia…  Hauptfigur und Erzähler Pietro, oder auch Peter, befindet sich, während er in seiner charmant rauen Art seine Geschichte an den Hörer bringt, in einem Zeugenschutzprogramm. Als ehemaliger Killer ist gegen die Mafia aussagen seine letzte Chance straffrei davon zu kommen, doch noch in die Fußstapfen seines Großvaters zu treten und Arzt zu werden.  Als er beginnt seine Geschichte zu erzählen arbeitet er gerade als Assistenzarzt in einem New Yorker Krankenhaus, dann holt ihn seine Vergangenheit ein, in Form eines alten Mafia-Kollegen. Und er wird zurück versetzt in die Zeit als er seine Familie, große Liebe und Freiheit an das organisierte Verbrechen verlor… Auf Grund des Arbeitsplatzes der Hauptfigur, erfährt der Leser in diesem Roman fast mehr über den ruinösen Zustand des amerikanischen Gesundheitssystems, als über die Mafia. Denn dieser Roman ist keine Neuauflage des Paten, es geht hier vor allem um Pietro und sein (verpfuschtes) Leben.  So befinden wir uns mal im Krankenhaus und lassen Beschreibungen von nekrotischen Fußsohlen über uns ergehen. Und mal in Pietros bewegter Vergangenheit, die nicht nur das Verbrechen, sondern auch große emotionale Verluste und Verzweiflung gezeichnet haben.  Zum ersten Schauplatz lässt sich sagen, dass der Leser einen starken Magen benötigt, zum zweiten Schauplatz empfehle ich genau das gleiche. Denn der Autor geizt nicht mit Detail genauen Betrachtungen von Eiter und brutalen Kämpfen bis aufs Blut. Die Erzählstimme der Hauptfigur erinnert mich an den literarischen Prototyp hart aber herzlicher Kommissar, nur das Pietro auf der anderen Seite des Gesetzes steht. Hätte ich mich vor seinen Schilderungen nicht so geekelt, hätte ich ihn glatt ins Herz schließen können.  Trotzdem ist dieses Buch nichts für zartbesaitete, wegen der häufigen Gewaltszenen und generellen Beschreibungen an der Brechreizgrenze.  So schnörkellos dieses (Hör)Buch auch daher kommt, es trifft, pointiert und immer mitten in die Fresse rein…

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  • Toller Debütroman

    Schneller als der Tod
    simonfun

    simonfun

    23. March 2013 um 13:04

    Der Autor schreibt in der Ich-Form und kann daher die perfiden Gedanken des Hauptprotagonisten und die zum Teil grotesken Situationen sehr gut wiedergeben. Wie auch immer - sehr lesenswert!

  • Rezension zu "Schneller als der Tod" von Josh Bazell

    Schneller als der Tod
    Nazena

    Nazena

    22. December 2012 um 16:21

    Dr. Peter Brown arbeitet als Assistenzarzt im Manhattan Catholic Hospital, dem schrecklichsten Krankenhaus in New York. Der Tag beginnt schon schlecht mit einem versuchten Raubüberfall, den Dr. Brown aber problemlos abwehrt. Auf der Station dann der Schock: einer der Patienten erkennt ihn. An und für sich kein Grund zur Besorgnis, aber Dr. Peter Brown heißt eigentlich Pietro Brwna und war ein Auftragskiller der Mafia. Er sagte gegen die Mafia aus und kam in ein Zeugenschutzprogramm. Bevor er reagieren kann, hat der Mobster schon einen Freund angerufen: sollte er im Krankenhau sterben, wird die Mafia erfahren, wo sich Peter aufhält. Zu dumm nur, dass der Mafiosi wegen seiner Krankheit schon fast tot ist. Noch schlimmer: der operierende Arzt ist ein Trottel. Peter darf sich mit übereifrigen Studenten, pedantischen Oberärzten, nörgelnden Patienten und dem ganz alltäglichen bürokratischem Wahnsinn eines Krankenhaus herumschlagen- und die ganze Zeit sitzt ihm buchstäblich die Pistole im Nacken... Die Idee, aus einem Killer einen Arzt zu machen, fand ich sehr innovativ und interessant. Peter oder Pietro, von der Familie Bärenpratze genannt, ist ein zynischer und abgehärteter Mann, der aber trotzdem seinen Idealismus bewahrt hat. Nach dem Tod seiner Großeltern baute er Kontakte zur Mafia auf, blieb aber ein "rechtschaffener" Killer, da er nur Leute tötete, die es auch verdient hatten. Doch eines Tages geht etwas schief und seine Blitzkarriere fällt steil bergab. Man kann aus der Mafia nicht einfach so aussteigen, wie er bald sehr schmerzhaft erfahren muss. Trotz großer persönlicher Verluste versucht er ein besserer Mensch zu sein und stellt das Wohl seiner Patienten über sein eigenes. Josh Bazell ist selbst Arzt und hat großes medizinisches Fachwissen in den Roman hineinfließen lassen, welches durchweg interessant ist, aber nie belehrend wirkt. Die Krankenhaus-Verwaltung ist das reinste Irrenhaus und jeder versucht so gut wie möglich seinen Arbeitstag zu überstehen- und mit etwas Glück vielleicht sogar mal einem Patienten zu helfen. Der Roman übt starke Kritik am Gesundheitswesen, aber auf humorvolle Art, auch wenn dieser häufig Galgenhumor ist. Jeder kennt Horrorberichte aus dem Krankenhaus: Ärzte, die 48 Stunden Dienst hatten und dann eine Not-OP an einem Patienten durchführen müssen, vergessene Tupfer und falsch dosiere Medikamente. Bazell spricht diese Problematik deutlich aus. Was das Buch so besonders macht, ist sein Humor und seine Grundstimmung. Es macht einfach großen Spaß, Peters Klinikalltag zu verfolgen. Ungefähr ein Drittel des Romans erzählt in Rückblenden sein Mafialeben und wie er im Zeugenschutzprogramm landete. Im Vergleich zu den Krankenhausepisoden sind sie nicht ganz so spannend, aber wichtig, um den Charakter zu verstehen. Peter ist zwar deutlich überzeichnet und mutiert teilweise zu einer Mischung aus MacGyver und Superman, aber dies tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und kann es jedem Fan von schwarzhumorigen Romanen empfehlen- nur vielleicht nicht unbedingt, wenn man selbst ins Krankenhaus muss... 5 von 5 Sterne.

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