Josh Sundquist

 4.1 Sterne bei 36 Bewertungen

Lebenslauf von Josh Sundquist

Josh Sundquist ist ein Bestsellerautor, Motivationssprecher und Paraolympischer Skifahrer. Mit neun Jahren wurde ihm Knochenkrebs diagnostiziert und sein linkes Bein musste amputiert werden. Drei Jahre später war er kuriert, und nochmal drei Jahre später fing er mit dem Skifahren an. Er hat Wirtschaftswissenschaften studiert und seinen Master in Kommunikationswissenschaften an der Universität von Südkalifornien erlangt. Zusammen mit seiner Frau lebt er in der Nähe vom Strand.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Josh Sundquist

Cover des Buches Liebe und der erste Blick (ISBN:9783733503581)

Liebe und der erste Blick

 (33)
Erschienen am 25.01.2018
Cover des Buches Bloß nicht fallen! (ISBN:9783761558171)

Bloß nicht fallen!

 (0)
Erschienen am 07.09.2010

Neue Rezensionen zu Josh Sundquist

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Rezension zu "Liebe und der erste Blick" von Josh Sundquist

Ist das Aussehen eines Menschen wichtig, wenn Du Dich bereits in seine Persönlichkeit verliebt hast?
Stinsomevor 2 Monaten

Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil mich die Thematik auf Anhieb angesprochen hat: Ein blinder Junge erhält sein Augenlicht zurück und muss feststellen, dass seine Freunde sie über das Aussehen seines Schwarms angelogen haben. Wie reagiert er? Vermittelt das Buch die richtige Botschaft?

Durch den Klappentext – „Ist es überhaupt entscheidend, wie Cecily aussieht? Eigentlich nicht. Aber warum fühlt sich Will dann so betrogen?“ – hatte ich da so meine Zweifel, weil es doch irgendwie so klingt, als wäre Will oberflächlich. Ha, tja. Ich denke, es reicht, wenn ich sage, dass ich selten von so einem süßen, lieben und einfühlsamen Protagonisten gelesen habe, der noch dazu immer die richtigen Worte findet. Ich wundere mich nicht, dass sich Cecily in ihn verliebt hat.

Ich habe das Buch in einem Tag durchgesuchtet, weil durch das Rätsel um Cecilys Aussehen viel Spannung aufgebaut wird. Anfangs dachte ich, der Autor legt ein paar Fährten, damit man sich schon eine Ahnung zurechtlegen kann (auch wenn man die sowieso hat), letztendlich erfährt man aber erst, was los ist, wenn der Autor will, dass man es weiß. Damit lässt er sich bis fast zum Ende Zeit, wodurch sich die Spannung auch erst am Schluss legt. Diese besteht natürlich auch darin, dass man wissen möchte, wie Will auf die kleinen Lügen seiner Freunde reagiert. Hier wird zum Glück die wichtige Botschaft vermittelt, die ich mir erhofft habe.

Neben der süßen Geschichte um Will und Cecilys Freundschaft, die sich durch kleine Andeutungen langsam aber sicher in eine Liebesgeschichte verwandelt, erhält man viele interessante Einblicke in den Alltag eines Blinden und spannende Informationen zu dem Ablauf nach der Operation, die Will sein Augenlicht zurückgeben soll (wobei „zurückgeben“ vielleicht das falsche Wort ist, da er von Geburt an blind ist). So leicht, wie man sich das vorstellt (er wird operiert und auf einmal kann er sehen), ist es leider nicht. Im Gegenteil: Es ist ganz schön anstrengend und mit viel Arbeit und Geduld verbunden, weil das Sehen überhaupt erstmal gelernt werden muss. Das klingt für uns Sehende schwer nachvollziehbar, aber Josh Sundquist gelingt es, uns die Thematik verständlich und mit anschaulichen Vergleichen näherzubringen. Man merkt, dass sich der Autor sehr intensiv damit auseinandergesetzt hat.

Fazit

Ein wunderbares Jugendbuch darüber, worauf es im Leben und in der Liebe wirklich ankommt. Neben der spannenden, süßen Liebesgeschichte gibt es viele interessante Informationen über die Schwierigkeiten, sehen zu lernen, wenn man seit seiner Geburt blind ist. Dadurch gibt es einige bedrückende Momente, die den Leser mit Will mitfühlen lassen, aber mindestens genauso viele schöne, heitere Momente, die dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ein sehr schönes Buch mit wichtiger Botschaft, dem ich 4 Sterne gebe.

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Rezension zu "Liebe und der erste Blick" von Josh Sundquist

Vorhersehbar, aber mit faszinierenden Bildern und sympathischem Protagonist
MiHa_LoRevor 10 Monaten

Will ist gerade neu an der Schule. An einer ganz normalen Schule. Obwohl er blind ist.
Er will sein Leben selbst in die Hand nehmen und lernen, auf eigenen Beinen zu stehen.
Da lernt er Cecily kennen und sie zeigt ihm mit ihren Worten eine für ihn unbekannte Welt.
Doch dann bietet sich ihm eine neue Möglichkeit: Er könnte vielleicht sehen.
Wie würde neues Augenlicht sein Leben ändern? Und was ist mit seinen Beziehungen zu anderen? Denn manche Dinge entgehen nur dem Auge nicht ...

Meinung

Der Klappentext verrät eigentlich schon ziemlich viel vom Inhalt des Buches und die Geschichte gestaltet sich recht vorhersehbar. Will ist aber wirklich sympathisch und darum war das Buch trotzdem unterhaltsam.

Er will nur ein normaler Junge sein, aber der Einstieg fällt ihm gar nicht so leicht. Er wurde immer als Blinder behandelt, hatte blinde Freunde an einem speziellen Internat und seine Mutter wollte ihn immer vor allem beschützen. Und dann wagt er trotzdem diesen Sprung ins kalte Wasser und kommt an eine normale Schule, die ihn erstmal etwas überfordert. Sehr sogar.
Aber er möchte einfach ein normales Leben und weiß, nur so kann er das erreichen. So schwer und auch peinlich der Einstieg auch für ihn ist, er ist fest entschlossen, für sich zu kämpfen. Man macht es ihm nicht immer leicht, aber wegen seiner lieben Art will man, dass er es schafft.

Dann trifft William auf Cecily und ist sehr nett zu ihm. Und sie erklärt ihm Dinge, die er nicht sehen kann. Die so weit von seiner Vorstellungskraft entfernt sind, aber sie gibt ihn trotzdem nicht auf.

Die Vergleiche und Erklärungen, die ganzen Bilder aus der Sicht eines Blinden sind schon wirklich sehr interessant. Man kann den Beschreibungen wirklich gut folgen und seine Probleme auch gut nachvollziehen, weil sie so intensiv und bildlich dargestellt werden. Ich hätte mir die Dinge ganz anders vorgestellt, fand die Erklärungen hier aber auch sehr logisch.

Fazit

"Liebe und der erste Blick" hat mir mit seinen schönen detailreichen Beschreibungen und dem sympathischen Protagonisten gut gefallen, auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar war.

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Rezension zu "Liebe und der erste Blick" von Josh Sundquist

Die Nebensächlichkeiten haben es ausgemacht
Lesemamavor einem Jahr

Zum Buch:
Will ist von Geburt an Blind, da er gerne ein normales Leben führen möchte, möchte er auf eine normale Schule gehen.
Sein erster Schultag ist allerdings nicht sonderlich erfolgreich. Erst fasst er versehentlich einen Mädchen an die Brust, dann bringt er in einem Kurs ein Mädchen zum weinen und weiß nicht warum und zu guter Letzt setzt er sich in der Cafeteria einem Fremden auf den Schoß.
Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten fügt er sich doch gut ein und findet sogar Freunde. Vor allem Cecily, das Mädchen, dass wegen ihm geweint hat, ist im eine gute Feundin geworden.
Dann bekommt er die Chance durch eine Operation eventuell zu sehen, aber manchmal ist es doch besser, wie es war ...

Meine Meinung:
Eine total schöne, berührende Geschichte über zwei junge Menschen, die die erste Liebe kennenlernen, aber auch über Vertrauen und über die Wahrheit. Wirklich schön erzählt, mit viel Gefühl.
Was mir aber am besten gefallen hat, waren die Nebensächlichkeiten, z.B. wie Cecily Will einen Sonnenaufgang erklärte, oder im Museum. Auch Will erklärte, wie er Dinge wahrnahm, das war so toll erklärt, ich könnte es richtig nachvollziehen. Da würde gut recherchiert.

Will und Cecily mochte ich von Beginn an, sie sind sehr sympathisch, die Mutter von Will fand ich zu Beginn allerdings ein wenig übergrifflich und unsympathisch, ich konnte nicht immer nachvollziehen, warum sie so handelte.

Liebe und der erste Blick ist ein wunderschönes, berührendes Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.

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