Josh Weil Das neue Tal

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Inhaltsangabe zu „Das neue Tal“ von Josh Weil

Stillman Wing ist 71 Jahre alt. Er lebt, wie schon der Held in Josh Weils erster, viel gelobter Novelle ›Herdentiere‹, in den Blue Ridge Mountains in Virginia. Gerade wurde ihm gekündigt – um sich zu rächen, stiehlt er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion das Schmuckstück aus der Traktorensammlung seines alten Bosses, den Deutz Diesel, Baujahr 1928. Fünf Jahre lang renoviert er ihn als Geschenk für seine Tochter. Er macht sich Sorgen um Caroline, sie ist schon 35, fettleibig und lebt in den Tag hinein, immer bringt sie neue, nutzlose Liebhaber nach Hause. Sie ist sein Ein und Alles. Und dann geht sie, zieht zu den lauten Kommunarden am Ende des Tals, nimmt gefährliche rituelle Bäder in einem verseuchten Teich und erwartet ein Kind. Stillmans Welt gerät vollständig aus dem Gleichgewicht. Da steigt er zum ersten Mal auf den funkelnden Deutz und fährt dorthin, wo die Rinder begraben sind und wo die jungen Leute tanzen und singen.

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  • Rezension zu "Das neue Tal" von Josh Weil

    Das neue Tal
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    08. September 2011 um 20:14

    Wann ist der richtige Zeitpunkt erreicht, um in Rente zu gehen? Jedenfalls nicht, wenn der Betroffene noch gar nicht will, obwohl er schon 71 Jahre alt ist. Stillman Wing ist eben sehr fit für sein Alter und sieht keinen Anlass, aus dem Erwerbsleben auszuscheiden. Trotzdem hat man ihn in der Firma, in der er seit Jahrzehnten arbeitet, auf Knall und Fall ausrangiert. Zum Ausgleich klaut er einen der historischen Trecker, die sein Ex-Chef sammelt. So hat Stillman mit der Reparatur wenigstens etwas zu tun, was ihn von den Sorgen um seine Tochter ablenkt. Die hat nämlich leider nur Männer und Essen im Kopf und landet schließlich sogar in einer Kommune. Das ist zu viel für Stillman. Er schwingt sich auf den reparierten Trecker und fährt ins Tal, um seine Tochter zur Vernunft zu bringen. Stillman hat mir mit seinem bäuerlichen Dickkopf gut gefallen, vor allem mit seinen herrlichen Versuchen, das Älterwerden zu negieren. Nein, er braucht keine Brille. Er trägt nur ein Stirnband mit verschiedenen Linsen, weil das so praktisch ist. Mit seiner Sehkraft hat das nichts zu tun. Ansonsten hält er sich mit verschiedenen Kräutertees und asiatischen Entspannungsübungen jung. Diese Novelle liest sich wunderbar und ist eine höchst ungewöhnliche Beschreibung einer Vater-Tochter-Beziehung. Gefühlvoll, mit liebevoll gestalteten Charakteren und mit einem dramatischen Ende wird eine Geschichte erzählt, die ruhig noch länger hätte sein können.

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