Josh Lanyon

 4.4 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor von Eine Leiche taucht ab, Somebody Killed His Editor und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Josh Lanyon

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Josh LanyonEine Leiche taucht ab
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Eine Leiche taucht ab
Eine Leiche taucht ab
 (9)
Erschienen am 01.02.2017
Josh LanyonDas Geheimnis von Pine Shadow: Ein Adrien-English-Krimi
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Das Geheimnis von Pine Shadow: Ein Adrien-English-Krimi
Josh LanyonTödliche Schatten: Ein Adrien-English-Krimi
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Tödliche Schatten: Ein Adrien-English-Krimi
Josh LanyonDas Geheimnis von Pine Shadow
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Das Geheimnis von Pine Shadow
Das Geheimnis von Pine Shadow
 (0)
Erschienen am 01.04.2015
Josh LanyonTödliche Schatten
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Tödliche Schatten
Tödliche Schatten
 (0)
Erschienen am 01.10.2014
Josh LanyonThe Ghost Wore Yellow Socks
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The Ghost Wore Yellow Socks
The Ghost Wore Yellow Socks
 (5)
Erschienen am 30.12.2008
Josh LanyonSomebody Killed His Editor
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Somebody Killed His Editor
Somebody Killed His Editor
 (5)
Erschienen am 01.04.2010
Josh LanyonFatal Shadows
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Fatal Shadows
Fatal Shadows
 (4)
Erschienen am 30.05.2007

Neue Rezensionen zu Josh Lanyon

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J_Walthers avatar

Rezension zu "Eine Leiche taucht ab" von Josh Lanyon

sehr empfehlenswert
J_Walthervor 2 Jahren

Der Roman erschien im August 2014 als Übersetzung aus dem Amerikanischen im Incubus-Verlag. Er lag schon länger auf meinem SUB und gehört zu den wenigen Büchern, die ich mir noch in gedruckter Form zugelegt habe, dies auf Grund des Buchumschlags. Das wunderbar atmosphärische, dynamische Cover stammt von der talentierten Designerin Casandra Krammer. Auch die Übersetzung durch Stefanie Zurek scheint mir sehr gelungen.
Inhalt: In Alston Estate geht etwas Eigenartiges vor sich. Als der junge Künstler Perry nach einem gescheiterten Liebeswochenende in die heruntergekommene Pension zurückkehrt, findet er einen Toten in seiner Badewanne. Doch kaum wendet er dem Opfer den Rücken zu, verschwindet das Corpus Delicti. Weder die Polizei noch die anderen Hausbewohner wollen an den grausigen Fund glauben. Nur der grimmige Navy-SEAL Nick spürt, dass etwas an der Sache dran ist.
Gemeinsam jagen sie den Geist der Alston Estate und kommen sich dabei viel näher, als Nick recht sein kann ...
Eine Leiche taucht ab ist ein klassischer Whodunnit-Krimi, er ist spannend und die Ereignisse folgen dicht aufeinander. Doch nicht nur deshalb habe ich ihn quasi an einem Tag ausgelesen. Der Roman hat mich in seinen Bann geschlagen, weil er sehr gut geschrieben ist, in einem gekonnten, nüchtern-ironischen Stil. Mit seinen Hauptfiguren geht er warmherzig um. Die Nebenfiguren sind recht skurril, gewinnen aber wenig Tiefe.
Die Atmosphäre des alten Hauses in Vermont ist sehr stimmungsvoll und passend, der Handlungsort wird lebendig. Obwohl der Roman rechnerisch in den 2010-Jahren spielt, vermittelt er mir das Gefühl, einige Jahrzehnte eher angesiedelt zu sein, vielleicht in den 70ern. Und das, obwohl Perry jemanden über das Internet kennenlernt. Aber darüber hinaus werden keine Handys, Laptops usw. erwähnt. Ob diese Wirkung gewollt ist, weiß ich nicht, aber es gefällt mir.
Zu den Hauptfiguren: Was so leicht zum Klischee hätte verkommen können – der harte, beschützende »straight acting« Ex-Marine und der zarte, naive, süße »Twink« – wird zu einer überzeugenden, realistischen Liebesgeschichte. Vor allen die Figur von Perry wird immer wieder aufgebrochen, ohne dass es zu weit vom Charakter wegkommt, er findet Mut, wird aktiv, kann selbstbewusst sein … Nick wird dem Leser zuerst als heterosex. Charakter vorgestellt, der anscheinend zum erstem Mal Gefühle für einen Mann hat. Das wird erst später aufgelöst, ob das ein Kniff ist, darüber kann man sich streiten, aber der Glaubhaftigkeit der Geschichte tut es sicher gut.
Alles in allem ein sehr gelungener Roman, mit dem der Incubus-Verlag erneut sein Händchen für Qualität bewiesen hat und den ich nur empfehlen kann.

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Korikos avatar

Rezension zu "Das Geheimnis von Pine Shadow: Ein Adrien-English-Krimi" von Josh Lanyon

Gelungene Fortsetzung
Korikovor 3 Jahren

Story:
Nach dem nervenaufreibenden Kriminalfall, in den der schwule Buchhändler und Autor Adrien English in “Tödliche Schatten”  hineingestolpert ist, versucht dieser auf der Ranch seiner verstorbenen Großmutter zur Ruhe zu kommen. Auch will er sich dort von dem attraktiven Detective Riordan lösen, mit dem er seit den Ermittlungen rund um den Tod seines alten Schulfreundes eine komplizierte Beziehung führt. Zudem will er in der Abgeschiedenheit der Ranch an seinem neuen Buch arbeiten. Allerdings machen ihm der Fund einer Leiche, das Hanffeld seines verschwundenen Verwalters und eine archäologische Ausgrabung auf seinem Grundbesitz einen Strich durch die Rechnung. Schon bald befindet er sich ungewollt im nächsten Kriminalfall und gerät ins Visier des Mörders. Als Riordan ebenfalls auf der Pine Shadow Ranch auftaucht, beginnen beide zu ermitteln und kommen damit unwillkürlich nicht nur dem Täter näher – auch ihre Beziehung zueinander festigt sich …

Eigene Meinung:
Mit dem Roman „Das Geheimnis von Pine Shadow“ geht Josh Lanyons Adrien English-Reihe in die zweite Runde. Inhaltlich setzt der Band direkt an „Tödliche Schatten“ an, wenngleich man die Bücher auch getrennt voneinander lesen kann. Dennoch ist es empfehlenswert die Reihe kontinuierlich zu lesen, da zumindest die Beziehung zwischen Adrien und Riordan auf den Ereignissen von Band 1 aufgebaut wird und sich weiterentwickelt.

Der Schwerpunkt liegt trotz allem auf dem Kriminalfall und den Ereignissen auf der Pine Shadow Ranch. Einmal mehr stolpert Adrien ungewollt in die Ereignisse und darf sich selbst auf die Suche nach er Wahrheit machen, da die Polizei seinen Aussagen nur begrenzt Glauben schenkt. Riordan greift ihm hierbei unter die Arme, wenngleich er nicht begeistert davon ist, dass Adrien sich in Gefahr begibt. Dabei kommen sich die beiden endlich näher, weswegen Fans von schwuler Erotik im zweiten Teil eher auf ihre Kosten kommen, als in „Tödliche Schatten“. Josh Lanyon legt mehr Wert darauf die Beziehung zwischen Adrien und Riordan voranzureiben und weiterzuentwickeln, als noch im ersten Teil, wo vieles lediglich angedeutet wurde. Dennoch dreht sich die Handlung hauptsächlich um die Vorfälle auf Adriens Land, die damit einhergehenden Ermittlungen und die Suche nach der Wahrheit. Insgesamt ist die Geschichte komplexer aufgebaut, die Hintergründe zu den Morden vielschichtiger und für den Leser nicht so leicht durchschaubar. Während man in „Tödliche Schatten“ recht schnell eine Vermutung bezüglich des Täters hatte, dauert es in der Fortsetzung fast bis zum Finale, bevor man auf den Täter kommt und die Zusammenhänge begreift. Daher ist „Das Geheimnis von Pine Shadow“ wesentlich spannender als Adriens erstes Abenteuer, so dass man den Band nur schwer aus der Hand legen kann.

Die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch. Man schließt Adrien mit all seinen Macken schnell ins Herz und kann sich gut mit ihm identifizieren. Er ist ein toller Hauptcharakter, der nicht so ganz den typischen Krimihelden entspricht. Auch Riordan, den man endlich besser kennenlernt, ist ein toller Charakter, der Adrien gut ergänzt. Sicherlich kommt er sehr launenhaft rüber, mitunter wirkt er sogar ein wenig ungerecht, doch da das Buch aus Adriens Sicht geschrieben ist und er teilweise eine recht verblendete Perspektive hat, kann man das problemfrei ausblenden. Auf jeden Fall macht es Spaß die beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten und dabei zu beobachten, wie sie einander endlich näher kommen.

Auch die übrigen Charaktere sind gut in Szene gesetzt – seien es die leicht homophoben, ländlichen Bewohner der Stadt nahe der Ranch, die Studenten und Professoren der Ausgrabungsstätte oder Adriens Jugendfreunde. Sie sind sehr authentisch, gut nachvollziehbar und handeln logisch. Sie passen perfekt zur Geschichte und den Ereignissen.

Einmal mehr das Buch auch stilistisch überzeugen. Josh Lanyon hat einen flüssigen, gut lesbaren und spannenden Schreibstil und verfügt über einen guten Sinn für Humor. Sowohl die Dialoge, als auch die Beschreibungen oder die Actionszenen sind toll und atmosphärisch umgesetzt, so dass man sich gut in Adrien hineindenken kann und die Gegend bildlich vor Augen hat. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und man freut sich bereits auf den nächsten Band, der hoffentlich noch dieses Jahr bei Gmünder erscheinen wird.

Fazit:
Auch der zweite Band der „Adrien English“ Reihe verspricht spannendes, gut geschriebenes Lesevergnügen und ist ein Muss für alle Krimifans. „Das Geheimnis von Pine Shadow“ bietet Spannung, Humor und ein bisschen was fürs Herz, da Josh Lanyon endlich auch die Beziehung zwischen Adrien und Riordan weiterentwickelt. Wem „Tödliche Schatten“ gefallen hat, der wird auch die Fortsetzung mögen und sich im Anschluss nach dem dritten Band sehnen. Sehr zu empfehlen!

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Korikos avatar

Rezension zu "Tödliche Schatten: Ein Adrien-English-Krimi" von Josh Lanyon

Gelungener Krimi mit Suchteffekt
Korikovor 3 Jahren

Story:
Nie hätte der schwule Buchhändler und Krimiautor Adrien English damit gerechnet einmal Zeuge polizeilicher Ermittlungen zu sein. Doch als sein alter Schulfreund und Angestellter Rob brutal ermordet wird, ist er für den gutaussehenden Detective Riordan und dessen Partner Chan einer der Hauptverdächtigen, da er sich am Abend zuvor heftig mit Rob gestritten hat. Um seine Unschuld zu beweisen, beginnt er auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und erhält dabei unverhofft Unterstützung von Riordan. Doch Adriens Suche nach dem Mörder bleiben von diesem nicht unbemerkt und schon bald befindet sich der junge Mann in Lebensgefahr …

Eigene Meinung:
Der Roman „Tödliche Schatten“ erschien erstmals 2000 in den USA und markiert den Auftakt der sechsbändigen „Adrian English“-Reihe. Zeitgleich ist das vorliegende Buch das Debüt von Josh Lanyon, der inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde. Zu seinen Preisen zählen der Lambda Literary Award, der Eppie Award und der USABookNews Award. Deutschen Lesern dürfte der Autor vor allem durch seinen Krimi „Eine Leiche taucht ab“ bekannt sein, der 2014 im Incubus Verlag erschienen ist.

Inhaltlich bietet Josh Lanyon einen soliden, spannenden Krimi, der mit sympathischen Charakteren und einem gut durchdachten Handlungsbogen trumpfen kann. Es macht Spaß dem Mörder auf die Spur zu kommen und zusammen mit Adrien herauszufinden, welche Motive es für den Mord an Rob gab. Diese sind gut durchdacht und in sich schlüssig – Josh Lanyon bemüht sich um einen logischen, nachvollziehbaren Plot und verzichtet auf Logiklücken, Plotsprünge und charakterliche Superhelden. So ist Adrien zwar Krimiautor, aber eben kein Detektiv, was dafür sorgt, dass er öfters mal in eine Sackgasse läuft und sich auf diesem Weg immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Dennoch ist er ungemein sympathisch, so dass der Leser ihn schnell ins Herz schließt. Riordan bleibt im ersten Teil noch ein wenig blass, die meisten Hintergrundinfos zu ihm bleiben noch im Dunkeln. Zwar lernt man ihn ganz gut kennen, doch da er der raubeinige, introvertierte und skeptische Cop ist, hat an mitunter Schwierigkeiten ihn zu fassen. Dieser Punkt macht ihn jedoch noch reizvoller und zum perfekten Gegenpol zu Adrien, was sich zumeist in ihre Gespräche niederschlägt.

Auch die Nebenfiguren sind sympathisch und lebendig – allen voran Adriens Mutter Lisa, oder die Autorengruppe, die sich regelmäßig bei Adrien trifft. Josh Lanyon gelingt es schillernde und individuelle Persönlichkeiten zum Leben zu erwecken und jedem das passende Maß Aufmerksamkeit zu schenken. Genau dieser Punkt macht „Tödliche Schatten“ so lesenswert – sowohl die Figuren, als auch die Geschichte wirken authentisch und in sich schlüssig. Der Krimi verläuft in klassischen, ruhigen Bahnen, die Figuren wirken nicht überboostet, sondern normal und realistisch.

Stilistisch bietet Josh Lanyon gut geschriebene Krimikost mit einem guten Gespür für Spannung, Action und Humor. Letzteres zeigt sich in Adriens zynischen Beikommentaren (die Romane sind alle aus seiner Sicht geschrieben), seinen Gedanken und in den Dialogen mit Riordan. Auf diesem Weg lockert der Autor die Geschichte immer wieder auf, was der Spannung glücklicherweise keinen Abbruch tut – im Gegenteil. „Tödliche Schatten“ bleibt unterhaltsam und gerade im letzten Drittel fällt es schwer den Roman aus der Hand zu legen. Positiv ist zudem, dass der Autor auf allzu lange Erotikszenen oder kitschige Romantik verzichtet und sich stattdessen eher auf den eigentlichen Mordfall und die dazugehörigen Ermittlungen konzentriert. Daher werden Erotik- und Romance-Fans nur bedingt auf ihre Kosten kommen.

Fazit:
„Tödliche Schatten“ ist ein gelungener, lesenswerter Krimi, der Lust auf mehr macht. Dank der gut durchdachten, logischen Handlung und der sympathischen, authentischen Charaktere sei Josh Lanyons Auftaktband seiner „Adrian English“-Reihe jedem Fan schwuler Krimis ans Herz gelegt. Der Autor hat einen lebendigen Schreibstil und weiß zu fesseln. Wer Romane im Stil der „Claude Bocquillon“-Reihe von Laurent Bach mag, sollte sich „Tödliche Schatten“ nicht entgehen lassen. Bleibt zu hoffen, das Gmünder die gesamte Reihe auf dem deutschen Markt herausbringt – mit „Das Geheimnis von Pine Shadow“ ist bereits der zweite Band erhältlich. Zu empfehlen.

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