Joshilyn Jackson Das Mädchen im Pool

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen im Pool“ von Joshilyn Jackson

Laurel Gray lebt mit Mann und Kind in einer typischen Vorstadt in Florida. Eines Nachts treibt die Leiche der 13-jährigen Freundin ihrer Tochter im Pool der Familie, und die vermeintliche Idylle zerbricht. Nur eine kann Laurel in dieser Krise helfen: ihre tatkräftige Schwester Thalia, mit der sie eine lange Hassliebe verbindet und die wie eine Naturgewalt in den Alltag der Grays einbricht.<br> Joshilyn Jackson zieht ihre Leser unaufhaltsam in diese Geschichte zweier Schwestern, die zeigt, dass Blut wirklich dicker ist als Wasser.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im Pool" von Joshilyn Jackson

    Das Mädchen im Pool

    Ailis

    02. July 2010 um 13:02

    "Das Mädchen im Pool" ist mein erster Roman von Joshilyn Jackson, aber mit ihm hat sie mich gleich für sich gewinnen können. Sie hat einen wirklich besonderen Schreibstil, wortgewandt und ohne Tabus. Und so ist auch die Geschichte, die sie in ihrem Roman erzählt, angefüllt mit Menschen, die an ihre Grenzen gehen - entweder, um sie zu durchbrechen und zu provozieren oder aber, um sie zu pflegen und die Mauer um ihr Leben immer höher zu ziehen. Diese beiden Gegensätze treffen hier in Form der beiden Schwestern Thalia und Laurel aufeinander. Thalia kann und will nicht glauben, dass ihre kleine Schwester glücklich ist mit ihrem Puppenhausleben und Laurel sucht immer wieder nach der Kraft, sich gegen die Sticheleien der Schwester zu wehren und ihr zu beweisen, dass sie unrecht hat. Doch eines Abends geschieht etwas in Laurels Leben, das sie nur mit Hilfe ihrer Schwester glaubt lösen zu können: in ihrem Pool treibt der tote Körper eines jungen Mädchens. Es ist Molly, die beste Freundin ihrer Tochter Shelby. Die Polizei kommt schnell zu dem Schluss, dass Mollys Tod Folge eines Unfalls war, doch Laurel glaubt nicht daran. Sie ist sich sicher, dass sie einen Schatten hat davonhuschen sehen, als sie in den Garten gestürmt kam, um Molly aus dem Wasser zu ziehen. Schon länger hat sie einen Nachbarn in Verdacht, mehr Gefallen an jungen Mädchen zu haben, als normal ist und sie glaubt, ihn an diesem Abend gesehen zu haben. Doch Laurel selbst hat nicht die Kraft, den Mut und die Energie, sich ihm alleine zu stellen, dazu braucht sie Thalia. Und die kommt wie ein böswilliger Tornado ins Leben der kleinen Familie gerauscht und hat sich neben der Mission, um die Laurel sie gebeten hat, noch eine weitere Aufgabe gestellt: sie will Laurel zeigen, dass ihre schöne Ehe die reinste Illusion ist... Die Geschichte der beiden Schwestern ist voller Stolperfallen und Geheimnisse. Aufgewachsen in einer Atmosphäre, in der alles unter den Teppich gekehrt wird, damit die schöne Fassade keine Risse bekommt, haben sie nie wirklich gelernt, wie man mit Schwierigkeiten umgeht. Die eine ist wie gelähmt, die andere trampelt alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt. Und so muss besonders Laurel darum kämpfen, nicht zwischen ihrer schweigenden Mutter und der provozierenden Schwester zerrieben zu werden. Doch mit Mollys Tod werden die Geister der Vergangenheit wach und Laurel muss sich ein für alle mal positionieren und ihren Platz im Leben verteidigen. Eine wirklich grandiose Geschichte über eine Familie, deren Idylle sich als das reinste Horrorkabinett herausstellt.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im Pool" von Joshilyn Jackson

    Das Mädchen im Pool

    andreadressler

    10. November 2009 um 12:03

    Recht passabler Krimi, den man in einem "Rutsch " durchlesen kann !
    Empfehlenswert !

  • Rezension zu "Das Mädchen im Pool" von Joshilyn Jackson

    Das Mädchen im Pool

    Binea_Literatwo

    30. September 2009 um 21:11

    Schon der Umschlag zeigt auf, dass das Leben durcheinander, facettenreich aber auch eintönig sein kann. Laurel und David wohnen mit ihrer Tochter Shelby in einem großen Haus in Florida. Alles klingt nahezu perfekt, die Sorgen halten sich in Grenzen, der Sommer zeigt sich wie immer von seiner besten Seite und ihre Tochter hat während der Ferien Besuch von Bet, einer Freundin. Doch der Schein trügt, denn Laurel wird nächtlich von Alpträumen geplagt, der Geist ihres Onkels Marty sucht sie ständig heim. Auch diese Nacht läuft ihr eine Gänsehaut über den Rücken. Diesmal ist es der Geist von einem Mädchen. Sie schreckt aus ihrem Traum auf und schaut zur Ablenkung aus ihrem Schlafzimmerfenster. Im Pool schimmert nicht nur das blaue Wasser, sondern an der Oberfläche treibt eine tote weibliche Leiche. Molly, Laurels beste Freundin. War es Mord? Was sucht Molly nachts in ihrem Garten? Was weiß Bet Clemmens? Laurel ist fassungslos und verzweifelt. Obwohl ihre Schwester Thalia immer im Rampenlicht steht und das Verhältnis untereinander nicht gerade rosig ist, bittet Laurel sie um Hilfe. „Das Mädchen im Pool“ ist spannend wie ein Krimi, packend wie ein Thriller, gefühlvoll und herzzerreißend wie ein Familienroman. Dieser Roman ist wie ein Sprung ins kalte Wasser, beim Auftauchen bleibt einem förmlich die Sprache weg. Steht erst der Mord an Molly im Vordergrund, rückt schnell die Geschwisterbeziehung von Laurel und Thalia nach. Die Schwestern sind so unterschiedlich in ihren Ansichten, Lebensweisen und Charaktereigenschaften wie der Tag und die Nacht. Damit ist nicht genug. In gekonnt verknüpften Rückblenden spielen schlechte Erfahrungen in der Familie eine Rolle und auch das soziale Umfeld wird thematisiert. Eine Themenvielfalt, die angenehmer nicht sein könnte, vor allem der rote Faden bleibt immer bestehen und wechselt lediglich seine Form. Ein Roman wie ein Quilt, Teil an Teil ergibt er ein Ganzes.

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  • Rezension zu "Das Mädchen im Pool" von Joshilyn Jackson

    Das Mädchen im Pool

    Gosiline

    19. July 2009 um 15:06

    Laurel Gray lebt ein scheinbar perfektes Hausfrauen- und Mutterleben in einer idyllischen Kleinstadt in Florida. Sie scheint glücklich verheiratet zu sein, hat eine entzückende Tochter im Teenageralter, ihre Freizeit verbringt sie mit dem Anfertigen von Quilts und zu Weihnachten werden Hilfspakete für die bedürftige Verwandtschaft gepackt. Ihre harmonische Welt zerbricht an dem Tag, als eines Nachts die beste Freundin der Tochter leblos in ihrem Swimmingpool gefunden wird. Laurel glaubt nicht an einen Unfall und von der Situation überfordert bittet sie ihre Schwester Thalia um Hilfe bei der Aufklärung. Thalia ist das komplette Gegenteil ihrer Schwester: extrovertiert, laut und energisch. Während ihres Aufenthalts wird Laurel klar, dass die perfekte Inszenierung ihres Lebens mächtig ins Wanken gerät und die Frage des Glücklichseins steht im Raum. Die Nachforschungen der unterschiedlichen Schwestern zeigt deren schwieriges, aber inniges Verhältnis auf. Verschwiegene Familiengeheimnisse um den Unfalltod des Onkels oder die vermeintlich aufopfernde Rolle ihrer Mutter kommen zum Vorschein. Im Laufe des Romans entwickelt sich Laurel, wird entschlossener und temperamentvoller: wie sie ihren Mann im Restaurant bei einem vermeintlichen Geschäftsessen als potentiellen Ehebrecher darstellt oder ihre Mutter aus dem Haus zwingt, indem sie nach und nach das kostbare Porzellan zerschlägt, wären in ihrem früheren Leben nicht denkbar gewesen. Der Roman gibt mehrere Facetten über Familien-, Frauen- und Kriminalgeschichte wieder und hat vielfache lustige Momente, wenn Thalia wieder über die Strenge schlägt. Sehr unterhaltsam und mit einem nicht zu erwartenden Ausgang.

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