Bird Box - Schließe deine Augen

von Josh Malerman 
4,0 Sterne bei283 Bewertungen
Bird Box - Schließe deine Augen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (217):
Gluecksklees avatar

Könnte auch als Filmvorlage dienen. Spannend, grauenerregend und mit einer eindringlichen Beklemmung, die beim Lesen vermittelt wird.

Kritisch (18):
LillianMcCarthys avatar

Auf eine Auflösung wartet man vergeblich und die Geschichte zwischen Anfang und Ende ist auch nur mittelmäßig.

Alle 283 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Bird Box - Schließe deine Augen"

Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich... Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783764531218
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Penhaligon
Erscheinungsdatum:16.03.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.03.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Books-have-a-souls avatar
    Books-have-a-soulvor 4 Monaten
    Toller Thriller!

    Das Buch wurde mir öfter empfohlen, sodass ich sehr neugierig war. Allein der Klappentext klingt nicht nach typischem Thriller und ich kann bestätigen, dass es auf jeden Fall eine einzigartige Geschichte ist.

    Der Einstieg viel mir leicht, der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und kommt gleich zur Sache. Er führt direkt an das Thema des Buches heran, ohne viel Drumherum und steigert so stetig die Spannung. Von Anfang an hatte die Geschichte eine absolut bedrückende Stimmung auf mich. Die komplette Atmosphäre hat sich zu hundert Prozent auf mich übertragen und ich fühlte mich beim Lesen teilweise selbst beobachtet.

    Der Großteil der Geschichte arbeitet in meinen Augen mit der Psyche. Die Charaktere leben in einer Zukunftsversion unserer Welt, in der man stirbt, wenn man die Augen öffnet. Folglich müssen sich alle im Haus oder irgendwo verbarrikadieren, alle Fenster etc. abhängen, und sollten nur im Notfall das Haus verlassen mit verbundenen Augen, da dort etwas lauert, das einen verrückt werden lässt und kurz darauf in den Tod treibt. Beim Lesen habe ich regelrecht die Hilflosigkeit und die Angst der Personen gespürt. Malorie ist eine sehr starke Persönlichkeit, doch sie wirkt teilweise auch etwas kühl. Und so kommen wir zu meinem einzigen Kritikpunkt in dieser Geschichte. Ich wurde mit der Prota nicht so richtig warm, weil sie mir stellenweise zu emotionslos erschienen ist. Allerdings hat sich dies in diesem Fall insgesamt nicht ausgewirkt, weil es zu diesem Thriller irgendwie gepasst hat.

    Die Idee fand ich ja wirklich genial. Und auch die Umsetzung hat mir super gefallen. Manchmal passiert gar nicht so viel, blutige Szenen sind begrenzt vorhanden, und trotzdem wurde es zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil, ich konnte das Buch spätestens ab der Hälfte gar nicht mehr aus der Hand legen und musste es in einem Rusch lesen. Die gesamte Handlung fand ich faszinierend, beklemmend und obwohl keine großen Überraschungen dabei waren, war die Story selbst für mich die größte Überraschung.

    Fazit
    Bird Box ist ein Thriller, der mich von der ersten Sekunde an gefesselt hat. Der Autor hat die bedrückende Atmosphäre perfekt dargestellt und auf mich übertragen. Dieses Buch hat für mich alles, was ich mir in diesem Genre wünsche: eine geniale und einzigartige Grundidee, eine tolle Umsetzung, Spannung pur, eine Geschichte, die auf die Psyche geht. Einziges kleines Manko war für mich die emotionslose Protagonistin, aber dies kann ich bei einem Thriller verzeihen und irgendwie hat es auch zur gesamten düsteren Grundstimmung des Buches gepasst. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung!

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    elektrohexes avatar
    elektrohexevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: spannend bis zum ende
    Brid box

    Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen auf der Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von Hausmauern und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …
    fand es zuerst seltsam warum immer wieder die szene mit dem fluss und den älteren szenen wechselt aber genau das hat die spannung ausgemacht.
    nicht so toll fand ich das nicht erwähnt wird wovor genau sie eigentlich angst haben oder wodurch die Menschen so durchdrehen (oder ich habs überlesen?) 
    das buch war trotzdem sehr lesenswert

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    BibiBookloves avatar
    BibiBooklovevor 6 Monaten
    Mich konnte es leider nicht begeistern!

    Das Buch hat mich eher enttäuscht. Im Vorfeld hat man soviele positive Meinungen dazu gehört, was sich meiner Ansicht nach nicht erfüllt hat. Aber Geschmäcker sind zum Glück ja verschieden 😃 Mich konnte es nicht richtig fesseln und das Ende fand ich auch eher unbefriedigend. Und einiges war einfach nur unlogisch. Daher bekommt es nur 3 ⭐⭐⭐

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    Janareadss avatar
    Janareadsvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach hervorragend! Dieses Buch lässt einem den Atem stocken...
    Rezension zu Bird Box oder "Der Fluss" von Josh Malerman

    INHALT

    Fünf Jahre nach den ersten Hinweisen auf die tödliche Gefahr ist die Menschheit beinahe ausgelöscht. Malorie hat sich mit ihren zwei vierjährigen Kindern in einem Haus verbarrikadiert und hinter verdunkelten Fenstern vor der Außenwelt abgeschottet.
    Der Junge und das Mädchen haben noch nie etwas außerhalb des Gebäudes gesehen. Doch Malorie merkt, wie ihre Kräfte schwinden. Lange hält sie dieses Leben nicht mehr aus. Und getrieben von Verzweiflung und einem Funken Hoffnung entschließt sie sich, ihre Zuflucht zu verlassen. Sie lässt die Kinder Augenbinden anlegen und führt sie zum Fluss.
    Malorie weiß, dass dort ein Ruderboot liegt. Doch die Reise wird schrecklich und sie können sich auf nichts verlassen außer Malories Verstand und die geschulten Ohren der Kinder. Eine einzige falsche Entscheidung und sie werden sterben. Denn etwas hat sich auf ihre Fährte gesetzt- ein Mensch, ein Tier oder tatsächlich ein bislang unbekannter Schrecken?


    HANDLUNG

    Malories Kinder haben noch nie die Außenwelt gesehen. Keines der beiden Kinder weiß, wie ein Kaninchen aussieht, oder wie schön es sein kann, wenn die Sonne ihre Strahlen wirft. Doch sie hat sie trainiert. Sie hören besser, als sie selbst. Und darauf wird sie sich verlassen, wenn sie mit den beiden das Haus, ihre Zuflucht, verlassen, und den Fluss hinterm Haus entlang rudern wird. Und dass alles mit verbundenen Augen. Denn wenn du in der Welt draußen die Augen öffnest- siehst du nur den Tod.
    Sie werden es blind tun. Und Malorie wird sie schützen, denn sie sind alles, was sie noch hat.


    MEINUNG


    Das Buch hat mich sofort angesprochen. Nicht nur die Inhaltsangabe, die Lust auf mehr macht, sondern auch das schaurige Cover hat mich in den Bann gezogen.
    Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
    „Bird Box“ ist ein Thriller mit Endzeit-epos der besonderen Art.
    Ich bin ein absoluter Fan von düsteren Dystopien, aber keine davon wurde bisher von einer Protagonistin erzählt, die wortwörtlich blind ihr Abenteuer beschreitet. Nach diesem Buch wird man sich erstmal wieder bewusst, wie wertvoll es ist, sehen zu können und was der Körper an Leistung geben kann, wenn er ein Sinnesorgan weniger zu Verfügung hat.
    Der Schreibstil von Malerman ist flüssig und einfach zu lesen. Sofort zu Beginn des Buches war ich mitten in der Geschichte rund um Malorie und ihre Lieben.
    Gegliedert ist das Buch in der Gegenwart und in Rückblenden, in denen wir mehr darüber erfahren, wie es Malorie vor fünf Jahren erging und was seither geschah.
    Die gefährliche Fahrt der dreien über den Fluss hat mir mehr als einmal den Atem stocken lassen und ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Zwei Tage hat es gebraucht, dann war es ausgelesen.
    Für mich steht fest, wenn noch mehrere Werke Malermans auf Deutsch erscheinen, haben sie ein One Way Ticket in mein Bücherregal!
    Die 5 von 5 Sternen hat dieses Buch allemal verdient!


    FAZIT

    Ein postapokalyptischer Horrothriller für jeden, der Nervenkitzel braucht wie die Luft zum Atmen. Einfach klasse!


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    Sternensammlerins avatar
    Sternensammlerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr interessant und fesselnd!
    Der Fluss - Rezension

    Besucht auch gerne meinen Blog
                                              
    Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die nicht sicher ist.In einer Welt, in der das Böse herrscht und bald die ganze Menschheit auslöscht.
    Doch jetzt stell dir vor, du weißt nicht, was das Böse ist.Wie es ausschaut. Wie es tötet.

    Doch eins weißt du.Sobald du deine Augen öffnest, wird es dich umbringen.

    Genau in dieser Welt lebt Malorie. Sie ist jung und die Mutter von zwei Kindern, die eigentlich eine schönere Kindheit verdient hätten. Sie leben in einem kleinen Haus und versuchen, zu überleben. Doch langsam werden ihre Lebensmittelvorräte knapp. Malorie beschließt mit ihren Kindern zu fliehen - ihre letzte Hoffnung ist der Fluss.
    Jedoch müssen sie ihre  Augen verbunden halten,- denn sobald sie ihre Augen öffnen werden sie sterben.


    Meinung:Das Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Want to read- Liste, da es meist gute Bewertungen hatte und sich spannend anhörte.Und enttäuscht wurde ich nicht,- denn ich habe dieses Buch gerne gelesen!Die Kapitel des Buches sind meist sehr kurz gehalten, weswegen man immer weiterlesen möchte und das Buch einen auf keinen Fall 317 Seiten lang vorkam.Also die Spannung, wie man sie bei jedem Thriller erhofft, war vorhanden.
    Manche Stellen hätte man jedoch etwas ausführlicher und spannender schreiben können.

    Die Geschichte dreht sich quasi um Malorie, jedoch in zwei unterschiedlichen Zeiten.So sehen wir sie, wie sie versucht den Fluss zu überqueren,jedoch auch die jüngere Malorie, als die Morde erst anfingen.
    So konnte man viel über die Protagonistin erfahren und ihr Handeln verstehen und nachvollziehen. Denn dies fiel mir am Anfang etwas schwer.Fragen wie:,,Warum macht sie das?´´ kamen nicht selten vor, dies wurde dann jedoch besser.
    Schnell war das Buch also ausgelesen,- und mit dem erhofften Ende.Und ich gebe zu,- etwas emotional war es auch.

    Die Bewertung des Buches:


    Das Buch hat mich wirklich gefesselt, da ich diese Welt so schlimm fand.
    Dauernd hatte ich in den Hintergedanken, was wohl wäre, wenn dies real wäre.

    Ich gebe zu, man muss sich auf die Monster einlassen können. Wer findet, dass diese Idee absolut unrealistisch und unglaubwürdig sei, der sollte auch am besten die Finger davon lassen.

    Wenn ihr aber an der Geschichte interessiert seit, dann schaut euch gerne das Buch genauer an.
    Es geht um eine außergewöhnliche Thematik und ich bin mir sicher, das ihr noch kein Buch gelesen habt, das diesem ähnelt.

    Deswegen gab es von mir 4 von 5 Herzen.

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    sinaslesewelts avatar
    sinasleseweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wenn das Kopfkino mitmacht ist dieses Buch ein richtiges Erlebnis!
    Kopfkino erforderlich

    Josh Malerman hat bei „Bird Box“ eine Atmosphäre geschaffen, die es in sich hat! Dabei bleibt er was Charaktere und Handlungsorte angeht sehr minimalistisch. Nur wenige Charaktere bekommen einen Hintergrund spendiert und im Grunde spielt sich die Geschichte nur an zwei Orten ab. Mehr braucht es allerdings auch nicht, denn den Rest macht die Fantasie.

    Und damit kommen wir auch schon zum Kern des Ganzen: Ohne Kopfkino wird diese Geschichte kaum richtig funktionieren. Der Leser muss sich darauf einlassen, ansonsten wird er wahrscheinlich von dem Minimalismus enttäuscht werden.

    Wenn das Kopfkino jedoch funktioniert (so wie bei mir), dann kann dieses Buch zu einem richtigen Highlight werden! Man spürt die Beklemmung, die Angst und das Adrenalin und bangt mit der Protagonistin.

    Da die Charaktere außerhalb ihres sicheren Hauses die Augen immer geschlossen haben müssen, werden viele Szenen eben aus einer solchen Sicht erzählt. Es wird beschrieben, was der Charakter fühlt, was er spürt und riecht. Er nimmt Dinge in die Hand und versucht zu ertasten, was dieser Gegenstand wohl sein könnte. Und der Leser rätselt im besten Fall gleich mit und wird genauso überrascht wie der Charakter.

    Die Atmosphäre dieses Buches hat mich wirklich umgehauen! Besonders zum Ende hin gab es eine Szene, die mich so dermaßen mitgenommen hat dass ich noch bis heute daran denken muss.

    Was das Ende betrifft, so gibt es ja verschiedene Meinungen dazu. Vielen reicht das Ende nicht, es ist ihnen zu offen. Mir persönlich hat es aber sehr gefallen, denn es passt zum Rest der Geschichte und ergibt ein rundes Bild.

    Fazit

    Ein Buch, welches durch seine Atmosphäre punktet, allerdings nur funktioniert, wenn das Kopfkino mitmacht. In diesem Fall kann es zu einem richtigen Erlebnis werden!

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    Yomis avatar
    Yomivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr spannend! Absolute Empfehlung für Grusel/Thriller/Horror Fans :)
    Kurzmeinung zu Bird Box

    Einzelband

    Dieses Buch wollte ich schon was länger lesen, da ich damals die Leseprobe extrem interessant fand. Glücklicherweise habe ich dann die Chance bekommen das Buch zu lesen und ich war wirklich überrascht. Mit wenig Erwartungen rangegangen und dann mit einer tollen Grusel/Horrorstory überrascht worden.

    Zu den Charaktere: Malorie war mir lange Zeit unsymphatisch weil sie sich so streng und ohne viel Liebe gegenüber ihren Kindern verhalten hat. Mit voranschreiten des Buches, lernt man als Leser aber warum Malorie so ist wie sie ist und das ihr Verhalten sogar GUT für die Kinder ist. Die anderen Nebencharaktere sieht man als Leser stark durch Malorie's Augen. So wird Tom schnell zum Favoriten, während man sich als Leser von Don eher distanziert.

    Schreibstil: Wie oben schon geschrieben, erleben wir die Charaktere quasi durch Malorie's Augen, allerdings wird die Geschichte von einer Art Erzähler erzählt. Das Buch ist also aus einer "neutralen Erzählperspektive" geschrieben. Der Erzähler bildet sich keine Meinung und greift auch nicht voraus, aber wir erfahren trotzdem die Meinungen und Sichtweisen der anderen Figuren. So verfolgen wir auch Tom für ein paar Kapitel. Das ganze ist also nicht auf Malorie's Sicht beschränkt. Was mir an diesem Erzählstil aufgefallen ist, ist wie trocken das ganze manchmal klingt. Es wird viel beschrieben, aber ohne dabei irgendwelche Gefühle hervorzurufen. Trotzdem ist das ganze Buch extrem atmosphärisch. Es ist echt schwer das Gefühl zu beschreiben was ich hatte. Der Schreibstil passt jedenfalls super in diese düstere Welt und die Art wie trocken grauenvolle Tode beschrieben werden, haben mir manchmal eine Gänsehaut über den Rücken gejagt.

    Story/Weltenaufbau: Mir hat der Weltenaufbau sehr gut gefallen! Die Welt geht schnell vor die Hunde, allerdings hat das ganze etwas beklemmendes realistisches. Man wird die ganze Zeit im unklaren gelassen was jetzt eigentlich draußen vor sich geht und vor allem was den Wahnsinn auslöst. Das liegt daran das irgendwann einfach die Kommunikation ausfällt. Keine Nachrichten, keine Regierung, keine Krankenhäuser, kein gar nichts. Die Menschen sind auf sich alleine gestellt ohne zu wissen vor was sie sich eigentlich fürchten sollen. Das hält die Spannung sehr weit oben. Hin und wieder sackt das Buch vom Spannungslevel etwas ab, weil es sich auf die Charaktere und deren Beziehungen fokussiert, aber das ist auch nötig um bestimmte Ereignisse und Gefühle später nachvollziehen zu können. Einzig schade finde ich, das Ende des Buches. Es passt zwar zur Geschichte, aber ich finde es schade das trotz allem nicht geklärt wird was draußen in der Welt abgeht. Es fokussiert sich eher auf Malorie und ihre ganz persönliche Geschichte in dieser apokalyptischen Welt.
    Von mir gibt es daher 4 von 5 Sterne.

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    Slatedfans avatar
    Slatedfanvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zum Ende.
    Du darfst nie die Augen öffnen...

    Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich... Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet.                                                                                                                                                Ich habe lange nach einem Buch gesucht, dass in Richtung Horror geht und habe nun endlich eins mit Birdischen Box gefunden. Den Titel finde ich jedoch nicht sonderlich passend, da die Vögel hier nicht im Vordergrund stehen. Anfangs kam mir die Geschichte noch sehr seltsam und wirr vor, nach ein paar Seiten hatte sich das jedoch verflüchtigt und der Zweifel machte dem wachsenden Interesse und der Spannung Platz. Mit Spannung weiß das Buch besonders gut umitgehen,  ich stand fast durchgängig unter Strom und das bis zum Ende, was nicht zuletzt an den Charakteren lag. Da die Geschichte trffenderweise in der Er-Form erzählt wird, wurde ein gewisser Abstand zur Protagonistin Malorie erstellt. Malorie an sich kam mir recht distanziert und kühl vor, was sie für mich interessant und geheimnisvoll erscheinen ließ. Entsprechend der Umstände ist ihr das auch nicht zu verübeln, nur kam sie mir manchmal zu barsch im Umgang mit ihren Kindern vor. Sie selbst war sehr misstrauisch, sodass ich als Leser genauso wenig den anderen Charakteren getraut habe. Das verstärkte die Spannung zusätzlich, weil ich oft erwartet hatte, dass jemand dem anderen das Messer in den Rücken stechen könnte, gerade durch die Distanz zu allen Charakteren. Besonders mochte ich die zwei unterschiedlichen Zeiträume, in denen das Geschehen stattfand, die sich von Kapitel zu Kapitel immer abgerechnet haben. Einmal verfolgt man die schwangere Malorie auf ihrer Suche nach Zuflucht und ums Überleben kämpfenden mit ihren neuen Mitbewohnern, das andere Mal Malorie mit den namenlosen Kindern auf der Flucht den Fluss hinunter, vier Jahre später. Da Malorie im zweiten Teil allein mit den Kindern ist, wusste ich leider, dass etwas Schlimmes mit ihren Mitbewohnern passieren muss, was allerdings noch mehr Spannung und Misstrauen hereinbrachte. Durch ihre Schwangerschaft erschien das Ganze noch problematischer und neben der Sorge um Malorie hatte ich auch die ganze Zeit Angst um ihr Kind und besonders das von Olympia, eine ebenfalls schwangere Hausgenossin, obwohl man weiß, dass Malorie später mit zwei Kindern unterwegs ist.                                                        Was ich enttäuschend fand, war, dass das große Rätsel um die grausamen Wesen jedoch nie gelöst wurde, obwohl die Geschichte ja darauf aufbaute. Es war nachher einfach so Ende, nach allem was passiert war, da fühlte ich mich schon etwas hinters Licht geführt. Deshalb kann ich dem Buch leider keine fünf Sterne geben, denn das stellt eine zu große Lücke für mich dar. Ansonsten kann ich es nur empfehlen, wenn man sich Gänsehaut wünscht. Spannend bis zum Schluss, teils erschreckend, eine Antwort auf die Frage, was nun eigentlich dahinter steckt, muss man sich allerdings selber suchen.

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    Susi180s avatar
    Susi180vor 2 Jahren
    den Hype kann ich nicht verstehen

    Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen auf der Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von Hausmauern und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

    Der Autor:

    Eine kurze Biografie von Josh Malerman:
    Ich habe einen Abschluss der Michigan State University, wo ich mich bereits während meines letzten Jahres als Autor versucht habe. Irgendwann hatte ich dann tatsächlich die dreihundertseitige Rohfassung einer Geschichte fertig … die jedoch nirgendwo hinführte. Was für eine Tragödie! Direkt nach der Uni ging ich mit meinem Schlagzeuger-Kumpel Derek Berk nach New York City, um Alben aufzunehmen. Unsere Band hatte hier ihren Anfang. Die nächsten sechs Jahre waren wir nur auf Tour. Man kann sich vorstellen, wie verrückt die Zeit war. Verrückt genug, um damit eine komplette Biographie zu füllen. Das Schreiben war für mich nie nur ein Hobby. Dafür bedeutet es mir einfach zu viel, und zwar alles, was damit zu tun hat. Aber ich werfe gerne ein paar Körbe und spiele Billard. Übrigens habe ich erst gestern an einer 8-Ball-Billard-Meisterschaft teilgenommen. Leider habe ich verloren, und das nagt immer noch an mir.

    Das ganze Interview unter:
    https://www.randomhouse.de/Interview_mit_Josh_Malerman_zu_Bird_Box_Schliesse_deine_Augen/aid57882.rhd

    Meine Meinung:

    Ich war so gespannt auf dieses Buch und habe es mit Begeisterung angefangen zu lesen. Nun was soll ich sagen, es war ja ein riesen Hype um das Buch und den kann ich, ganz ehrlich gesagt, nicht wirklich nachvollziehen. Ja die Geschichte ist gut und auch spannend aber nicht so überragend wie es teilweise bezeichnet wurde. Die Idee zu dieser Geschichte finde ich wirklich interessant und gelungen. Auch der Schreibstil des Autors ist schön flüssig und leicht zu lesen und dennoch kann ich mich den ganzen Lobenreden nicht ganz anschließen. Es ist ein guter Thriller der auch Spannung bietet, jedoch hebt er sich in meinen Augen nicht so sehr von anderen guten Thrillern ab. Die Geschichte ist anders von der Thematik, ich meine man stelle sich mal vor, man dürfte die Augen nicht öffnen. Horror.

    Ja ich kann dieses Buch Empfehlen doch sollte man nicht mit zu viel Erwartungen daran gehen. Es ist ein guter Thriller und er macht auch Spaß zu lesen aber wie schon erwähnt ist er nicht besser als andere. Und was man noch beachten sollte beim Kauf dieses Buches. Es ist bereits erschienen unter dem Titel Bird Box. Also nicht doppelt kaufen ;)
    Warum der Verlag das gemacht hat ist mir auch schleierhaft. Also es ist eine Empehlung aber erwartet nichts besonderes.

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    Miias avatar
    Miiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Josh Malerman schafft es die Spannung bis zum Ende immer weiter zu steigern. Auch wenn es keine echte Auflösung gibt, bin ich begeistert
    Ein wahrer Pageturner

    Inhalt: 

    Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen auf der Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von Hausmauern und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …


    Meine Meinung: 

    Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches von Seite 1 bis zur letzten Seite die Spannung nicht nur halten, sondern auch immer weiter steigern konnte. Josh Malerman schafft dies in "Bird Box". Für mich ist dieses Buch ein wahrer Pageturner, weil man es einfach nicht aus der Hand legen kann. 

    Malerman überzeugt mit einer sehr düsteren Atmosphäre, die immer wieder durchbrochen wird durch schockierende Szenen, gruseligen Personen und ungeahnten Wendungen. Dieses Buch schafft es einem die Angst der Personen wirklich vor Augen zu führen. Man fühlt sich als wäre man mit Malorie und all den anderen in diesem Haus gefangen - man fühlt sich genau so blind, genau so unwissend und genau so bedroht, weil man einfach nicht weiß, was da draußen passiert und was die Menschen dazu bringt sich selbst umzubringen und andere zu ermorden. 
    Erst war ich etwas enttäuscht, dass man als Leser auch am Ende nicht erfährt, wie es nun eigentlich zu dem Wandel der Welt gekommen ist. Man erfährt nicht, was da draußen los ist und warum das alles passiert. Aber wenn ich nun so über das Ende nachdenke, denke ich, dass genau diese Unwissenheit diese Geschichte ausmacht. Denn auch Malorie und alle anderen, die wir im Buch kennen lernen, wissen eben nicht, was passiert ist und was da draußen lauert. Sie können nur mit geschlossenen Augen in dieser Welt verharren und genau so kann der Leser die Welt der Figuren nur mit geschlossenen Augen miterleben. Gerade diese Nicht-Auflösung macht das Ganze einfach noch authentischer und vorallem noch gruseliger. Wenn wir da jetzt irgendeine abgefahrene wissenschaftliche Erklärung oder sowas geliefert bekommen hätten, die wahrscheinlich eher logische Fehler eingebaut hätte, wäre ich sicherlich nicht so begeistert gewesen. Fakt ist also, dass ich mit dem Ende ziemlich zufrieden bin und vorallem einfach nachhaltig beeindruckt bin, dass Josh Malerman mich so lange fesseln konnte. Er hat es einfach geschafft, dass die Ereignisse sich immer weiter zuspitzten. Dabei geht aber auch die Emotionalität von Malorie nicht verloren und alles, was sie erlebt, fühlt sich so an als würde man es selbst erleben. Als Verfilmung würde ich mir das Ganze niemals anschauen - wäre mir definitiv zu heftig :D

    Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen. Ich werde noch lange darüber nachdenken! :)


    Fazit: 

    Für mich ein absolutes Highlight. Malerman schafft es nicht nur die Spannung durchgehend zu steigern und immer mehr zu verdichten, sondern er schafft es auch, dass man sich mit Malorie sehr verbunden fühlt - einfach weil man genau so wenig weiß, wie sie selbst und man als Leser genau so blind durch die Welt läuft wie sie. Das ist unfassbar gut gemacht und hätte ich so niemals erwartet. Das Buch hat 5 Sterne verdient :) 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    AndreaKristinas avatar
    Hallo ihr lieben Leseratten :-)
    Zum verlängerten Wochenende gibts von meiner Seite noch ein richtiges Schmuckstück! 
    Alle weiteren Informationen zur Verlosung findet ihr auf meinem Blog:

    http://lala-universe.blogspot.ch/2015/05/buchverlosung-bird-box.html


    Ich wünsche allen Bewerbern viel Glück und freue mich jetzt schon auf meine erste Verlosung:-)

    xxx Andrea
    Lesesumms avatar
    Letzter Beitrag von  Lesesummvor 3 Jahren
    Dankeschön für die Info..
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    Daniliesings avatar

    Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich...

    Macht euch gefasst auf Thrillerspannung, die es in sich hat! Mit seinem neuen Buch "Bird Box - Schließe deine Augen" bringt euch Josh Malerman den Schrecken direkt nach Hause! Egal ob ihr dieses Buch im Dunkeln lest oder bei strahlendem Sonnenschein - eins ist garantiert: dieser Horror-Thriller wird euch in seinen Bann ziehen!

    Mehr zum Buch:

    Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …

    Gleich reinlesen! | Interview mit dem Autor

    Euch kann ein Buch gar nicht spannend und düster genug sein? Dann lasst euch von "Bird Box" gefangen nehmen und ihr werdet frühstens nach der letzten Seite wieder auftauchen, falls euch der Schrecken nicht noch viel länger gepackt hält. Zusammen mit dem Penhaligon Verlag verlosen wir 20 Exemplare dieses einmaligen Romans und um eure Chance auf Horror-Spannung der Extraklasse zu nutzen, müsst ihr uns noch die folgende Frage beantworten:

    Beschreibt aus eurer Sicht, wie es sich wohl anfühlen würde, sich in einem komplett verschlossenen und abgedunkelten Raum zu befinden und nicht zu wissen, wie lange man so ausharren muss. Wie würde es euch in so einer Situation wohl ergehen?

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